REDDIE2-Nie losgelassen!

GeschichteAllgemein / P18 Slash
22.02.2020
28.03.2020
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(Leichter sexueller Inhalt)


Als Richie wegzog, fiel Eddie praktisch wieder in sein kindisches Schema zurück. Er wurde, wie man es so schön sagt, ein Muttersöhnchen. Die Stärke und Mut, die der Brillenträger ihm gegeben hatte, verschwand mit der Zeit. Eddie hatte plötzlich niemanden mehr, der ihm viel zutraute. Seine Mutter machte sich nur Sorgen und so suchte sich der Asthmatiker unbewusste eine Frau, die seiner Mutter ziemlich ähnelte. Vielleicht aus Angst wieder so verletzt zu werden, wie damals von Richie.


Der Asthmatiker atmete einmal tief durch, bevor er sich von der zuen Tür bewegte. Er nahm die Tassen, die im Wohnzimmer standen und brachte sie in die Küche. Eddie spülte sie ziemlich in Gedanken versunken. Er hatte Richie einigermaßen verziehen, auch wenn dadurch der Schmerz nicht verschwinden würde, war dies trotzdem ein Schritt nach vorne. Er stellte sich noch schnell unter die Dusche, als er sich dann Richtung Bett bewegte, um den Schlaf zu finden. Der Tag hatte ihm Seelisch ziemlich zugesetzt. So viele Erinnerungen hatten seinen Kopf auf die Probe gestellt, so viele Gefühle und eine kurze Berührung von Richie, die eigentlich ganz harmlos war. Was machte all das mit Edward Kaspbrak? Zu viel auf einmal, das war ihm selber klar.

Kaum lag er im Bett und versuchte zu schlafen, bewegte er sich in einer Tour. Die Müdigkeit war so stark, doch sein Kopf zu voll, um jetzt sofort den Schlaf zu finden. Eine ganze Weile lang, wälzte sich der Mann in seinem Bett hin und her, bis seine Augen endlich zufielen und auch geschlossen blieben. Es schlich sich ein Traum an, den Eddie wohl nicht mehr so schnell vergessen würde.



Er öffnete seine Augen und erblickte zwei Türen vor sich. Er lief zuerst auf die linke Tür zu und öffnete diese. Dahinter ein Raum, in der Mitte ein Bett. Auf diesem Bett lag Myra und lächelte ihn an. Eddie aber lief wieder raus und öffnete die andere Tür. Dasselbe Spiel, ein Bett und eine Person die sich darauf befand. Aber es war nicht seine Ex-Frau, sondern es war Richie. Er ging vorsichtig darauf zu und der Brillenträger stand auf. Er zog Eddie ohne Vorwarnung an sich und drückte seine Lippen an sich. Eddie fühlte sich gut, mehr als gut. Der Brillenträger fuhr mit seiner Zunge über Eddies Unterlippe, worauf er seinen Mund öffnete und sich ihre Zungen berührten. Erregung stieg in Eddie auf und er drückte Richie auf das Bett. Nun zog er sich vor ihm aus und verlangte dasselbe von Richie. Dies wurde auch gemacht, als Eddie zu ihm kam und sich ihre Lippen wieder trafen. Richies Hand suchte süchtig nach Eddies erregten Glied, um ihn zu befriedigen. Gänsehaut am ganzen Körper des Asthmatikers, als er sehnsüchtig das Gefühl bekam, einen Orgasmus zu erleben. Lautes atmen und volle zuneigen, die er Richie schenkte.



Plötzlich öffnete Eddie schlagartig seine Augen und schrecke mit seinem Oberkörper hoch. Seine Atmung so schnell, dass er perplex sein Asthmaspray vom Nachttisch griff und es schnell benutzte. Als seine Atmung sich etwas beruhigt hatte, blickte er zum Fenster. Es war nächster Tag und es schien die Sonne. Er ließ sich wieder nach hinten fallen, als er sein Gesicht verzog. Nun stützte er sich mit den Ellenbogen von der Matratze ab und befreite seinen Körper von der Decke. „Oh scheiße!“, fluchte er und stöhnte genervt auf. Sein Traum hatte ihn wohl ziemlich zugesetzt, denn er hatte eine kaum zu übersehende Beule.

„Eddie, was träumst du auch für ein misst!“, gab er von sich und erhob sich erst einmal. Er musste sich eigentlich erleichtern, aber das war in seiner jetzigen Situation echt schwierig. Deswegen beschloss er erst einmal zu duschen, um sich auch von dem Schweiß zu befreien, der sich während des Traumes gebildet hatte. Als er an sich runterblickte, rollte er wieder seine Augen. Das konnte echt nicht wahr sein, dachte er sich. Trotz alledem wanderte seine Hand zu seinem Glied und er fing an sich zu befriedigen. Irgendwie musste dieser Ständer ja verschwinden. Er schloss seine Augen und dachte automatisch an den Traum mit sich und Richie. Dieser Gedanke erregte ihn so sehr, dass es nicht lange dauerte und er sich ein Stöhnen nicht unterdrücken konnte. Er öffnete leicht neben sich seine Augen, als er seinen Kopf schüttelte. Eddie wurde klar, dass er an Richie dachte und es machte ihn irgendwie wahnsinnig. Er wollte es doch gar nicht! Irgendwie beschämt über diesen Traum, stieg er aus der Dusche und trocknete sich gründlich ab. Schnell zog er sich was drüber, ehe er sich einen Kaffee machte. Sein Blick fiel auf den Tisch und er erinnerte sich genau, wie er sich gefühlt hatte.

