Another Kind of Love

KurzgeschichteRomanze / P18
Die deutsche Nationalmannschaft FC Bayern München FC Schalke 04 VfL Bochum
09.02.2020
09.02.2020
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„Halt! Bitte halten Sie den Aufzug auf!“. Instinktiv reagiere ich und stelle einen Fuß in die Tür des Aufzugs. Sehe zu, wie der Mann, der gerufen hatte, den Gang runter sprintet. Das ist dann wohl der neue Nachbar. Seit Wochen höre ich schon Lärm aus der Wohnung neben meiner und immer wieder sehe ich Handwerker und schwer schleppende Männer. „Danke“. Ich lächele ihm zu.
„Sie sind also der neue Nachbar, hm?“, hake ich nach, als die Aufzugtür schließt. Er nickt und grinst.
„Leon. Und ich fühl mich gar nicht wohl, wenn so eine hübsche Frau mich siezt“. Er zwinkert. Oha.
„Clio. Und das war grade ein bisschen mit dem Kopf durch die Wand, hm?“. Aber ich grinse und mein neuer Nachbar Leon zuckt mit den Schultern. „Ich hoffe mal, dass der Lärm aus deiner Wohnung in Zukunft weniger wird“.
„Das kann ich garantieren. Ist jetzt alles drin und fertig eingeräumt, also keine Sorge“. Ich nicke. „Und was machst du so, dass du dir eine Wohnung hier in der Gegend leisten kannst?“.
„Du bist ein sehr direkter Mensch, oder, Leon?“. Erst das Flirten, dann eine Geldfrage. Was kommt als nächstes? Fragt er nach, ob ich vergeben bin? Wobei bitte bitte Gott, lass ihn das fragen und lass ihn auch single sein, denn er ist genau mein Typ.
„Ja, das wird mir nachgesagt. Also, was machst du so in deinem Leben?“.
„Ich bin studierter Ingenieur“, gebe ich dann doch nach und mein neuer Nachbar Leon pfeift einmal kurz bewundernd.
„Wow“. Er sieht mich mit einem schiefen Grinsen an und ich weiß, was er denkt. Wie kann ein so hübsches Mädchen nur Ingenieurswesen studiert haben? Doch er bleibt stumm und mustert mich.
„Und was machst du so, dass du dir eine Wohnung hier in der Gegend leisten kannst?“, stelle ich ihm seine Frage.
„Ich bin Fußballprofi“. Ah.
Auf einmal ruckelt der Aufzug und ich komme aus dem Gleichgewicht, falle fast gegen meinen neuen Nachbarn Leon, der das ganze mit einem Grinsen quitiert.
„Du bist auch ein bisschen direkt, hm?“. Ich verdrehe die Augen.
„Sollten wir nicht schon längst irgendwann mal angekommen sein?“, lenke ich ab und drehe mich zur Aufzugtür und der Schalttafel. Nichts deutet darauf hin, dass wir uns noch bewegen, aber die Türen gehen auch nicht auf.
„Ich denke ja“. Leon runzelt die Stirn und langt an mir vorbei an die Schalttafel, drückt auf den Knopf, doch nichts passiert. Leon drückt erneut, etwas energischer. „Irgendwas stimmt nicht“, sagt er dann.
„Ah, Captain Obvious“, gebe ich etwas sarkastisch zurück, aber als ich mich zu ihm drehe, ist er auf einmal ziemlich blass. „Bist du klaustrophobisch?“. Er nickt. Oh. „Oh, okay… äh, folgender Plan. Du setzt dich mal hin und atmest tief durch und ich setz nen Notruf ab“. Leon tut, was ich ihm gesagt habe und lässt sich langsam auf den Boden des Aufzugs fallen. Er sieht gar nicht gut aus. „Und vielleicht solltest du, wenn du klaustrophobisch bist, in Zukunft einfach das Treppenhaus nehmen. Das passiert öfter“. Ich bin allein dieses Jahr schon fünfmal hängen geblieben, aber meistens geht es nach ein paar Minuten weiter. Leon schnaubt und ich wende mich wieder der Schalttafel zu, drücke den Notruf-Knopf. Ich kenne die Prozedur schon, also nenne ich der Dame auf der anderen Seite der Leitung meinen Namen und die Adresse, die Aufzugseriennummer und die Anzahl der Leute, die im Aufzug feststecken. Sie sagt mir, dass es vermutlich ein wenig dauern wird. Immerhin ist Sonntag und sie muss die Leute ja erst animieren und so weiter, aber wenn der Aufzug weiterfahren sollte, soll ich mich nochmal kurz melden. So wie immer halt. Also bedanke ich mich und drehe mich zu Leon um, der aussieht, als würde er fast umkippen.
