Der Kira Fall/Neue Version

GeschichteKrimi, Schmerz/Trost / P16
L Light Yagami OC (Own Character)
15.02.2020
15.02.2020
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Der Kira-Fall/ Neue Version
Hallo zusammen.
Herzlich willkommen zu meiner neuen FF.
Im Fokus steht dieses Mal Kane, ein OC von mir.
Falls er euch bekannt vorkommt; ja, ihr habt recht! Kane spielt auch eine grosse Rolle in meiner anderen, parallellaufenden FF »Light up the new World/New Version«. Die Ideen kamen mir praktisch gleichzeitig. Die Handlung unterscheidet sich jedoch grundlegend.

Death Note gehört natürlich nicht mir, sondern Tsugumi Ōba und Takeshi Obata
Jegliche eventuelle Ähnlichkeiten zu anderen Geschichten/OS sind völlig unbeabsichtigt!

Ich bin sehr gespannt wie ihr die FF findet.
Lg Angel Rose


****
Can you even see what youre fighting for?
Bloodlust and a holy war
Lis
ten up, hear the patriots shout
»Times a
re changing«

Oh oh, oh oh
Do
you believe that you can walk on water?
Oh oh, oh oh

Do you believe that you can win this fight tonig
ht?
Do you believe?


*Auszug vo
n »Walk on Water« einem Lied von Thirty Second to Mars.
Zugleich auch meine Liedempfehlung zu dieser FF.*

*****



Kapitel 1

Lind L. Taylor

17: 45 Uhr. Kane liess sich erschöpft auf das anthrazitfarbene Sofa sinken.
Der heutige Tag war besonders anstrengend gewesen. Hatte an seinen Nerven gezerrt, sie gedehnt wie Kaugummi. Herr Tanake hatte sich tunlichst geweigert die Medikamente einzunehmen. Kane hatte versucht den alten Herrn zu beruhigen-vergebens.
Die Situation war ausgeartet. Tanake hatte das Tablett samt Essen auf den Boden geschmissen und ihn lauthals angeschrien. Das war selbstverständlich nicht unbemerkt geblieben. Mehrere Pfleger waren zu ihm gestossen. Redeten auf Tanake ein. Ebenfalls vergebens. Am Ende war ihnen nichts anderes übriggeblieben, als dem älteren Herrn eine Beruhigungsspritze zu verabreichen.

Eigentlich hätte Kane nur bis 14:00 Uhr arbeiten müssen.
Ganze zwei Stunden hatte er nun überzogen. Eine halbe Stunde Heimfahrt und ein kurzer Besuch beim Sushi Take-Away um die Ecke, das beschrieb sein Tag bis jetzt ganz treffend.

Er machte den Fernseher an. Zappte durch die Kanäle, bis er fündig wurde.
Der Gepard pirschte durch das hüfthohe Steppengras, wartend, lauernd. Die Gazelle hob den Kopf an, kaute. Hielt inne, lauschte. Die Nüstern blähten sich, nahmen Witterung auf. Der Wind drehte. Im Bruchteil einer Sekunde nahm die Gazelle den Geruch der Raubkatze wahr. Sie rannte los. Mit grossen Sprüngen versuchte sie sich aus der Gefahrenzone zu retten.
Der Gepard indessen hatte seine
Deckung verlassen, jagte ihr im Höllentempo nach.
Gepard gegen Gazell
e. Der Todeskampf hatte begonnen.
Die Gazelle schlug einen
Haken, hetzte um einen halb verdorrten Busch.
Die Raubkatze
hieb mit ausgestreckten Krallen nach ihr, erwischte den rechten Hinterlauf. Die Gazelle stürzte. Sie wollte sich aufrichten, kämpfte weiter

Plötzlich wurde die Sendung unterbrochen.
Ein fremder Mann im Anzug erschien auf der Bildfläche. Die stechenden Augen blickten entschlossen in die Kamera.

„Guten Abend. Mein Name ist Lind L. Taylor. Auch bekannt unter dem Namen L. Wir haben es hier mit einer schrecklichen Mordserie zu tun. Und ich werde nicht eher ruhen, bis ich Kira überführt habe!“

Gut zu wissen. L ist also auf den Plan getreten.

„Egal aus welchen Beweggründen du die Morde auch begehst und begangen hast, Kira, es ist und bleibt böse.“

Böse? Das ist Ansichtssache, L. Ich finde, dass gewisse Personen überflüssig sind.

Wenig später brach der Mann im Fernseher leblos zusammen.
Kane erstarrte. Lind L. Taylor-L-war tot! Eingetragen vom neuen Kira.

Kira. Du hast ihn einfach umgebracht! Deine Toleranzschwelle scheint nicht sonderlich hoch zu sein. Er schüttelte missbilligend den Kopf.


