Challenge accepted

GeschichteRomanze, Freundschaft / P16 Slash
Archie Andrews Betty Cooper Fangs Fogarty Jughead Jones Sweet Pea Veronica Lodge
13.02.2020
16.02.2020
3
6286
 
Alle Kapitel
1 Review
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
Hallo ihr Lieben, hier ist das nächste Kapitel.

Danke für euer Interesse.

LG divaddison :)





„Jetzt pass mal auf, du Vollidiot. Ich bin viel grösser als du, wer ist hier wohl der kleine Penner? Komm her!“ der Grössere schien ziemlich wütend zu sein. Er packte den Ghoulie problemlos und begann auf ihn ein zu prügeln. Der Kleinere versetzte ihm einen Schlag in den Bauch, bis der Riese ihn wieder packte. Als der Ghoulie ein Messer zückte, warf Fangs seine Zigarette zu Boden und rannte auf ihn zu.
Er schlug ihm das Messer aus der Hand. Der Grössere stand nun seitlich von Fangs, immer noch in Kampfposition. Er fokussierte sich nun auf beide, Fangs und Jimmy. Er schien nicht zu wissen, wie er reagieren sollte. Zudem konnte er nicht zuordnen, ob Fangs auch eine Bedrohung war. Sein Blick war durchbohrend.  
„Ich mache dich noch fertig!“, drohte der Ghoulie und stand langsam auf.
„Mach dich vom Acker, Jimmy!“, zischte Fangs und packte ihn am Kragen.
Als er ihn losliess, rannte er weg.
„Danke.“ der Grössere sah ihn misstrauisch an.
„Nichts zu danken.“ Fangs zündete sich eine neue Zigarette an.
Der Grössere verschwand genauso schnell, wie er wohl aufgetaucht war. Der Serpent blieb sehr beeindruckt zurück.
Ob Jimmy zurück kommen würde? Er hoffte es nicht für ihn. Das La Bonne Nuit war voll mit Serpents. Jimmy wollte das nicht erleben.
Betty und Jughead kamen lachend heraus.
„Hey mann.. Wir haben dich schon gesucht.“ Jughead grinste und nahm eine Zigarette von Fangs.
„Jimmy war gerade hier und hat sich mit einem Typen geprügelt. Naja, eigentlich wurde er mehr von diesem Kerl verprügelt.“, meinte Fangs bewundernd. Das meinte er auch wirklich so. Es kam nicht alle Tage vor, dass Jimmy eine Abreibung erhielt.
„Was? Jimmy von den Ghoulies? Was für ein Kerl?“, erkundigte sich der Andere.
„Keine Ahnung, wer der Typ war. Ich habe ihn noch nie gesehen.“, antwortete er.
Nach einer kurzen Stille meldete sich Betty zu Wort.
„Du hast ihm doch geholfen, oder?“ Sie sah Fangs mit ihren grossen Augen an.
„Klar. Jimmy hatte ein Messer. Da konnte ich nicht anders.“ Er nickte.
„Geht es dir gut?“ Jones sah ihn an.
„Alles okay. Jimmy ist weg gelaufen, der andere Typ war auch sehr schnell weg.“, meinte er.