„Jetzt bist du nicht mehr so selbstsicher, hm?“, frage ich eher scherzhaft, als ich mich neben ihn sinken lasse.  Leon schnaubt. Ich seufze. „Okay, also ich hab Ingenieurswesen studiert, weil ich studieren wollte. Immerhin hab ich mein dummes Abi gemacht, also muss ich es ja auch nutzen, oder?“. Leon nickt schwach, also plappere ich weiter. „Ja, wie auch immer, mein Papa war KFZ-Mechaniker und als Kind bin ich immer bei ihm in der Werkstatt rumgehupft und hab gebastelt. Als ich 14 war, hab ich mit seiner Hilfe eine Seifenkiste mit einem V8-Motor gebaut. Lief wie eine Eins. War nur illegal, vor allem weil ich keinen Führerschein hatte zu dem Zeitpunkt“. Ich muss schmunzeln, als ich mich daran erinnere, wie wir die Maschine an einem warmen Sonntag Nachmittag auf dem Feld eines Kumpels ausgetestet haben. „Und ich hab schon immer gerne gebastelt und auch gerne mal was entworfen und meine Mama hat gemeint, da wäre ja Ingenieur fast am besten. Und ich wollte es für meinen Papa machen, er ist kurz nachdem ich mein Abi hatte, gestorben“. Ich bin fertig mit Reden und auch Leon bleibt eine Weile still. Dann sagt er leise: „Joah, that went dark very fast“. Wider Willen muss ich lachen und auch Leon muss schmunzeln.
„Und bei dir so?“. Ich sehe neugierig zu Leon, der tief durchatmet. Instinktiv lege ich meine Hand auf sein Knie, um ihn zu beruhigen, doch er nimmt es als Einladung, meine Hand in seine zu nehmen. Wenn es ihm hilft, dann gerne doch.
„Hm… also ich hab noch beide Eltern“, ich schnaube, „und ein Abi hab ich auch, aber das hab ich nur zur Sicherheit gemacht. War da schon auf Schalke und eigentlich war klar, dass es mit der Fußballkarriere auf jeden Fall was wird, außer es wäre eine schlimme Verletzung dazwischen gekommen“. Mit jedem Wort, das er von sich gibt, wird seine Stimme etwas sicherer und er wirkt etwas ruhiger. Seine Hand in meiner zittert allerdings immer noch. Und ich muss ehrlich zugeben, normalerweise hängt der Aufzug nicht so lang. Das wird also ein langer Nachmittag.
„Alles okay bei dir?“, frage ich nach, als Leon länger still war.
„Ja, naja, also wenn ich hier alleine drin wäre, wäre ich schon längst oben zur Luke raus und den Aufzugschacht hochgeklettert vor Panik“. Ich muss lächeln und Leon seufzt.
„Da muss ich dich enttäuschen, denn die Luke geht nicht auf“. In der Sekunde, in der das aus meinem Mund kommt, merke ich, dass ich etwas falsches gesagt habe, denn Leon verkrampft neben mir und schluckt schwer. Ich spüre sein Herz, das unglaublich schnell schlägt, und seine zitternden Finger. „Okay, das war blöd. Ich krieg sie nicht auf, aber du bist ja bestimmt voll durchtrainiert“. In einem Versuch, ihn abzulenken, pikse ich ihm in den Bizeps, der tatsächlich beeindruckend muskulös ist. „Und du bist auch gefühlt einen Meter größer als mich, ich komm ja sowieso nicht hoch. Und selbst wenn, wir sind ja zu zweit. Wir müssen nur auslosen, wer den anderen aufessen darf, falls wir hier länger feststecken“. Das wiederum funktioniert und Leon entspannt sich ein wenig.
