Roommates II

KurzgeschichteHumor, Freundschaft / P12
Derek Morgan Dr. Spencer Reid Penelope Garcia
19.02.2020
08.03.2020
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4.132
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19.02.2020 1.993
 
da man ja von "Roommates" positiv überrascht war, dachte ich mir, ich lege noch einen drauf ^^

dieses Mal wird aber Derek an seine Grenzen kommen, denn das Hotel unterscheidet sich ein klein wenig von den bisher besuchten Unterkünften

mir gehören nach wie vor keine Rechte oder Charaktere der Show, ich verdiene kein Geld und hoffe einfach mal, das sich die Schreibfehler erfolgreich verstecken

Enjoy ^^

*****

Roommates II


"Ich nehme das Bett am Fenster", ganz Penelopelike marschiert die junge Frau in das Zimmer und packt ihren Koffer auf das besagte Bett. "Und ich bin die Erste unter der Dusche. Das Wetter ist ja so gar nichts für mich. Wenn ihr lüften wollt, dann jetzt. Wenn ich wieder da bin, bleibt das Fenster zu."
"Wir sind in der modernen Welt, da gibt es in Hotels eine Klimaanlage, Garcia", Dr. Spencer Reid kommt als Nächster durch die Tür und stellt seine Tasche vorläufig auf den Schreibtisch. Im Gegensatz zu ihrer technischen Analystin kann er nämlich mit kleinem Gepäck reisen und braucht nicht so ein riesigen Hartschalenkoffer in knall pink.
"Ich denke nicht, dass wir im sonderlich modernen Teil von Nevada sind, Reid", kommt es von Derek und der sieht alles andere als begeistert aus. "Dann wären wir nämlich in einem Hotel mit Bar und Pool und ganz sicher nicht in einem Drei-Bett-Zimmer." Er blickt sich um und seine Gesichtszüge entgleiten ihm. Was Spencer natürlich sofort bemerkt.
"Ach, komm schon. Es gibt nun wirklich schlimmeres." Er fängt an, in seiner Tasche nach was suchen zu wollen, doch Derek deutet auf etwas an der Wand und so hebt der Doctor den Blick. "Oh."
"Ja, oh", ungläubig starrt Derek auf das Etwas und weiß nicht so recht, was er da noch sagen soll. Penelope hilft aber hilfsbereit aus.
"Wow, das ist wirklich mal was anderes", grinsend dibbelt sie zu ihrem Koffer und klappt ihn auf. Schnell hat sie Kulturbeutel, Handtuch und Schlappen unterm Arm und verschwindet giggelnd im Badezimmer. "Dann lost mal aus, wer oben schlafen muss, Jungs." Damit rumst die Türe zu und hinterlässt Derek und Spencer mitten im Zimmer stehend.
"Das ist ein Hochbett", Spencer starrt das Ding ungläubig an.
"Schlau erkannt, Kleiner", kommt es leicht sarkastisch von Derek. "Ich sehe es auch und weiß noch nicht, was ich davon halten soll."
"Was soll man schon groß von einem Bett halten können? Es ist nur zum Schlafen da und wir sollten froh sein, noch was gefunden zu haben. Das Fest eine Stadt weiter lockt offenbar doch mehr Besucher an, als erwartet. Ich schlafe dann unten." Zielstrebig geht Spencer auf das Bett zu und will es sich unten gemütlich machen, doch Derek hält ihn zurück.
"Wieso? Du kannst doch genauso gut auch oben schlafen, es ist ja schließlich nur ein Bett."
"Wenn ich nicht schlafen kann, muss ich aber nicht umständlich rausklettern und vor allem nicht an deinem Schnarchen vorbei."
"Ich schnarche nicht!"
"Tust du sehr wohl und ich würde damit mal bei einem HNO-Arzt vorstellig werden. Es ist daher viel logischer, wenn ich unten schlafe. Dich interessiert es doch eh nicht, wo du schläfst. Wenn du schläfst, weckt dich auch keine Explosion nebenan."
"Du schläfst genauso gut durch, also ist das kein vernünftiges Argument. Wenn  mich die Blase nachts raustreibt, muss ich dann an dir vorbei klettern, was genauso blödsinnig ist."
"Du hast deine Blase schon so gut trainiert, das du nachts nicht aufstehen muss. Du erledigst es vor dem zu Bett gehen und dann frühestens halb sechs. Ich kann aber häufiger nicht schlafen und habe damit ein Anrecht auf das Bett unten."
"Das ist vollkommenen ... warte", Derek stutz kurz, die gesagten Worte kommen jetzt in seinem Gehirn an und wurden da auch verarbeitet. "Du führst Buch, wann ich aufs Klo gehe?"
"Natürlich nicht, das wäre ja mehr als schräg", schnaubend verschränkt Spencer die Arme vor der Brust. "Ich habe mich mit der Zeit nur den Umständen angepasst, dass wir uns meist das Hotelzimmer bei den Fällen teilen. Das es mal soweit kommen wird, dass ich zwei weitere Personen im selben Zimmer habe, habe ich nicht einkalkuliert. Das wird meinen ganzen Biorhythmus durcheinander bringen. Also schlafe ich unten." Um das zu unterstreichen, schnappt er sich seine Tasche vom Tisch und packt sie auf das Kopfkissen. "So ist es für alle Beteiligten einfacher und macht die wenigsten Umstände."
"Und ich soll dann jedes Mal klettern?" Nun ist es an Derek aufzuschnaufen und die Arme vor der Brust zu verschränken. "Was, wenn uns Hotch mitten in der Nacht aus den Betten holt? Oder wenn ich mich im Schlaf umdrehe und dann gute zwei Meter in die Tiefe stürze?"
"Es sind nur ein Meter sechzig. Du holst dir dabei maximal ein Hämatom. Und die Wahrscheinlichkeit, im Schlaf aus dem Bett zu fallen, liegt bei unter zwei Prozent. Es ist ein antrainierter Reflex, der uns im Bett hält und du fällst ja auch nicht aus deinem normalen Bett, oder?"
