Bis(s) zum letzten Staubkorn

GeschichteRomanze / P12
OC (Own Character)
13.02.2020
21.02.2020
3
3364
 
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Hey,
Das ist jetzt die zweite Multi-Chapter-Story, die ich veröffentliche. Und diesmal habe ich nicht ganz so viele Kapitel vorgeschrieben, deshalb hoffe ich, dass ich es trotzdem hinbekomme, so regelmäßig wie möglich zu updaten.

Disclaimer:
Die Charaktere und der Ort, an dem dies spielt, sind das Eigentum von Stephenie Meyer. Lediglich die OCs sind meine. Ich verdiene kein Geld mit der FanFiction.

Viel Spaß beim Lesen! Ich freue mich über jedes Review!


*****


Prolog


  Gruppenarbeiten. Ich konnte sie noch nie leiden, weil die Gruppe sowieso nie richtig zusammenarbeitet.
„Ella Carter, Calvin Side, Hailey Smith und Elvis Donnas, Sie bilden eine Gruppe!“, bellte Mr. Parker. Dann fuhr er mit der Einteilung fort.
Nachdem er fertig war, wies er uns an, als Gruppe zusammenzukommen.

Ich sah mich im Raum um. Elvis und Hailey taten das Gleiche, während Calvin der einzige war, der nicht aufgestanden war. Stattdessen lehnte er sich mit verschränkten Armen in seinem Stuhl zurück und schaute uns erwartend an. Hailey und Elvis schienen seiner stummen Aufforderung sofort Folge zu leisten und gingen auf seinen Platz zu.

Ich jedoch zögerte. Dass wir zu ihm kommen sollten machte für eine Gruppenarbeit überhaupt keinen Sinn. Ich hatte neben mir einen freien Tisch, während seine Sitznachbarn wohl auch zu erwarten schienen, dass man zu ihnen kam. Trotzdem kratzte ich schließlich meinen gesamten Mut zusammen und stellte ich mich schließlich vor Calvins Tisch.
„Wäre es nicht sinnvoller, wenn wir uns an meinem Tisch treffen würden? Da ist mehr Platz.“
Er sah mich nur stumm an. Dann stand er einfach auf und begab sich in meine Ecke.
Ich blieb wie angewurzelt stehen, doch dann folgten ihm auch Hailey und Elvis. Was dachte er sich?

Als auch ich endlich dort ankam, sagte Elvis, während er Calvin ansah: „Hier ist es wirklich besser.“ Wahrscheinlich ging er davon aus, dass das Calvins Idee gewesen war.
„Können wir anfangen?“ Er ging nicht auf Elvis‘ zugegebenermaßen sehr kläglichen Versuch, ein Gespräch aufzubauen, ein.
Hailey nickte als Antwort auf Calvins Frage und wir begannen. Das war mit Abstand die beste Gruppenarbeit, die ich je gemacht habe.
Nach der dreiwöchigen Arbeitsphase war das Präsentieren unseres Plakates dran. Danach saß ich, wie üblich, mit meiner besten Freundin Catharina auf der Fensterbank eines ausgestorbenen Flures.
„Und, wie war es, mit Calvin Parker zusammenzuarbeiten?“
„Er hat sich besser beteiligt, als ich dachte. Er … lässt ja sonst eher machen.“
plötzlich grinste Catharina etwas hinter mir an.
„Ella.“, sagte eine dunkle Stimme hinter mir, die ich ohne hinzugucken als Calvins identifizierte.
Ich drehte mich zu ihm um.
„Ich möchte mal kurz mit dir sprechen.“
Ich nickte und blickte dann kurz zu Catharina, die mit den Augenbrauen wackelte. Ich verdrehte meine Augen.

Calvin war schon ein Stück den Flur hinuntergegangen.
„Ja?“ Ich hatte das Gefühl, weniger als sonst zu sprechen.
Aus dem Augenwinkel sah ich, dass Catharina sich freundlicherweise verdrückte. Ich konnte selbst nicht sagen, ob das sarkastisch gemeint war, oder nicht. Einerseits wollte ich nicht, dass uns jemand zuhörte, andererseits war ich so alleine mit ihm.
Calvin kam mir langsam näher.
„Was ich dir sagen wollte, Ella… bei dir fühle ich mich so anders. So viel glücklicher. Ich bin eigentlich kein netter Mensch, das weißt du. Aber mit dir bin ich irgendwie zu allen netter. Das ist irgendwie … erfrischend“
Wow. So etwas wollte doch jeder mal zu hören bekommen. Ich war überrascht. Absolut.
Aber ich fühlte mich in seiner Gegenwart auch anders. „Ich fühle mich mutiger…“
Er lachte und strich mir eine Haarsträhne aus dem Gesicht.
„Das ist ja schön…“, flüsterte er mir ins Ohr.

So fing es an. Wenige Wochen später waren wir zusammen und wurden das Traumpaar der Schule. Er wurde wirklich ein ganzes Stück freundlicher und ich mutiger. Wir ergänzten einander perfekt.


Das könnte jetzt so stehen bleiben. Es wäre eine kitschige Liebesgeschichte, in der alles perfekt schiene. Das Schicksal hat sich allerdings etwas Anderes für mich ausgedacht.

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