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Buch 1 - Die Flucht

Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer, Freundschaft / P16 / Het
12.02.2020
13.11.2020
27
57.070
5
Alle Kapitel
9 Reviews
Dieses Kapitel
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12.02.2020 367
 
Das ist meine erste Geschichte, weshalb ich dankbar für jegliche Art von konstruktiver Kritik, Anregungen und Rückmeldungen wäre.
Die nächsten Kapitel werden länger, aber ich stehe auf kurze Prologe. Ich wünsche viel Spaß beim Lesen!

Prolog

Das saftige grüne Land breitete sich vor ihm aus. Er würde es ausquetschen wie einen verfaulten Apfel. Die hochgewachsene Skelettgestalt betrachtete ihre zur Faust geballten Finger. Das Dauergrinsen des Totenkopfs wäre in diesem Moment ein echtes Grinsen gewesen. Dieser neue Körper war in der Tat hilfreich bei diesem Unterfangen.

Der Auserwählte des Meisters war ins Land zurückgekehrt. Der verlorene Sohn träfe den Vater wieder.
Natürlich waren sie in der Zwischenzeit fleißig am Werke gewesen. Nichtsahnend verarbeiteten die Menschen das verdorbene Getreide. Die Bäcker machten daraus ihre nahrhaften Brote und keiner merkte, dass das Korn verseucht war. Weite Landstriche waren auf diese Art und Weise unterwandert worden. Stratholme war ihr Paradestück gewesen. Sie hatten eine der größten Städte Lordaerons mit der Seuche infiziert und somit ihre Reihen massiv stärken können.

Allerdings brauchten sie noch einen König, dem sie seine Untertanen präsentieren konnten. Der Prinz, der sein Leben lang gegen die Feinde seines Vaterlandes gekämpft hatte, stand nun auf ihrer Seite.
Der Kristall in seinem Brustkorb wirbelte freudig. Oh, dieser Körper war in der Tat interessant. Gestern hatte er an ein paar Gefangenen seine neuen Fähigkeiten in der Frostmagie ausgetestet. Es war gut, ein Lich zu sein.

In der Ferne sah er ein paar Bauern, die von einem Paladin eskortiert wurden. Dachten diese Narren wirklich, dass sie in bewaffneter Begleitung sicher wären? Den Resultaten seines gestrigen Versuchs nach wären selbst zehn Streiter des Lichts kein Problem für ihn gewesen. Er hätte sie mit Leichtigkeit ausschalten können, aber die Bauern gehörten zum Plan. In ihren tumben Schädeln begriffen sie nicht, dass sie in Wahrheit ihrem Feind halfen. Jede Ähre, die sie niedersensten, würde in ihr Essen gelangen. Bald würden sie erleuchtet werden.

Der Lich sprach zu sich selbst: „An Karanir Thanagor. Lang lebe der König.“ Er kicherte hämisch. Vortrefflich. Dann hatte ihm der Untod also seinen Sinn für Humor nicht geraubt. Er zog sich zu seiner Armee zurück, die im Wald auf ihn wartete. Sobald im Land die Glocken läuteten, würden sie zuschlagen.
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