The hallowed Temple

von Treanto
GeschichteAbenteuer, Fantasy / P16
OC (Own Character)
11.02.2020
11.02.2020
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Prolog:


In einer Zeit, in der die Geschichte selbst nicht einmal existierte fand ein großer Krieg zwischen den Asimar, dem göttlichem Volk und dem Volk des Drachenblutes statt. Der Krieg dauerte länger als jeder Krieg zuvor. Am Ende des Krieges waren nur noch wenige beider Seiten am leben, sie schlossen sich zusammen und erbauten diesen Heiligen Tempel. Sie dient als Grabstätte der Gefallenen beider Seiten und stellt ein Mahnmal für alle dar die diesen Tempel betreten. Doch Dieser Tempel war einst ein Platz der Ruhe und , welcher den Gefallenen zu ihrer letzten Ruhe verhelfen soll. Doch im Laufe der Jahrhunderte, sogar der Jahrtausende hat sich ein Wesen im Tempel eingenistet welches nicht aus unserer Realität stammt und im Tempel gefangen scheint.
Das Wesen hat es sich zur Aufgabe gemacht Abenteurer und Helden zu suchen, zu sich zu rufen und seine Magie zu nutzen um diese Helden zu manipulieren um zum Tempel zu kommen. Es lockte sie mit dem Versprechen von Macht, Reichtum und dem Wissen jeden Wunsch erfüllt zu bekommen den sie sich erträumen. Und dem selben Ruf ist nun eine Gruppe von vier Personen gefolgt welche sich zusammen geschlossen haben um Gemeinsam dem Geheimnis des Tempels auf den Grund zu gehen.



