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Die Frau des Musketiers

GeschichteAllgemein / P18
Aramis Athos D'Artagnan OC (Own Character) Porthos Tréville
07.02.2020
21.11.2020
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21.11.2020 912
 
Mithilfe von Vaters neuen Kontakten konnte ich ein Landhaus weit von den Pariser Mauern entfernt erwerben. Dort wollte ich mit Athos hinziehen. Natürlich würde Athos sich darauf nicht einlassen. Denn so weit ausserhalb von Paris ist keine Schänke in der nähe, wo er Alkohol hätte herbekommen können. Aber genau das war meine Absicht. Also informierte ich Athos nicht über meinen Plan. Ich liess heimlich nach und nach meine Sachen in das Landhaus bringen. Um Athos in das Landhaus zu bekommen, brauchte ich Vaters hilfe. Er lud Athos zum trinken ein. Das liess er sich natürlich nicht 2 mal sagen. Vater liess Athos trinken und trinken, bis er das Bewusstsein verlor. Dann brachten wir mit einem Wagen Athos nach draussen. Dort zog Raoul den friedlich schlafenden Athos durch die Stadt. Mitten in der Nacht, bis wir das Landhaus am frühen morgen erreichten. Mit Vaters Hilfe legte ich Athos ins Bett. Er merkte nichts von der ganzen Aktion, bis er mit einem brummenden Schädel aufwachte, als die Sonne ihm ins Gesicht schien.
"Was... Wo bin ich...", sagte Athos und erhob sich langsam keuchend.

"In Boulogne-Billancourt.", sagte ich lächelnd.
"Was?! Warum sind wir hier?", sagte er böse.
"Weil ich es für das beste hielt.", sagte ich.
Athos wollte aufstehen, aber der Alkohol sorgte dafür, dass er aus dem Bett fiel.
"Sieh dich doch an, was der Alkohol aus dir gemacht hat. Ich möchte keinen Ehemann, der sich nur betrinkt. Ich möchte einen Ehemann der die Familie versogen kann, die wir gründen wollen.", sagte ich.
"Du bist ein Weib, das ist nicht deine Angelegenheit!", sagte er als er sich aufrappelte. Er packte mich an den Schultern und schubste mich zu Boden. Dann trat er aus dem Haus.
Ich saß schwer atmend am Boden. Nie hätte ich gedacht, dass Athos mich körperlich angehen würde. Athos wankte draussen herum und versuchte, sich zu orientieren. Ich erhob mich langsam und folgte ihm.
"Ich habe das zu deinem Besten getan!", rief ich.
"Einen Dreck hast du!", fluchte er und wollte offensichtlich zurück nach Paris.
"Athos, du kannst doch so nicht weitermachen!", rief ich und lief ihm hinterher. Ich konnte ihn am Arm packen.
"Lass das!", fluchte er und wollte mich abschütteln. Doch dies gelang ihm nicht in seinem Besoffenem Zustand. Stattdessen begab er sich in die rechte Position, dass ich ihm eine Backpfeife verpassen konnte.
"Wie kannst du es wagen...", grummelte er und packte mich unsanft am Handgelenk. Er machte kehrt und zog mich hinter sich her.
"Lass los, das tut weh!", flehte ich, doch er ignorierte es. Er zerrte mich zurück ins Haus und packte mich dann am Nacken. Er beugte mich übers Bett und wurde nun richtig grob. Ich stand über das Bett gebeugt und stützte mich mit den Händen auf der Matratze ab. Athos riss meinen Rock hoch.
"Was soll das werden?", fragte ich und blickte über die Schulter zu ihm. Sein Gesichtsausdruck machte mir irgendwie angst. Athos packte mich wieder am Nacken um mich in die Ausgangsposition zu zwingen und dann drang er ohne jede vorwarnung in mich ein. Es tat unheimlich weh.
"Au! Lass das... das tut weh... bitte...", wimmerte ich, doch Athos zeigte sich unbeeindruckt. Er stiess in immer schneller werdeneden Tempo zu und ich spürte den Schmerz immer mehr zunehmen. Ich ertrug es kaum noch, als Athos die Tortour endlich beendete indem er in mir kam.
Ich sank keuchend und schluchzend auf die Knie. Ich hörte Athos schwer hinter mir atmen.

Es war die ganze Zeit so gewesen, als hätte Athos alles gedämpft wie durch einen schleier wahrgenommen. So war es oft, wenn er betrunken war. Doch plötzlich wurde alles klarer. Er sah Jeanne vor sich am Bett kniend sitzen. An ihren Beinen konnte er Blut sehen. Was war geschehen? War sie verletzt?
"Was ist passierr?", fragte er. Er trat auf Jeanne zu und legte seine Hamd auf ihre Schulter, die sie aber unsanft wegschlug.
"Fass mich nicht an!", sagte sie mit einer Mischung aus Angst un Zorn.
Athos erinnerte sich nicht, was geschehen war, aber Jeanne wich vor ihm zurück, als hätte sie Angst vor ihm. Athos blickte erschrocken auf seine Hände, daran sah er auch leichte rückstände von Blut und ihm wurde bewusst, dass er Jeanne verletzt hatte: "Was habe ich getan?", fragte er.
"Du hast dich an mir vergangen!", fluchte sie schluchtzend, "Das hat der Alkohol aus dir gemacht!"
"Ich?", Athos ging erschrocken einen Schritt rückwärts. Schon wieder. Schon wieder hatte er einer Frau Leid zugefügt. Dabei wollte er das gar nicht. Sein Vater hatte ihm so erzogen, immer zuvorkommend und freundlich zu Frauen zu sein und niemals gegen sie die Hand zu erheben, denn sie waren diejenigen, die eine Familie wachsen liessen. Athos seinerseits sank nun auf die Knie: "...Ich wollte das nicht... das musst du mir glauben."
Jeanne eehob sich langsam und unter Schmerzen im Unterleib: "Lass von dem Alkohol ab. Das ist das einzige, dss uns beide retten kann. Der König bezahlt meinen Vater grosszügig, aber wir könnem nicht ewig davon anhängig sein."
Athos senkte den Kopf: "Ich kann verstehen, wenn du mich vor die Türe setzt, nach allem was ich getan habe..."  
Jeanne schwieg und bewegte sich langsam ins Bad um sich zu waschen und zu versorgen.
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