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Silent Lady

GeschichteFantasy, Schmerz/Trost / P16 / Het
Adrien Agreste / Chat Noir Alya Césaire / Lady WiFi / Rena Rouge Marinette Dupain-Cheng / Ladybug Nino Lahiffe / Bubbler / Carapace Plagg Tikki
24.02.2020
11.06.2021
9
22.054
18
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11.06.2021 2.787
 
„Plagg, was hatte das zu bedeuten, dass ich vorhin Schmerzen hatte, als Ladybug den Fallschirm aufsetzte?“, fragte Adrien, nachdem er sich im Schulgebäude in einem etwas versteckteren Teil bei den Spinden zurückverwandelt hatte.
Sorgenvoll betrachtete das schwarze Katzenkwami seinen Schützling. Es begann wirklich zeitig, den Bach runter zu gehen. Er hoffte einfach mal, dass die ganze Angelegenheit mit Hawk Moth sich nicht zu sehr in die Länge ziehen würde – noch bevor es dem Jungen zu viel wurde, musste dieses Debakel sein Ende finden.
„Es war ihr Schmerz. Tikki und ich haben eine ganz besondere Verbindung, die früher oder später auf unsere Träger abfärbt.“
„Also war das heute Morgen kurz vor Beginn des Unterrichts auch sie?“
Der kleine Kater sah ihn mit großen Augen an. Kaum ein Yin und Yang-Pärchen war lange genug im Besitz des magischen Schmuckes, um die Schmerzen des anderen in verwandelter Form zu spüren und jetzt will er sie gespürt haben, obwohl sie die Ohrringe abgelegt hatte? Dunkel erinnerte sich Plagg daran, dass dies dem ersten Yin und Yang möglich war, aber danach nie wieder und kurz darauf kam schon...
Jedenfalls war es seit dem nie wieder passiert und das war auch gut so.
„Das musst du dir eingebildet haben, Kleiner. Schließlich warst du nicht verwandelt und diese Verbindung kommt ja größtenteils durch mich. Du weißt schon – ohne Camenbert gegessen zu haben, kann man keinen schmecken!“
Er schien einen Nerv getroffen zu haben, denn das Model verzog angewidert das Gesicht.
„Du und dein Käse! Das ist echt widerlich!“
Je weniger du weißt, desto länger kannst du deine Unbeschwertheit genießen, waren jedoch die einzigen Gedanken des kleinen Pelzknäuels.
„Adrien, bist du hier?“, rief jemand, worauf es sich versteckte.
„Ja, ich bin hier. Ist es vorbei?“
„Ja, Bro. Der Direx hat uns drüben in der Bib gesagt, dass wir alle nach Hause können, weil sich zum einen eh niemand mehr konzentrieren könnte und zum anderen viele auch schon weg sind, als der Tumult ausgebrochen ist“, Nino kam zum Vorschein. „Ich wollt' nur mal gucken, ob du hier irgendwo noch steckst.“
„Oh. Das war ja ein kurzer erster Schultag für mich“
„Glaub mir, der Gestern war nicht viel länger. Aber weißt du schon, was du wegen Marinette tun wirst?“
„Ich...“ Er hatte diese Auseinandersetzung schon total verdrängt. „Ich hab' keinen blassen Schimmer! Du bist schon länger mit ihr in einer Klasse. Was denkst du?“
„Sag ihr einfach, dass du es nicht warst, aber auf eine Weise, dass man es dir auch glaubt und nicht als ob es eine schlechte Ausrede wäre. Wie gesagt, sie wird es verstehn. Und...“ Der Kappenträger wollte den Blonden echt nicht ausnutzen, aber es könnte von essentieller Bedeutung sein, wenn er sich mit der Blauhaarigen anfreunden würde, denn mit seinem sozialen Status und dem seines Vaters würde das blonde Biest es nicht wagen, sich gegen ihn zu wenden, wenn ihr schon Freundschaft nichts bedeutete.
„Was und?“
„Gestern hat Chloé Marinette von ihrem Platz vertrieben, um selber dort zu sitzen. Ja, es ist nur ein Sitzplatz, aber du könntest eine Art Zeichen setzen, indem du dafür sorgst, dass sie dort wieder sitzen kann.“ Es würde der Bürgermeistertochter zudem in der ersten Reihe viel schwerer fallen, ihre Gemeinheiten im Unterricht zu dirigieren, ohne aufzufallen – nicht, dass es sie aufhalten würde.
