Wiegenlied der Auferstehung.

von Rehime
OneshotRomanze / P12 Slash
Mikoto Suoh Tatara Totsuka
23.02.2020
23.02.2020
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Für Stella Caelum ♡
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Als der König zu Bewusstsein kam, hörte er eine sanft singende Stimme und schloss die Augen wieder. Der Schlaf war ihm allerdings nicht lange vergönnt, denn der Duft von Rosen und Zigaretten war zu präsent.
Langsam öffnete er daher die Augen wieder und stöhnte. Sein Körper fühlte sich viel zu schwer an, seine Gliedmaßen schienen ihn nach unten zu ziehen und er konnte sich kaum bewegen.

Als er seine Augen endlich fokussieren konnte, starrte er in ein bezauberndes Gesicht.
Tatara. Gott, warum musst er jedes Mal so echt aussehen. Sanft perlten ihm die Tränen über die Wangen während er seine Arme begierig nach Mikoto ausstreckte. Dieser strauchelte ein paar Schritte zurück, denn er wusste: Sobald er ihn auch nur mit den Fingerspitzen berührte, würde er zu nichts außer einer reinen Erinnerung verblassen.

Und dennoch zögerte er. Einen Augenblick zu lange, denn wie automatisch griff er nach Tataras hauchzartem Köper und umschloss ihn. Er roch den betörenden Duft und spürte wie sein eigener Körper ihn herunterzog. Als Tatara nach Augenblicken der Ruhe immer noch nicht verblasst war, grub Mikoto seine Nägel tiefer in Tataras Arme.
Zarte Hände begannen ihm beruhigend über den Rücken zu streicheln. Erst als eine weiche Wange sich an die seinige drückte, merkte er, dass er begonnen hatte zu weinen. Tatara schien es vor ihm registriert zu haben, denn er wischten ihm mit zitternden und unbeholfenen Händen die Tränen aus den Augen, während seine plumpen Lippen ihm liebliche Worte zuflüsterten und dünne Arme ihn sanft hin und her wiegten.

„Es ist alles gut.“
Und es war das erste Mal, dass der ehemalige König ihm Glauben schenken konnte.
Er wollte seine eigenen Lippen öffnen und antworten, irgendetwas, aber die Tränen drohten ihn dabei zu ersticken.
Also ließ er Tatara leise weiter reden während dieser sich immer wieder traurig lächelnd über die feuchten Wangen fuhr:
„Weißt du, du solltest nicht hier sein, noch nicht, nicht wegen mir...“
Er stockte.
„… und dennoch bin ich so glückselig darüber, entschuldige“

Behutsam löste er sich aus Mikotos groben Umklammerung und betrachtete ihn aus der Ferne. Sein Blick wurde wehmütig als er die Schnitte und Schürfwunden auf dessen Armen sah.
„Du…“
Aber Mikoto unterbrach ihn mit einem müden Kopfschütteln.
Das alles war nun nicht mehr wichtig, sein Leib würde sich erholen und genesen.
Tatara verstand, lächelte während er zitternd seine Arme öffnete und wartete bis Mikoto langsam zu ihm trottete und sich ebenfalls niederließ.
Erwartungsvoll sah der einstige rote König ihn an.
Tatara wusste was er dachte und kicherte, trotz der vielen Tränen sie seine Wangen hinuterkullerten, lieblich:
„Wirklich?“
Mikoto nickte und grummelte:
„Mach schon.“
Tatara lächelte neckisch und stimmte sanft ein altes Wiegenlied an, während seine Arme Mikoto wieder in den Schlaf wiegten.


[Ende]



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Abend ♡
Tut mir Leid, dass es so lange gedauert hat diese Fanfiction zu verfassen und das obwohl sie eigentlich wirklich sehr kurz ist.
Aber Fluff ist nun mal nicht mein Genre. Dennoch war es vergnüglich zu schreiben :D
Danke Stella (:

LG Rehime♡
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