Bücherträume und Kaffeeduft

von Black One
GeschichteRomanze, Freundschaft / P12 Slash
Maudado Zombey
21.02.2020
30.06.2020
13
16.885
17
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54 Reviews
Dieses Kapitel
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30.06.2020 703
 
Bücherträume und Kaffeeduft

Hallo zusammen und herzlich willkommen zum letzten Kapitel dieser Fanfiktion!

Ja, richtig gelesen, das letzte Kapitel - ein paar haben es erraten, wenn auch hoffend, dass es noch mehr Kapitel gibt. Sagen wir es so: Raum ist noch viel, aber die Geschichte war nie länger geplant und deshalb ist hier Schluss. Ich hoffe, euch gefällt das doch kurze Ende ;D
Danke viel, vielmals für all Eure Reviews, gerade auch zum letzten Kapitel nach so einer langen Pause! Ihr seid einfach spitze *-* Es ehrt mich unheimlich, eine so tolle Leserschaft hier gefunden zu haben, ich liebe es, von euch zu lesen und euch zu antworten! Danke vielmals, dass ihr euch die Zeit genommen habt, diese kleine Geschichte zu lesen und die Story von Dado und Zimbelmann mitverfolgt habt!

Jetzt aber ganz, ganz viel Spass mit diesem letzten Kapitel!

Viel Gesundheit - weiterhin :)

Liebe Grüsse Anna^^

Herz

Dado lächelte so breit und hell wie die Sonne, während ihm das Blut in die Wangen schoss und er flach Luft holte. Gerade so brachte er hervor: “Das ist einfach perfekt!”
Eigentlich hatte Zombey gerade aufspringen wollen, um zu verschwinden - jetzt war es schließlich zu spät -, aber nach Dados Worten hielt er inne. Er traute sich gar nicht, ihn anzusehen, sondern hielt die Augen starr auf seine Hände und fragte: “Wie-… wieso?” Nur bei dem Gedanken, was das bedeuten könnte, wurde er ganz fahrig und alles prickelte.
“Na weil ich auch ziemlich in die verschossen bin.”
Zombeys Kopf ruckte hoch. Seine Gedanken fuhren Achterbahn, sein Körper schien in Flammen zu stehen. Und diese Schmetterlinge, diese hunderten und aberhunderten Schmetterlinge!
“Wirklich?”, fragte er ungläubig.
Dado nickte energisch. “Wirklich.”
Es war fast schon zu gut, um wahr zu sein. Doch in Dados Augen leuchtete, wie immer, Aufrichtigkeit. “Wie... wie lange?”
Kurz legte Dado den Kopf schief und überlegte. “Schwierig zu sagen… ich weiß noch, als du damals zum ersten Mal hier reingekommen bist, hat Manu - du kennst doch Manu, oder?” Zombey nickte. Er konnte sich noch schwach an einen braunhaarigen und ziemlich blassen Typen erinnern, der häufig genau wie Dado rumgegammelt hatte.
“Er hat gemeint, dass du doch was für mich wärst. Manu hat echt lange vor mir gemerkt, dass ich schwul bin.” Dado zuckte grinsend mit den Schultern. “Naja. Und dann war ich mit Olivia zusammen und es war toll, aber nicht so… das wahre. Sie hat irgendwann mit mir Schluss gemacht. Die Begründung: Ich wäre in jemand anderen verliebt. Ich glaube, da ist es mir langsam klar geworden.” So unbeschwert wie eh und je lachte Dado.
So richtig real war es für Zombey nicht, doch jetzt, wo Dado sein Herz so öffnete und all das sagte, was immer zwischen ihnen gestanden hatte, musste er es einfach auch tun. Er räusperte sich. “Ich… es tut mir so unglaublich leid, dass ich damals einfach gegangen bin. Ich hatte… naja, ich war halt eifersüchtig und das auf nicht gerade erwachsene Art und Weise.” Zombey knetete seine Finger und wartete auf eine Antwort Dados.
Als nach einigen Momenten immer noch keine gekommen war, hob Zombey den Kopf und begegnete den strahlend grünen Augen Dados. Ihm hingen einige blonde Locken ins Gesicht, die er am liebsten weggestrichen hätte.
Schließlich meinte Dado: “Das ist doch vollkommen normal. Ich meine… ich weiß nicht, was ich getan hätte. Immerhin bin ich ja auch hirnlos verliebt.” Stolz lächelte er.
Diese Worte ließen einen Schauer über Zombeys Rücken laufen und seinen Kopf explodieren. Kurzerhand beugte er sich vor, spürte den verhaltenen Atem von Dado auf seinen Lippen, wartete einen Augenblick, ob er sich zurückzog, doch als nichts geschah, Dado sogar die Augen schloss, da überwand er die letzte Distanz.
Als seine Lippen die von Dado berührten, ging ein Feuerwerk in ihm los, ließ ihm heiß und kalt zugleich werden. Erst zögerte er und hielt ganz still, wartete darauf, dass Dado sich löste und alles doch nur Einbildung gewesen war. Es konnte nicht sein, dass dieser perfekte Mann seine Gefühle erwiderte. Zombey musste ein Zittern unterdrücken.
Eine Hand griff in seine Haare und als Dado seinen Kuss erwiderte, war es um Zombey geschehen. Er tastete sich langsam mit der Zunge vor, fuhr durch Dados Locken und seufzte lautlos.
Dado schmeckte nach Frühling, nach einem neuen Lebensabschnitt.
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