Einen Augenblick herrschte Stille. Dann erschien ein neuer Schriftzug auf dem Bildschirm.
Ein altmodisch geschriebenes L.
„Hallo Kira. Kannst du etwa jeden aus jeder noch so grossen Entfernung töten? Einfach unfassbar! Das eben im Fernseher war übrigens ein Verbrecher aus dem Todestrakt und nicht ich…Doch ich, L, existiere wirklich.

Du lebst immer noch. Ein kluger Schachzug, L.

Nun denn. Töte mich. Na los, töte mich. Worauf wartest du noch? Töte mich!“, forderte sie L dazu auf.

Als ob das möglich wäre. Sowohl ich wie auch der neue Kira brauchen-je nachdem- mindestens dein Gesicht um dir das Leben zu nehmen.

„Offensichtlich bist du dazu nicht in der Lage“, stellte L fest, „anscheinend kannst du doch nicht alle umbringen, Kira. Übrigens wurde die Übertragung zwar als weltweit angekündigt, doch ausgestrahlt wurde sie erst in der Kanto Region Tokyos. Bald schon werde ich dich zum Schafott führen. Nur etwas weiss ich noch nicht; wie du die Morde begannen hast. Nun ja. Spätestens wenn ich dich festgenommen habe, werde ich es wissen. Bis bald, Kira.“

Kane biss die Zähne zusammen. Das war gar nicht gut. Dieser L war brandgefährlich. Die Kanto Region. Genau jene Gegend, in welcher auch er wohnte. Sollte der neue Kira gefasst-gar überführt werden-könnte das auch ihn in ernste Schwierigkeiten bringen. Wer wusste schon wie weit L gehen würde oder wie die Öffentlichkeit, wenn es denn dazu kam, auf die Existenz der Death Notes reagieren würde. Das wollte er sich nicht einmal vorstellen.
Nein, soweit durfte es nicht kommen.
Und da gab es eventuell noch ein weiteres Problem.
Zwar war das Risiko relativ klein, dass er selbst in Ls Fokus geriet, dennoch. Theoretisch könnte der Detektiv auch ihn verdächtigen Kira zu sein.

Der Fernseher flimmerte kurz, ehe das normale Programm weiterlief.

Du warst unvorsichtig, neuer Kira. Hast dich von ihm provozieren lassen. Nun bin ich gezwungen zu handeln.

Kane wählte die Telefonnummer. Es klingelte drei Mal, ehe die Person den Anruf entgegennahm.

»Guten Tag Kane.«
»Hallo Naomi
»Wie geht es dir?«
»Gut. Und dir?«
»Ebenfalls. Weshalb hast du mich angerufen?«
»Der Beitrag in den Nachrichten-Lind L. Taylor. Hast du es auch gesehen?«
Schweige
n. Dann sprach Naomi: »Ja. Machst du dir Sorgen?«

»Ehrlich gesagt schon. Lind L. Taylor ist während der Sendung tot zusammengebrochen! Dieser Kira scheint ihn irgendwie umgebracht zu haben.«
»Ich verstehe. Ich denke nicht, dass du dir Gedanken zu machen brauchst. Du bist kein Ziel für ihn.«
»Was ist mit L? Sein heutiger Auftritt war schon etwasoffensiv«, bemerkte Kane.
»L weiss was er tut, glaub mir.«

»Das tue ich, Naomi. Aber ich kenne L nicht. Vielleicht könntest du mir ja etwas zu ihm erzählen, schliesslich habt ihr bereits zusammengearbeitet.«
»Kane ichweiss nicht ob das eine gute Idee ist. Bis vor einigen Jahren warst du noch«
Er seufzte. »
Ich weiss. Eigentlich wollte ich nur einige banale Dinge über ihn wissen. Aber wenn du mir nicht vertraust«

»Darum geht es nicht, Kane.«
»Um was dann?«, hakte er sanft nach.
»Diese Informationen. Erstens bin ich L nie persönlich begegnet. Es werden zum Teil also Interpretationen sein und zum anderen ist es streng vertraulich.«
»Du willst es mir nicht sagen. In Ordnung. Schon okay. Ich bin dir deswegen nicht böse. Noch einen schönen Abend, Naomi.«
»Einen schönen Abend.«

Er hängte auf. Wartete.

Fünf Minuten später klingelte w
ie erwartet das Telefon.
Ein Blick auf die Nummer genügte. Ein leichtes Lächeln zierte seine Lippen.
»Hallo Naomi.«
»H
i Kane. Ich habe mir das nochmals überlegt. Wenn es wirklich nur ganz banale Dinge sind, die du wissen möchtest, kann ich dir möglicherweise weiterhelfen.«
»Das
würde mich wirklich freuen. Wollen wir uns treffen
»
Einverstanden. Morgen Abend, 18:00 Uhr im Park beim alten Kirschbaum.«

»Gut. Dann bis morgen.«
»Bis morgen.«




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