Die Zitronen des Lebens

GeschichteDrama, Familie / P18
Anastasia Steele Christian Grey OC (Own Character) Theodore-Raymond Grey
14.02.2020
14.02.2020
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Kurzbeschreibung:

Theodore-Raymond Grey: Jung-Unternehmer, reichster Junggeselle der Stadt und in vielen Dingen vergleichbar mit seinem Vater Mr. Grey Senior... Jedoch muss sich unser junger Protagonist nicht nur mit den Plagen der Leitung eines expandierenden Weltunternehmen herumschlagen, sondern auch sein Privatleben erlebt sehr viel Trubel in letzter Zeit: Nicht nur die Erziehung seiner kleinen Tochter Nora, sondern auch das Zusammentreffen mit der Unbekannten Schönheit bereitet ihm schlaflose Nächte. Werist sie und was versucht sie so zwanghaft vor der Außenwelt zu verstecken? Fragen über Fragen, die nun alle einer Klärung benötigen... also schnuppert rein in die "Fortsetzung" der Grey Triologie, nun mit dem jungen Teddy in der Hauptrolle ... ;)

Disclaimer:
Wie von Fanfiction gefordert: Natürlich gehören die ursprünglichen Charaktere wie Christian, Ana, Teddy, Phobe und wie sie alle heißen nicht mir, sondern E. L. James. Somit erkläre ich nun, dass ich mir die von E.L. James veröffentlichte Geschichte als Inspiration bedient habe und einige ihrer Charaktere in meiner Geschichte verwendet habe, wobei die in dieser Geschichte neu auftauchenden Charaktere meiner eigenen Fantasie entsprungen sind ;)

Nun aber viel Spaß mit dem ersten Kapitel von:
“Die Zitronen des Lebens”...