„Sie macht sich echt nicht beliebt, oder?“
„Nein, das macht sie nicht.“
Über Nichtigkeiten redend machten sie sich auf den Weg aus dem Schulgebäude und Adrien war froh drum, denn er hatte wirklich keine Ahnung, wie er sich verhalten sollte, aber Small Talk war immer gut – das hatte er in all den langweiligen Jahren als Model auf den ganzen Veranstaltungen gelernt. Draußen bemerkte er, dass die Limousine seines Vaters vor dem Tor stand. Wahrscheinlich führte nun wirklich kein Weg drumherum gefahren zu werden, was auch Natalie deutlich machte, die nun ihrerseits ausstieg und ihn auffordernd anblickte.
„Nino, ich... Danke, dass du mir eine Chance gibst.“
„Immer wieder gerne. Man muss aber auch sagen, dass Chloé die Klasse unter ihrer Fuchtel hat und es daher zur Seltenheit geworden ist, jemanden zu haben, der nicht nach ihrer Pfeife tanzt. Ich schätze, da hab ich zu danken.“
„Aber das war doch selbstverständlich! Man tut Kaugummis einfach nicht irgendwo hinkleben, das ist eklig!“
Darauf bekam der Grünäugige jedoch nur einen Blick á la Wirklich? Davon hab ich bei den aderen nicht viel gesehen!.
„Ich... Naja, ich hoffe mal bis Morgen, wenn mich mein Vater nicht einsperrt.“ Der letzte Teil, den der Blonde sagte, war eher ein hoffnungsloses Murmeln zu sich selbst, wurde jedoch gehört.
„Häh, wie jetzt? Er muss dich doch angemeldet haben, warum sollte er dich dann nicht wieder herlassen?“
Verlegen griff Adrien nach seinem Nacken und blickte nach unten.
„Ich hab die Unterschrift gefälscht. Meine Mutter hat uns ja verlassen, bevor ich sie überreden konnte, sich in dieser Angelegenheit gegen meinen Vater zu stellen. Der selbst wollte mich ja schon vorher auf keine Schule schicken und jetzt ist er noch verbissener als vorher. Ich sehe ihn an den meisten Tagen noch nicht mal!“
„Was?“, rief der Kappenträger und blieb stehen, was der andere ihm auch gleich nachtat.
Der Dunkelhaarige riss die Augen auf. Dass der andere die Unterschrift seines Vaters gefälscht hatte, war ja ganz cool, aber dass er es tun musste, um überhaupt so etwas alltägliches tun zu können – was die meisten Teenager eigentlich am liebsten von der Tagesordnung streichen würden –, war erbärmlich – erbärmlich für Gabriel Agreste, dass er noch nicht einmal einer solchen kleinen Verpflichtung nachkommen konnte. Auch wurde ihm eines klar – im Endeffekt hatte sein Gesprächspartner das gleiche Problem, wie er selbst und Marinette, nämlich Isolation herbeigeführt durch einen Tyrannen – nunja seine kam zwar eher daher, dass er sich weigerte, mit den anderen, die sich so von dem blonden Biest manipulieren ließen, etwas zu tun zu haben, aber sonst traf es zu.
„Ja. Ich habe ihn Gestern das erste Mal seit über einer Woche gesehen und das nur, weil er von meinem Versuch in die Schule zu kommen, spitz gekriegt hat und er mir nochmal deutlich machen wollte, dass Schule keine Option ist.“ Er ließ die Schultern hängen.
„Selbst wenn, auf mich kannst du von nun an zählen!“ Schließlich musste man zusammenhalten und Ninos Gegenüber hatte es mehr als nur verdient, jemanden zu haben, der ihn verstand und mit dem er reden konnte. Also riss er aus einem Heft ein Stück Papier, notierte darauf seine Nummer und drückte es Adrien in die Hand. Dieser wiederum war fassungslos.
„Warum –“, fing das Model mit großen Augen an, wurde jedoch sogleich unterbrochen.
