Nur ein Spiel? Oder ist es doch mehr?

GeschichteDrama, Romanze / P18
Lucy Heartfilia Natsu Dragneel
09.02.2020
09.02.2020
1
1325
2
Alle Kapitel
1 Review
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
 
 
Kursiv + Fett = Zukunft

Viel Spaß beim lesen! ^^

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Prolog


Der alte spinnt doch, mich mitten im Schuljahr auf eine andere Schule zu schicken.
Fluchte ich innerlich vor mich hin, währenddessen saß ich im Taxi auf dem Weg zu meiner neuen Wohnung. „Junger Mann wir sind da“ reißt mich der Taxifahrer aus meinen Gedanken, als der Fahrer zu mir nach hinten guckt halte ich ihm das Fahrtgeld schon hin, mit etwas Trinkgeld da es fast 1 Stunde gedauert hat bis wir angekommen sind. Als ich die Autotür aufmache und aussteige höre ich noch eine Frage von dem Fahrer „Soll ich Ihnen noch mit dem Gepäck helfen?“, „nein danke das schaffe ich alleine“ schnauze ich ihn an und dann mach ich auch schon die Tür zu, aus dem Kofferraum hole ich meine große schwarze Reisetasche raus. Während ich einen Zettel mit der Adresse aus meiner Hosentasche hole, höre ich wie das Taxi im Hintergrund weg fährt.
Mein Blick wandert auf den Zettel in meiner Hand, ich muss in den 24. Stock. Als ich in das Riesen Gebäude vor mir gehe, steuere ich direkt auf den Fahrstuhl zu der seitlich neben dem Eingang liegt. Nachdem ich auf den Knopf vom Fahrstuhl gedrückt habe, nutze ich die Wartezeit um mich kurz umzusehen. Die Eingangshalle ist ziemlich groß und wirkt durch die beige Farbe mit bronzenen Verzierungen sehr edel, mein Gefühl sagt mir das die ganzen Wohnungen hier nicht gerade billig sind. Ich betrete den angekommen Panorama Fahrstuhl und drücke auf den 24. Stock, anscheinend gibt es hier insgesamt 48 Stockwerke. Nach einer gefühlten Ewigkeit komm ich endlich oben an und gehe den rechten Gang entlang bis ich vor meinem Ziel stehen bleibe.

Bevor ich die Klingel betätige, muss ich kurz einatmen und wieder ausatmen, da ich auf das was hinter dieser Tür ist null Bock hab. Ich klingel und muss auch nicht lange warten da geht die Tür vor mir auch schon auf. „Natsu, schön dich endlich mal wieder zu sehen“, werde ich von meinen großen Bruder lächelnd begrüßt. Da ich mir nichts aus Friede, Freude, Eierkuchen mache dränge ich den schwarzhaarigen zu Seite damit ich in die Wohnung kann. „Natsu, könntest du bitte mal mit mir reden?“, nachdem ich meine Tasche im Wohnzimmer auf dem Boden abgestellt habe dreh ich mich sichtlich genervt zu ihm um. „Zeref, warum sollte ich jetzt auf einmal zu dir?“ frage ich meinen großen Bruder, der gerade die Wohnungstür geschlossen hat. Zeref seufzt, „hat Vater dir nichts gesagt? Das würde ihm wieder ähnlich sehen“, „nein hat er nicht, er meinte nur das er keine Kraft mehr hätte“.
Zeref kommt auf mich zu, er sitzt sich auf die braune Couch hinter mir. Ich lehne mich nur dagegen an, der schwarzhaarige seufzt „Vater hat mir gesagt das du die meiste Zeit nur noch am Schule schwänzen bist. Und das du deine Zeit lieber mit irgendwelchen Frauen vertreibst.“ „Ja und?“, antworte ich gleichgültig. Zeref sieht mich mit einem ernsten Ausdruck an, „Natsu du kannst so nicht weiter machen!“ „Was ich mit meinem Leben mache, geht weder dich noch den alten etwas an!“ gib ich nur wütend von mir. Total genervt von dieser Situation greife ich nach meiner Tasche die neben mir steht, „ich verschwinde wieder! Auf so eine scheiße hab ich keinen Bock!“. Auf einmal stand Zeref hinter mir und hielt mich am Handgelenk fest, „du bleibst gefälligst hier!“, in seiner Stimme war ein aggressiver Ton.

