Mein Name ist Mensch

von uninona
GeschichteFreundschaft / P12
13.02.2020
07.07.2020
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Dieses Kapitel
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13.02.2020 2.670
 
Da bin ich schon wieder und meine liebe Schoko wird mich verfluchen, das sie schon wieder was zum Lesen vorfindet :). Aber diese Geschichte liegt mir besonders am Herzen, vielleicht mehr, als alle sonst hier, die ich auf dieser Plattform veröffentlich habe. Natürlich ist das meiste , was Rio betrifft, ausgedacht^^.  So auch die Liebensgeschichte und einiges mehr. Aber anderes hat die Autorin in etwa so  erlebt, nur noch einmal ein paar Dinge dazu erfunden. Sie wird dann sozusagen Bescheid sagen.  Zumindest alle Teile die nur die Protagonistion Ruth betreffen, in ihrem Lebensumfeld, haben sich so abgespielt, wie in der Story beschrieben... selbst das , was erst mal ziemlich hart klingt. aber so war das damals in der ostdeutschen Provinz. Und ich habe gerade das Gefühl, es ist derzeit nicht viel besser...aber vielleicht erinnern sich manche von euch noch an damals - und die Jüngeren könen dazu gern googlen...
Ach und lasst euch nicht vonRrios politisieren vom lesen abschrecken- das ist eigentlich das einzige mal das er es in der Geschichte überhaupt tut. Und es soll die Geschicht erstens verorten und seine denke damals ... der alte Weltverbesserer, der umgehend mal wieder desillusioniert wurde...
Aber jetzt werder ich euch nicht länger vom Lesen abhalten.
Eins noch, liebe potentielle Leser, Rewies eigenen sich wunderbar, Fragen zu stellen und vielleicht gibts ja die eine oder andere Frage zu dieser ziemlich abenteuerlichen Zeit, die euch vielleicht einfallen...
Hugs uni





Rio stürmte aus der Wohnung und schlug die Tür hinter sich geräuschvoll zu. Dann stapfte er wieder zurück, riss sie wieder auf und zischte : "Du verstehst gar nichts.... Nicht, worum es geht...also mir, noch warum ich nicht einfach aufhören kann! Ich hoffe immer noch, sie sind doch in der Lage, die Welt etwas besser zu machen..." Dann ging er wirklich, dieses Mal ohne weiteres Türenschlagen. Vor seinem inneren Auge sah er seinen Freund und Lebensgefährten Nils, wie er nach wie vor reglos in der Mitte ihres Wohnzimmers stand.

Es war um die Mitgliedschaft in der PDS, der ehemaligen SED, des Sängers gegangen. Rio war ihr vor etwa einem Jahr beigetreten. Spontan, aus dem Bauch heraus war dies geschehen. Er hatte das erdrückende Gefühl, die Menschen, die so tapfer dafür gesorgt hatten, dass die Mauer, die sie eingesperrte, inzwischen Geschichte war, seien von den Mächtigen über den Tisch gezogen worden. Mutig waren sie Woche für Woche auf die Straße gegangen und eines Nachts war Rio aufgewacht und durch einen historischen Fehler eines Regierungssprechers...Schabowski hieß der... waren die Grenze nur wenige Stunden zuvor geöffnet worden. Erst wollten sie ihr Land reformieren. Doch dann wurden die Rufe nach Anschluss an die Bundesrepublik immer lauter und  Kanzler Kohl versprach blühende Landschaften. Die D Mark verführte. Heute, nicht einmal ein Jahr nach der Währungsunion und schließlich dem endgültigen Beitritt der Ostgebiete zeichnete sich ab: Das war wohl eine Illusion gewesen mit den blühenden Landschaften. Genau, wie Rio es gefürchtet hatte. Keine der Altparteien zeigte Alternativen auf. Niemand kümmerte sich noch um die Leute, die nach dem Mauerfall ein paar Monate hofiert worden waren und mit Begrüßungsgeld bestochen. Das war jedenfalls sein Eindruck gewesen. So hatte der Ton, Steine Scherben Sänger gehofft, die Läuterung versprechende Partei könnte dieses Vakuum füllen, hätten vielleicht die Chance, neue linke Politik zu machen, die zerstrittenen Splittergruppen vereinen, etwas ganz Neues auf diesem Gebiet zu schaffen. Okay, eigentlich war es Trotz gewesen, sein Wunsch sich mit den Menschen in den neuen Ländern zu solidarisieren.

