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In your Shadow

GeschichteLiebesgeschichte / P6 / Gen
Elijah Mikaelson Kol Mikaelson Marcellus "Marcel" Gerard OC (Own Character)
08.02.2020
13.02.2020
5
10.080
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08.02.2020 1.723
 
„Und nun? Was machen wir jetzt?“ wollte ich wissen.
„Jetzt packen wir ein paar wichtige Sachen ein und gehen direkt zum Dreh, das wir direkt bereit sind für zwischendurch, zum ausbessern.“ Erklärte Julien mir. Wir packten also alles ein was wir brauchten und machten uns auf den Weg.
Ich konnte es kaum fassen, dass ich nun live dabei sein durfte. Das war das ertse mal das ich sowas erleben durfte.
Als wir dort ankamen, war hier schon einiges los. Viele Leute standen herum Einige saßen auf Stühlen. Andere schrien irgendwas in der Gegend rum. Die Szene wurde draußen gedreht. Wir befanden uns sozusagen hinter dem Gebäude und hier war echt alles aufgebaut. Wie eine kleine eigene Stadt sah es beinahe aus. Ich war echt beeindruckt.
„Wow. Das ist ja echt der wahnsinn!“ stieß ich begeistert hervor als wir zu den anderen stießen und mir da erst so richtig das Ausmaß dieses Drehs bewusst wurde.
„Das ist süß wie unerfahren du einfach noch bist!“ kicherte Julien neben mir. Und zog mich direkt an den Rand der Kulisse, wo wir uns neben Julie und ein paar anderen Schauspielern stellten.
„Hey Emilia, hast du dich schon ganz gut eingefunden?“ fragte Julie mich, als sie uns mit einem lächeln begrüßte.
„Ja Danke, ich fühle mich sehr wohl. Julien hat mir alles gezeigt und ab morgen gebe ich dann direkt 100%.“ Versicherte ich ihr.
„100%? Das waren doch heute schon 110% die du da gebeben hast.“ Lachte Julien auf und stubste mir mit dem Ellenbogen in die Seite.
Julie lachte auch. „Und das aus deinem Mund Julien, das soll schon was heißen. Da hast du ja direkt einen guten Eindruck gemacht Emilia.“
Im nächsten Moment ging die erste Szene für diesen Tag los. Und natürlich stand kein geringerer als Nate zuerst vor der Kamera. Es war eine Kampfszene mit anderen Vampiren. Ich stand wie gefesselt da und beobachtete das Schauspiel. Sie mussten es ein paar mal wiederholen bis es für die Produzenten perfekt war, und es dauerte wirklich ne ganze Zeit bis eine solche Szene im Kasten war. So nahm der tag seinen lauf, ein paar mal mussten wir ran und einige ausbesserungen machen und als es dann langsam zum Abend hin dunkler wurde, war der Arbeitstag auch endlich zu ende. Und auch wenn es mega Spaß gemacht hat, so konnte ich nicht leugnen das ich kaputt war.
„Puh das war nen tag was.“ Schnaufte Julien, als wir gerade unsere Sachen zusammen packten. Ich stimmte ihm direkt zu. Dann nahmen wir alles mit und brachten es rein
Als wir aus unserem Schminkzimmer wieder raus gingen wurden wir von einer Stimme aufgehalten.     
„Hey, wartet mal. Habt ihr Lust noch was trinken zu gehen, hier ist ne Bar um die Ecke.“ Es war Claire die vor uns zum stehen kam.
Ich hatte einen kurzen inneren Zwiespalt, denn ich war echt mega müde von meinem ersten Tag und der ganzen Aufregeung. Aber andererseits wollte ich mir das mit ihnen auch nicht entgehen lassen, vor allem um alle einfach etwas besser kennen zu lernen.
„Klar ich bin dabei.“ Julien schien direkt total euphorisch. „Du musst auch unbedingt mit kommen Emmi! Das ist immer super lustig mit allen. Außerdem können wir dann so deinen ersten Tag gelungen ausklingen lassen.“
„Ja, okay, wieso auch nicht.“ Nickte ich ebenfalls zustimmend.
„Uh super, die anderen werden sich freuen.“ Lachte Claire auf und deutete uns an ihr zu folgen.