„Sagen wir's mal so: Ich weiß ,wie es ist allein zu sein und weiß so auch, wie Kacke das ist.“
„Danke“ Einen Moment war es noch still, bis er erneut die Stimme erhob. „Wie kam es dann, dass Chloé mich ausgerechnet neben dich setzten wollte, wenn ihr euch nicht ausstehen könnt?“
„Ich sollte ganz vorn sitzen, weil ich sonst immer hinten saß und sie wollte unbedingt direkt hinter dir sitzen. Ich tippe mal darauf, dass sie deshalb nicht weiter darauf geachtet hat, wer da sonst noch war.“ Das war nicht wirklich eine Lüge, aber auch nicht die komplette Wahrheit. Ja, das erzählte mochte eine gewisse Rolle gespielt haben, aber die überschminkte Schnepfe dachte wohl eher, dass er keine große Gefahr für sie darstellen würde. Tja, wenn sie sich da mal nicht irrte.

Natalie beobachtete in dieser kurzen Zeit den Umgang zwischen den beiden Teenagern. Sie wusste, dass es falsch war, den Sohn ihres Arbeitgebers rund um die Uhr eingesperrt zu halten und nur zu seinen Verpflichtungen herauszulassen. Man merkte, dass das blonde Model nur sehr wenig soziale Kompetenz besaß, dies machte jedoch bisher sein Charakter wett, der auf der einen Seite sehr gerecht und stur war, auf der anderen wiederum sanft und freundlich – auch zu Menschen, die Schlechtes taten. Noch war er jung, noch konnte er recht einfach das Versäumte nachholen und die Unsicherheit, die sie in der Konversation sah, ablegen. Er könnte zu einer großen Persönlichkeit werden, wenn er nur etwas Freiraum hätte, um sich zu entwickeln.
In dem Moment, als der Junge mit der Kappe ihm empört einen Zettel in die Hand drückte und einige Worte zu sagen schien, wusste die junge Assistentin, dass sie etwas unternehmen musste, wenn ihr Schützling nicht eingehen sollte – ihr Entschluss stand fest, dass sie Gabriel Agreste schon noch umstimmen würde.
„Hallo, Natalie“, holte einer der Gegenstände ihrer Gedanken sie aus ihrer Grübelei. Der Junge – denn das war er in Wirklichkeit und keine Arbeitsmaschine – wirkte glücklich aber auch traurig. Ihm schien bewusst zu sein, dass er wohl nie wieder hier hin gehen würde, war jedoch auch ganz aufgeladen von den Dingen, die er in dieser kurzen Zeitspanne erlebt hatte.
„Hallo, Adrien“
Sie öffnete ihm die Autotür, bevor sie sich zu ihm auf die Rückbank setzte. Zuerst war es still um sie beide herum, aber nach einigen Momenten bemerkte die Dunkelhaarige, dass der Blondschopf nervös herumzurutschen schien und dabei immer wieder seinen Blickpunkt änderte.
„Was ist los?“, fragte sie ihn, ehrlich besorgt.
„Ich... Ähm... Mich lässt etwas einfach nicht los. Als ich heute Morgen im Klassenzimmer einen Platz gefunden hatte, hat Chloé ihren Kaugummi auf den Platz einer Mitschülerin geklebt... Es war widerlich und falsch. Ich... Ich hab versucht, ihn wegzukriegen, aber in genau dem Moment ist das Mädchen gekommen, welches dort sitzt und dachte, dass ich ihn dorthin geklebt habe. Ich konnte es mit ihr noch nicht klären und das fühlt sich falsch an. Ich weiß, dass ich, wenn es nach Vater geht, nie wieder zur Schule gehen werde, aber...“, fing er an zu erklären, quasselte immer weiter, bis er schließlich ratlos verstummte.
„Ich denke, ich weiß, was du meinst. Du weißt, dass ich nicht viel tun kann – die Entscheidung liegt bei deinem Vater. Aber Ich denke es ist trotz deiner Diät an der Zeit für ein paar Naschereien“
Nach diesen Worten gab sie die Anweisung zur nahegelegenen Dupain-Cheng-Bäckerei zu fahren, welche die besten gebackenen Leckereien der ganzen Stadt anbot. Sie selber liebte das Gebäck des Ehepaares und war einige Jahre vorher ziemlich erschüttert, als diese Geschlossen werden sollte, war aber umso erleichterter, dass dies nicht der Fall war.
