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50 facts about me

Aufzählung/ListeAllgemein / P6 / Gen
10.02.2020
17.02.2020
4
4.538
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10.02.2020 1.149
 
Jaaaa, was soll ich sagen?
Also vielleicht mal kurz eine Erklärung, warum ich das hier mache. Wer meinen Account kennt oder wer generell öfter meine Texte liest, die*der wird wissen, dass mich in letzter Zeit die Frage beschäftigt, wer ich bin und wie ich bin.
Den Lebenssinn gefunden, bin ich nun auf der Suche nach mir selbst.
Jedenfalls habe ich schon lange vorgehabt an dem Projekt „50 facts about me“ mitzumachen. Allerdings war ich mir bisher möglicherweise zu bequem, mich hinzusetzen und Fakten über mich zusammen zu schreiben. Joa und dann kam die Selbstfindungsphase und sagte so „Duuu, ja genau du. Du machst das jetzt. Und zwar sofort“.  Ich würde sagen, da hatte ich jetzt nicht unbedingt etwas dagegen zu argumentieren.

Also begann ich alles zu sammeln und aufzuschreiben, was mir so über mich eingefallen ist. Und siehe da, 50 Fakten sind beisammen. Diesen Haufen an Informationen habe ich dann etwas geordnet und in verschiedene Kategorien eingeteilt.
Lange Rede, kurzer Sinn. Fangen wir also an mit den 50 Fakten über mich, die sehr wohl einen Teil der Frage „Wer bin ich?“ beantworten.

Viel Spaß!





CASUAL SHIT FIRST

1.     Ich bin weiblich
Wer hätte es gedacht, steht ja auch gaaar nicht auf meinem Profil.
However, ja ich bin weiblich. Ob ich mich aber zu 100% als Frau identifiziere…naaaah eher nicht. Ich würde sagen ich bin zu 80% eine Frau. Ich mag meinen Körper und teilweise mag ich es auch eine Frau zu sein. Aber ich mag es auch, mit meinem Aussehen zu spielen. Und ich mag es, ein wenig männlich zu wirken.
Lange Haare. Großer Arsch. Üppige Brüste. Mit den Kindern zu Hause. Dem Mann dienend. Sehr klischeehaft und ich weiß, dass sich – zum Glück – auch langsam das Frauenbild wendet. Aber, das was als „Klischee-Frau“ galt oder teilweise immer noch gilt… Das bin ich nicht. War ich nie. Und werde ich auch nie sein.  
Was völlig okay ist, denn ich will es gar nicht nicht sein.

2.     Ich habe kurze braune Haare
…mit denen ich mehr als zufrieden bin. Ich bin wirklich froh, mir die Mähne vor etwas über einem halben Jahr abschneiden lassen zu haben und auch, wenn ich lange Zeit unzufrieden mit meiner Haarfarbe war, mir immer gewünscht hab, sie färben zu dürfen, habe ich nun auch mit der Farbe Frieden geschlossen.

3.     Ich habe grüne Augen
…auf die ich ziemlich stolz bin. Gott, klingt das eingebildet, oder? Sorry.
Eine Freundin hat mal gesagt ich habe Matschaugen. Es sieht aus, als wären sie braun, aber sieht man nur genau genug hin erkennt man, dass sie doch grün sind.
Dazu kommt auch noch der Fakt, dass sie manchmal, bei bestimmten Lichtverhältnissen (die ich noch nicht so ganz definieren kann) so leicht gelbliche Sprenkel um die Pupille haben. Like that, love that. And I’m not sorry about that xD

4.     Ich bin 1,70 m groß
Das Gen für die Größe habe ich dann wohl von meinem Vater vererbt bekommen, worüber ich mich keinesfalls beklagen möchte. Ich bin sehr glücklich über diese Größe. Wobei meine Schwestern mich mittlerweile auch schon übertroffen haben.

5.     Ich bin ein Stier
Dabei spreche ich von meinem Sternzeichen, nicht von mir als Lebewesen.
Ich habe schon immer Horoskope gelesen und ich mag auch so alles andere, was manch einer vielleicht als Hokuspokus bezeichnen würde.
Und einige Stiereigenschaften treffen tatsächlich auch zu 100% zu, andere vielleicht eher weniger. Oder ich habe mich einfach noch nicht so gut selbst gefunden, als dass ich sagen könnte, ob jene Eigenschaft vielleicht doch stimmt.