Bald jedoch hatte er erkannt - auch diese Partei erfüllte seine Träume nicht. Auch sie wollten nur ein Zugpferd für ihren Wahlkampf, wie zuvor die SPD oder die Grünen. Er wusste auch, Nils hatte Recht, wenn er ihm vorwarf, seine Karriere zu riskieren. Es war eigentlich viel schlimmer. Er hatte sehenden Auges gehandelt, abwiegend, was ihm wichtiger war. Wie sang er so schön: "Geld macht nicht glücklich, es beruhigt nur die Nerven, doch man muss es schon besitzen, ums zum Fenster raus zu werfen!" Die Crux war: Geld war ihm wirklich noch nie wichtig gewesen. Ja, man musste essen, wohnen...auch einmal ein Weinchen – oder einen Whisky - trinken und er wollte auch nicht mehr in Wohngemeinschaften pennen und nach der Show über Politik diskutieren.

Aber das hatte irgendwie auch immer in seinen Scherbenzeiten geklappt. Wenigstens die letzten Touren , bei denen sie allerdings, weil sie zu knapp ihre Eintritte kalkulierten - sie waren die Scherben und jeder erwartete, dass sie nur höchstens zehn statt fünfzehn Mark pro Person nahm -  letztlich mit dreihundert tausend Mark miese heraus gingen.... Er hatte allerdings die immensen Scherbenschulden im wahrsten Sinne des Wortes zu einem recht großen Teil aus eigener Tasche bezahlt. Allerdings hatten sie schon irgendwie versucht, gerecht zu teilen. Alle Scherbenmitglieder hatten Teile davon übernommen, die ihren Möglichkeiten entsprachen und er war der jenige gewesen, dem als Solokünstler ein Plattenvertrag angeboten bekam. Bei der Trennung hatten sie  demokratisch versucht, die Schulden aufzuteilen. Jeder hatte ein paar Rechnungen in die Hand gedrückt bekommen, ganz nach individueller Finanzkräftig und  da war es eben bei ihm zum Sündenfall  gekommen, das Anheuern bei einer großen Plattenfirma. Aber die Schulden waren inzwischen beglichen. Also...was wollte Nils? War er nur noch bei ihm, weil er für seine Verhältnisse gut verdiente? Wo blieb die Liebe? Das Verständnis für den Anderen.... (wenn er ehrlich war, verstand er wohl Nils im Augenblick genauso wenig, wie dieser ihn.)


Nein, das stimmte auch nicht. Er verstand den Freund schon. Konnte sogar akzeptieren, dass der so dachte. Dennoch fühlte er sich verraten. Warum stand Nils nicht einfach zu ihm? Warum sah er nicht, sein Lebensgefährte hatte sein Wort gegeben und hoffte immer noch, man würde auf ihn hören in dieser Wendepartei. Aber man wog dort ab, taktierte herum fast wie die Altparteien. Wollten nur, dass er für sie warb. Die jungen Leute, die er so traf, auch auf den Wahlkampfveranstaltungen waren da anders. Sie hörten zu, widersprachen, rieben sich an seiner Meinung und stritten mit ihm. Da war Nils nicht dabei und konnte vielleicht deshalb seine Hoffnung nicht teilen. Doch konnte er ihm nicht einfach vertrauen? Warum ritt er immer wieder auf dem Thema herum, anstatt von ihrer Liebe zu sprechen... anstatt ihn einfach in den Arm zu nehmen, ihm versichern, dass zumindest zwischen ihnen beiden alles gut sei...oder würde. Das er ihn hielt, um ihm die Angst zu nehmen, die Unsicherheit, das andauernde "Zuviel" an Input, die immer da waren. Auch wenn sie keiner bemerkte - offensichtlich nicht einmal der Liebste...

