Avengers -The Infinity of Magic-

GeschichteAbenteuer, Freundschaft / P16
Black Widow / Natasha Romanoff Captain America / Steven "Steve" Grant Rogers Iron Man / Anthony Edward "Tony" Stark Winter Soldier / James Buchanan "Bucky" Barnes
14.02.2020
23.02.2020
3
5346
1
Alle Kapitel
8 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
 
Hey
Hier ist eine etwas verrückte Idee von mir. Avengers in Hogwarts!
Ich habe mir gedacht, dass sie alle zunächst in die 1. Klasse gehen, doch die Idee dann verworfen, da sie so aussehen werden und das Alter haben, welches sie in den Avengers Filmen haben. Deswegen können sie bereits viele Zaubersprüche und sind nur in Hogwarts um weitere zu erlernen oder sie zu "verbessern". Klassenstufen gibt es deswegen nicht.

Genre: Abenteuer, Freundschaft, Romance, Drama, Schmerz/Trost, Suspense (?), Angst

Ich wünsche euch viel Spaß beim lesen des ersten Kapitels und freue mich auf eure Reviews. ^^

Beste Grüße
Alphawolf7










-Kapitel 1-

Es war ein Nebelverhangener Tag in der Stadt Brooklyn. Durch die grauen Wolken, sah es so aus, als würde es gleich anfangen zu regnen. James Buchanan „Bucky“ Barnes, Steven „Steve“ Rogers und Anthony Edward „Tony“ Stark wohnten in einem Haus für maximal vier Personen. Es gab eine Küche, ein großes Wohnzimmer, drei Badezimmer, wovon eines ein Gästezimmer war. Da Tony ein Millionär war, hatte er das Haus beim einziehen gekauft. Steve hatte sich zunächst gewundert, warum sein Freund so ein „einfaches“ Haus gekauft hat, bis Tony ihm dann gesagt hatte, dass man nicht gleich zeigen müsse, dass man Geld in Massen besaß.

Bucky saß allein am Tisch in der Küche und starrte aus dem Fenster, vor ihm stand eine Tasse mit heißem Kaffee. Dunkle Augenringe zierten sein Gesicht, seine blauen Augen waren leicht trübe. Er trug eine schwarze Hose, schwarze Schuhe, ein dunkelblaues Hemd und darüber eine schwarze Jacke. Auf dem Tisch lag sein Zauberstab, welcher aus Schwarzdorn bestand und der magische Kern eine Drachenherz Faser.
Bucky zuckte leicht zusammen, als Bilder aus der Vergangenheit vor seinem Inneren Auge erschienen. Automatisch fasste er sich an seinen linken Arm, wo ein schwarzer Metallarm war.
„Ist alles in Ordnung?“
Bucky schaute in die Richtung, von wo die Stimme herkam und entdeckte seinen Freund Steve im Türrahmen stehen. Sein Freund trug eine blaue Jeans, ein weißes Hemd, darüber einen blauen Pullover und braune Schuhe.
„Ja, alles gut“, antwortete er und lächelte leicht. „Es ist nur der Arm, dass ist alles.“
„Ist es wirklich nur der Arm?“, fragte Steve mit hochgezogener Augenbraue und ging zur Kaffeemaschine, um sich einen Kaffee zu machen.
Bucky schlug die Augen nieder und schaute auf seine ineinander verschränkten Finger. Sein Freund setzte sich gegenüber von ihm hin.
„Jeder weiß, was ich in der Vergangenheit getan habe… Sie werden mich alle nur als den „Winter Soldier“ sehen und als niemanden anderen. Nicht als Bucky.“
„Aber niemand weiß die Wahrheit darüber was du getan hast“, antwortete Steve.
„Das ist ihnen doch vollkommen egal!“, rief er verärgert, aber dann atmete er aus und schloss für einen kurzen Augenblick die Augen. „Entschuldige, ich wollte dich nicht so anschreien.“
„Ist schon in Ordnung, Buck.“
„Ich denke, ich sollte einfach zu Hause bleiben, anstatt nach Hogwarts zu gehen“, murmelte Bucky und trank einen Schluck Kaffee aus seiner Tasse.
„Nein, du wirst mitkommen, Kumpel.“
Die beiden schauten zur Seite und sahen Tony in die Küche kommen. Er hatte ein weißes Hemd an. Darüber trug er ein schwarzes Sakko, dazu eine blaue Jeans mit rot-weißen Turnschuhe. In seiner rechten Hand hielt er seinen grünen Proteinshake.
„Du kannst uns nicht einfach allein lassen“, sagte Tony und lehnte sich mit der Schulter an den Türrahmen. „Was, wenn Steve auf einmal verzaubert wird und dann glaubt er sei ein Hund. Du bist der einzige, der den Zauber aufheben könnte.“
„Das ist nicht wahr“, schmunzelte Bucky.
„Das stimmt, aber was ich damit sagen will ist, dass du unser Freund bist und wir zusammen  halten.“
„Wir sind für dich da, Bucky“, kam Steve Tony zu Hilfe.
Der Winter Soldier schloss leise seufzend seine Augen und fuhr sich mit seiner Hand über das Gesicht.
„Also gut, ich komme mit“, gab er nach.
„Sehr schön!“, sagte Tony und klatschte in die Hände, wobei er eher den Proteinshake in seiner Hand traf und dieser beinahe überschwappte. „Und jetzt lasst uns frühstücken. Danach geht es zum Bahnhof.“



