Dance with me in the middle of the parking lot

OneshotRomanze / P12 Slash
Lewis Hamilton Sebastian Vettel
14.02.2020
14.02.2020
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Kommentar: Hallöchen! Ich wünsche euch einen frohen Valentinstag/ Mercedes-Präsentations-Tag oder einfach nur einen frohen 14. Februar.
Ich habe endlich mal wieder etwas geschrieben, auch noch endlich mal wieder zu Lewbastian und dann noch zum Valentinstag, das ist doch die beste Kombination oder?
Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen.


Dance with me in the middle of the parking lot


Was schenkt man eigentlich einem Sechsfachen F1 Weltmeister, der eigentlich schon alles hat, was man braucht? Er zerbrach sich schon die ganze Zeit den Kopf darüber. Er wusste zwar, dass Lewis sich gar nichts aus dem Valentinstag machte und eher begeistert auf das Auto war, das war ihm klar. Irgendwas musste er ihm aber schenken, denn immerhin bekam er eine wunderschöne Karte und einen kleinen Teddybären mit rotem Shirt, auf welchem seine Nummer fünf darauf war und einen kleinen Helm in der Hand. Schon möglich, dass das alles ein wenig kitschig war, doch irgendwie ist es einfach nur schön. Alleine dafür wollte er sich bedanken und dafür, dass er immer da war, er derjenige war, der ihm den Mut und die Kraft gab, die er verloren hatte. Er machte ihn stark und stand immer auf seiner Seite, ganz egal was war  Lewis kam immer mit einer total schönen Idee um die Ecke, sei es Eis, oder gemeinsam essen und Lewis Kochkünste bewerten, welche besser waren, als er selbst geglaubt hatte. Er zeigte ihm einfach, dass er noch lange nicht bereit wäre aufzugeben und dass in den Zeiten in dem er sich selbst bereits aufgegeben hatte. Zudem war er der erste Mensch, der ihn so nahm wie er eben wahr. Perfekt war er auf keinen Fall und hatte auf jeden Fall seine Eigenarten, doch niemand ist perfekt und man sollte nie versuchen jemanden grundlegend zu ändern. Das musste auch Lewis irgendwann mal in Erfahrung bringen. Ständig hatte er versucht jemand zu sein, der er nicht war, jedem gerecht zu werden, bis er fast daran kaputtgegangen wäre und dann kam Sebastian.
Er war einfach jemand, der ihn so nahm, wie er eben war und Seb hatte seine Art auch irgendwie gebraucht.

Ein kleines Lächeln kam über seine Lippen, als er an ihr erstes Treffen dachte. Auf einem Parkplatz und es wehte ein heftiger Wind. Lewis kam auf die geniale Idee mitten auf dem Parkplatz mit ihm zu tanzen.
„Manchmal sollte man einfach mal spontan sein und etwas Verrücktes machen.“
Sagte er damals
„Aber warum sollte man sowas tun?“
„Schon mal etwas von sogenannten ‚Spaß‘ gehört? Mensch, ich dachte es sei nur ein Gerücht, doch anscheinend sind alle deutschen einfach nur langweilig.“
Letzteres sagte Lewis in Bezug auf seinen ehemaligen Teamkollegen. Wirklich Spaßig und spontan war er auch nicht.
„Du vergleichst mich mit Nico?“
„Das tut jetzt nichts zur Sache, gib dir n Ruck und trau dich einfach mal was zu tun, was vollkommen verrückt ist, aber verdammt viel Spaß macht!“
„Und was denn bitte?“
„Tanz mit mir, hier.“
„Hier?“
„Hier ist weit und breit keine Menschen Seele und beißen tu ich auch nicht.“
Sebastian musste lachen und fragte sich in diesem Moment wirklich, warum ihm eigentlich der Mut fehlte mal irgendwas Verrücktes zu tun.
„Du musst einfach nur ein bisschen aus dir rauskommen.“
Sagte Lewis und reichte ihm die Hand.
Er traute sich und es war einfach nur schön und hatte zudem riesig viel Spaß gemacht.
Lachend und etwas erschöpft ließen sich beide auf die Wiese hinter dem Parkplatz, fallen. Es war der Moment, in dem Lewis Namen in seinem Herzen Platz eingenommen hatte.

