Lichtblicke

von Moda
KurzgeschichteFreundschaft / P12
OC (Own Character) Puma D. Ace / Gol D. Ace
14.02.2020
14.02.2020
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„Wieso Ace?“
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Sie konnte sich ein Lachen nicht verkneifen, als sie ihn halb über die Schwelle der Kajüte zog. Er konnte sich immer noch nicht richtig auf den eigenen Beinen halten. Was ihn allerdings nicht daran hinderte, ihr kleine Liebeserklärungen ins Ohr zu flüstern. Mit einem letzten Ruck zog sie ihn bis zum Bett und ließ ihn dann einfach auf das Lacken fallen. Leise seufzend streckte sie den Rücken durch und betrachtete dann den jungen Mann vor sich. Breit grinsend lag er vor ihr auf dem schmalen Gestell. Er hatte die Arme einfach zur Seite fallen lassen, seine nassen Strähnen klebten ihm leicht gelockt auf der Stirn, während sich das Lacken unter ihm bereits dunkel färbte. Freya seufzte und trat in das angrenzende winzige Bad.
„Kannst du dich aufsetzen?“ Aus funkelnden Augen sah sie Ace aus seiner liegenden Position aus an. „Wenn du mir hilfst, vielleicht.“ Sein ehrliches Lächeln fraß sich direkt bis zu ihrem Herz und ließ sie einen Moment die Luft anhalten. Egal wie viele Jahre sie sich inzwischen schon kannten und wie oft sie versuchte sich jeden seiner Züge für immer einzuprägen: Sein ehrliches, offenes Lächeln ließ ihr Herz immer noch flattern wie beim ersten Mal.
Vorsichtig griff sie nach seiner ausgestreckten Hand und half ihm sich aufzurichten. Ace ließ sie nicht einen Moment aus den Augen, als sie das Handtuch aus dem Bad um seine Schultern legte und anfing seine Haare damit abzutrocknen.
„Ich dachte du hast keinen Mutterkomplex.“ Genervt, aber mit einem Schmunzeln auf den Lippen, schnippte Freya ihm gegen die Stirn, bevor sie eine weitere Strähne trocken rieb. Seine Haare wellten sich noch stärker, wenn sie feucht waren.
„Habe ich auch nicht, aber da du anscheinend nicht zurechnungsfähig bist, kann ich dich ja wohl schlecht einfach im Stich lassen.“ „Ich wäre allein zurechtgekommen.“ Freyas Augenbrauen wanderten schlagartig nach oben. Das blonde Mädchen richtete sich auf, verlagerte das Gewicht auf ein Bein und stemmte die Hände in die Hüfte.
„Du wärst allein zurechtgekommen?“
„Ja.“
„Ace. Du dachtest, es wäre eine gute Idee betrunken, nachts, schwimmen zu gehen. An einem Strand, der für seine starke Strömung bekannt ist und das in Gesellschaft von Männern, die alle nicht schwimmen können.“
„Thatch hätte mich schon rausgeholt.“
„Thatch ist vor drei Stunden ins Bett gegangen.“
„Echt? Ich saß doch neben ihm.“
Wie er da vor ihr saß, mit seinen vom Alkohol immer noch glänzenden Augen und treuherzig zu ihr hochsah, konnte sie einfach nicht anders als leise zu lachen zu beginnen. Sie hatte es gerade noch geschafft Ace aus den Wellen zu ziehen. Er hatte dabei so viel Wasser geschluckt, dass sie die ersten Minuten danach wirklich Angst hatte, dass er die Augen nicht mehr aufmachen würde. Eigentlich hätte sie wissen müssen, dass Unkraut nun einmal nicht so einfach verging.
„Du bist so ein Idiot.“
Ace beugte sich etwas vor und griff nach ihrer Hüfte. Mit einem Ruck zog er sie an sich.
„Das war kein du bist ein Idiot-Idiot, sondern ein ich liebe dich, Idiot-Idiot.“
Freya verkniff sich ihren Kommentar und beugte sich einfach zu ihm hinab, um ihm einen Kuss zu geben.
~
„Weil es einfach ist.“  


Eigentlich wollte ich schon zu Aces Geburtstag etwas schreiben. Allerdings war ich zu der Zeit im Lernstress. Dann wollte ich zu Kids Geburtstag etwas verfassen. Da war ich dann im Prüfungsstress. Deshalb jetzt, mehr als einen Monat später und nur mit ganz wenigen Tagen Verspätung für Killers Geburtstag, sitze ich hier und bringe meine Liebeserklärung/Geburtstagswünsche zu Papier, nachdem ich die Prüfungsphase nur knapp überlebt habe und jetzt wieder versuche herauszufinden, wie man ein normaler Mensch ist. Also viel Spaß mit einer neuen, winzigen Sammlung zu meinen Lieblingsboys, inzwischen habe ich es nämlich aufgegeben zu verschiedenen OP-Charakteren etwas zu verfassen. Ihr findet hier nur Herzensangelegenheiten und die beschränken sich bei mir in Sachen OP nun mal sehr stark.
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