Wenig später standen die drei am Bahngleis Neundreiviertel. Viele andere Zauberer trudelten ein. Sie alle hatten Bücher und verschiedene Tiere dabei. Tony, Steve und Bucky hatten bereits ihr Gepäck verstaut. Ein paar der Zauberer blickten ängstlich oder abwertend zum Winter Soldier.
„Buck, jetzt schau doch nicht so misstrauisch“, sagte Tony, als er den Blick seines Freundes bemerkte. „Sonst können wir gleich wieder nach Hause gehen, bevor wir unseren Fuß in Hogwarts gesetzt haben.“
„Hey Tony, Steve!“
Die drei Freunde schauten in die Richtung und sahen zwei Männer auf sie zu kommen.
„Rhodes! Sam!“, begrüßte Tony sie lächelnd und umarmte die beiden. Steve machte es ihm gleich. Da bemerkte die beiden Neuankömmlinge Bucky.
„Wer ist das?“
„Das ist unser Freund, Bucky. Er wohnt mit uns zusammen“, erklärte ihnen Tony, bevor er sich zu seinem Freund wandte. „Bucky, dass sind Sam und Rhodey, wir kennen uns schon seit fünf Jahren.“
„Hallo“, begrüßte er sie knapp und hielt ihnen die rechte Hand hin, während er seine linke in der Jackentasche versteckte.
„Hey, freut mich dich kennenzulerenen“, sagte Rhodey freundlich und schüttelte seine Hand, während Sam ihn ein wenig misstrauisch beachtete. Erst als Rhodey ihn leicht mit der Schulter anrempelte, begrüßte auch er Bucky und schüttelte seine Hand.
„Und? Freut ihr euch schon darauf eure Zaubersprüche zu verbessern/vollenden?“, fragte Rhodey neugierig.
„Ja und vor allem freue ich mich schon auf die Frauen“, meinte Sam grinsend und wandte seinen Blick schnell wieder Tony und Steve zu, um Bucky nicht weiter zu beachten. „Ich kann es kaum erwarten sie mit den Zaubersprüchen zu beeindrucken.“
„Du willst Frauen mit deinen Zaubersprüchen beeindrucken? Sie dich doch erst einmal in einem Spiegel an!“, prustete Tony.
„Komm her!“, rief Sam und nahm Tony in den Schwitzkasten.
Rhodes und Steve lachten lauthals, während Bucky stumm, ohne jeglichen Emotionen daneben stand und das Schauspiel mit ansah.
Das laute Pfeifen der Lock ließ die fünf aufblicken.
„Wir müssen los, sonst können wir nach Hogwarts laufen“, sagte Rhodey.
„Das wäre kein Problem“, meinte Tony, der sich derweil aus Sams Schwitzkasten befreit hatte und zeigte auf Bucky. „Er kann apparieren.“
Mit großen Augen sagen Sam und Rhodes den Winter Soldier an.
„Wann hast du das denn gelernt?“
„Vor ungefähr sieben Jahren“, antwortete Bucky stumpf.
„Kannst du es mir beibringen?“, fragte Rhodes interessiert.
„Das werden wir noch alles lernen und außerdem sollten wir jetzt wirklich einsteigen, Freunde“, unterbrach Steve das Gespräch. „Der Schaffner sieht so aus, als würde er uns gleich umbringen.“
Sie alle schauten in die Richtung, in die Steve schaute und sahnen einen Mann mit Glatze die sie anstarrte.
„Oh man, wenn Blicke töten könnten…“, murmelte Tony. „Wir sollten schleunigst einsteigen.“