Kapitel Nr. 1



Theodore Grey



Genervt sah ich auf mein Handy. Das war das dritte mal heute, dass meine Schwester mich anrief. “Phoebe, wie oft soll ich dir denn noch erklären, dass ich an das Geschenk für Dad denke!?”
Eigentlich war ich nicht so eine Art von Bruder, die ihre kleine Schwester so an keift, doch heute überschritt sie eindeutig ihre Grenzen…
“Teddy, Mum und ich verlassen uns auf dich! Und du weißt, dass wir nicht mehr so viel Zeit haben und es dauert eine Weile, bis dass das Geschenk da ist und da ändert auch der Name ‘Grey’ nichts dran”, meinte meine kleine Schwester und es kam mir vor wie ein Déjávu. Die gleichen Worte hörte ich nun schon zum dritten mal an diesem Tag…
“Phobe, denkst du wirklich, dass ich will, dass wir an Dads Geburtstag ohne Geschenk dastehen? Ich fahre direkt los, sobald es meine Zeit zulässt”, erklärte ich ihr nun ebenfalls schon zum dritten mal, während ich mir in den Nasenrücken kniff und versuchte, meine Stimme so ruhig wie möglich klingen zu lassen - denn ich wusste genau, dass Phoebe noch nerviger werden konnte … zwanzig Jahre mit ihr im selben Haus haben mich eindeutig geprägt.
“Und garantiert lässt es deine Zeit erst zu, wenn der Laden geschlossen hat!”, murmelte Phoebe in den Hörer.
Ich sah auf meinen Schreibtisch nieder. Sie hatte Recht, so wie es aussah, würde ich frühestens um acht aus dem Büro kommen…
“Ich gebe mein bestes, Schwesterchen, aber je länger du mich jetzt auf hälst, um so länger werde ich im Büro brauchen.” Vielleicht würde das endlich helfen, sie ruhig zustimmen…
“Jaja… ich werde deine kostbare Zeit nicht länger beanspruchen, Bruderherz, aber denk dran, ich werde dich weiter nerven und erst damit aufhören, wenn das Geschenk gekauft ist.”
Ich konnte mir ihr schelmisches Grinsen während sie die Worte aussprach bildlich vor Augen führen und trotz meiner leicht angeschlagenen Laune schlich sich ein leichtes Grinsen auf mein Gesicht.
“Ich werde mich so bald als möglich auf den Weg machen, Phoebe, aber nur unter der Bedingung, dass heute keine weiteren Anrufe von dir kommen.”
“Einverstanden … aber wehe du brichst dein Versprechen…”
Drohte mir meine kleine Schwester gerade wirklich? Erstaunt sah ich mein Handy an. “Und wie immer entdecke ich neue Seiten an dir”, murmelte ich schmunzelnd.
“Diese Seite wollen Sie aber nicht näher kennen lernen, Mr. Grey Junior”, meinte Phoebe, als auch schon das monotone Tuten aus dem Hörer ertönte und mir signalisierte, dass sie einfach aufgelegt hatte.
Ich konnte nur meinen Kopf schütteln, aber so war meine kleine Schwester eben … genauso sturköpfig wie Mum…
Ich legte mein Handy auf meinem Schreibtisch ab, bevor ich nach meinem Kalender griff. Für heute stand noch ein Meeting zusammen mit Dad und unseren Geschäftspartnern aus New York an, aber eigentlich konnte Dad diesen Deal auch alleine abschließen…
Lieber ein Meeting schwänzen als einen Streit mit meiner kleinen Schwester beginnen, dachte ich mir, als ich meine Unterlagen zu klappte, aufstand und nach meinem Jackett griff.
Bevor ich mein Büro verließ, sah ich nochmal zurück auf meinen Schreibtisch … der Papierkram konnte definitiv noch etwas auf mich warten … als ich auch schon die Tür hinter mir zuzog und zum Empfang ging.
“Andrea, sagen Sie bitte meinem Vater bescheid, dass ich es nicht zu dem Meeting heute Nachmittag schaffen werde? Mir ist leider etwas wichtiges dazwischen geraten”, wies ich die dienstälteste Sekretärin meines Vaters an, bevor ich auch schon zu den Aufzügen ging und kurz darauf das Grey House verließ.
Luke Sawyer, mein Bodyguard und Fahrer seit Kindheitstagen, stand bereits aufbruchbereit mit dem Wagen vor dem Eingang, die Hintertür geöffnet, sodass ich bequem auf die Rückbank rutschen konnte.
“Wo soll es hingehen, Sir?”, fragte er höflich, nachdem er meine Tür geschlossen und sich auf den Fahrersitz gesetzt hatte.
“Als wenn Phoebe Sie nicht auch schon den ganzen Tag genervt hätte”, meinte ich nur schmunzelnd, als mein Fahrer leise lachend mit dem Kopf nickte und den Motor anließ.
Geschickt fädelte Sawyer sich durch den zäh fließenden Verkehr, als er nach etwa einer halben Stunde vor meinem Ziel hielt und mir die Tür öffnete.
“Dann wollen wir mal shoppen gehen”, grinste ich in mich hinein, als ich das Autohaus betrat …