„Ich glaube nicht, dass ich gut schmecke“, murmelt er und sieht kurz zu mir rüber. Und ich sehe fast wieder den flirtenden Leon, den ich am Anfang unserer Aufzugfahrt kennengelernt habe.
„Ich probier es lieber nicht aus“, gebe ich zurück. Er schnaubt und legt kurz seinen Kopf auf meiner Schulter ab.
„Kannst du einfach weiterreden? Das hilft wirklich gut“. Ich lächele und komme Leons bitte natürlich gerne nach.

Keine Ahnung, wie lange ich vor mich hin geplappert habe, aber auf einmal flackert das Licht und der Aufzug ruckelt und bewegt sich wieder. Leon atmet so laut und erleichtert auf, dass ich mir sicher bin, man hört es bis Garching.
Ich stehe auf, halte Leon die Hand hin und er nimmt sie, steht auf. Auf einmal ist er mir sehr nah. Und ich bin ein bisschen nervös, aber ich habe ihm schließlich in den letzten Stunden ungefähr meine ganze Lebensgeschichte erzählt und er mir seine, da lernt man sich schon gut kennen.
„Danke“. Überrascht sehe ich auf. „Für deine Hilfe. Ohne dich wär ich hier drinnen wahrscheinlich gestorben“. Leon lächelt und auf einmal lehnt er sich zu mir runter, gibt mir einen Kuss auf die Wange. Er riecht wirklich gut. Warum ist mir das vorhin nicht aufgefallen?
„Gerne doch“. Und die Tür geht auf und ein Techniker steht uns gegenüber.
„Alles klar bei Ihnen?“. Leon und ich nicken beide und er dreht wieder um und geht, murmelt noch was von wegen „müssen diesen Aufzug endlich renovieren“, und da stimme ich ihm voll zu.
„Also…“, sage ich langsam und drehe mich zu Leon, der jetzt, als wir den Aufzug verlassen haben, sichtlich entspannter aussieht. „Schön, dich kennengelernt zu haben“. Das war lahm. Eigentlich würde ich ihn gerne nach seiner Nummer oder einem Date oder so fragen.
„Hat mich gefreut“, sagt er lächelnd und wendet sich in Richtung seiner Wohnungstür.
„Stop“. Oh ja, mein dummes Gehirn legt mal wieder los, ohne nachgedacht zu haben. „Bist du single?“. Leon dreht sich wieder zu mir um und ich werde rot. Leon grinst.
„Like a pringle. Und das kam nicht halb so cool raus, wie ich gerne hätte“. Ich verkneife mir das Lachen und nicke.
„Klasse. Komm doch später bei mir vorbei, ich koche was und wir können unsere Aufzug-Panik-Stories weiterführen?“. Ich weiß gar nicht, warum ich das angeboten habe, denn bei mir in der Wohnung sieht es aus wie Hölle und ich habe nur noch Hackfleisch im Gefrierschrank, aber für Bolognese reicht es. Muss nur aufräumen.
„Ja. Gerne“. Leon wirkt fast erleichtert, dass ich gefragt habe, und ein breites Grinsen zieht sich über sein Gesicht. „Um 19 Uhr? Ich bin auch pünktlich. Hab ja nicht weit“. Sein Blick schweift zwischen unseren Wohnungstüren hin und her, die ungefähr drei Schritte auseinander liegen.
„Okay passt. Ich freu mich“.
„Ich mich auch“.

Um Punkt 19 Uhr klingelt es an meiner Tür und ich muss mir ein Lächeln vor Vorfreude verkneifen. Meine Wohnung ist auch blitzblank, und ich war duschen und hab mich hübsch gemacht.
„Hey“, sage ich, als ich die Tür öffne. Leon war wohl auch duschen und hat sich auch hübsch gemacht, denn er sieht um einiges erholter aus als heute Nachmittag und seine Haare liegen auf jeden Fall sinnvoller als vorher – falls man das überhaupt so sagen kann, bei seinem Chaos-Lockenkopf.
„Hey“. Hinter seinem Rücken zaubert er einen kleinen Blumenstrauß und eine Packung Merci hervor und ich werde fast rot. Und auf einmal habe ich ein wenig Schmetterlinge im Bauch.
