Die bösen Geister der Nacht

GedichtAllgemein / P12
14.02.2020
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Die bösen Geister der Nacht

Sie kommen so unverhohlen
Still auf ganz leisen Sohlen.
Du fühlst dich von ihnen eingereist
Und das allein geht dir auf den Geist.

Du kannst nichts dagegen machen
Während sie dich in Gedanken auslachen.
Sie umschwirren deinen Kopf
Bist du dich fühlst hilflos, du armer Schopf.

Immer lauter werden sie
Zwingen dich auf die Knie.
Sie laden dir auf die Seele die Laster
Dagegen hilft leider so gar kein Pflaster.

Sie lassen dich hilflos am Boden zurück.
Verraucht ist all dein gegenwärtiges Glück.
Fühlst dich verlassen und überhaupt allein.
Wie können diese Geister nur so grausam zu dir sein?

Doch letzten Endes erkennst es nur du.
Ja, komm' schon, gib es ruhig zu.
Die Geister hast du dir selber erschaffen!
Also kannst du sie getrost auch wegpacken.

Sogleich kommt zum Stehen das Gedankenkarusell.
Es hatte sich gedreht wieder einmal viel zu schnell.
Dadurch erschaffen waren die Geister,
Aber vergiss nicht: du bist ihr Meister!