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Put your hands all over my body

OneshotAngst, Suspense / P18 / Gen
Jared Leto OC (Own Character) Shannon Leto
22.02.2020
22.02.2020
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Hallo.

Willkommen zu meinem Zweiteiligen One-Shot.

Reviews, Kommentare und Gedanken jedweder Art sind jederzeit sehr willkommen.

Warnings: BDSM, Rating P18 nicht ohne (triftigen) Grund ;-)

Viel Spass.

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                                                                           ……You treat me like a dog
                                                                         Get me down on my knees….


Marissa blickte in den Spiegel. Unsicher, gespannt, neugierig und letztlich fasziniert. Sollte sie, oder doch nicht? Aber sie wollte es unbedingt wissen.
Wissen ob es stimmte, was man sich erzählte.
Waren die Geruechte wahr? Oder verrannte sie sich in etwas? Doch selbst wenn sie stimmten, wuerde es auch bedeuten, dass ausgerechnet sie die Chance hätte es zu erleben?

So lange hatte sie darueber nachgedacht, jeden Bericht, jeden Artikel durchgelesen, nach dem Vergorgenen zwischen den Zeilen geforscht.
Ehe sie sich eigentlich sicher war. Und diese Sicherheit wollte sie nun bestätigt haben. Ungefiltert, kompromisslos und ungeschönt.

Die weisse Hose sass perfekt und unterstrich ihre wohlproportionierte Figur. Das schwarze Oberteil liess tief, jedoch nicht ordinär tief blicken, hob ihre Brueste und verdeckte dennoch gerade so viel, dass noch genug Platz fuer Phantasie uebrig blieb.
Mit leicht zitternden Fingern griff sie nach dem Schmuckstueck.
Als sie es sich um den Hals legte und das kalte Material auf ihre nackte Haut traf, zuckte sie kurz zusammen.

Sie drehte es, so dass der O-Ring genau in der Mitte lag.

Aufregung machte sich in ihrer Magengegend breit, als sie ihre Lederjacke ueberzog und auf den Weg zur Konzerthalle machte.
Es wuerde noch lange genug dauern bis es endlich losgehen wuerde, und sie wollte rechtzeitig genug da sein, auch wenn sie Front of Stage war, so wollte sie dennoch nicht zu den Letzten gehören.
Sie war froh, dass ihre Freundin sich bereit dazu erklärt hatte mitzugehen, auch wenn sie mehr als skeptisch war.

”Man Mari, das ist eine scheiss Idee, echt mal. Du kennst den Typ doch ueberhaupt nicht. Was, wenn diese Geschichten wahr sind? Ich mein diese Kiste in diesem Nachtclub klingt ja nicht gerade nach dem Verhalten was man sich so wuenscht. Oder findest du das normal, er und sein Bruder, Lapdance, Wuergen und all das. Also ich finde du solltest das echt einfach sein lassen.”
”Ich weiss, aber ich will das wissen. Du weisst nicht wie das ist. Es nur zu ahnen, nicht zu wissen. All diese Dinge und Geruechte zu lesen, ohne die Wahrheit zu kennen.”
”Aber das ist doch sowas von bescheuert. Warum willst du das wissen? Was kannst du dir davon kaufen? Oder willst du deine Story dann etwa an die Presse verkaufen?”
”Natuerlich nicht. Ich will das wissen weil, …. naja weil es reizvoll ist.”
”Reizvoll? Du wuerdest dich doch nicht etwa auf ihn einlassen, oder?”

Carols Augenbraue wanderte zweifelnd in die Höhe.
Die Nicht-Antwort ihrer Freundin sagte ihr mehr als sie wissen wollte.
”Das ist echt krank, das ist dir hoffentlich klar, oder?”
”Das ist ueberhaupt nicht krank. Ich will es einfach wissen.”
Ja, sie wusste selber das es leichtsinnig wäre, sollte es tatsächlich so sein. Aber sie musste es wissen. Sie wollte es so sehr. Dabei war sie nie ein grosser Fan der Band gewesen. Eigentlich das genaue Gegenteil.
Als ihr mittlerweile Ex-Freund ihr ein paar Lieder vorspielte war sie fuer die Band ueberhaupt nicht zu erwärmen. Obwohl sie gerne Heavy Metal, Hard Rock und Rock hörte, sprach sie diese Musik ueberhaupt nicht an.
Der Sänger, ja der, den empfand sie fuer arrogant und eingebildet.

