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Ein Abschied für immer?

von Lady0409
Kurzbeschreibung
KurzgeschichteAllgemein / P12 / Gen
Dr. Lea Peters Tim Peters
07.02.2020
13.04.2020
13
29.810
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15.03.2020 2.647
 
Kapitel 7
Aus ehemaligen Feinden werden Freunde

Die restliche Nacht verging und dem kleinen Tim ging es durch das Medikament zum Glück wieder besser und am nächsten Morgen weckte Lea ihren Sohn liebevoll mit einem sanften Kuss auf die Wange.

„Guten Morgen… Guten Morgen, mein kleiner Schatz. Hast du gut geschlafen? … Hat mein Süßer heute Nacht nach dem Beruhigungsmittel endlich schlafen können, mein Schatz?“, erkundigte sich die Neurochirurgin bei ihrem kleinen Sohn. „Hat mein kleiner Schatz gut geschlafen?“
Tim gähnte herzzerreißend und Lea streichelte ihrem kleinen Sohn liebevoll über den Kopf. „Siehst du, mein… Siehst du, mein kleiner Schatz. Wir kriegen dich heute bestimmt schon… Wir kriegen dich heute bestimmt schon wieder… nach Hause. … Aber jetzt machen wir erst einmal noch eine genaue… noch eine genaue Untersuchung bei meinem kleinen Mann. … Schau mal, wer da kommt.“

Die Tür zum Krankenzimmer des kleinen Tim öffnete sich sogleich und herein traten die Pflegedienstleiterin Arzu und ihr Mann Doktor Brentano.

„Wie geht es Tim denn heute Morgen? Hat sich der Kleine denn… Hat sich der Kleine denn von dem Problem heute Nacht erholt?“, erkundigte sich die Krankenschwester sogleich bei der Neurochirurgin und Lea sah auf ihren kleinen Sohn, bevor sie antwortete: „Ja… Ja, ich denke, der kleine Mann hat sich erholen können. … Siehst du, Tim. Da ist doch schon… Da ist doch schon die Nacht wieder vorbei. Heute kannst du bestimmt wieder nach Hause. … Ja, siehst du… Siehst du, mein Schatz. Wir kriegen dich heute bestimmt schon wieder nach Hause.“, erklärte die Neurochirurgin und erkundigte sich anschließend bei ihrem Kollegen: „Meinst du denn eigentlich auch, dass Tim heute wieder nach Hause kann?“
„Ich denke, ja. … Dein kleiner Tim wird sicherlich heute Nachmittag aus der Klinik entlassen werden können. Wir haben durch die Überwachung keinerlei Symptomatik für einen Schädel-Hirn-Trauma finden können. … Na, Tim. Dir geht es schon wieder gut… Wir kriegen dich auf die Beine.“, erklärte Philipp mit einem Blick auf seinen kleinen Patienten, der nun wieder auf dem Arm seiner Mutter saß und ganz leise zu schluchzen begann: „Mamii… Mami… Mamma…“

„Du brauchst doch jetzt nicht nach Mama rufen, mein kleiner Schatz… Jetzt werden wir erst einmal schauen, wie… wie es dir heute Morgen geht.“, meinte die Neurochirurgin zu ihrem kleinen Sohn und gab ihm einen Kuss auf den Kopf, bevor Tim noch kräftiger zu weinen begann. „Mama… Mama…“

„Mein armer… Mein armer, kleiner Schatz… Es ist doch alles gut. Wir bringen dich heute Früh… heute Früh oder spätestens heute Nachmittag zu einer kleinen Untersuchung und dann gehen wir wieder zusammen nach Hause, wenn alles in Ordnung ist.“, erklärte die Neurochirurgin ihrem kleinen Sohn und gab dem Jungen einen liebevollen Kuss auf die Wange. „Du bist ein sooo lieber Junge. … Jaa, ich bin ja da. … Wann willst du den Kleinen zur Abschlussuntersuchung abholen?“
„Das wollte ich jetzt tun, damit du den Kleinen nach dem Mittagessen dann wieder nach Hause mitnehmen kannst. … Ich habe auch schon mit Doktor Hoffmann gesprochen; er hat mir erzählt, wie es dem Kleinen heute Nacht ging. … Na, Tim… Dir hat es bestimmt gar nicht gefallen, als sich der Onkel Doktor um dich gekümmert hat. Aber jetzt schauen wir beide erst einmal, wie es dir wirklich geht…“, meinte der Oberarzt und Neurochirurgin Lea nahm ihren kleinen Sohn auf den Arm, bevor sie sich auf den Weg in den Behandlungsraum machte, wohin sie von Philipp und Arzu begleitet wurde.