“Mr. Grey, es freut mich Sie heute hier begrüßen zu dürfen.” Freundlich lächelnd wurde ich von einer Verkäuferin begrüßt, die eindeutig zu viel Schminke und Parfüm benutzte …
“Ich würde gerne von Mr. Edison beraten werden, wenn dies möglich ist”, versuchte ich möglichst freundlich einer längeren Konfrontation mit der unangenehmen Duftwolke auszuweichen.
“Sicher, Mr. Grey, ich werde sofort nach ihm suchen. Bitte nehmen Sie doch so lange Platz.” Noch immer lächelte Sie mich freundlich an und deutete auf eine kleine Sitzecke. “Darf ich Ihnen etwas zu Trinken anbieten, solange Sie hier warten?”
“Nein, aber vielen Dank für das Angebot”, beendete ich unsere Konversation und machte mich auf den Weg zur Sitzecke, als sie auch schon aus meinem Sichtfeld verschwand und ihre Duftwolke mitnahm.
Keine Minute später kam sie zurück und erklärte mir, dass Mr. Edison zur Zeit noch in einem Gespräch sei, jedoch in Kürze für mich da sein würde, als sie mich in ein Büro führte.
Gerade als ich den Raum betreten wollte, hörte ich das laute Knallen einer Tür und drehte mich in die Richtung des Geräuschs.
Eine zierliche Person mit langen, goldblonden, leicht gewellten Haaren stand mit dem Rücken zu mir im Flur, als plötzlich Mr. Edison auftauchte.
“Sie wissen ganz genau, dass ich die Beste in diesem Fachbereich bin!”
“Miss Wales, ich kann nichts an den Tatsachen ändern. Die Fakten sind einfach erdrückend”, wich Mr. Edison dem Blick der blonden Frau aus.
“Die Fakten beruhen auf Lügen!” Aufgebracht fixierte sie ihr Gegenüber.
“Dies ist ihr subjektiver Eindruck.”
“Ich verstehe... “, die Frau wandte sich zum Gehen, drehte sich jedoch noch einmal zu Mr. Edison um: “Ich wünsche Ihnen noch ein wundervolles restliches Leben!” Man konnte die Wut aus ihren Worten heraushören, als sie den Flur entlang ging.
Trotzdem, dass ihr Gang ihre Wut widerspiegelte, kam es mir so vor, als würde sie über das Laminat schweben, während ihre goldenen Locken bei jedem ihrer Schritte auf und ab wippten.
Sie würdigte mich keines Blickes als sie an mir vorbei ging, war nur auf ihren Weg und ihre damit verbundene Flucht fixiert und doch konnte ich meinen Blick nicht von ihr lösen, als sie, kurz bevor sie um die Ecke bog, ihren Blick hob und mich ihre glasklaren blauen Augen trafen.
Sie wirkten glasig, so als wenn sie mit aller Kraft versuchte die Tränen zurück zu halten und gleichzeitig schien es mir, als wenn ich mich in ihren Tiefen verlieren könnte… Doch bevor ich die Möglichkeit fand, diesen Augenblick zu vertiefen, war sie auch schon aus meinem Blickfeld verschwunden.

