Angst verbindet

OneshotRomanze, Schmerz/Trost / P12
Hanna Winter Prof. Dr. Alexander von Arnstett
07.02.2020
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Angst verbindet


Professor Dr. von Arnstett und Hanna Winter



Erneut machte sich Panik in Hanna breit. Sie saßen bereits seit einer Stunde in diesem Fahrstuhl und noch immer hatte sich nichts getan. Ihre Angst war groß und übernahm langsam aber sicher die Kontrolle über sie. Noch nie war sie in so einer Situation gewesen und schon gar nicht mit ihm.

Er wusste nichts von ihrer panischen Angst in engen Räumen. Stets hatte Hanna es gut verdrängen können oder kam gar damit zurecht, aber dieser Fahrstuhl erwies ihr alle Ehre. Wäre Betty anstelle von ihm hier, wäre alles viel erträglicher, aber er war der Professor des Hauses.

Sie beide waren zwar mittlerweile schon beim „Du“, aber sie machte sich Sorgen darum, wie er reagieren würde, wenn er wüsste, dass sie Klaustrophobie hatte. In ihrem Kopf drehte sich alles. Hanna konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen und wusste nicht, was sie tat. Ihre Körperbeherrschung schwand mit jeder Sekunde, die sie länger in diesem Raum gefangen war.

Eigentlich hätte sie viel lieber hier gesessen und an die schöne Zeit mit Alexander gedacht, aber in ihrem Kopf war neben der panischen Angst nichts Anderes als Leere. Sie nahm ihre zitternden Hände und bewegte sie vorsichtig in Richtung Hals. Sie merkte ganz deutlich, dass ihr Puls schneller schlug als sonst. Es beruhigte sie nicht wirklich, dass ein Arzt in ihrer Nähe war.

Erneut wurde ihre Atmung schneller und die Panik stieg. Sie konnte sich kaum noch beherrschen. Am liebsten hätte sie zwischenzeitlich lauthals geschrien und geweint, aber das konnte sie auf keinen Fall, während er mit im Raum war. Er würde sie auslachen und dann war es das mit der guten Beziehung der beiden.

„Du musst ganz ruhig atmen. Atme gegen meine Hand“, sprach er erneut auf sie beruhigend ein. Sie hatte schon immer gewusst, dass er ein einfühlsamer Mensch war, aber noch nie hatte sie seine Sorge am eigenen Leib erlebt.

Hanna fokussierte sich voll und ganz auf ihre Atmung und versuchte, die erneute Luftnot unter Kontrolle zu bekommen, doch es gestaltete sich zunehmend schwieriger. Mit jeder Atemnot wurde es für Hanna anstrengender und unmöglicher, wieder in einen vernünftigen Rhythmus zu kommen. Sie war bereits nach einer Stunde schon so erschöpft, dass sie nicht mehr lange durchhalten würde. Die sonst so starke und taffe Hanna war am Ende ihrer eigenen Kräfte und wünschte sich nichts sehnlicher, als dass sich der Fahrstuhl wieder in Bewegung setzen würde und sie endlich wieder ans Licht kommen konnte. Denn auf ihrer Stirn stand der Schweiß seit der ersten Minute und sie wusste ganz genau, dass sie es nicht mehr lange durchhalten würde. Ihr eigener Körper würde unter dieser Angst versagen.


Nachdem sie sich endlich einigermaßen beruhigt hatte und ihre Atmung wieder auf eine einigermaßen normale gesunken war, ließ Hanna sich an der Fahrstuhlwand hinuntergleiten. Es war mit Abstand der schlimmste Albtraum seit langem.

„Es wird alles gut. Du hast das häufiger, oder?“, fragte Alexander mit ruhiger und sanfter Stimme und beobachtete Hanna ganz genau. Sie erkannte hierbei wieder einmal das seine Stimme von etwas Rauem untermalt war. Schon länger empfand er mehr als nur die reine Freundschaft zu ihr. Die gemeinsamen Abende mit ihr beim Squashspielen hatten ihm stets gefallen und ihn irgendwann mehr für sie empfinden lassen.

