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Ein realtiv normales Mädchen

von mon-ito
GeschichteDrama, Übernatürlich / P16
Cpt. Sean Renard Det. Hank Griffin Det. Nick Burkhardt Martin Meisner OC (Own Character)
23.02.2020
03.06.2020
7
5.728
1
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23.02.2020 874
 
Leise schlich ich durch die dunklen Gassen abseits der belebten Straßen, ich trug einen grauen Kapuzenpullover mit einer roten Paris Aufschrift, eine blaue enge Jeans und schwarze Stoffschuhe. Auf dem Rücken trug ich einen alten abgenutzten Rucksack indem sich Wechselkleidung, etwas Geld, Waschutensilien und meine Papiere befanden.

Nervös sah ich um eine Ecke, ich hielt Ausschau nach Polizisten den mittlerweile hatte man mich bestimmt als vermisst gemeldet, seit fünf Tagen war ich nun schon allein unterwegs und mied alle größeren Läden und Plätze mit Kameras.
Ich wollte nicht gefunden werden ich wollte einfach nur weg aber ich wusste nicht wohin ich gehen könnte also verbarg ich mich tagsüber in dunklen Ecken und nachts versuchte ich essen aufzutreiben und einen Plan zu erstellen, wohin ich gehen wollte wusste ich noch nicht aber langsam müsste ich aus der Stadt verschwinden bevor man mich noch erkannte und der Polizei übergab.

Es begann zu nieseln, ich zog schnaubend eine etwas feuchte Jacke aus meinem Rucksack, es hatte in den letzten Tagen fast durchgehend geregnet doch sie war besser als nichts denn ich fror, schnell warf ich sie mir über und zog mir beide Kapuzen tief ins Gesicht. Das war nicht gut, es war Frühling und es waren unter 10°C.

Mein Handy hatte ich am Vortag in McDonald’s geladen während ich dort etwas aß, ich war froh es zu haben damit ich das Zeitgefühl nicht verlor und mir den Wetterbericht ansehen konnte. Ich nutzte es so selten wie möglich, immer nachdem ich die wichtigsten Nachrichten überprüft hatte schaltete ich es aus und verschwand schnell an einen anderen Ort.
Ich wusste das die Polizei versuchen könnte es zu orten und das machte alles nur komplizierter.

Noch einen letzten Blick warf ich über die Schulter und huschte zum Hauptbahnhof der großen Stadt, Mannheim schlief nie und ich mischte mich unter die Menschen. Es war gerade mal neun Uhr am Abend und ich stieg einfach in den nächsten Zug in Richtung Heidelberg, mein Maxxticket war zwar noch für ein halbes Jahr gültig aber ich hoffte trotzdem das niemand käme und mich kontrollieren würde, ich wollte das Risiko erkannt zu werden minimieren aber ich musste die Bahn nehmen und wenn mich jemand aufgrund meines Namens erkannte, und vielleicht erkannte dass ich als vermisst galt würde das Fragen aufwerfen die ich nicht würde beantworten können oder eher wollte ich es einfach nicht denn es gab nichts was ich hätte sagen können.
Immer wenn man ganz dringend auf ein Wunder hoffte, zum Beispiel das man ignoriert werden würde oder das einfach niemand in diesem Zug kontrollierte passierte es erst Recht, ich wurde Unaufmerksam und schon wurde ich nach meinem Ticket gefragt das ich notgedrungen zeigte. Der Mann besah sich mein Ticket genau und langsam wurde ich nervös dann nickte er plötzlich und ging weiter, meine Hände begannen zu zittern, ich schwitzte leicht und mein Herz schlug mir bis zum Hals als wäre ich einen Marathon gelaufen. Ich fuhr mir mit beiden Händen übers Gesicht und stieg aus als der Zug hielt. Schnell schulterte ich meinen Rucksack und ging den Bahnsteig entlang als mir leicht schwindelig wurde, ich sah zwei Polizisten in meine Richtung kommen und konzentrierte mich darauf ohne ihre Aufmerksamkeit zu erregen aufrecht an ihnen vorbeizulaufen, mein eines Bein knickte ein aber ich fing mich sofort wieder. Als der eine Polizist mich anhielt und fragte ob alles in Ordnung sei bejahte ich es schnell und lief weiter, mein Kopf begann sehr stark zu schmerzen, ich stöhnte unterdrückt auf und spürte einen Druck in meinem Kopf. Ich spürte eine Veränderung in meinem Gesicht, hatte ich mich wieder verwandelt? Wahrscheinlich, ich sah mich um doch niemand schien es zu sehen. Es verschwand, ich spürte es genau nur erklären konnte ich es nicht.

Als ich es zum ersten mal im Spiegel gesehen hatte, war ich gelähmt vor Angst, ich hatte mit niemanden darüber gesprochen sondern mich nach ein paar Wochen damit abgefunden dass ich wohl verrückt sein müsste den niemand benahm sich anderst oder schien eine Veränderung zu sehen.

Es geschah immer wieder wenn ich sehr traurig oder sehr glücklich war und es machte mir so eine Angst das ich einmal sogar einen Spiegel zerschlagen hatte. Ich hatte das nicht erklären können und zwei Wochen Hausarrest bekommen, außerdem musste ich den Spiegel von meinen Taschengeld ersetzen, seitdem mied ich es hinein zu schauen wenn ich den leichten Schmerz und die Veränderung spürte.

Meine Knie wurden weich als der andere Polizist mich noch einmal aufhielt und mich bat meinen Ausweis zu zeigen, ich tat so als würde ich etwas aus meinem Rucksack nehmen aber eigentlich nahm ich ihn nur von meinem Rücken um besser rennen zu können, ich umklammerte ihn so fest ich konnte, und tat genau das, ich rannte so schnell ich konnte und die Angst pumpte Adrenalin durch meine Adern, ich rannte schneller und einer der Polizisten blieb stehen um Verstärkung anzufordern, ich hängte den anderen Polizisten ab, ich konnte mir das im Nachhinein ebenfalls nicht erklären und schob es auf meine Angst und das Adrenalin.

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Erstes Kapitel Ende, die gesamte Fanfiction wird wahrscheinlich nicht sehr lang werden ich hoffe sie gefällt euch lasst gerne Kommentare da und empfehlt sie wenn sie euch gefällt, über einen Favorit würde ich mich ebenfalls sehr freuen. Bye :)
 
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