“Mr. Grey, ich entschuldige mich dafür, dass Sie diese Auseinandersetzung miterleben mussten”, riss mich Mr. Edison aus meinen Gedanken.
Ich brauchte ein paar Sekunden, um zurück zu meinem Ich als CEO zu gelangen.
“Wer war sie?”, umging ich Mr. Edisons Frage.
“Eine ehemalige Angestellte aus unserer hauseigenen Werkstatt, leider gab es einige Vorkommnisse, weshalb sie nicht länger bei uns arbeitet”, erklärte er mir, wobei mir auffiel, wie viel er doch von seinem Unternehmen preis gab und wie unprofessionell dieses Verhalten war.
Doch ich war genauso unprofessionell … es ist nicht meine Angelegenheit in die ich mich soeben eingemischt hatte …
“Könnten wir nun mit dem Beratungsgespräch anfangen?”, erinnerte ich mich an den eigentlichen Grund, weshalb ich heute hier war.
“Selbstverständlich. Würden Sie mir bitte in mein Büro folgen, Mr. Grey?”
Mr. Edison wies mir den Weg in sein Büro, bevor wir mit der Beratung anfingen.
Mum, Phoebe und ich haben uns darauf geeinigt, Dad zu seinem Fünfzigsten ein neues Auto zu schenken, aber natürlich durfte es nicht irgendein Auto sein …
“Haben Sie einen bestimmten Preislichen Rahmen?”, begann Mr. Edison, worauf ich nur mit meinem Kopf schüttelte.
“Haben Sie denn bereits eigene Vorstellungen, wie Ihr neuer Wagen aussehen soll?”
“Ich hatte an einen Sportwagen gedacht. Der Wagen wird ein Geschenk für meinen Vater, deswegen muss es etwas besonderes sein. Mr. Grey Senior bevorzugt schnelle Wagen, je schneller und exklusiver, um so besser”, erklärte ich meinem Berater.
“Bis zu welchem Zeitpunkt muss der Wagen geliefert werden?”
“So bald als möglich, wir haben noch etwa fünf Monate bis zu seinem Geburtstag.”
“Das ist ein knappes Zeitfenster”, erklärte mein Berater und seine Stirn legte sich in Falten.
“Was würden Sie mir denn empfehlen, wenn es kein Zeitlimit geben würde?”
“Ihr Vater ist ein sehr guter Kunde in unserem Autohaus und ich habe bereit die Erfahrung gemacht, dass er sehr großes Interesse an Neuheiten auf dem Automarkt zeigt. Daher hätte ich Ihnen bei einem offenen Zeitfenster den neuen Hybridsportwagen von Porsche empfohlen, welcher 2020 auf den Markt kommen wird.”
“Ein Hybrid würde meinen Vater bestimmt interessieren, da haben Sie schon Recht … besteht nicht die Möglichkeit bei dem nötigen Einsatz von finanziellen Mitteln bereits vor Veröffentlichung an einen solchen Wagen zukommen? Ich meine es gibt doch bestimmt schon jetzt einige Prototypen oder auch schon fertiggestellte Wagen dieser Charge.”
“Mr. Grey, ich kann Ihr Interesse verstehen, doch bin ich nicht befugt Auskunft über solche Dinge zu geben, noch besteht die Möglichkeit einen Wagen vor Veröffentlichung zu erstehen.”
“Sind Sie sich da ganz sicher? Meine Familie ist immerhin einer ihrer besten Kunden, ich dachte, dass man nach einer gewissen Zeit ein paar Vorzüge genießt.”
“Sicherlich, Mr. Grey…”
Er war eingeknickt, ich hatte ihn dort, wo ich ihn haben wollte, grinste ich in mich hinein, während ich nach außen weiterhin mein Pokerface zeigte.
“Bestimmt besitzen auch Sie einige Kontakte. Vielleicht wäre es möglich, diese Kontakte für einen so guten Kunden wie meine Familie spielen zu lassen.”
“Ich werde mein bestes geben, um Ihren Wünschen zu entsprechen, Mr. Grey, doch seien Sie sich bewusst, dass durch diese mögliche verfrühte Lieferung erhebliche Extrakosten anfallen könnten.”
“Wie ich zu Anfang bereits gesagt habe, spielt das Geld bei diesem Geschenk keine Rolle.”
“Ich verstehe. Soll ich Ihnen einen Ausdruck der Ausstattungsmöglichkeiten des Wagens mitgeben?”
“Das wäre sehr hilfreich. Ich würde mich dann in den nächsten Tagen bei Ihnen melden und Ihnen meine genauen Wünsche mitteilen.”
“Natürlich. Ich werde mich in der Zwischenzeit bereits um alles nötige kümmern, sodass Ihre Wünsche so gut wie es mir möglich ist erfüllt werden”, erklärte Mr. Edison mir, während er auf seinem Computer einige Dinge anklickte und kurz darauf die Liste aus dem Drucker kam.
“Das ist sehr freundlich, vielen Dank für Ihre Kooperation.”
Mr. Edison sah zu mir, während er mir die Liste aushändigte.
Ich stand auf und nahm die Liste an mich. “Es war mir wie immer eine Freude mit Ihnen Geschäfte zu machen.” Ich reichte ihm zum Abschied die Hand, als ich ohne ein weiteres Wort sein Büro verließ.
Vor dem Gebäude wartete bereits Luke auf mich, welcher mir die Autotür auf hielt. Gerade als ich einsteigen wollte, hielt ich in meiner Bewegung inne und drehte mich zu meinem Angestellten um. “Haben Sie vorhin eine Frau aus dem Gebäude gehen sehen? Etwa ein Meter siebzig groß mit goldblonden Haaren?”