Nach der Zigarette gingen sie wieder herein.
Fangs ging an die Bar. Er wollte Drinks für sich und die anderen holen. Während er wartete, musterte er den Barkeeper ein wenig. Er beobachtete gerne Leute, aber nicht in einer creepy Art. Nein, er musterte sie nur gerne.
Der Typ an der Bar trug ein weisses Hemd und eine Fliege. Schwarze Stoffhosen.. Moment Mal! Es war der Typ von vorhin! Er hatte sich einfach nur umgezogen.
Der Typ hatte dunkle Haare, braune, grosse Augen. Er sah ihm direkt in die Augen.
„Hi.“ die Stimme klang neutral. Aber er erkannte ihn. Fangs konnte es sehen.
„Hallo. Krieg ich nochmal dasselbe?“ Er streckte ihm einen Zettel hin.
„Klar.“ Der Grössere sah ihn kaum an. Ob es ihm unangenehm war?
Fangs blieb stehen und wartete. Wann Veronica ihn wohl eingestellt hatte? Er hatte ihn wirklich noch nie hier gesehen. Fangs war oft hier und er hätte sich an diesen Riesen erinnert.
Nach einer Weile kam er zurück mit den Drinks. Er war echt schnell.
„Bist du neu hier?“ Fangs kam nicht drum herum und fragte direkt. Der Angesprochene nickte nur.
„Wie heisst du?“ Fangs versuchte ein Gespräch zu beginnen.
„Sweet Pea. Und du?“ ob er ihn verarschte? Hiess er wirklich Sweet Pea?
„Mein Name ist Fangs. Freut mich.“ Er streckte ihm die Hand hin.
Sweet Pea drückte sie kräftig, dann stellte er ihm die Drinks hin.
„Gleichfalls. Hier, deine Drinks.“ Er zeigte drauf.
„Danke.“ Fangs streckte ihm das Geld hin.
„Nein, schon okay. Veronica lädt euch ein.“ Sweet Pea grinste dieser zu.
„Cool, danke.“ Er lächelte und nahm die Drinks.
„Nein, danke dir.“ Sweet Pea grinste ihn an. Er meinte die Situation von vorhin. Dann zwinkerte er ihm auch noch zu. Fangs war überfordert. Noch nie hatte ihm ein Typ zugezwinkert. Naja, Joaquin vielleicht.. Aber das war ja nicht ernst zu nehmen. Wie sollte er das zuordnen? Er beschloss es zu ignorieren.
Sweet Pea fand sofort Gefallen an Fangs. Er konnte ihn nicht einschätzen, aber es schien eine Herausforderung zu werden. Er war gespannt, was sich alles daraus ergeben würde. Schliesslich liebte er Herausforderungen.
Er ging zurück zum Tisch. Sweet Pea beobachtete ihn.
Fangs versuchte sich nichts dabei zu denken und ignorierte ihn, so gut er konnte.
„Danke, Ronnie.“, meinte der Serpent schliesslich und trank einen Schluck.
„Gerne. Ich würde alles für meine treuen Serpents tun.“ Sie lächelte lieb und zwinkerte Jughead zu.
„Ausserdem macht Sweet Pea wunderbare Drinks.“ Sie winkte diesem zu. Dieser hob sein Glas und grinste ihnen zu. Dann war es wohl wirklich sein Name.
„Woher kennst du ihn?“, erkundigte sich Jughead.
„Er ist der Ex-Freund von meiner Cousine. Er hatte wohl zuhause ziemlich Ärger und lebt jetzt hier. Er brauchte unbedingt einen Job und eine Unterkunft.“, erzählte sie.
Der Riese war also doch neu hier. Fangs hatte sich nicht geirrt.
„Ärger?“, hakte Betty nach.
„Sein Vater schlägt ihn. Aber Pea ist auch nicht ohne. Er kann ziemlich in die Luft gehen und hatte schon oft selbst Prügeleien angezettelt. Von der Schule haben sie ihn auch geschmissen. Eigentlich ist er ziemlich verloren.“ Veronica sah mitfühlend aus.
Oh ja! In die Luft gehen konnte er verdammt gut. Sweet Pea hatte Jimmy ziemlich übel aufgemischt. Er konnte sich gut wehren und verteidigen.
Dennoch schien es so, als würde er Unterstützung gebrauchen.. Fangs wusste nicht, wie er drauf war, deshalb unternahm er nichts. Er wollte ständig allen helfen und dabei sass er schon zu oft selbst in der Scheisse.
Aber er kannte ihn nicht, also musste er ihn als potenzielle Gefährdung einstufen. Trotzdem fand er die Geschichte ziemlich übel. Gewalt in einer Familie war nie gut.
„Klingt nach meinem Dad in Jugendjahren.“, grinste Jughead und schüttelte etwas belustigt den Kopf.
„Oder nach meiner Mom.“, lachte Betty und niemand konnte sich das Lachen verkneifen.
„Du bist bescheuert.“ Ronnie grinste.
„Wohnt er bei dir?“, fragte Betty etwas verunsichert und sah dabei Archie an.
„Nein.. Er wohnt leider hier. Ist zwar kein Four Seasons, aber besser als gar nichts.“, meinte sie optimistisch.
Heute blieben sie relativ lange im La Bonne Nuit. Fangs und Jughead waren die letzten, die noch dort sassen.
Sweet Pea stand noch hinter der Bar und schien sauber zu machen. Er sah immer wieder zu ihnen herüber. Vielleicht belauschte er sie ja? Vielleicht konnte man ihm nicht trauen?
Nur weil er der Ex-Freund von Veronicas Cousine war, hiess dass ja noch lange nichts. Vertrauen musste man sich verdienen.
Fangs wollte nicht allzu paranoid werden. Also hörte er auf zu denken, dass die Blicke zu ihnen, etwas zu bedeuten hatten.
„Morgen rede ich mit Malachai.“, eröffnete Jughead.
„Wir werden mitkommen und in der Nähe bleiben.“, sagte Fangs bestimmt.
Der Andere nickte lediglich.
„Shit es ist 2 Uhr morgens!“ Fangs sah auf die Uhr. Die Zeit war wie im Flug vergangen.
„Fuck, lass uns gehen!“, zischte Jughead.
Sie gingen zu Sweet Pea und beglichen ihre offene Rechnung. Sie hatten viel mehr getrunken, als ursprünglich beabsichtigt.
Dieser sah überhaupt nicht müde aus, im Gegenteil. Es schien, als sei er immer noch so wach und aktiv. Er sah Fangs etwas länger an. Jughead war schon voraus gegangen.
„Cooles Tattoo.“, meinte er beiläufig, als er das Geld einkassierte. Er meinte sein Serpent-Tattoo am rechten Handrücken. Machte er ihn gerade an? Fangs war zu dumm, um zu merken, wenn jemand mit ihm flirtete. Sweet Pea lächelte ihn an.
„Danke. Bis dann.“ Fangs nickte ihm neutral zu und ging.
Komischer Typ, dachte sich Fangs. Er hatte eine Art Pokerface. Fangs konnte ihn wirklich weder richtig einschätzen, noch zuordnen.



