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Verdammnis der Zeit

von Bigmel
Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P12 / Gen
Gestaltwandler Vampire Werwölfe Zombies & andere Untote
14.02.2020
12.01.2022
3
2.986
 
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14.02.2020 1.910
 
Nebel, wabert durch die Hügelige Landschaft . Die Wälder legten sich wie eine Schwarze Decke ab. Krähen stiegen irgendwo mit lauten kreischen auf. Von irgendwo her  donnerten Hufe durch die Dämmerung. Weitere Krähen stiegen auf und gaben ihren Unmut kund aufgeschreckt zu werden. Leichter aber kalter Wind kam auf der den baldigen Winter erahnen lässt. Wieder hört man die Hufe donnern, diesmal näher.  Große dunkle Schatten glitten zwischen den Bäumen im hohem Tempo über dem Bergkamm um auf der anderen Seite im gleichen Tempo wieder hinunter zu kommen. In den Wäldern war es schwarz wie die Nacht und der Nebrl versprach nur 20 Schritt weit zu sehen. Wieder hörte man das Donnergrollen der Hufe die auf en harten Frostboden der Waldwege aufschlugen . Es ließ sich erahnen das es große Rösser sein müssen die im hohen Tempo den Berg herab kommen. Sie kamen näher , Männer hetzten ihre Tieren . Sie treiben sie immer wieder an.  Gekreische gelt auf , aber weiter weg. Man vermöchte aber nicht zu sagen was es ist. Doch lässt es einem die Nackenhaare aufsteigen und den Körper in Bewegung setzten um zu fliehen. Die Reiter und ihre riesigen Streitrössern kommen auf dem Waldweg aus dem Wald galoppiert und jagen den Weg weiter am Waldrand entlang . Die Nüstern aufgebläht und schnaubend laufen die treuen Tiere weiter. Die sieben Reiter waren vor irgend etwas auf der Flucht, die Angst im Nacken. Immer wieder der Blick nach hinten trieben sie die Pferde auf die scharfe Kurve zu. Die ersten vier schafften es , doch der fünfte rutschte mit den Hinterläufen weg . Den Reiter teils unter sich eingeklemmt fing ein Großes Gebüsch das gestürztes Pferd ab. Der Mann schrie auf vor Schmerzen.  
Antonius, der Anführer der Gruppe ließ sein Ross  umdrehen um zu sehen was passiert ist nachdem der den Schrei seines Mannes gehört hatte. Kälte lief ihm den Nacken hoch als er sah wie das Pferd sein Mann einklemmte. Domrin versuchte sein Bein zu befreien und zerrte mit aller Kraft . Antonius ritt zurück immer wieder den Blick zum Weg den sie eben gekommen waren. Ihnen lief die Zeit davon. „Domrin ! „ Domrin hielt kurz inne und sah in die Augen von Antonius . Antonius sprang im Galopp vom Pferd zu Domrin runter und versuchte ihn unter dem schweren Pferd hervor zu ziehen. Die anderen Reiter kamen zu ihnen und packten mit an. Einer der Männer zog am Kopf vom gestürzten Ross um es zum aufstehen zu bewegen. Hektik machte sich breit genauso wie die Angst. Kasper der Bär vom Mann der Gruppe zog an den Zügeln . Einige Angstvolle Momente später hatten sie es geschafft . Casper hielt das Pferd fest was mit viel Mühe wieder auf die Beine Kam, er schaute sich die Beine an. „ Das Pferd hat Schrammen und Kratzer kann aber noch laufen. Doch  würde Domrin zurückfallen“. „Casper ! Los los auf die Pferde die Monster sind fast da. Schnell !“ Die Männer sahen sich kurz an , nickten sich zu und sprangen auf. „ Los los los !“ Drängelte Antonius Sie trieben ihre Tiere mit aufschreie an und jagten weiter. Domrin’s Rappe verlor zusehends den Abschluss doch hielt er durch. Sein Reiter trieb ihn mit den Zügeln weiter an. Dicht hinter ihnen tauchten Schwarze Schatten auf ihren Pferden auf. Antonius fluchte auf. „Heilige Mutter Gottes! VERFLUCHTE SCHEIßE ! „ Männer Sie kommen !!!