„Warte hier, ich besorg' uns was.“
Im Laden war einiges los, was nur verständlich war, aber nach einigen Minuten konnte auch die Assistentin ihre Bestellung aufgeben.
„Oh Hallo, Madmoisell Natalie!“
„Hallo Madame Cheng“
Nachdem diese Begrüßungsworte ausgetauscht wurden, zählte die Kundin eine Reihe Dinge auf – viel mehr als sie ursprünglich geplant hatte –, als schon die Tochter des Hauses, Marinette, die Treppen herunterstieg. Das Mädchen schenkte allen ein freundliches Lächeln.
„Guten Tag, Marinette, geht es dir gut?“
Die Angesprochene neigte ihren nachdenklich Kopf abwechselnd zu beiden Seiten, lächelte danach aber wieder und machte eine abwerfende Handbewegung. Damit meinte sie so viel wie So lala, aber geht schon. Die Standardantwort, die sie immer erhielt, aber das war kein Wunder, bei dem, was die Blauhaarige schon erlebt hat. Ja, auch Paris war gewissermaßen nur ein Dorf, wenn man in den kleinen traditionellen Geschäften unterwegs und dann auch noch einer der Stammkunden war.
Die Jugendliche wies mit der Hand auf die Schwarzhaarige mit der roten Strähne.
„Ach, mir geht es gut. Der Sohn meines Arbeitgebers braucht etwas Aufmunterung und bei ihm Zuhause ist es derzeit etwas hart.“
Die strahlend blauen Augen weiteten sich etwas, bevor sie nach einer Tüte griff und noch zusätzlich eine kleine Auswahl an Leckereien auswählte. Dazu kam noch ein Zettel, auf den sie schrieb Gute Laune Spezialpaket und den sie dann dranpinnte.
„Oh, das kann ich doch nicht annehmen! Ich hatte doch schon einiges zusammenpacken lassen“
„Papperlapapp!“, ging die ältere Chinesin dazwischen. „Das geht schon in Ordnung! Ich hoffe nur, dass bei dem Jungen wieder alles in Ordnung kommt.“
„Das hoffe ich auch...“, murmelte Natalie, fuhr aber lauter fort. „Danke für das Gute Laune Paket, ich werde es ihm geben. Auf Wiedersehen“
Der Abschied wurde von Mutter und Tochter jeweils auf ihre eigene Weise erwidert und schon befand sich die Kundin auf dem Fußweg und stieg in das wartende Auto ein.
„Konntest du das kriegen, was du wolltest?“, fragte auch schon der Adrien.
„Ja und noch mehr, wie ich gestehen muss.“ Das hellte kurz seine Stimmung auf, welche dann jedoch wieder gedrückt wurde.
„Vater wird nie und nimmer erlauben, dass ich etwas davon esse.“
„So sehr ich deinen Vater auch schätze, du brauchst auch mal etwas vernünftiges zu Essen und dazu gehört in einem gesunden Maß auch Süßigkeiten. Hier, das hat Marinette extra für dich zusammengepackt“ Damit streckte sie ihm die Tüte entgegen.
„M- Marinette?“, kiekste er.
„Sie ist die Tochter des Ehepaares, dem die Bäckerei gehört. Was ist los?“
„Ähm... Naja... Das Mädchen, von dem ich dir erzählt habe, heißt so.“
„Oh. Das könnte sogar hinkommen, sie ist in deinem Alter und das College Francoise Dupont ist gleich die Straße runter.“
Unter diesen Worten sank der Junge noch mehr zusammen, blickte dabei jedoch runter zu der verpackten Gebäckmischung, die er noch immer hielt. Erst jetzt bemerkte er den Zettel mit einer schönen, geschwungenen Handschrift. Sofort kamen ihm wieder diese unglaublichen Bergseen, die ihre Augen nuneinmal waren, in den Sinn – wie sie geradezu vor Funken sprühten und keinen Unterschied wegen seiner Herkunft gemacht hatten. Von ihm unbemerkt floss etwas mehr Blut als normal für ihn in die Wangen, was ihm einen wissenden Blick seiner Begleitung einbrachte. Diese dachte sich nur, wie schnell es doch gehen konnte und ging dann weiter in Gedanken Argumente durch, die für den normalen Besuch einer Schule sprachen.