Als wir draußenwar dort schon eine kleine Gruppe versammelt, die auf uns zu warten schien. Ich sah das unter ihnen auch Nate war. Aber auch Daniel, Joseph, Phoebe, und noch ein paar andere, wo mir die Namen nicht direkt einfielen.
Als Nate mich sah zwinkerte er mir kurz zu, ehe wir auch schon alle gemeinsam los gingen. Wir gingen zu Fuß, da die Bar wohl direkt um die Ecke war.
Und im nächsten Moment kamen wir auf eine Häuser Reihe zu, an deren Ecke eine kleine niedliche Bar war. Drinnen suchten wir uns einen Tisch wo wir alle ranpassten. Was nicht so einfach war, da wir immerhin 9 Personen. Wir fanden einen Tisch an den 6 Personen passten und neben dem Tisch war ein weiterer, an dem der Rest sitzen konnte. Ich wartete bis alle soweit einen Platz gefunden hatte, so blieb ich über und ging zu dem anderen Tisch rüber. Zu mir gesellten sich ebenfalls Nate und Daniel. Ich huschte durch auf die Bank und Nate setzte sich direkt neben mich, Daniel neben ihn.
Ich merkte wie unsere Schultern sich kurz berührten, und rückte wieder ein stückchen zur Seite.
Im nächsten Moment kam auch schon eine Kellnerin und nahm unsere Bestellung auf. Ich entschied mich für einen fruchtigen Cocktail, sowas hatte ich schon lange nicht mehr.
Als wir alle unsere Getränke bekommen hatten nahm Daniel seins in die Hand und hob es hoch. „Auf dich Emmi. Schön das du nun ein Teil unseres Teams bist.“ Sagte er. Alle anderen hoben ebenfalls die Gläser und stießen auf mich an. Ich merkte wie mir etwas warm wurde, dieses im Mittelpunkt stehen, bekam mir einfach nicht so gut.
„Danke ihr lieben, ich weiß eure Freundlichkeit echt zu schätzen. Ich bin wirklich froh bei euch gelandet zu sein.“ Meinte ich, und nahm anschließend einen Schluck von meinem Cocktail.
„Und wir erst. Julien war die letzte Zeit echt unerträglich, seid Sarah uns verlassen hat.“ Sagte Nate nun und musste lachen, als Julien ihn daraufhin böse ansah. „Ihrkönnt einen ja auch manchmal echt Wahnsinnig machen.“ Gab dieser nur zurück, und vertiefte sich dann mit den anderen Mädels in ein Gespräch.
Ich hielt mit Daniel und Nate auch ein wenig smalltalk. Und so verstrich die Zeit. Bis einige von uns sich schon verabschiedeten und die Gruppe sich immer mehr lichtete.
„Ich denke wir sollten uns auch langsam auf den Weg machen. Morgen wird wieder ein harter Tag.“ Meinte Daniel nun ebenfalls. Was ich mir nicht zwei mal sagen ließ und ihm direkt zustimmte. Ich war wirklich Hunde müde. Ein Blick auf mein Handy verriet mir das es bereits 23:30Uhr war. Plötzlich fiel mir ein, das wohl kein Bus mehr fahren würde.
„Oh man, so ein mist.“ Fluchte ich Gedankenverloren als ich im Internet nach der Verbindung suchte, und der nächste Bus tatsächlich erst in einer Stunde fahren würde.
„Was ist denn los Kleine?“ Nate stellte sich neben mich, er hatte mich wohl als einziger gehört, alle die noch über waren klaubten bereits ihre Sachen zusammen und zogen sich an.
Als er so dicht neben mir stand, verschlug es mir kurz die Sprache, ich fing mich aber schnell wieder.
„Ach, ich weiß nur nicht so recht wie ich zu meinem Hotel komme. Der nächste Bus fährt erst wieder in einer Stunde.“ Seufzte ich leicht genervt auf. „Aber vielleicht laufe ich einfach. Ich werd das schon irgendwie finden.“ Überlegte ich weiter laut vor mich hin.
„Du willst doch nicht echt von hier laufen? Und dann alleine. Bist du verrückt?“ Er sah mich mit einer hochgezogenen Augenbraue an.