Dann schweifte er mit seinem Blick, mit der Tasse in der Hand, aus der Küche raus. Er war neugierig. Eddie stellte langsam die Tasse auf den Tisch und lief Richtung Treppe. Vor der ersten Stufe blieb er stehen und blickte hoch. Es fühlte sich komisch an aber er setzte sein rechten Fuß trotzdem auf die erste Stufe. Bis er nun Schritt für Schritt nach oben ging. Er konnte direkt seine Zimmertür sehen. Wollte er wirklich darein gehen? Seine Hand umgriff den Türknauf und drehte ihn, um in sein altes Zimmer zu gelangen. Kurz blieb ihm der Atem weg, es hatte sich kein Stück verändert. Eigentlich hätte er sich das auch denken können, schließlich hatte sich im ganzen Haus nichts geändert. Irgendwie erinnerte es ihn daran, das viele Eltern das Zimmer ihres verunglückten Kindes so ließen, wie es hinterlassen wurde. Nun setzte er den ersten Schritt rein, alles war an seinem Platzt, wie er es platziert hatte. Eddie setzte sich auf das Bett und sein Mund formte ein Lächeln. Sofort dachte er an den Brillenträger. Daran, als Richie das erste Mal hier schlafen durfte und sie fast erwischt wurden, wie Richie ihn unfreiwillig befriedigt hatte. Unzählige Gespräche, die sie hier geführt hatten, gekuschelt und einfach nur gelacht haben, aber auch an die vielen einsamen Nächte. Die Eddie mit Schmerz in seiner Brust verbrachte, nachdem Richie weggezogen war. Die Nächte, wo er sich in den Schlaf geweint hatte und die Nächte, die er schlaflos verbrachte. Eddies lächeln verschwand sofort wieder und er wollte so schnell wie möglich wieder aus diesem Raum verschwinden. Gesagt, getan, er zog die Tür hinter sich zu und lief hastig die Treppe runter.

Er wusste nicht was er machen sollte, also beschloss er Beverly anzurufen. Er griff nach sein Handy und rief an. Kurze Stille, „ja hey Bev, em…kannst du vorbeikommen, oder wir treffen uns irgendwo?“ „Eddie?“ „ja…“ Er kaute dabei leicht nervös an seinen Fingernägeln und wartete auf eine Antwort. „Klar, treffen wir uns am See und gehen etwas spazieren? Woher hast du überhaupt meine Nummer?“, lachte sie, „Na von Richie…Gut, in einer Stunde?“ Kurz hörte Eddie nichts und wollte gerade nachfragen, ob alles gut sei, da redete sie weiter. „Klar, dann bis gleich“ „jip.“ Eddie steckte sein Handy in seine Hosentaschen und lief etwas hilfesuchend hin und her. Er konnte es kaum erwarten, bis er zum See konnte.


Dann schnappte er sich noch kurz sein Inhalator und lief schnell los zum See. Was ein Glück, die rothaarige Frau stand schon am Ufer und betrachtete den See. „Beverly!“, kam es mit einer ziemlich überraschenden hohen Stimme aus dem Asthmatiker. Beverly erschrak leicht, als Eddie sich dann etwas beschämt räusperte. „Na, also was gibs? Du willst bestimmt nicht nur spazieren gehen?“, Eddie schüttelte kurz seinen Kopf, ehe er dann los lief und sie daraufhin wies, mitzukommen. „Nein Bev, du bist die einzige, mit der ich darüber reden kann.“ Bev sah nun leicht bedrückt zu ihm. „Gestern war ja Richie bei mir und mir ist sehr viel durch meinen Kopf gegangen. Wir haben uns darauf geeinigt Freunde zu bleiben!“ Bev sah ihn etwas verwirrt an „na das ist doch gut, oder nicht?“ Kurz nickte der Mann „ja, aber danach habe ich…habe ich von ihm geträumt!“ Sie lächelte ihn an, während sie sich immer mehr vom See entfernten. „Was ist in deinem Traum passiert?“ Eddies Wangen wurden leicht rot, er schämte sich irgendwie wegen diesen Traum. „Ok, aber das darfst du echt niemanden sagen. Ich erzähle es dir auch nur, weil ich sonst wahnsinnig werde!“ Kurz blieben sie stehen und schauten sich ernst an. „Da waren zwei Räume. In den einen meine Ex-Frau, im anderen Richie…ich bin zu Richie gegangen und naja. Wir hatten Sex!“ Beverlys Gesicht formte ein breites und gleichzeitiges überraschendes Lächeln. „Und jetzt weißt du nicht, was das zu bedeuten hat, richtig?“ Er nickte und schaute schnell von ihr weg. „Ich denke, du solltest ihn mal zu einem Date einladen.“ Nun blickte Edward sie mit großen Augen an „spinnst du!“ „Eddie, jetzt höre mir erst zu, ich war doch noch gar nicht fertig!“ Kurz blickte Eddie nach oben und sah direkt in die Sonne. Er schloss seine Augen, ehe er sein Blick wieder der Straße widmete. „Dann wirst du schauen, wie es läuft und dann wird dir dein Herz oder Verstand, schon sagen, was du willst und was nicht!“ Eddie musste zugeben, das dies nicht mal schlecht war „mhh…vielleicht hast du recht Bev.“ Sie nickte zufrieden „ein Versuch ist es doch wert, oder!“ Er nickte und blickte sie etwas nervös an „ich hatte schon ewig kein Date mehr…“ Bev lachte laut auf „Ach, mit Richie wird das bestimmt gut. Und vor allem nicht langweilig!“ Er stimmte ihr, leicht lächelnd, zu.

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