Marinette machte sich indessen Sorgen um den Jungen, über den die junge Frau vorhin gesprochen hatte. Niemand hatte es verdient zu leiden und er schien es wohl doppelt zu tun – einerseits die Differenzen mit seiner eigenen Familie, wodurch er keinen Rückhalt hatte und dann war wohl noch zusätzlich etwas Belastendes geschehen.
Nun saß das Mädchen jedenfalls in ihrem Zimmer mit einem Buch auf dem Sofa, wobei sie eines der grünen Kissen umarmte und sich etwas nach vorn lehnte, um ja nicht mit dem Rücken an die Lehne zu geraten. Konzentrieren konnte sie sich jedoch nicht – schon mehrfach hatte sie ein und die selbe Seite gelesen und doch nichts verstanden. Immer wieder wanderten ihre Gedanken von Chat Noir, der sie zum Lachen brachte und ihr so seltsam vertraut war, dass es ihr schon fast unheimlich war, über Adrien, der – ohne sie zu kennen – sie bereits nicht ausstehen zu können schien und bei dem sie Angst hatte, dass dieses unselige Aufeinandertreffen nur wenige Stunden vorneweg negative Konsequenzen haben könnte, zu dem Jungen, über den Natalie gesprochen hatte, welcher ihr tiefstes Verständnis und Mitleid besaß.
„Marinette, du wirkst so nachdenklich.“, wurde sie von einer sanften, etwas piepsigen Stimme zurück in die Realität geholt.
„Ich... Ich hab nur darüber nachgedacht, was heute passiert ist.“
Ja, das beschrieb es recht gut.
„Willst du darüber reden?“
„Nein, schon okay.“
Die Blauhaarige hatte schon so einiges durchgemacht, da würde sie damit auch noch fertig werden, wenn sie über etwas reden wollte, beziehungsweise sich wohl eher über etwas mitteilen wollte, konnte sie das genauso gut bei ihrem Psychologen tun und selbst der kratzte aufgrund ihrer eigenen Sturheit nur an der Oberfläche – jedenfalls behauptete sie das gern vor sich selbst, denn er war tatsächlich der einzige in ihrem näheren Umfeld, der sie auch nur ansatzweise verstand. Sie brauchte nicht noch jemanden, der – oder in diesem Fall die, jedenfalls war sie der Meinung, dass es sich um eine 'Sie' handelte und nicht doch um einen er, oder hatten Kwamis überhaupt ein Geschlecht? – überall herumstocherte und dabei ausversehen das fragile Kartenhaus zum Einsturz brachte. Natürlich ist das alles gut gemeint, aber es machte alles nur noch schlimmer, fand sie.
Tikkis Gedanken dagegen liefen Amok. Sie hatte Angst, dass es schon so früh beginnen würde und sie schon nach nur einem Tag solch einen Schaden angerichtet hatte, dass so einige Phasen übersprungen worden waren. Sie konnte ja nicht wissen, dass es absolut nichts mit ihr zu tun hatte, sondern einige Probleme schon vorher vorhanden waren.
Das kleine Marienkäferkwami hatte schon längst den Entschluss gefasst, mit ihrem Gegenstück, ihrem Geliebten, zu sprechen, der Tatsache unbewusst, dass auch er dies im Sinn hatte. Das Gespräch musste jedoch wohl oder übel auf die Nacht warten.

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Hallo Leute ^^

Ich freue mich über alle, die diese Story lesen und seit dem letzten Kapitel Empfehlungen abgegeben haben und/ oder sie favorisiert haben (das sind nämlich so einige, auch wenn ich nicht wirklich gezählt habe, wie viele neu sind ^^'). Auch haben wir bei den Aufrufen die 3000 geknackt (allein, seit das letzte Kapitel on ist, sind etwa 700 Aufrufe dazugekommen!)
Das ist... der Wahnsinn!
Ich hoffe, dass auch dieses hier gut bei euch angekommen ist und der ein oder andere ein kleines (oder vllt. auch nicht so kleines) Review dalässt.

LG Ria
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