„Wo hast du die denn her?“.  Immerhin ist ja immer noch Sonntag.
„Ich hab Kontakte“. Leon zwinkert. „Ne, die Blumen hab ich gepflückt und die Merci hatte ich noch rumstehen, aber sie sind noch gut und nur eine Woche alt, von daher…“. Er zuckt mit den Schultern und grinst fast schüchtern. Ich schmelze, er ist einfach nur zu süß. Ich nehme ihm die Blumen und die Schokolade ab und winke ihn herein, bemerke mit einem leichten Lächeln, dass er strumpfsockig zu mir rüber gewandert ist.
Ich lege die Schokolade auf der Kommode im Flur ab und suche nach einer Vase, um die Blumen abzustellen.
„Riecht mega gut“. Ich drehe mich zu Leon um, der sich neugierig in meiner Wohnung umsieht und dann lächelt.
„Ich hab einfach Spaghetti Bolognese gemacht, ich hoffe, ihr Fußballer dürft sowas essen“. Ich zwinkere ihm zu und weise ihn an, mir in Richtung Küche zu folgen, wo ich die Blumen auf dem Esstisch abstelle und Leon einen Platz anbiete.
„Das ist so ziemlich das einzige, was wir essen. Aber ist okay, ich hab nämlich mega Hunger“. Er grinst und lässt sich auf den Stuhl fallen, den ich ihm angeboten hab. Er lächelt, als ich mich zu ihm setze und ihm Essen auftue. Und ich bemerke die Schmetterlinge immer mehr. Normalerweise läuft das bei mir nicht so schnell, aber Leon ist eine ganz andere Kategorie und immerhin weiß ich inzwischen fast alles über ihn.

Während des Essens reden wir über Belangloses oder reden einfach gar nicht, aber ich kann die Augen nicht wirklich von ihm lassen. Diese Locken machen mich fertig und er ist einfach hübsch. Die Wangenknochen und die tollen braunen Augen und der Dreitagebart, der unglaublich sexy ist. Und die Art und Weise, wie er da sitzt – er strahlt einfach eine unglaubliche Ruhe, aber auch irgendwie Autorität aus. Und ich mag sein Lächeln, es macht mich total schwach.

Nach dem Essen hilft er mir mit dem Aufräumen und ich glaube, ich muss die Adresse seiner Mutter erfragen und ihr eine Dankeskarte schicken, dass sie ihren Sohn so gut erzogen hat.
Jetzt sitzen wir auf der Couch und ich habe mir ein Glas Wein gegönnt, Leon, ganz der vorbildliche Profifußballer, trinkt Wasser.
„Alles klar bei dir?“.
„Hm?“. Ich schrecke ein wenig auf und blinzele.
„Ich hab gefragt, ob alles gut ist bei dir“. Leon grinst. Als ob er nicht genau weiß, welche Wirkung er auf Frauen hat.
„Ja. Ehrlich gesagt bin ich froh, dass wir beide im Aufzug stecken geblieben sind“, gebe ich zu und grinse ein wenig schief.
„Ich auch“. Er lächelt mich an und die Schmetterlinge in meinem Bauch spielen verrückt. „Ich mag dich, Clio“. Wow, naja, dass er direkt ist, hatten wir schon geklärt.
„Ich dich auch“, murmele ich und werde ein wenig rot. So schnell war ich noch nie verknallt, was ist nur los mit mir?
Doch als Leon sich zu mir lehnt und mit der Hand leicht über meine Wange streicht, vergesse ich alles und schieße jede Vorsicht in den Wind, komme ihm entgegen. Kurz bevor sich unsere Lippen treffen, stoppt er noch einmal kurz, wie um meine Zustimmung einzuholen und als ich sanft nicke, lächelt er und seine Lippen finden meine. Und es ist magisch.
„Wow, Profifußballer, gibt es irgendwas, was du nicht kannst?“, frage ich etwas atemlos, als wir uns wieder von einander lösen. Leon schnaubt.
„Mathe. Da bin ich richtig scheiße“. Bevor ich lachen kann, fängt er mich wieder ein und dieses Mal ist der Kuss etwas aggressiver. Instinktiv lehne ich mich zurück und ziehe Leon mit mir mit, bis er über mir liegt.