Ihre Meinung änderte sich schlagartig als sie in den Weiten des ´world-wide-web´ ueber ein gewisses Video stolperte und dazu die entsprechenden Schlagzeilen serviert bekam.
Sie konnte nicht verleugnen, dass ihr genau das gefiel, der Gedanke daran.
Immer mehr beschäftigte sie sich mit ihm als Person, schaute Youtube Videos, Backstage Berichte und begann schliesslich auch seine Musik zu hören, die öfters eindeutig zweideutig war.
Er reizte, provozierte und das in ihren Augen mehr als offensichtlich.

Sicher, ihre Freundin hatte recht. Wären all diese Geschichten wahr, wäre dies mehr als nur ein Spiel mit dem Feuer. Vielmehr ein Spiel mit der reelen Gefahr. Aber im Moment war der Gedanke allein daran sehr aufregend.
Auch wenn Marissa es nie zugegeben hätte war sie doch nicht ungluecklich darueber, dass ihre Freundin bei ihr war. Es gab ihr zumindest etwas ´Rueckendeckung`.
Sie freute sie sich so sehr auf das Konzert und konnte es kaum abwarten, bis es endlich losging.
Kurz vor Einlass zupfte sie noch einmal ihre Kleidung zurecht, mit dem schwarzen Kajal zog sie nochmals ihre Augen nach. Das filigrane Schwarz umrahmte ihre hellgruenen Augen und liessen diese auffällig strahlen.
Das Spiegelbild welches ihr von dem kleinen Handspiegel entgegenblickte wirkte sehr zufrieden mit sich.

Als Shannon das Intro auf den Drums spielte, durchflutete Aufgeregtheit und Anspannung ihren Körper. Es hatte schon fast eine euphorische Wirkung auf ihren Körper.
Ein ueber zwei Stunden anhaltendes Dauer-High folgte.
Marissa liebte diesen Zustand, er war besser als jede Droge und jeder Rausch.
Einige Male pochte ihr Herz nervös gegen ihren Brustkorb, dann nämlich als Jared sie direkt anblickte.
Zumindest war sie sich absolut sicher. Tiefe Blicke aus seinen hypnotischen blauen Augen und sofort wurden ihre Knie weich.
In seinem Blick beherbergte er diesen autoritären Touch. Jedesmal wenn er mit Jemandem sprach oder jemanden anblickte. Es war, als könne er einem bis in die verborgensten Winkel der eigenen Seele blicken und dabei jedes Geheimnis erraten.
Als er sie anblickte, schien die Welt um sie herum stillzustehen. Alles um sie herum schien aufgehört haben zu sein. Nur er und sie.
Dann war der Moment auch schon wieder vorbei.
Bei Shannons Blicken, die auch hin und wieder in ihre Richtung gingen hatte sie das Gefuehl er grinse sie an. Es war nicht annähernd so wie bei Jared.

Schliesslich war das Konzert vorbei und Marissa konnte nichts gegen die Enttäuschung tun die nach diesem High noch viel tiefer sass als ohnehin.
Statt seine Aufmerksamkeit auch sich zu lenken, war sie offenkundig nicht mehr als jede Andere im Publikum.
Statt Backstage eingeladen zu werden, liess sie sich wie tausende andere auch zum Ausgang treiben.
Wider besseren Wissens hatte sie am Ausgang ein Ticket fuer den morgigen Gig erstanden.
Und durfte sich von Carol eine riesen Standpauke anhören.
Die war damit nämlich ueberhaupt nicht einverstanden.
”Das geht eindeutig zu weit Marissa.”
”Wieso? Ich höre eben gerne die Musik. Als wäre das so ungewöhnlich. Es gibt etliche Fans, die mehrere Konzerte einer Tour besuchen. Wieso sollte ich das nicht auch tun duerfen?”
”Jetzt tu doch nicht so. Als wäre das alles Zufall.”
”Was heisst hier Zufall? Ich bin gerne bei Konzerten.”
”Ich nehm dir diese Naivität nicht ab. Und um ganz ehrlich zu sein unterstuetze ich diesen Wahnsinn nicht mehr länger. Eigentlich war das von vorneherein bescheuert und ich hätte dich da einfach nicht unterstuetzen sollen.”
”Was soll das heissen?”
”Das ich gehen werde.”
”Fein, dann geh doch, mir doch egal. Ich bleibe noch im Hotel und geh morgen zum Konzert.”
”Fein, dann machs gut.”