*



Die Verhandlungen mit Malachai liefen schon seit einer Stunde. Fangs und die anderen Serpents fühlten sich wie auf Nadeln gesetzt. Niemand wusste, wie es ausgehen würde. Niemand von ihnen vertraute den Ghoulies. Aber sie wussten, dass Jughead sich die grösste Mühe gab und sie vertrauten ihm. Als Malachai heraus kam, sahen ihn die Serpents alle voller Misstrauen an.
„Könnt ihr aufhören mit diesen Kobrablicken?“ Er schüttelte genervt den Kopf.
Jughead kam auch raus.
Malachai zündete sich eine Zigarette an.
„Ganz ruhig Malachai..“ Jones sah ihn an.
„Jones.. Wir treffen uns nächste Woche. Dann sehen wir weiter.“ Er drückte die Zigarette auf dem Boden mit seinem Schuh, aus. Am liebsten hätte Fangs sie ihm in den Mund gestopft.
Sie blieben noch im White Wyrm und besprachen die weitere Vorgehensweise.
„Sie wollen die Feindlichkeiten auch beenden. Deshalb sollen die Ghoulies und wir Serpents ab jetzt überall willkommen sein, wo die Gegenseite bisher keinen Eintritt hatte.“ Jughead erzählte in seiner typisch, lockeren Art.
„Okay..“ Fangs überlegte.
Die Ghoulies hatten nicht viel mehr als die Serpents, aber eine erstmalige Gleichberechtigung würde Ruhe bringen.
„Ich habe ihm vorgeschlagen, dass wir teilen und herrschen, aber die Territorien sind nicht geschenkt. Das was uns gehört, bleibt unseres. Wir werden es nur teilen. Er war einverstanden. Jetzt wird er mit den Ghoulies sprechen und ich mit euch. Dann entscheiden wir uns nächste Woche. Malachai war angetan von meiner Idee.“ Jughead klang zufrieden.
„Das hört sich gut an. Eine Verbindung mit den Ghoulies würde uns stärker machen.“ Cheryl klang optimistisch.
„Cheryl hat Recht. Wir würden noch viel stärker sein. Mit den gemeinsamen Territorien, können wir besser verteidigen und mehr Land einnehmen. Die Bars wären auch friedlicher.“ Jughead pflichtete ihr bei.
„Ich bin dabei Jughead. Egal was passiert, ich bin an deiner Seite.“ Fangs nickte ihm zu.
„Danke Fangs.“ Jones lächelte. Die anderen Serpents schlossen sich Fangs an. Am Schluss standen sie alle um Jughead herum, alle zuversichtlich und voller Vertrauen.