„Gleich beim ersten Date, hm?“. Ich kann es mir nicht verkneifen und Leon grinst.
„Hast du was dagegen?“. Als ich den Kopf schüttele, zieht sich ein süffisantes Grinsen über sein Gesicht, das aber ein wenig flackert, als ich uns umdrehe – so dass ich auf seinem Schoß sitze. „Ah, so willst du spielen?“, hakt er nach, aber ich spüre ganz genau, wie sehr es ihn anmacht.
„Spielen? Ich übernehm eben gerne die Führung“. Ich zucke mit den Schultern und Leon lacht.
„Bitte. Verfüge über mich, wie du willst“. Ich werde ein bisschen rot, als er das sagt, aber ich fange mich schnell wieder.  Zupfe an seinem Shirt und er setzt sich auf und zieht es aus. Wow. Ich kann nicht an mich halten und fahre mit der Hand über seinen Oberkörper, zeichne die Konturen seiner Muskulatur nach, spüre die Gänsehaut. Der Streifen Haare, die an seinem Nabel ansetzen und unter seinem Hosenbund verschwinden, machen mich fertig. Der ganze Kerl macht mich fertig.
Leons Hände fahren unter mein Oberteil und ich zucke kurz zusammen, versuche die Gänsehaut zu unterdrücken, die sich über meinen Körper zieht. Und damit es ein faires Spiel ist, ziehe auch ich mir das Oberteil über den Kopf. Leon grinst und als ich den BH ausziehe, wird sein Grinsen noch viel breiter.
„Gefällt dir, was du siehst?“, frage ich und er nickt, beißt sich auf die Lippe.
Ich beuge mich wieder nach unten, um ihn zu küssen, registriere nur nebenbei, wie sich Leon an meinem Hosenbund zu schaffen macht. Ich stehe kurz auf, um die Jeans auszuziehen und zeige Leon an, dass auch er seine Hose ausziehen soll. Und als er da nackt auf meiner Couch liegt und süffisant grinsend zu mir sieht, ist es vorbei mit mir. Wieso ist dieser Mann so perfekt?

Der Sex war nicht perfekt, aber so gut wie. Und so liege ich jetzt entspannt neben Leon auf der Couch und wir schauen Brooklyn 99.
„Ich meine, ich weiß, es war jetzt erst das erste Date, aber ich glaube, nach dem Nachmittag kennst du mich besser als meine eigene Mutter kennt…“. Ich unterbreche mich. Traue mich fast nicht, das zu sagen, was ich will. Denn vermutlich klingt es bescheuert.
„Willst du fragen, ob ich dein Freund sein möchte?“. Leon nimmt mir die Worte aus dem Mund und lächelt. „Antwortmöglichkeiten ja, nein, vielleicht?“. Ich nicke. „Dann nehme ich ja. Ich mag dich wirklich gern, Clio“. Ich gebe ihm einen sanften Kuss und kann dann das verknallte Lächeln nicht unterdrücken.
„Ich mag dich auch wirklich gern, Leon. Ich bin sogar in dich verliebt“. Leon zieht die Augenbrauen hoch und grinst selbstsicher.
„Das ist gut, weil ich bin mir ziemlich sicher, dass ich auch ziemlich in dich verliebt bin“. Er lächelt mich an und ich kann gar nicht anders, als ihn erneut zu küssen.
Was für ein Glück, dass wir beide zu genau dem Zeitpunkt nach Hause gekommen sind und den Aufzug genommen haben.
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Ach Kinder. Schande über mich. Ich weiß, hab gestern kein neues Kapitel hochgeladen, aber ich hatte heute eine wichtige Prüfung (die ich bestanden habe!) und mein Gehirn ist mal wieder mit mir durchgegangen :D Ich kann Leon einfach nicht lassen und von daher habt ihr hier eine short story, die vielleicht etwas zu schnell geht an manchen Stellen und ich entschuldige mich für die etwas expliziteren Szenen (ich hasse es, sowas auf deutsch zu schreiben) :D
Also ja, wie auch immer, ich freu mich über jegliches Feedback! Haut in die Tasten!

LG, die Ela :)

PS: Montag früh kommt das neue Kapitel bei Heart on Fire!!
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