Mit diesen Worten liess Carol ihre Freundin einfach stehen.
Als Marissa nach einiger Zeit ebenfalls im Hotel ankam, war ihre Freundin bereits abgereist.
Der Concierge uebergab Marissa einen Zettel. In dem teilte Carol ihrer Freundin mit, sie könne sich ja melden, wenn diese irgendwann wieder zu sich gekommen wäre. Jetzt erst recht, dachte sich Marissa.
Sie wuerde beim morgigen Konzert Spass haben, so oder so.
Und genau so kam es. Sie genoss dieses frenetische Gefuehl, dass die Band mit ihrer Musik in ihr auslöste.
Der Jubel um sie herum schien sie automatisch mit sich zu tragen, befluegelte sie und sorgte fuer ein neuerliches Hoch. Es war einfach unglaublich. Das Adrenalin rauschte durch ihren Körper.
Und wie am Vortag hatte sie auch diesesmal wieder das Gefuehl von Jared genau beobachtet zu werden.
Und wie am Vorabend, passierte wieder nichts.

Das Hochgefuehl verflog schneller als es gekommen war und Marissa war endgueltig in der Realität angekommen.
Es war eine vollkommen bescheuerte Idee gewesen. Das alles. Von Anfang an. Ihre beste Freundin hatte Recht gehabt. Wie auch hätte sie nur annehmen können er wuerde sie beachten.
Er- Jared Leto. Der umschwärmte Star, DER Mann der von zigtausenden Frauen umschwärmt wurde, weltweit. Was wuerde er dann mit ihr wollen? Sie war doch nur eine ganz normale Frau. Sportlich-schlank, aber durchaus auch als Frau zu erkennen, nicht zu gross und nicht zu klein. Als Model jedoch nicht gross genug. Er könnte jede haben, warum sie, ein ganz normaler Fan. Nur weil sie der Meinung ist, etwas herausfinden zu muessen, ueber seine Sexualität die sie nun wirklich nichts anging.

Dabei sah sich Marissa nie als naiv. Offenbar aber war sie das scheinbar doch. Angeschaut hatte er sie, er hatte aber tausende andere an diesem Abend ebenfalls angesehen.
Am liebsten hätte sie sich geohrfeigt. Nun stiefelte sie hier herum in Chattanooga, darauf wartend morgen abzureisen. Carol hatte vollkommen recht gehabt. Sie hätte einfach mit ihr mit sollen.
Sie kannte sich hier ueberhaupt nicht aus, hatte sich immer in Richtung Bahnhof gehalten, war nun in irgend einer Nebenstrasse gelandet, eine Gasse die zum weniger huebschen Stadtteil gehörte. Alles schien plötzlich gar nicht mehr so schick, sondern vielfach heruntergekommen.
Häuserfassaden deren Gemäuer bröckelten. Ja sogar schon Teile des Mauerwerks fehlten.
Dreck, Schmutz und Abfall säumten die Gehwege und die freien Gässlein neben den Häusern.

Ein eigenartig rumorendes Gefuehl machte sich in ihrer Magengegend breit.
Das Viertel war nicht sonderlich und das Gefuehl nicht länger alleine zu sein wuchs. Doch so oft sie sich auch umsah, aber erkennen konnte sie niemanden. .
Marissa, die sonst nicht zu den ängstlichen Menschen gehörte, beschleunigte unwillkuerlich ihre Schritte, die dumpf auf dem grau-schwarzen Asphalt widerhallten.
Das Gefuehl wurde stärker, ihre Schritte schneller. Immer schneller, bis sie fast rannte. Ihren eigenen Sinnen nicht mehr trauend, war sie kurz davor in Panik zu verfallen. Ihr Puls schnellte in die Höhe und sie konnte nicht schnell genug frische Luft in ihre Lungen bekommen.
Haltsuchend blieb sie an einer Hausecke stehen, atmete heftig ein und aus.

Plötzlich schnellte eine Hand wie aus dem Nichts nach vorne, hielt ihr den Mund zu und riss sie nach Hinten, in eine der Häuserschluchten.
Der Angreifer war dicht hinter ihr, kein Licht schaffte es bis in diesen entlegenen Winkel, wodurch sie ihn nicht sehen konnte.
”Wen haben wir denn da? Ein williges Opfer wie mir scheint.”
Trotz ihrer Panik konnte Marissa die Stimme einem Mann zuordnen.
Sie versuchte sich zu wehren und sich irgendwie freizustrampeln. Doch der Griff mit dem sie fixiert wurde war eisern.
”Na na. Wer wird sich denn wehren wollen?”
Diese Stimme war so seidenweich und dabei triefend vor falscher Freundlichkeit dass sich Marissa am liebsten uebergeben hätte.
Doch ihr Ueberlebensinstinkt war bedeutend grösser und so versuchte sie sich nach Leibeskräften freizukämpfen. Sie schrie gegen die Hand, vergebens, kein Schrei konnte ihren Mund verlassen.