Im Untersuchungsraum angekommen legte Lea ihren kleinen Sohn vorsichtig auf die Liege und Philipp, der bereits das Stethoskop aus seinem Kittel geholt hatte, steckte es sich in die Ohren, während Lea ihrem kleinen Sohn das Oberteil seines Bob der Baumeister-Schlafanzugs hoch zog und sanft über die Wange des kleinen Jungen streichelte.

„Na… Na, Tim. Jetzt hör ich mir einmal an, wie du atmest… Das machst du ja toll. Ganz ganz prima, Tim. Da ist die Mami ganz stolz auf dich. … Das klingt erst einmal sehr gut. Einen Infekt kann ich als Grund für die schwere Nacht von Tim bereits ausschließen. Jetzt schaue ich mir noch das Herz des Kleinen an. … Das tut dir doch auch gar nicht weh, Tim. Ich bin ja ganz ganz vorsichtig…", beruhigte Philipp den kleinen Jungen und Lea gab ihrem Sohn, der trotz der liebevollen Worte seiner Mutter und seines behandelnden Arztes lauthals zu schreien anfing, einen sanften Kuss auf die Wange.

„Ich bin ja bei dir, mein kleiner Engel. Ich passe auf meinen kleinen Sohn auf. Du musst jetzt nicht mehr weinen… Siehst du, mein kleiner Engel. Jetzt wird es ja wieder gut.", beruhigte die Neurochirurgin ihren kleinen Jungen und fühlte, wie sich Tim immer mehr gegen die Untersuchung durch Philipp wehrte.
„Aua… Aua… Mama… Aua Mama… Mamiii Mami… Mami…", wiederholte der kleine Junge plötzlich immer wieder und Lea gab ihm noch einen Kuss auf die Stirn, bevor der erfahrene Oberarzt nickte und meinte: „Herz und Lunge sind soweit o.B.; aber ich würde gerne wissen, warum er jetzt zu jammern anfängt… Tim, machst du denn einmal kurz den Mund gaaanz weit auf. Ich möchte in deinen Hals gucken… Komm, ich mache nichts. Ich nehme nur einen kleinen Spatel…"

Mit dem Holzspatel, den Oberarzt Philipp nun in der Hand hielt, drückte der erfahrene Mediziner nun ganz vorsichtig die Zunge von Tim nach unten und Lea hielt den Kopf ihres Sohnes ein wenig nach hinten, damit das Licht der kleinen Lampe in Philipps linker Hand in den Hals des kleinen Jungen leuchtete.

„Na, Tim. Das ist ja ohne… Das ist doch ganz ohne Aua Aua, was ich hier bei dir mache…", meinte der Arzt zu seinem kleinen Patienten und erklärte der Mutter seines Patienten: „Der Rachen von Tim ist ein kleines bisschen entzündet… Ja, Tim. Ich weiß. Das gefällt dir gar nicht. Aber… Aber es ist alles gleich wieder vorbei. … Ich denke, das ist eine kleine Angina, die sich anschleicht. Wir werden Tim allerdings trotzdem entlassen können. … Na, Tim. Siehst du, jetzt wird alles wieder gut und heute Nachmittag darfst du nach Hause. Aber jetzt machen wir noch eine kleine Aufnahme von deinem Bauch. … Ich sehe mir noch einmal mit dem Ultraschall den Bauchraum von Tim an; nicht, dass er vielleicht doch noch eine innere Blutung hat, von dir wir momentan noch nichts merken.“, gab der ehemalige Kommilitone von Lea seiner Kollegin beruhigend als Erklärung für die nächste Untersuchung.