So professionell und korrekt Hanna bei der Arbeit auch immer sein mag, so aufgeschlossen und fröhlich war sie beim gemeinsamen Spielen mit ihm. Es tat ihm deshalb einfach umso mehr in der Seele weh, Hanna in diesem Moment so leiden zu sehen. Am liebsten würde er etwas für sie tun, doch er war machtlos. Diese Angst war tückisch und er konnte sie nicht kontrollieren. Einzig und allein konnte er ihr helfen, das Ganze durchzustehen.

„Ich habe das seit meiner Kindheit. Es kommt und geht, aber eigentlich konnte ich damit immer leben, aber diese lange Zeit hier in diesem Fahrstuhl. Es macht mir Angst. Es engt mich ein“, beantwortete Hanna seine Frage stotternd und war den Tränen nahe, doch sie wollte vor ihm stark sein.

„Das wird alles schon. Ich bin bei dir“, flüsterte er und versuchte, Hanna in irgendeiner Art und Weise Mut zu machen. Auch seine Stimmung war gesunken. So hatte er sich anfangs noch über diesen kleinen Zusammenstopp gefreut, so sehr hoffte er nun, dass alles bald ein Ende nehmen würde.

„Danke, dass du mir hilfst, das hier alles durchzustehen. Ich weiß, dass ich gerade wirklich nicht einfach bin.“
Die Stimmung im Fahrstuhl war angespannt, aber in einer eigenen Art und Weise wirkte sie vertraut und harmonisch.

„Du bist auf keinen Fall anstrengend. Ich mache das gerne und für dich sowieso“, erwiderte Alexander und löste damit in Hanna ein zusätzliches Gefühl aus. Er war sich mittlerweile wirklich sicher, dass Hanna nicht nur eine gute Freundin war, aber die Angst, diese tolle Freundschaft mit seinem Geständnis zu zerstören, war größer.

Hanna hingegen war noch immer verunsichert. Hatte sie Betty doch letztens erst noch gesagt, dass sie nichts für ihn empfand, so war sie sich in diesen Momenten immer unsicherer. Er stand ihr bei und war für sie da. Zwischenzeitlich vermittelte er ihr sogar das Gefühl, dass sie bei ihm sicher und geborgen war.

Um nicht weiter darüber nachzudenken und sich wieder auf ihre Angst zu konzentrieren, nahm Hanna ihr Handy aus der Tasche. „Mist, noch immer kein Netz. Die müssen uns hier doch endlich mal herausbekommen. Das kann doch nicht so ewig dauern“, fluchte Hanna noch immer den Tränen nahe. Es war noch immer nichts geschehen. Sie hatte immer wieder versucht, Kontakt aufzunehmen, aber es blieb erfolglos. Vorhin hatte man ihnen über einen kurzen Kontakt gesagt, dass der Fehler noch immer nicht gefunden sei und der Techniker weitersuchen würde, doch dieser Kontakt war schnell wieder abgebrochen.

„Die werden uns mit Sicherheit ganz bald hier rausholen und nun lass uns das Beste aus der Situation machen. Ich weiß, dass das leichter gesagt als getan ist für dich, aber gemeinsam werden wir das mit deiner Angst schaffen. Du wirst hier lebend wieder rauskommen und ich werde dir dabei helfen.“ Da war es wieder, dieses Kribbeln, welches er mit genau diesen Sätzen in ihr auslöste. Hanna war verwirrt. So hatte er ihr in den letzten Tagen immer wieder die kalte Schulter gezeigt, so sehr sorgte und kümmerte er sich jetzt um sie.

Auf seinen Satz folgte eine lange Zeit des Schweigens. Niemand traute sich, etwas zu sagen und doch verspürten beide den Drang, endlich erlösend miteinander zu reden. Schon viel zu lange verheimlichten sie sich gegenseitig ihre Gefühle.

„Ich hoffe, dass ich dich nicht allzu sehr mit meiner Aussage vor ein paar Tagen verschreckt habe. Ich hatte einfach Sorge, dass das Getratsche dann anfängt und dir Dinge unterstellt werden“, unterbrache er die Stille und erklärte sich erneut für sein Handeln, obwohl er ganz genau wusste, dass er damit nur das Gegenteil erreichte und Hanna nicht glücklich machte. Sie beide liebten das gemeinsame Squashspielen und für die Krankenschwester war diese abweisende Nachricht ein Schritt in die falsche Richtung.