“Meinen Sie vielleicht die junge Frau dort drüben?”, fragte Sawyer und deutete an mir vorbei zur anderen Straßenseite. Und dort saß sie, zusammengekauert an eine Steinmauer hockend und bitterlich am weinen.
Schockiert sah ich zu der jungen Frau, die vorhin noch so taff gewirkt hatte…
“Haben Sie sie gefragt, was los ist?”
“Nein Sir, sie wirkte auf mich, als wenn sie allein sein wollte”, erklärte Luke mir.
“Sawyer, diese Frau wirkt verloren und völlig aufgelöst, nicht so, als ob sie allein sein will!”
Ohne weiter auf meinen Angestellten zu achten, überquerte ich die Straße und näherte mich langsam der Frau.
Kurz bevor ich sie erreichte, wurde sie auf mich aufmerksam und richtete sich ruckartig auf, bevor sie ein paar Schritte vor mir zurückwich und sich die Tränen von der Wange wischte.
Ich blieb stehen. “Kann ich Ihnen weiterhelfen?”, fragte ich vorsichtig nach.
“Nein … vielen Dank, es geht mir gut”, wich sie mir aus und wollte sich gerade zum Gehen wenden.
“Das sehe ich anders. Kann ich sie wenigstens nach Hause bringen? Ich empfinde es als keine gute Idee eine junge Frau, so aufgelöst wie sie auf mich wirken, allein durch die Straßen von Seattle laufen zu lassen”, bot ich ihr an.
“Das ist sehr freundlich von Ihnen, aber ich muss das Angebot leider ablehnen. Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag”, und das zweite Mal an diesem Tag verschwand sie aus meinem Sichtfeld.
Wie angewurzelt stand ich da und sah auf die Stelle, an der die Frau bis vor wenigen Augenblicken noch stand. Ich konnte noch nicht einmal ihren Namen herausfinden…
Gerade als ich mich zurück zu Sawyer und meinem Auto begeben wollte, wurde ich von etwas auf dem Boden geblendet. Ich bückte mich und hob eine kleine Brosche vom Boden auf. Sie schien aus reinem Silber zu bestehen und war mit sehr schönen Applikationen verziert. Wahrscheinlich hatte die Frau sie verloren, als sie wegen mir aufgesprungen war. Vielleicht würde ich, wenn ich die Brosche mitnahme, eine neue Chance bekommen, sie zu treffen und näher kennenzulernen, träumte ich vor mich hin…
“Sir…?” Sawyer sah mich fragend an, als ich langsam wieder zurück zu ihm ging, die Brosche sicher in meinem Jackett verstaut. “Ist alles okay bei Ihnen?”
“Sicher, alles gut”, versicherte ich ihm und setzte mich auf die Rückbank, doch in Wirklichkeit war nichts okay … noch nie war ich gleichermaßen so verwirrt wie angezogen von einer Frau gewesen… Ich musste sie wiedersehen, das war mir bewusst, doch wie sollte ich dies bloß anstellen und wie soll ich ihr die Brosche wiedergeben, ohne auch nur ihren vollen Namen zu kennen?
Frustration bereitete sich in mir aus und wie es schien, sollte sich daran auch erste einmal nichts ändern…
“Phoebe … wie schön deine liebliche Stimme doch klingt”, brummte ich in mein Handy als ich den ankommenden Anruf meiner Schwester annahm.
“Haha… sehr witzig Bruderherz”, erwiderte sie. “Wie sieht es aus? Hast du Dads Geschenk organisiert?”
“Mr. Edison wird versuchen einen Hybridsportwagen, der erst im Laufe diesen Jahres auf den Markt kommen soll, für uns zu einem früheren Zeitpunkt und noch vor Dads Geburtstag zu erstehen. Ebenfalls hat er mir eine Liste mit allen möglichen Extras mitgegeben, sodass ich das perfekte Auto für Dad zusammenstellen kann.”
“Ich wusste, dass es der richtige Weg war dich zu nerven großer Bruder”, lachte meine kleine Schwester in den Hörer, als sie auch schon wieder das Gespräch beendete.
Selbst nach so vielen Jahren, wie ich Phobe nun kannte, verstand ich immer noch nicht, in was ihre Aversion gegenüber Verabschiedungen beruht war …
“Zurück zum Grey House?”, fragte mein Angestellter und riss mich somit aus meinen Gedanken.
“Nein, ich muss noch einige Besorgungen für heute Abend machen. In die Innenstadt bitte”, wies ich ihn an, als ich kurze Zeit später inmitten der Einkaufsstraße von Seattle stand und auf meine Mutter wartete, denn der Geburtstag meines Dads war nicht der einzige Geburtstag der anstand …



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Sooo... wie fandet ihr es?
Ich habe mir gedacht, dass der Beginn einer Liebesgeschichte gut zum Valentinstag passen würde ;)

Ich hoffe ich konnte dadurch einigen von euch den Valentinstag versüßen ...

bis zum nächsten Kapitle in einer Woche wünsche ich euch allen eine gute Zeit und wer weiß, vielleicht möchte der ein oder andere auch mir den Valentinstag versüßen und einen kurzen Kommentar zu dieser neuen Geschichte hinterlassen ;P

ALles Liebe ~ eure Sonnenschatten :)
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