FAMILY AND FRIENDS

6.     Ich bin die Älteste von drei Kindern
Joa. Genau. Ich habe zwei jüngere Schwestern. Sie sind Zwillinge. Das kann sehr anstrengen sein. Hätte man mir vor ungefähr einem Jahr gesagt, ich würde mich irgendwann mit den beiden verstehen, hätte ich dem*r den Vogel gezeigt und es für absolut unmöglich gehalten. Aber seit geraumer Zeit, herrscht wieder erträgliche Harmonie zwischen uns und so langsam verstehe ich auch das Wort „Schwesterherz“. Also alles in allem eigentlich nichts, worüber man sich groß beklagen könnte.

7.     Ich habe nicht das beste Verhältnis zu meinen Eltern
Versteht mich nicht falsch. Ich weiß, dass ich mich glücklich schätzen kann, ein Dach über dem Kopf zu haben und zu bekommen, was ich brauche.
Aber all das ändert nichts daran, dass mir vielleicht auch etwas fehlt und lange gefehlt hat. Mittlerweile habe ich verstanden, dass Menschen sind, wie sie sind und ich komme damit klar, wie manche Menschen sind.
Aber Tatsachen bleiben Tatsachen und verschwinden nicht, nur weil man sie schönredet oder gar verschweigt.
Dennoch habe ich euch, Mama und Papa, lieb. Auch wenn nicht immer alles so super funktioniert.

8.     Ich hab nur Psychos als Freunde
Oke gut, der*die, der*die mich jetzt nicht kennst, wird sich denken „ja sag mal Mädl, Wortwahl?!“. Keine Sorge ist nicht als Beleidigung gemeint. Aber es ist nun mal Fakt, dass all meine Freunde und damit meine ich wirklich alle, psychische Probleme, in allen Formen, Farben und Ausprägungen, haben. Ich hab eine Handvoll gute Freunde und die haben es alle in sich. Ich bin froh gelernt zu habe, mich nicht zu sehr von anderen beeinflussen zu lassen, sonst wäre das mein Ruin. Aber ich finde es gut, wie es ist. Und ich liebe es die Geschichten und Vielfältigkeit anderer Menschen kennen zu lernen.



LIFESTYLE

9.     Ich bin vegetarisch
Jep, ich esse kein Fleisch und kein Fisch. Fisch esse ich schon sehr viel länger nicht mehr, weil ich ihn nicht vertragen hab und zwar jeglichen Fisch. Ob Lachs, Garnele, Forelle oder was es da auch immer gibt, ich habe die Nacht danach immer auf dem Klo verbracht. Fleisch esse ich „erst“ seit 1 1/2 Jahren nicht mehr.
Aber keine Sorge ich bin nicht der Typ von Vegetarierin, die versucht andere vegetarisch zu machen. Es muss jede*r für sich selbst wissen, was er*sie für richtig hält und was er*sie mit sich vereinbaren kann.

10.     Ich bin eine kleine Öko-Tante
Ich wäre auch gerne eine große Öko-Tante, aber dafür mangelt es mir an Wissen und Handlungsfreiraum. Aber wo ich nachhaltig sein kann, da bin ich es. Natürlich ist Nachhaltigkeit auch so eine Definitionssache, aber da muss wieder jede*r für sich schauen, wozu er*sie im Stande ist und was er*sie als nachhaltig empfindet.

11.     Ich mag das Prinzip von Minimalismus
Minimalismus ist ebenfalls wieder Definitionssache. Deswegen habe ich auch bewusst gesagt, dass ich es mag und nicht, dass ich es mache. Also ich für mich, in meinen Augen, bin schon minimalistisch. Ich habe noch sehr viel, was ich vielleicht eigentlich nicht unbedingt brauche. Aber Minimalismus ist ja nichts, was von heute auf morgen passiert. Das ist ein Prozess. Und ich bin dabei mich dieses Prozesses anzunehmen.
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