Im ersten Moment hatte es sie hart getroffen, dass er sie angelogen hatte und das gemeinsame Spielen vorerst aufs Eis gelegt hatte, doch ziemlich schnell war ihr klargeworden, dass er mehr empfinden könnte und damit lediglich Distanz schaffen wollte. Doch seit sie hier mit ihm in diesem Fahrstuhl eingesperrt war, wusste sie nicht mehr, ob sie wirklich der Meinung war, dass auch sie nicht mehr für ihn empfand. In seiner Nähe schlug ihr Herz schneller. Auch hier im Fahrstuhl, wobei ein Großteil von ihrer Angst kam, aber er war derjenige, der für sie da war und sie beruhigte.

„Nein, du hast Recht, das gibt alles nur Gerüchte und so scheint es besser“, erwiderte Hanna und erneut folgte ein langer Moment des Schweigens. Sie dachte über ihre Sätze nach und bereute sie zugleich. Ihr waren die Gerüchte der anderen egal. Sie liebte das gemeinsame Spielen mit ihm und es half ihr so oft, aus ihrem anstrengenden Alltag herauszukommen und abzuschalten.

Es war nichts zuhören und beide hingen ihren Gedanken nach. Während Alexander die ganze Zeit an Hanna denken musste, keimte in ihr langsam wieder die Panik auf. Mittlerweile waren fast zwei Stunden vergangen, in denen sie kein Kontakt mehr zur Außenwelt und zu ihrer besten Freundin gehabt hatte. Dies war einfach einer dieser Momente, in denen sie Betty mehr denn je brauchte. Betty war ihr Anker in solch einer Situation und mit ihr konnte sie einfach über alles reden. Alexander war zwar ein guter Freund, aber er war eben auch in irgendeiner Art und Weise ihr Chef. Und genau diesem würde man nicht all seine Sorgen und Probleme erzählen. Schon gar nicht, wenn dieser sogar Teil des Problems war.

Erneut erfüllte sich der Raum mit Stille und keiner wagte, etwas zu sagen. Die Gesprächsthemen waren aufgebraucht, keiner wollte etwas Falsches sagen und doch hatten beide Gesprächsbedarf. Die anfangs erneut aufkeimende Panik wurde immer größer in Hanna. Schweiß bildete sich auf ihrer Stirn und ihr Atmung wurde schneller und unregelmäßig. Sie bekam Angst und griff aus Reflex nach der Hand von Professor Dr. von Arnstett. Sie brauchte jemanden, der sie hielt und ihr Kraft gab.

Etwas verwundert schaute Alexander sie an, doch er ließ es zu. Er konnte in ihren Augen pure Angst und Verzweiflung sehen und es traf ihn wie ein Stich ins Herz. Ihre Atmung normalisierte sich langsam, blieb aber unregelmäßig. Sie war in keiner guten Verfassung mehr und er war sich sicher, dass sie nicht mehr lange aushalten würde. Ihr Körper würde unter der Angst zusammenbrechen.

„Hanna, gemeinsam schaffen wir das.“ Seine Stimme war leise und enthielt wenig Hoffnung und Mut, aber schaffte es, mit genau diesen Worten Hanna ein wenig aufzubauen. Auch er war langsam erschöpft. Ihm wurde zunehmend wärmer.


Nach einer Weile, in der sich noch immer nichts im Fahrstuhl getan hatte und auch niemand etwas sagte, sprang Hanna auf und drückte wie wild auf den Knöpfen des Fahrstuhls umher. All ihre Vernunft war der Angst gewichen. Sie konnte nicht mehr länger rumsitzen und sich ihrer Angst ergeben, denn es war mittlerweile soweit gekommen, dass ihre Angst die völlige Kontrolle über sie übernommen hatte. Hanna hatte keine Ahnung, was sie dort genau tat, aber ihr Kopf hoffte, mit dem Drücken der Knöpfe etwas bewirken zu können. Dem Sprung von Hanna folgte direkt der Professor, der versuchte, Hanna sanft zu beruhigen.