“  Sie schauten alle nach einander nach hinten um bestätigt zu bekommen was ihr Anführer ihnen zurief. Antonius sah nach vorne. Hier in der Nähe ist eine Burg . Gut versteckt und dort würde er Hilfe finden. Doch vorher müssten Sie die Monster los werden. Ihm fiel ein das in nicht all zu großer Entfernung Ein Kleiner Hof im Wald ist wo sie mal vor vielen Jahren Unterschlupf gefunden hatten er und sein Vater. Ja das war sein Plan. Er gab seinen Männern das Zeichen auf zu schließen. „Wir springen ab am Haus am Wald.“ Ja!“ riefen alle zurück. Sie ritten hart die bestehende Entfernung und erreichten das Haus. Sie ritten um die Ecke und sprangen ab. Rechtzeitig den die Verfolger kamen ein paar Augenblicke später am Kotten an und waren sich nicht schlüssig ob sie den Spuren folgen sollen. Die Pferde sind weiter gelaufen aber der Geruch vom Schweiß und Angst hing hier in der Luft so intensiv das sie ahnten das was nicht stimmte. Doch sie ritten weiter. Sie trieben ihre Pferde der Hölle an die aufbäumten und doch weiter liefen. Ein aufatmen war nur ein Moment möglich für die Männer die sich im Misthaufen versteckten. Sie sprangen auf die Beine und rannten in den Wald hinein und auf dem Berg zu,  immer weiter den Zuflucht den sie erhofften entgegen.
Die Dämmerung brach fast an doch war der Wald immer noch schwarz und uneinsehbar . Doch lichtete sich der Wald zusehends um so weiter Sie dem Ziel entgegen kamen. Die erschöpften Männer keuchten und schnauften doch erklimmen sie die Anhöhe weiter , wohlwissend das die Kreaturen jederzeit hinter ihnen sein konnten. Iron drehte sich um mit dem Gesicht und schaute nach unten. Da war was im Gebüsch dachte er. " Schnell Männer , sie sind da. " Antonius sah ebenfalls runter und und sah noch gerade eben wie sich etwas bewegte. Das war der Ansporn um noch einmal die ganze Kraft zu mobilisieren um das letzte Stück so schnell wie es ging zu schaffen. Lichtstrahlen traten zaghaft zwischen den Wolken hervor und gaben den Männern noch mehr Hoffnung es zu schaffen. Doch noch war es zu früh sich zu freuen. Sie waren fast oben als aus der Ferne ein Schrei sich erhob. Es war kein Tier das Sie kannten . Es war kein Mensch sondern eines dieser Monster das irgendwo in diesem Riesigen Wald sein Opfer fand . Mochte die arme Seele schnell sein Ende finden und sich nicht wandeln, war der Gedanke der Männer. Sie mussten weiter, dir sicheren Mauern dieser Burg oberhalb dieser Steilwand. Die Schatten aus dem Wald waren nun wieder auf den Fersen. Sie begannen ebenfalls die Felsen zu erklimmen.  Die Männer sind an dem Rand der Klippe angekommen kletterten hastig über die Kante . Sie rannten so schnell sie konnten Richtung Burg. Der Atem ging schwer und keuchend . Noch 200 Schritt. Blick nach hinten . Nix . 150 Schritte . Blick nach hinten und immer noch nichts. Die Wolken zogen sich wieder rasch zu und verdunkelten sich zusehends. 70 Schritte noch , Fakeln waren oben auf der Burgmauer zu erkennen. Regen fiel stark und hart. Kurz vor dem Burgtor , Blick nach hinten und da standen sie . Magere Skelettartige langgliederige schwarze Wesen mit grün leuchtenden Augen. Sie sprangen in wilder jagt los um doch noch ihre Opfer zu ergreifen . Doch die Männer waren schon am Tor was sich langsam Öffnete. Sie kamen schnell näher, die Männer standen zitternd und warteten das sich das Tor öffnete und sie rein kamen. "Jetzt !" schrie Domrin . Sie sprangen hoch auf die Kante des Tores und ließen sich auf der anderen Seite wieder runter rutschen. " Zieht das Verdammte Tor wieder hoch ! Schnell !" Das Tor würde wieder hoch gezogen .

