Geister der Vergangenheit

von Green Cat
GeschichteRomanze, Sci-Fi / P12
Chewbacca Kylo Ren Lando Calrissian Rey Rose Tico Sheev Palpatine / Darth Sidious
13.02.2020
14.02.2020
2
1600
 
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Ein alternatives Ende zu "Der Aufsieg Skywalkers".
Die Geschichte wird Spoiler enthalten.

Und diese zwei Zeilen konnte ich leider nicht mit in die Kurzbeschreibung schreiben, da FanFiktion.de das nicht akzeptiert hat, warum auch immer.

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Wenn ich dich verliere,
verliere ich alles.
Mein Lächeln,
mein Herz,
mich selbst.
Ich verliere einfach meine ganze Welt.

(Unbekannt)

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Mühsam hiefte sich Ben Solo das letzte Stück der Schlucht hoch. Er humpelte zu der reglosen Gestalt, die in der Mitte des Thronsaals lag. Er hatte gespürt, wie Rey gegangen war. Wie das Machtband, welches sie sich teilten, zerrissen wurde. Er konnte es nicht glauben. Wollte es nicht wahr haben und wehrte sich mit aller Kraft gegen die Erkenntnis, dass Rey tot war. Das konnte doch nicht das Ende sein? Wie sollte er ohne Rey weiterleben? Sie war die einzige, die das Licht in ihm gesehen hat. Die es schon immer gesehen, für ihn gekämpft und nicht aufgegeben hatte. Er kniete sich neben Rey auf den Boden und zog ihren Körper umständlich auf seinen Schoß. Er blickte sich hilfesuchend um. Dann sah er in ihr Gesicht, in ihre Augen, die starr nach oben blickten. Er presste ihren eiskalten Körper vorsichtig an seine Brust. Tränen liefen ihm über die Wangen. Wie lange hatte er seine Gefühle nicht gezeigt? Unter Snoke durfte er sich keine Schwäche erlauben, hatte sich keine Gefühle erlaubt.
Er hatte alles verloren. Manches mutwillig zerstört, anderes wurde ihm genommen. Er hatte seinen Vater ermordet. Eine Tat, die er bis an sein Lebensende bitter bereuen würde. Seine Mutter war seinetwegen gestorben. Und nun war auch noch Rey von ihm gegangen. Plötzlich kam ihm ein Gedanke in den Sinn. Vielleicht war es doch noch möglich, Rey zu retten. Hoffnung keimte in ihm auf. Er drückte Rey ein Stück von sich weg und legte seine Hand vorsichtig auf ihren Bauch. Er konzentrierte sich auf sich selbst. Auf seine Lebensenergie und auf Rey. Nie hatte er die Macht mehr genutzt und gebraucht, als in diesem Moment. Es kam ihm vor wie Stunden, obwohl es wahrscheinlich nur ein paar Minuten waren, in denen er hochkonzentriert mit Rey in seinen Armen da saß und seine gesamte, noch verbliebene Lebensenergie auf sie übertrug.

Plötzlich legte sich eine viel kleinere Hand auf seine. Er öffnete die Augen und blickte in Reys Gesicht. Sie sah ihn verwundert an, wohlwissend über das, was er soeben getan hatte. Sie richtete sich etwas auf, ohne auch nur für eine Sekunde den Blickkontakt zu unterbrechen. "Ben"
Rey berührte sanft mit ihrer Hand sein Gesicht, bevor sie ihre Lippen auf die seinen legte. Ben erwiderte den Kuss ohne zu zögern, während er Rey näher an sich heran zog. Als sie sich voneinander lösten, lächelte Ben sie sanft an.

Plötzlich verkrampfte sich sein Körper unter Schmerzen und er kippte nach hinten. Rey versuchte seinen Oberkörper aufzufangen und blickte ihn verwirrt an, während sie seine Hand in ihrer hielt.

Ben wusste, dass er in Frieden gehen konnte. Rey würde klar kommen. Auch ohne ihn. Sie hatte ihre Freunde beim Widerstand. Ihre neue Familie.
Er hatte das beendet, was sein Großvater begonnen hatte, in dem er seine große Liebe gerettet hatte. Rey.
Das Mädchen, dass ihm alles bedeutete.
Und er schloss seine Augen und starb.
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