„Hanna, beruhige dich. Wir werden beide hier rauskommen, aber es bringt nichts, wenn du dich jetzt noch weiter verrückt machst“, sprach er beruhigend auf die hysterisch gewordene Hanna ein und zog sie in seine Arme, welche er beschützend um sie legte. In Hanna brach nun endgültig der Damm und sie ließ ihren Tränen freien Lauf. Sie konnte nicht mehr. Während Hanna sich kaum beruhigen konnte, kam Alexander sich ein wenig hilflos vor. Er wollte für Hanna da sein, wusste aber nicht, wie er sie beruhigen sollte. Anstatt wohlmöglich irgendetwas Falsches zu sagen, schwieg er lieber und wartete, bis sie sich langsam beruhigt hatte. Seine kreisenden Handbewegungen auf ihrem Rücken schienen schnell Wirkung zu zeigen, denn Hannas Atmung stabilisierte sich rasch und Hanna löschte sich nach einiger Zeit, in der sie kaum noch geweint hatte, aus seinen starken Armen. Kurz wischte sie sich ihre Tränen aus dem Gesicht und dann stand sie direkt vor ihm. Beide blickten sich tief in die Augen und dann machte es klick. Ohne dass einer der beiden etwas sagte, näherten sich ihre Lippen und besiegelten dieses schreckliche Abenteuer mit einem Kuss.

Es dauerte seine Zeit, bis die beiden sich voneinander lösten und sich wieder direkt ansahen. Beide wollte so viel sagen, doch Hanna verspürte, wie ihre Atmung wieder einmal versagte und schneller wurde. Die Abstände zwischen der Atemnot wurden immer kürzer und sie wusste genauso wie der Professor, dass dies kein gutes Zeichen und ihr Körper am Ende war. Sie wusste nicht, ob es von dem Kuss und der damit einhergehenden Überraschung kam oder ob ihre Klaustrophobie im Spiel war. Sie hyperventilierte förmlich und sackte auf den Boden. So schnell wie dies geschah, konnte Alexander gar nicht reagieren und Hanna fiel dumpf mit ihrem Kopf auf den Boden. Die Bewusstlosigkeit hatte die Kontrolle über ihren Körper übernommen.

Alexander kniete sich sofort neben sie und klopfte ihr auf die Wangen, doch Hanna reagierte kaum. Ihr Körper war sichtlich erschöpft.
„Hanna, bitte gebe nicht auf. Nicht jetzt, wo es gerade so weit ist“, flüsterte er den Tränen nahe und nahm ihre Hand in seine, nachdem er Hanna in die stabile Seitenlage gelegt hatte.
Sachte in diesem Moment setzte der Aufzug sich wieder in Bewegung. Der Techniker schien es geschafft zu haben, doch Hanna war bereits bewusstlos.

Die Türen öffneten sich und der verzweifelte Professor blickte in die Gesichter von Betty, Dr. Stern, Schwester Ava und Frau Pohl.


„Was…was ist passiert?“, fragte Betty, während sie diese Frage kaum über die Zunge brachte. Sie sah lediglich den leblosen Körper ihrer Freundin auf dem Boden und war wie versteinert. Frank reagierte sofort und handelte. Er holte eine Trage und hob Hanna gemeinsam mit dem verzweifelten und erschöpften Professor auf die Trage.

„Sie hat hyperventiliert und dann ist sie nur noch bewusstlos auf den Boden gesunken“, berichtete der Professor wieder in seinem Element. Auch wenn er versuchte, ernst zu bleiben, so nahm es ihn deutlich mit, dass Hanna auf dieser Trage lag.

„Wir bekommen das schon wieder hin. Wir geben ihr jetzt eine Infusion und bringen sie auf ein Zimmer. Sie wird mit Sicherheit schnell wieder aufwachen, ihr Körper muss sich lediglich von all den Strapazen erholen. Für Hanna waren diese dreieinhalb Stunden in diesem Fahrstuhl eine regelrechte Qual. Ihr Körper und sie haben darunter gelitten“, erklärte Frank genau, obwohl er wusste, dass der Professor all dies selbst wusste.