Der Angreifer liess sie eine Weile gewähren, wich mit seinen Beinen immer wieder gekonnt ihren Tritten aus.
Irgendwann schien es ihm aber dann doch zu bunt zu werden. Denn plötzlich spuerte sie etwas kaltes, metallenes an ihrem Hals, und augenblicklich gefror ihr das Blut in den Adern.
Stocksteif stand sie da, hatte sämtliche Gegenwehr eingestellt.
”So huebsch und so wehrhaft. Dabei machst du keinesfalls den Anschein dich wehren zu wollen. So ganz und gar nicht, Sub!!”
Viel zu gross die Angst vor dem, was der Unbekannte offenbar mit ihr vorhatte. Viel zu gross um wirklich auf die Worte oder deren Sinn zu achten.
Ihr Herz hämmerte schmerzhaft gegen ihre Rippen. Was ihr das Atmen noch schwerer machte.
Um ihr klar zu machen, dass er keine Gegenwehr duldete, hielt er den Gegenstand ins spärliche Licht.
Dort sah sie die scharfe Klinge aufblitzen und im selben Moment erstarb der Wille sich zu wehren vollständig.
Wuerde sie es tun, wuerde sie das hier nicht ueberleben, dessen war sie sich sicher.

Innerlich wappnete sie sich fuer das, was unweigerlich folgen wuerde. Im Stehen, oder wuerde er sie hier auf dem Boden vergewaltigen? Innerlich betete sie, dass es schnell vorbei sein wuerde.
Tränen bahnten sich ihren Weg entlang ihrer Wangen.
Doch ihr Peiniger hatte offenbar ganz andere Pläne mit ihr, oder er wollte sie quälen, auf eine besonders makabere Weise.
Mit der scharfen Klinge fuhr er langsam ihren Hals entlang. Stoppte kurz an ihrer Halsschlagader, die vehement gegen ihre Haut pochte, drueckte fester zu, fuhr dann weiter in Richtung Schluesselbein.
Vor Scham schloss Marissa ihre Augen.
Das Messer hakte an ihrem O-Ring ein.
Er ruettelte leicht daran.
”Wenn man sich so in Szene setzt muss man die Konsequenzen tragen. Oder man darf nicht damit spielen. Es sei denn man beherrscht das Spiel.”

Das Metall wanderte weiter zu ihrem Ausschnitt. Mit einem lauten Ratsch, das, so schien es, von ueberall widerhallte, zerriss er ihren obersten Knopf. Das zweite Ratschen öffnete den folgenden Knopf. Kalte Luft traf auf ihre Haut und liess sie frösteln.
Die wenigen Tränen waren zu einem kleinen Tränenstrom angewachsen. Schluchzer verliessen nun ihren Mund.
”Bitte,” flehte sie leise.
”Bitte was?”
”Bitte lassen Sie mich in Ruhe.”
”Wieso? Was ist los? Du stehst doch darauf dominiert zu werden? Oder was ist damit?” erneut klirrte die Klinge gegen ihr Schmuckstueck.
Schaudernd blickte sie zu Boden.
Was auch hätte sie dazu sagen sollen? Dass sie so furchtbar dumm war und einen Rockstar damit beeindrucken wollte? Einen Star von dem sie annahm er wuerde auf so etwas stehen? Auf solche Spielereien. Aber das hier war kein Spiel. Es war die grausame und brutale Realität.

”Keine Angst, ich werde deine Wuensche erfuellen.”
Mit diesen Worten verschwand das kalte Metall von ihrer Haut. Stattdessen hörte sie ein undefinierbares Ratschen. Dann wurde ihr etwas kaltes und klebriges auf den Mund gedrueckt.
Nun war ihr Mund verschlossen und sie bekam nur noch durch die Nase Luft.
Ihre Hände wurden brutal nach hinten gedrueckt und dort mit Handschellen geknebelt. Kurz flammte Gegenwehr in ihr auf, sorgte dafuer dass sie trotz Tape ueber dem Mund zu schreien versuchte und um sich trat.
”Kleine Wildkatzen muessen diszipliniert werden. Los, komm!!”
Doch Marissa bewegte sich keinen Millimeter. Seufzend schien ihr Peiniger etwas hervorzuholen.
”Als hätte ich es geahnt. Dann eben so, gar kein Problem. Du stehst also definitiv auf solche Sachen. Wie ueberaus interessant. Das wird eine interessante Nacht.”
Mit diesen Worten  zog er sie am O-Ring näher zu sich und hakte dort eine lange Kette ein. Zeitgleich verband er ihre Augen, so dass sie nun gar nichts mehr sehen konnte.
”Nun wirst du mitkommen, oder es wird schmerzhaft. Es liegt ganz bei dir.”
Mit diesen Worten lief er los und zog Marissa wie einen Hund hinter sich her. Diese stolperte mehr als das sie lief.
Angst und Unsicherheit hatten die Ueberhand gewonnen.
Was hatte ihr Angreifer mit ihr vor? Wohin verbrachte er sie? Wieso hatte er es nicht einfach hier zu Ende gebracht? Und sie liegen gelassen.  So wie man es im Fernsehen immer sah. Brutal vergewaltigen, liegen lassen, oder umbringen.