Anthonius und seine Männer standen Auf dem Burghof und Atmeten tief und hastig um wieder die Luft zu bekommen. Die Wächter standen um sie herum und starrten sie an mit Fakeln in der Hand die bei dem heftigen Regen aus zu gehen drohten. " Wer seit ihr und was wollt ihr , fragte einer der Wache." " Ich bin Antonius und das sind meine treuen Männer. Wir sind Männer von Grafen Greifwald und suchten Schutz vor diesen Wesen die uns verfolgten.  Es sind Demonen . Sie töten alles was Sie kriegen können. Sie haben ein Dorf das drei Tage von hier liegt abgeschlachtet und weitere mehr . Sie wurden von einer Hexe Girtrud herauf beschwören als man sie in den Kerker warf. Diese Monster saugen einem Das Blut aus und zerfleischen einen in ihrer Gier. Mein Freund hat es erwischt und wurde schwer am Arm verletzt." Alle schauten in die Richtung jenen Mannes der auf dem Boden Saß und schwer mit genommen aussah. " Richard komm her und zeig deinen Arm. " Der Mann stand mit Mühen auf und kam rüber. " Wir brauchen euren Fachkundigen der Medizin und müssen euren Herrn sprechen , sofort." " Unser Herr ist im Saal und speißt. Ich bringe euch hin. Ihr bringt den verletzten zum Medikus. Geb denen was aus der Küche und Kleidung die trocken ist. " sagte der Mann zu seiner Wachtruppe . Antonius ging hinter dem Mann her zum Saal. Während die anderen in die andere Richtung begleitet wurden. Einige Treppen und schwere Türen später betrat er den großen Saal an deren Ende der Herr des Hauses saß. Er aß an einer Rehkeule an derer er mit seinem Messer Stücke Abschnitt und in den Mund stopfte. Als er beim eintreten von seinem Wachmann und seinem Gast erblickte hielt er inne und beäugte ihn misstrauisch. Sein rechtes Auge fast zugekniffen , dass andere nur noch ein schmaler Schlitz. Das Wetter gegerbte Gesicht rau und faltig verzog sich und die Adlernase kam noch mehr zur Geltung . " Was , in aller Herrgotts Namen  wollt ihr hier!" knurte der Alte Mann entgegen. Antonius kam vor und kniete vor dem Burgherrn , neigte sein Haupt demütig . " Mein Herr wir suchten Schutz vor den Demonen Die uns jagten. Elf meiner Männer habe ich verloren und habe fast unser eigenes Leben dem Teufel überlassen müssen. Doch wart ihr unsere Einzige Rettung. Lasst uns bitte euer Gast sein bis wir weiter können. Es wird nicht zu eurem Schaden sein. Doch muss ich euch warnen vor diesen Wesen. Sie könnten auch euch ans Blut wollen.
" Meint ihr etwas ich könnte nicht meine Burg vor irgendwelchen Kreaturen schützen! bellte der Alte Mann . Er beugte sich vor und zeigte sein Unmut unverhohlen.  " Doch seit mein Gast und versorgt eure Männer . Aber eins sei gewiss , solltet ihr den Tod her geführt haben sollt ihr es mit dem Leben bezahlen. " Ihr könnt euch frei bewegen und fühlt euch frei. Meine Männer werden euch ein Platz zeigen wo ihr schlafen könnt. Nur nutzt mein Gastfreundschaft nicht aus." Der alte Mann winkte ab und zeigte damit das dieses Gespräch sein ende hatte. Antonius war froh über diese einladung doch hatte er nicht viel gebraucht um zu merken das er mit seinen Männern nur geduldet war. Er ging zügig zu seinen Männern zurück um  sich um seine Leute zu kümmern. Ihm ging alles durch den Kopf was in den letzten Tagen alles geschehen war. Eigentlich sollte er mit seinen Männern einen Aufruhr im Entferntesten Winkel seines Königs ausmerzen. Diese Nachricht kam durch einen Reiter. Doch was sich ihnen da für ein Anblick bot war ein Grauen. Das und einige andere Dörfer waren zerstört und ihre Bewohner ermordet worden. Nein sie wurden regelrecht zerfleischt worden auf brutalste Weise. Auch sind viele Häuser ob Arm oder Reich niedergebrannt worden. Der Grund und dir Ursache war nicht zu erkennen. Es waren einfache Bauern und Bergleute die für den Abbau des Eisenerzes zuständig waren. Von Gold und Edelsteinen war nichts bekannt. Was waren das nur für Wesen die sie verfolgt hatten. "Antonius ! Was wird nun ? Ziehen wir weiter ?" " Nein wir werden uns ausruhen essen und trinken , die Kranken versorgen und so schnell es geht weiter reiten. Wir haben noch ein langen Weg vor uns. Das wir hier her gelangt sind war nicht geplant oder Ziel meines Weges. Nur war die Burg jetzt unsere Einzige Rettung vor diesen Monstern . Ich werde die Kapelle aufsuchen und zu unserem Herrn beten.
 
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