„Phew! Und ich dachte, es wären keine Abteile mehr frei“, brummte Rhodey und ließ sich auf die Sitzbank am Fenster fallen.
„Ich hatte schon Angst, dass wir die ganze Zeit über auf der Fahrt auf der Toilette verbringen müssten“, meinte Sam und ließ sich neben seinen Kumpel auf die Bank nieder.
Tony setzte sich neben ihn. Bucky setzte sich auf die gegenüberliegende Sitzbank an das Fenster und Steve neben ihn.
Die Lock setzte sich quietschend langsam in Bewegung, bis sie die Höchstgeschwindigkeit erreichte. Es blieb für einen kurzen Augenblick lang still, bis Sam die Stille brach.
„Bucky ist es wahr, dass du deinen Arm verloren hast, als du gegen Auroren gekämpft hast?“
Steve und Tony tauschten einen sorgenvollen Blick.
„Sam!“, zischte Rhodes und stieß ihn mit dem Ellbogen in die Seite, „So etwas fragt man nicht.“
„Es ist schon in Ordnung“, antwortete Bucky in ruhigem Ton.
„Also ist es wahr?“
Bucky sah ihn an. Spannung lag in der Luft und Steve und Tony wussten, wenn ein Kampf ausbrach, wer gewinnen würde.
„Nein, ich habe meinen Arm nich in einem Kampf gegen Auroren verloren. Ich habe meinen Arm verloren, als ich gegen Hydras gekämpft habe.“
„Wie viele waren es?“
„Sam, ich denke das reicht jetzt“, sagte Tony, da er merkte, dass Bucky seine Metallhand zu einer Faust geballt hatte. Diese Unterhaltung war genauso unangenehm wie für ihn und Steve.
„Warum denn? Ich will nur eine Zahl wissen“, erwiderte Sam und wandte sich wieder zu Bucky um, „Also, wie viele waren es? 10? 15?“
„Es waren genug für ein ganzes Leben“, antwortete Bucky kurz angebunden und wandte den Blick von Sam ab, um aus dem Fenster zu schauen.
Er konnte den Blick des Mannes auf sich spüren und beschloss einfach seine Augen zu schließen und ehe er sich versah, war er eingeschlafen.


Er konnte ihre Stimmen hören, wie sie vor der dicken Holztür standen und Zaubersprüche auf diese abfeuerten. Zusammen mit seinem besten Freund Jason waren sie die einzigen überlebenden der Rettungseinheit. Bucky war zusammen mit zehn anderen Zauberern in eine kleine Basis von Hydra eingefallen, um Jason aus ihrer Gewalt zu befreien. Alle, außer die beiden waren tot.
„Bucky, wir werden das nicht schaffen. Es sind zu viele und dir-…“
„Mein Arm ist egal“, schnitt Bucky ihm harsch das Wort ab. Bei einer Explosion hatte er seinen Arm verloren. Nur bedingt hatte er es geschafft die Wunde zu verbinden. Die Schmerzen versuchten ihn Ohnmächtig werden zu lassen, doch dies konnte er sich nicht leisten. „Wir werden es schaffen!“
Bucky fiel auf ein Knie und konnte gerade noch so einen Schmerzensschrei unterdrücken. Schweißperlen hatten sich bereits auf seiner Stirn gebildet und rannen an seinen Schläfen herunter. Seine Sicht verschwamm immer mehr.
Da merkte er, wie Jason ihm etwas um den Hals band. Als er an sich herunter sah, sah er einen silbernen Halbmond und daneben einen roten Stern in dem Halbmond schweben. Verdutzt schaute er seinen Freund an.
„Es tut mir leid, Bucky“, wimmerte dieser. Tränen hatten sich in seinen Augen gebildet. „Auf wiedersehen, mein Freund.“
„Jason, was-…“, Bucky spürte, wie er zurückgerissen wurde und sein Freund vor seinen Augen verschwand. „Nein! JASON!“



Erschrocken erwachte Bucky aus seinem Schlaf. Für einen kurzen Augenblick schaute er sich verwirrt um, bis er Tony, Steve, Rhodes und Sam wieder erkannte. Sam und Rhodes sahen ihn leicht verängstigt und zugleich verständnislos an, während Steve und Tony ihn besorgt ansahen.
„Alles in Ordnung bei dir, Kumpel?“, fragte Tony mitfühlend.
Bucky nickte leicht und bekam langsam wieder die Kontrolle über seine Atmung.
„Ja, alles gut. Es war nur ein Traum.“
Tony und Steve sahen sich an. Sie wussten, dass dies nicht nur ein einfacher Traum war, sondern etwas aus seiner Vergangenheit. Steve wollte gerade etwas sagen, als die Abteiltür geöffnet wurde und eine rothaarige Frau vor ihnen stand. Sie war komplett in schwarz gekleidet.
„Entschuldige, aber ist hier noch ein Platz frei?“, fragte sie freundlich.
„Ähm… Klar“, stotterte Sam und rückte noch enger an Rhodes heran, damit sie sich neben ihn setzen konnte, doch die Frau setzte sich neben Steve. Sam schaute sie einen Augenblick lang überrascht an, dann fasste er sich wieder. „Ich bin Sam Wilson.“
„Natasha Romanoff“, antwortete sie freundlich.
„James Rhodes.“
„Ich bin Tony Stark.“
„Steve Rogers.“
Bucky blieb stumm. Deswegen stellte Tony ihn vor.  
„Und das ist James Buchanan Barnes. Wir nennen ihn aber alle Bucky. Naja, seine Freunde nennen ihn so.“
„Verstehe“, sagte Natasha lächelnd.
Sie begannen ein Gespräch über verschiedene Geschöpfe und spekulierten was es wohl noch für Fächer auf Hogwarts geben würde, während Bucky stumm aus dem Fenster schaute und in seinen Gedanken war.
Nach einiger Zeit hielt die Lock an ihrem Ziel…
Review schreiben