Wohin wollte er mit ihr? Und wie sollte sie ihm folgen ohne zu wissen wohin?
Als hätte er ihre Gedanken gelesen sprach er sie an.
”Lauf langsam und vorsichtig, ich werde dich fuehren und du hast nichts anderes zu tun, als zu folgen, Sub!!”
Marissa zuckte bei der Nennung ihrer Stellung zusammen. Was hatte das zu bedeuten? War sie in den Fängen irgendeines kranken Psychopathen? Eines kranken Frauenquälers? War das der Grund warum er sie bislang noch nicht vergewaltigt hatte? Panik kroch in ihre Glieder bei dem Gedanken welches Signal sie mit dem Halsschmuck sendete.
Der Zug an der Kette wurde stärker und automatisch stolperte sie vorwärts.
”Achtung, Treppenstufen. 1 …. 2 ….. 3 …..  ….. 15 …. Und noch eine letzte. Dann kommt ein Plateau.”
Sie folgte ihm sprichwörtlich blind, verliess sich rein nur auf das was er sagte.
Nach dem Plateau folgten noch einmal mehrere Stufen.
”Achtung, heb deine Fuesse etwas an, Stufe.”
Sie gehorchte, dann hörte sie wie eine Tuere, oder ein Gitter verschoben wurde.
Plötzlich gab es ein solches Ruckeln, dass es sie beinahe von den Fuessen holte.
Ein Fahrstuhl? Ihr Entfuehrer war unmittelbar vor ihr und begann sie anzufassen.
”Hm, im Fahrstuhl, das wäre auch eine Möglichkeit, denke ich. Dich einfach hier zu nehmen. Aber ich habe noch viel mit dir vor. Sehr viel.”
Seine Worte hinterliessen Ekel und sie hatte Muehe den Wuergereiz zu unterdruecken. Es war nocht nicht vorbei, weil er krank war. Er wuerde sie quälen und missbrauchen so oft er wollte.
Ein erneutes Ruckeln weckte die Panik in ihr.

Schon spuerte sie den Zug an der Kette, wehrlos und ohne Option folgte sie ihm.
Durch Flure, vorbei an engen Wänden ehe sie schliesslich eine Tuer klappern hörte.
Das wirkte jedoch keineswegs beruhigend auf Marissa. Denn es bedeutete dass ihr Martyrium nun ueberhaupt erst begann.
Er zog sie hinter sich her, verschloss die Tuer hinter ihr. Ehe er die Kette von ihrem Ring löste.
Augenblicklich drueckte sie sich panisch gegen die Wand und begann hermmungslos zu schluchzen.
”Bitte, lassen Sie mich in Ruhe. Ich habe ihnen nichts getan. Bitte, …..”
”Shhh. Du bist nicht in der Position irgendetwas zu wollen. Wir werden jetzt etwas spielen. Ein kleines Spiel. Ich bin der Dom und du der Sub. Du wirst das tun was ich dir befehle. Ist das klar?”
Dicke Tränen kullerten ihre Wangen hinab.
”Ob das klar ist?”
Sie konnte nicht, es war der letzte Rest Wuerde der ihr gehörte.
”Kein Problem, knie dich hin!” Zitternd wie Espenlaub blieb sie stehen.
”Knie nieder!!!”
Marissa reagierte nicht.

Ihr Entfuehrer schien sich nahezu lautlos zu bewegen, denn sie hatte nicht mitbekommen dass er nach irgend etwas gegriffen hatte. Bis zu dem Moment als der zischende Laut die Stille durchbrach und gleisender Schmerz ihre Kniekehlen einknicken liess. Mit schmerzhaftem Aufprall landete sie auf ihren Knien.
”Geht doch!! Wenn du gehorchst hast du nicht viel zu befuerchten. Wehrst du dich, wird es unangenehm. Und jetzt komm her.”
Mit vor Angst zitternden Schritten stand sie auf und kam auf ihn zu.
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