"Ja, das ist ja auch nicht auf irgendwelchen Stelzen und fast doppelt so breit als dieses schmale Ding hier."
"Dann wird es für dich auch kein Problem sein, die nächsten zwei Nächte da oben zu schlafen", das Genie setzt sich neben seine Tasche und fängt an, einige Dinge auszuräumen. "Seh´ als kleinen Anreiz: je schneller der Fall gelöst ist, desto eher kannst du wieder in deinem Bett schlafen und musst nicht klettern."
"Warum siehst du es nicht als Sportprogramm und nimmst das Bett oben?", faucht Derek gereizt und schnappt sich seine Tasche. Bevor er sie aber unsanft auf Spencer schmeißen kann, erscheint Penelope wieder in der Tür, mit einem Handtuch um den Kopf.
"Ich habe keinen Schimmer, wo wir hier gelandet sind, aber ich hoffe mal, ihr kommt mit kaltem Wasser klar. Der Vorrat an Warmwasser geht hier erstaunlich schnell zur Neige."
"Das kann doch nicht wahr sein", stöhnend pfeffert Derek seine Tasche doch auf das obere Bett und nicht auf seinen Kollegen. "Am Arsch der Welt, in dem miesesten Zimmer aller Zeiten und dann gibt es nicht mal warmes Wasser. Da muss mich aber jemand ganz schön hassen."
"Du duscht doch eh bei maximalen achtzehn Grad. Da sollte das für dich doch nicht so schlimm sein. Ich will dann morgen früh duschen, ein bisschen warm muss es schon sein, kaltes Wasser bekommt meiner Haut nicht so gut und die Haare werden dann immer so schnell fettig, wenn ich sie nicht ordentlich spülen kann."
"Oh, dann solltest du unbedingt mal meine Spülkur ausprobieren, Spencer", schnell huscht Penny noch mal in das Badezimmer und kommt mit einer kleinen gelben Flasche wieder. Eingewickelt in den Bademantel setzt sie sich neben Spencer und drückt ihm die Flasche in die Hand. "Damit werden auch die widerspenstigen Haare fluffig weich und halten länger durch, bis du sie wieder waschen musst. Die Aloe Vera bietet eine optimale Feuchtigkeitsversorgung und es riecht auch sehr gut. Das passende Shampoo gibt es auch dazu."
"Ja, irgendwer muss mich wirklich hassen und bestrafen wollen", stöhnend klettert Derek ein klein wenig hoch, mit den Füßen auf dem Gestell des unteren Bettes und kramt in der Tasche.
"Unsinn, Schatz", Penelope streicht über seine Beine und grinst. "Das wird schon nicht so schlimm werden und ihr habt euch ja auch über die Liegeplätze geeinigt."
"Nichts haben wir", der dunkelhäutige Agent sucht weiter, findet aber das Objekt seiner Begierde aber nicht. "Ich wurde vor vollende Tatsachen gestellt."
"Dann nimm es wie ein Mann. Und beim nächsten Mal tauscht ihr einfach." Grinsend erhebt sich Penelope und lässt sich auf dem Bett nieder, was sie für sich beansprucht hat.
"Eher zahle ich den Aufpreis selber, als wieder in so einem Zimmer zu landen", grummelnd gibt er die Suche auf und klettert wieder runter.
"Das ist Unsinn, da es sich um einen Job dreht und wir die Kosten für die Unterkunft erstattet bekommen." Spencer sieht es wieder völlig nüchtern und logisch. "Wir tun ja nicht über einander herfallen, warum sollten wir uns also nicht wie erwachsene Menschen benehmen und ein Zimmer für ein paar Nächte teilen können?"
"Oh, ich weiß nicht, ob ich mich bei zwei so hübschen Mitbewohnern beherrschen kann." Die junge Frau kichert los und beschert Spencer einen roten Kopf.
"Und du weißt, du kannst jederzeit zu mir ins Bett kommen, Baby Girl", mit einem verschmitzten grinsen muss Derek einfach kontern. "Und wenn unser Genie dann nicht mehr so schüchtern ist, können wir uns ja ein Doppeltbett teilen."
"Das wäre doch was", lacht Penelope los. "Da sieht auch die obere Heeresführung, dass wir kostensparend unsere Arbeit machen."
"Da müssen wir nur vorher auswürfeln, wer in der Mitte schläft."
"Darüber könnt ihr euch dann gerne den Kopf zerbrechen, wenn es zu eurem Wunschszenario irgendwann mal kommen sollte", der junge Doctor schnappt sich seinen Kulturbeutel und verschwindet Richtung Badezimmer. "Lasst mich da nur raus." Die Tür knallt zu und Derek muss lachen.
"Unser Pretty Boy kommt eindeutig in die Mitte."
"Und dann bekuscheln wir ihn von beiden Seiten und überschütten ihn mit unserer Liebe."
"Warum traue ich dir zu, bei unserer nächsten Hotelreservierung genau auf so was zu achten?"
"Weil du mich einfach schon so gut kennst, Schokomuffin", kichernd räumt Penny noch ein paar Sachen aus ihrem Koffer. Unter anderem ein Einhorn-Kuschelkissen. "Es wird Zeit, dass unser Schlauer mal ein bisschen mehr Liebe erfährt und das geht am Besten, wenn mich Hotch ab und an mal zu den Fällen mitnimmt. Kann ja nicht sein, dass Genius immer noch so schüchtern ist."
"Wer weiß, Baby Girl. Vielleicht schlummert unter der Oberfläche etwas, was wir nicht erwarten."
"Mal sehen. Du drehst dich jetzt aber mal um."
"Warum?" Grinsend wendet Derek sich völlig seiner Kollegin zu. "Angst, dass ich dir was weggucke?"
"Nein, aber auch eine Lady darf ein bisschen Privatsphäre haben und ich denke mal, in dir steckt genug Gentleman, um mich nicht anzustarren, wenn ich nackt bin."
"Ich würde nicht im Traum dran denken, Prinzessin", Derek deutet leicht eine Verbeugung an und wendet sich wieder der Tasche zu.