*



Im La Bonne Nuit wartete Veronica auf die Serpents. Sie wollten die guten Verhandlungen feiern und Ronnie war froh, dass niemand verprügelt aussah. Niemand war grün und blau geschlagen worden, sie atmete erleichtert aus.
Josie war nicht da. Fangs fragte sich, ob sie ihn versetzt hatte? Es war ein wichtiger Abend und er hätte sich gefreut, sie zu sehen.
„Hey!“ Betty kam aus der Menge hervor und küsste Jughead.
Sie bleiben eng umschlungen, sie schien sich Sorgen gemacht zu haben.
„Alles in Ordnung Leute?“ Archie kam zu Jughead und begrüsste ihn freundschaftlich.
„Alles gut, Archie. Die Verhandlungen gehen nächste Woche weiter. Bis jetzt ist alles friedlich abgelaufen.“ Jones beruhigte alle Anwesenden sofort.
„Was ist mit dem White Wyrm? Und hier?“ Veronica strich sich eine Haarsträhne hinter das Ohr.
„Die Ghoulies dürfen ab sofort hierher kommen. Wir dürfen aber auch ins Terminus und in die Höhle. Keine Angriffe mehr, friedliches Zusammensein, keine Drogen.“, erklärte Jones.
Veronica sah etwas verunsichert und besorgt aus. Sie liebte ihr La Bonne Nuit und hatte Angst, dass die Ghoulies es trotzdem zerstören würden. Aufgrund der Vergangenheit beschloss sie, dies zu akzeptieren, jedoch mit ganz viel Argwohn und Misstrauen.
Sie verbrachten den Abend alle zuversichtlich, richtig erleichtert. Fangs versuchte Josie zu erreichen, aber sie ging nicht an ihr Handy. Er wunderte sich wirklich, was wohl los war.
Veronica sah plötzlich etwas besorgt aus, sie setzte sich auf und ging in Richtung Tür.
Sweet Pea stand da, er sah nicht gut aus. Er hatte ein blaues Auge.
Sie umarmte ihn und sie unterhielten sich. Das Pokerface war weg, er sah wütend aus.
„Du kannst hier bleiben!“ Fangs war etwas zur Bar gestanden und hörte ihre Unterhaltung mit. Es war nicht okay, aber der Serpent war neugierig.
„Nein. Ist schon okay, danke Ronnie.“ Er sah sie frustriert an.
„Wo willst du denn hin?“, fragte sie besorgt.
„Keine Ahnung. Ich finde schon etwas.“ Fangs hatte Mitleid mit ihm.
Ob er zurück wollte? Aber warum sollte er zurück zu seinem gewalttätigen Vater? Das machte keinen Sinn. Irgendwie wollte er auch nicht, dass er einfach weg ging. Weshalb? Er hatte keine Ahnung. Aber er hatte das Gefühl, ihn besser kennenlernen zu wollen. Es war irgendwie instinktiv. Weshalb auch immer.
Review schreiben