Das waren die Gedanken, die den Sänger umtrieben, während er durch die Stadt lief. Inzwischen hatte er seine Wohngegend in Kreuzberg verlassen, die neu sanierte Oberbaumbrücke überquert und schließlich auch Friedrichshain durchwandert. Er war einfach nur geradeaus gelaufen. Die Sonne brannte von oben und er hatte Durst. Wein wäre schön oder Bier. Wasser täte es auch. Aber genau jetzt war weit und breit kein Späti und kein Supermarkt zu sehen. So sah er sich etwas unmutig  um und bog an der Marienburger Straße nach links. Dort gab es wenigstens einige Bäume, ein Mäuerchen und überhaupt versprach der Ort Schatten. Ein wenig erschöpft sank der Sänger dort nieder. Seinen Durst konnte er zwar immer noch nicht löschen, aber er hoffte, nach ein paar Minuten Erholung konnte er weiter und würde sicher bald ein Geschäft finden. Da es hier wirklich angenehm war, legte er sich aber nun erst einmal hin, sah an der Linde hoch, deren hellgrünen Blätter sich sacht im Winde bewegten.

Er musste wohl eingeschlafen sein. Eine Bewegung neben ihn weckte ihn. Seine Zunge klebte ihm am Gaumen. Er hätte auch gern eine geraucht, aber zuvor musste er trinken. War es der feine Geruch nach Zigaretten, der ihn eigentlich aus seinen Traum von einem Ausflug aufs Land an einen Badesee, an dessen abendliche Ufer ein Lagerfeuer brannte, gerissen hatte? Bestimmt war es dieser Geruch, der ihn von dem  Lagerfeuer träumen ließ. Sollte er nach Friesland zurückkehren? Dort hatte er auf dem Grundstück, das vor nunmehr sechzehn Jahren noch von der Scherbenfamilie erworben worden war, eine ganz wunderbare Feuerstelle. Da gab es nur ein nicht unerhebliches Problem. Er konnte kein Auto fahren und Fresenhagen war mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur schwer zu erreichen. Also hätte er sich mit Nils vertragen müssen. Oder sonst jemanden auftun müssen, der ihn dort hin brachte... Danach jedoch stand ihm der Sinn (noch) nicht. Bäh... Schon wieder grübelte er über seine Beziehung nach! Nein, das wollte er nicht....aber so war es eben immer. Er konnte so schwer ein Thema einfach loslassen, wenn es (noch) keine Lösung dafür gab. Ein Wein, ein Bier... Ach was, ein Schnaps oder noch besser Whiskey wäre gut gewesen, um das Gedankenkurassel abzustellen.


"He, willste och n Bier?" fragte in typisch berliner Slang ein schmaler junger Mann von höchstens Anfang zwanzig. Er hatte lustige braune Augen und einen breiten Mund. Das kurze Haar, in einem orangerot gefärbt und an der Seite abrasiert, sah aus, als führe sich der Junge - bei genauerer Betrachtung wirkte er eher wie achtzehn, neunzehn - sich gewohnheitsmäßig alle paar Minuten mit den Fingen hindurch, kratze sich hinterm Ohr oder rieb sich die Augen. Etwas, das Rio von sich selbst kannte und ihm seinen Mauernachbarn sofort sympathisch machte...genau wie das Getränkeangebot. Geradezu begeistert griff er nach der Flasche und nahm einen tiefen Schluck. Sein Gegenüber grinste und meinte, er solle nur Trinken. Er habe noch Nachschub und außerdem kämen demnächst seine Freunde und die hätten mindestens zwei weitere Kästen dabei.