Nach einer guten Viertelstunde steckt Penelope in ihrem Schlafanzug und unter der Decke, während es sich auch Spencer gemütlich macht und Derek unter die Dusche hüpft. Ein bisschen warmes Wasser müsste ja wieder vorhanden sein und bevor er sich dann früh den Kampf mit Spencer liefert, geht er dann doch lieber jetzt unters Wasser.
Die Nacht wird sicher nicht so einfach werden.
Nicht, dass er es in fremden Betten nicht gewöhnt wäre, zu schlafen. Mehr macht ihn der Umstand, dass es eben ein Hochbett ist, zu schaffen und eigentlicher weise sind doch alle Menschen ab 12 viel zu alt für sowas.
Grummelnd macht er sich das Wasser an und tritt unter den Strahl ...

*****

so, da habt ihr es eben mal in einer anderen Konstellation und ich denke mal, ich hänge noch ein Kapitel an. Man will ja auch was zu der Nacht wissen, oder? ^.-

und wer selber mal sehen will, was aus schrägen Vorgaben werden kann:
die Aktion [Wichteln] Zwischen den Profilern [Criminal Minds] sucht im Forum noch schreibbegeisterte Fans und verspricht viel Spaß und nette Leute. Einfach bis 31.03. dort anmelden und mir den Steckbrief zukommen lassen. Es gibt für jeden eine nette Story zu seinen oder ihren Vorgaben ^^
weitere Fragen dazu beantworte ich auch gern als pn
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