„Ach ich werde schon nicht entführt...geschweige denn gebissen. Vampire die gibt es nur im Fernsehen, mein lieber.“  Ich musste bei meinen Worten selber etwas schmunzeln.
Nate grinste mich nun an. „Oh vorsicht, vielleicht bin ich ja wirklich ein Vampir, und tarne mich nur durch die Sendung.“
„Ja mit sicherheit.“ Ich musste mich echt anstrenegdn ernst zu bleiben.
Doch plötzlich kam er mir noch näher, strich die Haare an meinem Hals beiseite und beugte sich runter. Sein Atem hauchte auf meine Haut und ich bekam augenblicklich eine Gänsehaut. Wie erstarrt stand ich da, unfähig mich zu bewegen.
„Gib mir dein Blut, ich will es, ich brauch es.“ Hauchte er mir ins Ohr, als er nun tatsächlich vorsichtig in meinen Hals biss. Erschrocken zuckte ich zusammen, hielt die Luft an. Und im nächsten Moment ließ er wieder von mir ab, und lachte. Er lachte einfach.
„Ach Emmi, du hättest mal dein Gesicht sehen sollen! Doch nicht mehr so sicher das es Vampire nicht gibt, was?“
Verdattert starrte ich ihn an. Oh gott...wie peinlich. Hoffentlich hatte das niemand sonst gesehen. Da erst bemerkte ich, das die anderen wohl schon alle nach draußen gegangen waren.
„Hab ich dir Angst gemacht?“ Nate sah mich nun prüfend an, da ich immer noch nichts gesagt hatte.
„Ein wenig.“ Gestand ich. Konnte ihm ja auch schlecht sagen, das es nicht nur das war, sondern iwie noch viel mehr.
„Tut mir leid. Als entschädigung dafür, fahre ich dich auch nach Hause.“
„Das würdest du tun?“
„Klar. Ich kann doch ein kleines, ängstliches Mädchen nicht Nachts alleine durch die Straßen von einer Vampir Hochstadt laufen lassen.“  Etwas belustigt lag sein Blick auf mir.
„Haha, sehr witzig.“ Grummelte ich nur, und wir liefen nebeneinadner her nach draußen. Dort trafen wir noch auf Joseph und Daniel, die noch beisammen standen und sich unterhielten.
„Na könnt ihr beide euch wieder nicht von einander los reissen?“ witzelte Nate, als wir uns zu ihnen stellten.
„Das gleiche könnte ich euch fragen. Wo habt ihr so lange gesteckt? Wir stehen hier bestimmt schon 10 Minuten.“ Gab Daniel schlagfertig zurück.
„Ach ich musste nur Emmi davon überzeugen wie gefährlich es hier bei Nacht sein kann.“ Lachte Nate und stieß mir spielerisch in dei Seiten.
„Haha sehr witzig.“ Ich grummelte leicht. Er machte sich über mich lustig. Wunderbar. Die beiden anderen schienen den Witz natürlich auch direkt verstanden zu haben, denn sie grinsten.
„Ah die Schiene. Du bist echt unverbesserlich Nate.“ Kam nun von Joseph. Doch die Worte gaben mir doch zu denken. Was meinte er mit, die Schiene? Machte Nate sowas öfters? Und in dem Moment hätte ich mich am liebsten seöbst geohrfeigt. Was dachte ich denn? Das er keine anderen Mädchen trifft, oder vielleicht gar eine Freundin hat? Nur weil er mich nach hause fuhr und wir uns für einen kurzen Moment sehr nahe waren, hieß das noch lange nichts.
„Lasst mal los gehen, immerhin müssen wir wieder ganz zurück zum Studio.“ Meinte Nate nur, ohne weiter auf das Gesagte einzugehen. Und ich merkte wie ich langsam anfing zu frösteln. Es war doch um einiges kälter geworden. Weshalb ich mehr als froh war, das wir uns endlich in Bewegung setzten.
Während wir auf dem Rückweg zu den Autos waren, blödeten die Jungs weiter rum, ich lief schweigend neben ihnen her, musste ab und an aber lachen, weil sie teilweise wie kleine Kinder waren.
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