Rio hab erstaunt die Augenbrauen, nicht ohne erleichtert weiter zu trinken. Nicht nur war er bei der Wärme vollkommen ausgedörrt - er hatte auch seit dem frühen Morgen keinen Alkohol mehr getrunken. Sein Körper war den jedoch seit Jahren gewohnt und er ahnte, dass es da ein Problem gab. Manchmal, meist in Fresenhagen, vermied er auch über Wochen zu trinken. Aber Berlin bedeutete Hektik, oft unglaublich viel Menschen, die natürlich immer etwas von ihm wollten, Forderungen, die sich widersprachen (wie die seiner Plattenfirma, die der PDS und dann waren da noch seine eigenen Ansprüche und das Bedürfnis, es irgendwie allen recht zu machen und alles unter einem Hut zu bringen. Außerdem war da noch Nils, der ihn offenbar nicht verstand oder verstehen wollte...) Also beruhigte er seine Nerven wie seit frühester Jugend gewohnt. Wenigstens inzwischen nur mit Alkohol und hin und wieder einen Joint. Nicht mehr mit Koks, selbst wenn einem das quasi inzwischen hinterher geschmissen wurde, gerade von den Leuten der Musikindustrie, LSD oder was sonst so auf dem Markt war.

Wirklich trat umgehend die erhoffte Wirkung ein, der Junge, der sich als Gecko vorgestellt hatte (was erstaunlich gut zu ihm passte, denn er sah irgendwie genau so aus und bewegte sich auch ähnlich ), reichte ihm eine schon brennende Zigarette und endlich entspannte sich Rios Körper, aber noch mehr seine Seele. Schon fand er sich in einem faszinierendem Gespräch wieder. Sie hatten wohl das dritte Bier geteilt, da fuhr ein LKW, Elo Robur, vor, der bestimmt vor einiger Zeit ein erstes Leben in der Volksarmee geführt hatte. Er war gewaltig. Der Fahrer stellte sich als Eisi vor. Die Plane wurde hochgeschlagen und weiter junge Leute ließen sich sehen. Als Goose, Stine,Greta, Chritty und Rafael stellten sie sich vor. Einer hieß Tiger. Sicher vergaß er die Namen umgehend wieder...

Aber es sollte ganz anders kommen. Zu seinem eigen Erstaunen fand Rio sich kurze Zeit später ebenfalls im Inneren des LKW 's wieder, auf dem Weg zu einem Happening, das die Mitfahrer als Sonnenwendfete mit dem Namen "Wir sind, was VOLKT" nannten. "Sonnenwendfeier?" fragte Rio skeptisch. War das nicht eine Domain, welche die Nazis ausgiebig besetzt hatten und zelebrierten? Etwas, das die derzeitig überall erstarkenden rechten Skinheads nur zu gern von ihnen übernommen hatten? Die jungen Leute sahen zwar aus wie junge Linke - oder zumindest Alternative - aber Rio war naiv schon an die merkwürdigsten Leute geraten, weil er von ihrem  Aussehen auf ihren Charakter geschlossen hatte. Oder eben im Suff... Doch man beruhigte ihn umgehend. Freunde, die in einer kleinen Stadt etwa hundert Kilometer von Berlin entfernt im tiefsten Brandenburg lebten, wollten mit ihrem eigenen Sommersonnenendfest den dort ebenfalls ansässigen Skins etwas entgegen setzten. Ja, sie waren ihnen sogar zuvor gekommen, in dem sie dieses Datum mit ihrem eigenen Event besetzten. Das klang spannend. Irgendwie fühlte sich der Sänger in seine eigene Jugend zurück versetzt. Damals gab es zwar kaum junge Nazis - nur die alte Garde, die immer noch ihr Unwesen trieben, Lehrer, Richter und Polizisten waren und gegen die sich damals seine Kunst und die seiner Freunde und Geschwister richtete. Dennoch glich sich das Lebensgefühl. Der Tag, nein das Wochenende, schien sich zur Möglichkeit eines wunderbaren Abenteuers zu entwickeln. Vielleicht konnten es ihn gar dazu bringen, neuen Mut zu fassen, seinen Glauben an das Gute in der Welt zu stärken...