Ein paar Sekunden lang starrte ich auf mein Handgelenk, die von meinem Bruder gehalten wird. Mit einem Ruck reiß ich mich von ihm los, „du kannst mich nicht dazu zwingen hier zu bleiben!“ antworte ich ihm in einem ernsten Ton. „Du musst, oder willst du irgendwann dein ganzes Leben im Knast verbringen?“, sah er mich leicht besorgt an. Ich schaue ihn nur noch mit voller Verachtung an, „und wenn schon? Das ist immer noch mein Leben! Was ich mache geht dich einen Scheißdreck an!“. Dann steuerte ich auf die Haustür zu, durch die ich erst vor kurzem hier rein kam. „Natsu, warte!“ ich stoppe vor der Tür, „was ist den noch?“ „Spielst du immer noch gerne Basketball?“. Verwundert drehe ich mich zu meinem Bruder um, „warum interessiert dich das auf einmal?“, meine Skepsis kann ich dabei nicht verbergen. „In der Schule wo du ab morgen hin sollst, gibt es eine Basketball Mannschaft. Soweit ich informiert bin soll der Kapitän ein guter Spieler sein“. Nachdenklich blicke ich ins Leere, es würde mich schon reizen mal wieder zu spielen. Vor allem weil es auf der vorherigen Schule nur Pfeifen gab, die regelrechte Angst vor dem Ball hatten. Seufzend antwortete ich ihm, „nah schön, ich werd mir die Schule einmal anschauen“, bei Zeref machte sich ein lächeln breit. Nach unserem langen Gespräch zeigte er mir mein Zimmer, „ich hätte da noch eine Regel, ich will hier nicht jeden Tag verschiedene Frauen sehen ist klar?“ sieht er mich ermahnend an. „Mal sehen, kommt darauf an wie die Weiber hier auch aussehen“, dann mache ich die Tür zu um etwas Ruhe zu haben.


Damals hatte ich so überhaupt keine Lust auf Schule... Aber heute muss ich sagen das ich froh bin, das ich doch hin gegangen bin. Denn seit dem ersten Tag als ich dort angekommen bin, hat es schon angefangen das sich mein Leben änderte.


~Etwas später woanders~


??? Sicht:

Warum mach ich das eigentlich immer noch? Ich stelle mich jeden Nachmittag hin um Bentos zu machen, aber für was? Ich fühle mich in unsere Beziehung langsam nicht mehr wohl. Ich habe das Gefühl das es mehr ein muss ist, als eine liebevolle Geste. Ich werde durch ein Rütteln aus meinen Gedanken gerissen. „Lu-chan? Ist alles in Ordnung?“, sieht mich meine kleine Blauhaarige Freundin besorgt an. „Ja, alles ist gut. Ich war nur etwas in Gedanken versunken“, sagte ich mit einem aufgesetzten Lächeln. „Das habe ich gemerkt, du hast dir schließlich gerade in den Finger geschnitten“. Jetzt merkte ich erst einen kleinen Schmerz am Finger, ich legte sofort das Messer was ich noch in der anderen Hand hielt weg, um meine kleine Wunde zu versorgen. Nachdem ich ein Pflaster auf den Finger geklebt habe, gehe ich an den Esstisch der in der Küche steht und setze mich auf einen der Stühle. Meine Kindheitsfreundin kommt auch an den Tisch und sitzt sich neben mir auf den Stuhl. „Lu-chan, was ist den los? Du bist schon seit Wochen so nachdenklich“, sie legt ihre Hand auf meine um mir so zu zeigen das sie für mich da ist. Ich seufzte, „Levy-chan ich glaube langsam das ich gar keine Gefühle mehr für Ihn habe“, bei dem Gedanken werde ich etwas traurig. Levy überlegte kurz, „wenn das wirklich so ist, dann solltest du mit Ihm darüber reden. Ich denke so hat eure Beziehung keine Zukunft“, dabei sah sie mir fest entschlossen in die Augen. Meine beste Freundin hat recht, die Beziehung hat schon lange keinen Sinn mehr. Ich muss endlich versuchen etwas zu ändern, auch wenn es nicht einfach wird... da er anscheinend das zu neigt Besitzergreifend zu werden. „Du hast Recht, ich hoffe nur er lässt auch mit sich reden“, antwortete ich leicht besorgt. „Keine Sorge ich lass dich nicht alleine“ sie lächelt mich dabei an.


Hätte ich damals nur schon gewusst wie er wirklich drauf wahr... dann hätte ich mich nie auf eine Beziehung mit ihm eingelassen.
Aber hätte ich dann überhaupt die Möglichkeit gehabt Ihm näher zu kommen? Ich denke nicht, da er mein Retter wahr, ohne es gewollt zu haben.
Review schreiben