Während Betty und der Professor versteinert neben der Trage standen, legte Frank Hanna einen Zugang und brachte sie danach auf ein Zimmer, in welchem sie sich erholen sollte.


„Betty“, sprach Hanna erleichtert, als sie ihre Augen öffnete und ihre beste Freundin erblickte. Hanna wollte aufstehen und Betty in den Arm nehmen, doch Betty drückte sie zurück und nahm sie in den Arm.
„Dein Körper braucht noch etwas Ruhe. Es war wirklich nicht leicht für dich“, erwiderte Betty sanft und setzte sich zu ihr auf die Bettkante. Die Sorge und Angst, die um Hanna gehabt hatte, ließ sie sich nicht anmerken.

„Nie wieder werde ich in diesen Fahrstuhl steigen“, sagte Hanna und atmete erleichtert aus. Sie merkte selbst, dass ihr Körper noch immer geschwächt war.

„Draußen wartet jemand auf dich, der sich wirklich Sorgen um dich gemacht hat“, sagte Betty und deutete in Richtung Tür. Als Hanna sie fragend ansah, sagte Betty lediglich: „Alexander.“
„Ohne Alexander hätte ich das nicht geschafft. Er war im Fahrstuhl für mich da. Bitte hole ihn rein. Ich muss mit ihm reden“, flehte Hanna schon recht und schaute ihre beste Freundin bittend an.

Betty schmunzelte daraufhin nur und stand auf, um den Professor rein zu bitten.
„Ich lass euch beiden dann mal alleine“, sagte Betty noch immer schmunzelnd und warf Hanna einen vielsagenden Blick zu. Sie musste sich das Lachen wirklich verkneifen. Hatte Hanna doch die ganze Zeit felsenfest behauptet, dass zwischen ihr und dem Professor nichts sei.


„Hanna, ich bin so froh, dass dir nichts Ernsthafteres passiert ist. Ich hätte mir das nie verziehen können. Meine Nachricht mit der Verletzung und dem Rückzug tut mir leid. Ich wollte dich nicht anlügen, aber ich hatte Angst, dich in eine unangenehme Situation zu bringen“, begann Alexander, sich zu erklären, doch schnell legte Hanna ihm ihre Finger auf den Mund, um ihm zu symbolisieren, dass er leise sein sollte.

„Es ist alles gut. Ich habe es selbst ja nicht wahrhaben wollen und dir gegenüber behauptet, dass alles gut sei und ich auch gegen das Getratsche bin“, rechtfertigte Hanna sich und schaute Alexander tief in die Augen.

Dies war für beide der Moment. Langsam näherten sich ihre Lippen erneut und keiner konnte die beiden mehr trennen. Ihre Lippen trafen aufeinander und die Liebe war damit besiegelt. Es sollte der Start einer harmonischen und liebevollen Beziehung werden.

Der Albtraum im Fahrstuhl hatte Hanna dem entscheidenden Mut gegeben und sie darin bestärkt, sich endlich ihre Gefühle einzugestehen. Er war einfach die ganze Zeit für sie da gewesen und hatte sie beruhigt.


Wenn wir uns doch lieben, warum tun wir uns dann weh. In Sachen Liebe sollte man immer auf seine Gefühle hören und sie nicht ewig verdrängen, bevor es zu spät ist.



Hallo,
da 'Chancen' nun mit Abstandzu meiner Lieblingsfolge geworden ist, konnte ich einfach nicht anders, als diesen OneShot zu schreiben. Wie ihr seht, ist er länger geworden, aber ich muss sagen, dass er mir eigentlich ganz gut gefällt, dennoch hat @himmelssturmer32 mich etwas ermuntert, ihn zu veröffentlichen.

Über Meinungen, Anregungen oder ähnliches würde ich mich sehr freuen. Gerne auch mit konstruktiver Kritik oder ähnlichem.

Sehr wahrscheinlich wird künftig häufig etwas hier kommen.

Liebe Grüße,
EndlessDream01
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