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Star Wars X – Die Möglichkeiten der Macht

von TK Moon
GeschichteSci-Fi / P12 / Gen
Chewbacca Kylo Ren Rey Rose Tico
18.02.2020
05.04.2020
16
10.040
4
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21.02.2020 455
 
Der Weg führte durch eine Schonung. Die Pflanzen sahen merkwürdig aus. Fast wie aus einem Kinderbuch herausgestanzt und in viel zu pastelligen Tönen. Doch die Luft war sauber und klar und sie würde Rey helfen, sich von den anstrengenden Gesprächen des Tages zu erholen. Die Vertreter dieses Planeten erwiesen sich als faire aber harte Verhandlungspartner. Die neuen Handelsrouten zu installieren, war eine mühselige, aber lohnende Aufgabe. Nur so konnte die neue Republik ihre Eigenversorgung sichern.
Rose hatte sich überraschend als hervorragende Verhandlungsstrategin entpuppt und führte jedes Gespräch souverän. Die Leitung des Ingenieurcorps hatte sie noch selbstsicherer gemacht. Rey galt als die Heldin des Krieges und brauchte die meiste Zeit nur anwesend sein. Dennoch war es anstrengend den Diskussionen zu folgen, um bei gelegentlichen Fragen auch antworten zu können. Gerne hätte sie Leias Rat bekommen.
Der Weg führte Rey zu einem kleinen Fluss. Der Ort war perfekt. Ruhig, sonnig und abgelegen. Sie setze sich dicht ans Ufer auf einen Stein.
Im Schneidersitz meditierte sie. Ließ ihren Gedanken freien lauf. Sie spürte die Macht, die sie leitete. Weg von diesem Planeten an einen weit entfernten Ort. Dieses vertraute Gefühl, welches sie nicht benennen konnte. Sie folgte ihm. Doch kurz bevor sie es greifen konnte, verschwand es und sie war wieder im hier und jetzt im Wald.
Sie stöhnte. Wie oft war ihr das jetzt schon passiert? Wie oft hatte sie dem nachgespürt und dann doch nichts gefunden. Und woher kam diese Vertrautheit? Das machte doch alles keinen Sinn!
Sie öffnete die Augen. Es dämmerte bereits. Sie hatte deutlich mehr Zeit hier verbracht als sie dachte. Sie stand auf und machte sich etwas steif vom Sitzen wieder auf den Weg zurück zum Falken.
Schon von Weitem hörte sie, das Gezeter von C3PO. Was hatte der Druide denn jetzt schon wieder? Seitdem R2-D2 ihm sein Gedächtnisbackup überspielt hatte, benahm er sich zeitweise etwas sonderbar.
„Nein, das ist keine gute Idee. Nein, das halte ich für äußerst gefährlich. Das ist für einen Droiden nicht die richtige Aufgabe“, schimpfte er, ohne dass jemand da war, der ihm zuhören konnte.
„C3PO? Was ist denn los?“ Der Droide sah auf.
„Rey. Was soll los sein? Ich habe keine Ahnung. Ich weiß von nichts und ich sage auch nichts.“ Damit drehte er sich um und ging ins innere des Schiffes.
Rey schüttelte den Kopf. Da waren wohl ein paar Schaltkreise zu viel durchgeschmort, als die Informationen aus ihm herausgeholt worden waren.

***

Da war dieses Gefühl der Vertrautheit. Es wärmte sein Innerstes und kam immer näher. Wenn er sich nur bewegen könnte, dann würde er diesem Etwas entgegengehen. Doch diese verdammte Schwäche legte sich bleischwer auf seine Knochen und hinderte ihn daran.
Und plötzlich war es weg. Nichts. Einfach nichts. Er war allein.

***
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