Natürlich hatten sie ihn gefragt, wie er hieße. Kurz hatte er gezögert, dann meinte er mit etwas klopfenden Herzen: "Rio..." Da er Kassetten von den Scherben auf einem Regal – dieser LKW hatten Regale! - hatte liegen sehen, war ihm nur zu bewusst, man wusste in diesem LKW Laderaum genau, wer Rio Reiser war und es war zu vermuten, wenn er sich hier als der outete....dann...
Dann  würde sich das Verhalten dieser Kids ihm gegenüber verändern. Sie wären nicht mehr unvoreingenommen. Er würde entweder auf ein Podest gehoben oder müsste sich rechtfertigen...für die Scherben, für die Auflösung der Scherben, für die Solokarriere...oder was immer ihnen einfiel, um ihn zu kritisieren. Verdammt! Daran hätte er früher denken müssen! Aber es war so nett gewesen, so entspannt. Es hatte ihn an früher erinnert und es tat so gut, nur irgendwer von vielen , für nichts verantwortlich zu sein. Natürlich  hätte er einfach einen anderen Namen angegeben können. Er hätte auch keine Schwierigkeiten gehabt, zu lügen... So theoretisch. Praktisch war er darin ziemlich unbegabt. Was, wenn er vergaß, welchen Namen er angegeben hatte? Das war ihm tatsächlich schon passiert. In letzter Zeit war er ziemlich vergesslich. Also...sagte er eben "Rio."

Er war sich sicher, jeder musste seine Anspannung bemerken, die Angst in seinen sowieso schon riesigen, weit aufgerissenen Augen sehen. Gleich würden sie über ihn herfallen...ihn ausfragen, ihn wie einen Halbgott behandeln... Resigniert schloss er die Augen. Aber nichts von dem Erwarteten geschah. Im Gegenteil, Gecko schlug ihm lachend auf die Schulter. "Der war gut! Naja, ähnlich siehst du ihm ja schon... Vielleicht würde ich mich auch Rio nennen unter den Umständen.. Bewunderst du ihn?" Nun sahen ihn doch alle erwartungsvoll an. Jedoch nicht so, als sähen sie den Ton, Steine, Scherbensänger in ihm oder den 'König von Deutschland'. Rio erklärte, es würde so gehen...also mit der Bewunderung für den Original - Rio - Reiser. Manche Songs seien ganz nett, mit anderen sei er nur mäßig zufrieden. Das stimmte sogar. Etliche waren mit der Zeit Selbstläufer geworden, die er heute wohl ganz anders....zumindest arrangiert... hätte. Andere konnte er zum Glück so vortragen, dass sie in dem Moment perfekt zu ihm passten und hoffentlich auch die Zuhörer erreichten. Aber das musste er ja hier nicht ausplaudern. Hoffentlich....

Nein, beruhigender Weise wollte das niemand mit ihm diskutieren. Dieser Rafael, der aussah, wie der Erzengel persönlich, nachdem er benannt worden war, reichte ihm den kreisenden Joint und flirtete (leider) mit einem großen Mädchen, das wunderbar rotes, langes Haar hatte. Das Gespräch der jungen Leute drehte sich um einen gewissen Gunter und einen Lexi, die Einheimischen, welche die Party ausgerufen hatten. Rio entspannte sich dank des Joints, aber vor allem, weil er einfach mit der Rio Nummer durchgekommenen war, ohne dass hier jemand Verdacht schöpfe, er könne genau der sein, als der sich vorgestellt hatte. Dankbar war er auch, dass hier offenbar bis auf ganz wenige mit ihren Spitznamen angesprochen wurden. Dieser wunderschöne Rafael hieß aber offenbar tatsächlich so... Der Sänger lehnte sich  lächelnd an einen Berg Schlafsäcke und lauschte den Stimmen. Die Augen fielen ihm zu und erstaunlicherweise befand er sich umgehend erneut in dem Traum wieder, aus dem ihn dieser Junge - Gecko - geweckt hatte.
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