Sebastian dachte nur all zu gerne an diesen Tag zurück. Lewis löste etwas in ihm aus, was vor ihm keiner schaffte. Mehr Mut zum Risiko, mehr Vertrauen in sich selbst und einfach Dinge lockerer zu sehen. Es war wie, als wären seine Augen mit einem dunkel-grauen Schleier versehen gewesen, welchen Lewis ihm von den Augen nahm.
Als Sebastian so darüber nachdachte, fiel ihm das perfekte Geschenk für Lewis ein. Etwas worüber er sich wirklich sehr freuen würde, da war Sebastian sich sicher. Er kramte etwas in seinen Sachen und fand etwas, was er irgendwie immer als Glücksbringer mitgenommen hatte, auch wenn er diesen Gegenstand nie ausgepackt hatte, aus gewissen Gründen, doch auch das kann man überwinden. Ihre Geschichte hatte nun schon so viele Kapitel, da musste nun das nächste her. Er nahm den Gegenstand, suchte noch etwas und sah sich in der Gegend nach einem großen und leeren Parkplatz um oder zumindest nach einem großen leeren Platz.
Er dachte an das Lächeln welches Lewis hoffentlich bald haben würde.
Nach einer Weile nach dem er die Gegend erkundet hatte, fand er den geeigneten Platz.

Der Abend rückte naher und Sebastian zählte die Sekunden zwischen dem Verschicken der Nachricht, dass er eine Überraschung für ihn geplant hatte und dem Anklopfen von Lewis.
Er hatte alles vor Ort vorbereitet und war bei Gedanken nur dort.
Als er Lewis dann endlich in die arme schloss und er sich mit ihm auf dem Weg machte, bekam er seine Schwärmereien über seinen neuen Dienstwagen kaum mit.
„Oder Seb?“
„Was hast du gesagt?“
Lewis musste lachen.
„Ist gut, ich sagte nur, unser Auto ist mehr Silber als letztes Jahr.“
„Ha ha ha, sehr witzig.“
Antwortete Sebastian, auf die Aussage die seiner eigenen sehr ähnlich klang.
„Ja ist es auch, du lachst immerhin.“
Sebastian blieb stehen.
„Ja okay stimmt, außerdem … wir sind da.“
„Ach ja?“
Sebastian holte ein Radio hinter einem Baum hervor.
„Denk an unser erstes Date.“
„Du willst tanzen? Hier? Jetzt möchte ich noch zu gerne wissen, wozu.“
„Dazu“
er reichte ihm die Melanie Martinez CD.
„Soll gute Musik sein sagte mir mal jemand, ich sollte nur ignorieren, dass die Texte manchmal ein wenig verstörend wirken können.“
Lewis musste so anfangen zu lachen.
„Ich hab noch was, schau genauer hin, es sind zwei CDs.“
„K-12? Das neue Album?“
„Ja, habs zufällig gesehen …“
er umarmte Sebastian sofort.
„Du bist echt der Wahnsinn.“
„Fröhlichen Valentinstag Lewis.“
Sagte Sebastian und küsste Lewis zärtlich.

Sie legten die CD ein und tanzten wie an ihrem ersten Treffen. Mit etwas anderer Musik, zu der Sebastian nun wirklich einen anderen Eindruck hatte. „All the best people are crazy.“ Das stimmte wirklich und verrückt sein ist auch manchmal das beste, was man tun kann, um aus dem manchmal sehr dunklen Leben zu entkommen und das leben etwas bunter zu machen. Manchmal sollte man eben einfach mal machen.
Wieder auf dem Gras liegend Arm in Arm, mit demselben kribbeln wie damals, und beiden CDs fast durch gehört, flüsterte Lewis,
„Das war das beste Geschenk, was du mir je machen konntest.“ ins Ohr, darauf folgte ein „Ich liebe dich!“ und ein weiterer Kuss.
Manchmal sind es die unscheinbaren dinge, die einen Menschen glücklich machen können.
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