Kapitel 1


Das erste was die Abenteurer sahen als sie den Tempel betraten war ein langer Saal, ein Saal bestückt mit diversen Säulen aus Marmor welche sich ungefähr 10m in die Höhe erhoben aber auch schon den Zahn der Zeit an sich spürten. Sie ließen staunend ihre Blicke umherschweifen und sahen die verzierten Fensterfronten welche von außen nicht zu sehen waren, teilweise zerstört teilweise erstaunlich gut erhalten. Die Gruppe stellt sich nebeneinander auf. Ganz links in der reihe steht eine junge Zauberin der Genasi, daneben ein Tiefling in der Robe eines Klerikers, einen Platz weiter ist eine Halbelfe gekleidet in den Gewändern und Insignien des Hexenmeister-Kults und ganz Rechts in von Zwergen geschmiedeter Rüstung steht einer ihrer Sippe in der Ausrüstung eines ehrbaren Kriegers.
Die Gruppe geht geschlossen weiter in den Raum hinein. Inmitten des langen Saales ist eine Eiche hoch gewachsen, dem Umfang und der Höhe nach ist dieser Baum mehrere hundert Jahre alt. Die Hexenmeisterin die den Namen Roquen Aiel'Dracon trägt schreitet langsam und vorsichtig den Saal vorran zur Eiche hin. Sie umrundet den Baum und schaut sich die Borke an. „Alfa, Leerah, kommt das müsst ihr euch ansehen“, wendet sie sich zur restlichen Gruppe. Der Tiefling den sie Alfa nannte und die Genasi Zauberin treten zur eiche und untersuchen ebenfalls die Borke. Zu sehen sind Schnitzereien, Runen der verschiedenen Völker, Schriftzeichen und den verlauf einer Entwicklung der Schrift über die Jahrhunderte hinweg welcher dieser Baum hier steht. Der Zwerg schaut sich in der Gegend um und sieht ein paar Meter hinter dem Baum einen Obelisk. Er geht zu diesem Obelisken und sieht diesen 1 Meter hohen Pfahl aus Obsidian. Er schaut noch einmal über die Schulter zum Rest der Gruppe und wendet dann den Blick wieder zum Obelisken und untersucht ihn. Er berührt ihn mit der Hand und fährt langsam  über die Bilder die dort eingemeißelt wurden. Die Bilder zeigen Ereignisse aus dem Konflikt zwischen den Asimar und dem Drachenblut. Auf der vierten Seite des Obelisken verharrt der Zwerg mit seinem Blick auf eine Unterschrift unter dem letzten Bild und dem Ende des Krieges. Zu seinem Erstaunen war die Schrift zwergisch. Er ließt die Worte laut aber nicht so laut dass die anderen es mitbekommen. „Seid ihr bereit für Wissen, Gold und Macht alles zu riskieren? Dann tretet ein Sterbliche und amüsiert mich.“
Ein kalter Hauch durchfährt den Raum, ein kalter Schauer durchfährt den Zwerg und ein mulmiges Gefühl entsteht in seinem Magen. Reflexartig dreht der sich zum Rest der Gruppe und erstarrt augenblicklich. Zwischen ihm und der Gruppe ist ein weiteres Wesen erschienen. Das Wesen ist sehr undeutlich zu erkennen. Es ist in einen purpurfarbenen wallenden Nebel gehüllt. Es ist soweit der Krieger es erkennen kann zierlich und etwa 1,80m groß. Die unbekannte Gestalt wendet sich zum Zwerg und überbrückt scheinbar augenblicklich die Distanz zwischen beiden. Das Wesen schaut hinab zum Zwerg und sagt mit einer warmen Stimme: „ Ich grüße euch, Werter Zwerg“ Das Wesen bseitzt einen Mund aber die Stimme drang aus den Wänden, dem Boden einfach von überall.  Der Zwerg legt seine Hand auf den Hammer den er bei sich trägt. „Wer seid ihr? Und woher kommt ihr so rasch?“ Der Rest der Gruppe trifft im Laufschritt ein. „Boendal!! Geht es euch gut?“, fragte Alfa nachdem er sich neben den Zwerg gestellt hat. Es kam keine Antwort vom Zwerg aber das Wesen begann zu sprechen: „Von Überall und Nirgendwo, es ist schwer zu begreifen als sterblicher, ich war hier als eure Welt aufzublühen begann und sah auch schon ihren Untergang ihr würdet mich göttlich oder übermenschlich nennen. Jedoch trage ich eine Bürde mit mir. Obwohl ich so viel macht besitze bin ich hier in diesem Tempel ein Gefangener und ich langweile mich sehr. Ich kann Leben schaffen wenn ich es will und dieses auch gleich wieder nehmen aber... es mangelt mir an... Unterhaltung. Darum möchte ich euch ein Angebot unterbreiten. Ihr habt doch sicherlich die Präsenz in diesem Tempel gespürt, diese Präsenz bin ich. Ich bin an diesem Tempel gebunden wodurch dieser zu meinem Heim ward. Ich bin über all und nirgendwo zur gleichen zeit. Ich sehe, höre und spüre alles was in diesem Tempel vor sich geht. Nun zum Angebot: Wenn ihr es schafft diesen Tempel und alles was sich hier befindet bezwingen könnt und ihr es schafft bis zum Ende in meine Kammer vorzudringen, möchte ich euch einen Wunsch erfüllen, ganz gleich welcher dieser sein mag. Ich bin keiner dieser Götter an die eure Völker glauben und sich an Moral oder ähnlichem aufhalten, mir ist es gleich was ihr euch wünscht.“ Die Gruppe schaut sich untereinander mit viel sagenden Blicken an. „Doch seid euch im klaren“ fing das Wesen wieder an, „dass es, wenn ihr den Tempel betretet, keinen weg zurück gibt. Leben oder Tod.. das erwartet euch hinter dieser Tür.“ Mit einer Handbewegung des Wesens in Richtung des Obelisken beginnt der Boden ein wenig zu beben und der Obsidianpfahl beginnt mit lauten knackenden Geräuschen sich entzwei zu Teilen und einen Treppenabgang in die Dunkelheit freilegt.
„Nun denn?“wendet sich das Wesen wieder zur Gruppe: „Nehmt Ihr mein Angebot an?“

Fortsetzung folgt...
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