„Das… Das hätte ich jetzt sowieso vorgeschlagen. … Tim, wir sind doch ganz vorsichtig bei meinem kleinen Jungen. Du brauchst keine Angst zu haben, mein kleiner Engel. Mama wird dich doch heute Nachmittag wieder mit nach Hause nehmen. Da brauchst du wirklich gar nicht weinen; Mama passt auf dich auf. … Wir wollen doch jetzt auch nur noch in deinen Bauch schauen. Das ist gar nicht schlimm, versprochen, mein Engel.“, beruhigte die Neurochirurgin ihren kleinen Sohn und gab Tim einen Kuss auf den Kopf.

In der Zwischenzeit bereitete Philipp, der seine kleine Lampe wieder in den Kittel gesteckt hatte, schon einmal das Ultraschallgerät für die anschließende Untersuchung vor, während die erfahrene Neurochirurgin, die ihrem dreijährigen Sohn bei der Untersuchung beistand, Tim vorsichtig dazu brachte, sich auf den Rücken zu legen. „Du brauchst nicht weinen. … Du kennst das doch schon… Der liebe Onkel Philipp macht keine schlimme Untersuchung mit meinem Spatz… Wir kriegen das hin. … Komm, mein Schatz. Wir kriegen dich schnell wieder auf die Beinchen.“

Beruhigend streichelte die Neurochirurgin ihrem weinenden Sohn über den Kopf, während Philipp bereits das Kontaktgel auf dem Bauch von Tim verteilte. „Siehst du, mein kleiner Schatz. Wir kriegen alles wieder in den Griff. … Schatz, schau mal. Die Mama hält deine Hand fest und der liebe Onkel Doktor macht ein bisschen Gel auf den Bauch. Das tut nicht weh… Schau mal, jetzt gucken wir in deinen Bauch rein.“, erklärte die Ärztin ihrem Sohn und sogleich schaute Tim auf den Monitor des Ultraschallgerätes, das Philipp nun anschaltete und anschließend mit dem Ultraschallkopf über den Bauch von Tim fuhr.

„Schau mal. Da kannst du sehen, wie dein Bauch von innen aussieht. .. Schau mal, das ist deine Leber. Und hier… Hier haben wir deine Milz… Da ist auch kein Aua dran. Zum Glück; dann musst du wenigstens nicht an deinem Bauch auch noch operiert werden. Das würde Mama nicht gefallen. Ein Operation tut nämlich ganz doll weh. Und das würde ich meinem kleinen Jungen gerne ersparen…“, erklärte Lea ihrem Sohn und blickte genauso konzentriert auf den Monitor des Ultraschallgeräts, wie ihr Kollege, der nach Abschluss der Untersuchung seines kleinen Patienten ebenfalls zu dem Entschluss kam, dass Tim nicht operiert werden müsste, sondern am Nachmittag entlassen werden konnte.
„Wir können deinen kleinen Tim ohne Probleme heute Nachmittag nach Hause entlassen; er hat keine innere Verletzung. Und wir brauchen uns auch ansonsten keine Sorgen um deinen kleinen Mann machen. … Na, Tim… Schau mal, du kleiner Mann. Du kannst heute Nachmittag schon wieder nach Hause…“, wandte sich Philipp mit beruhigender Stimme an seinen kleinen Patienten Tim, der beunruhigt immer weiter zu seiner Mutter rutschte und versuchte, sich von seinem behandelnden Arzt immer mehr auszuweichen. „Komm… Bleib hier, Tim. Bleib bitte kurz noch bei mir; ich bin noch nicht fertig mit der Untersuchung…“

„MAMAAA! MAMA! MAMA!“, weinte Tim, als Philipp den Ultraschallkopf noch einmal auf die linke Seite von Tims Bauch hielt und kurz nickte. „Ja… Keine inneren Blutungen; Tim geht es auch gut. Wir brauchen uns also wirklich keine Sorgen zu machen. … Die Blutwerte von Tim… Die Blutwerte des Kleinen sind auch soweit alle in Ordnung. Es ist alles in Ordnung. Anscheinend war der Kleine wegen… wegen der Aufregung ein bisschen nervös heute Abend nicht so wirklich ruhig beim Schlafen. Doktor Hoffmann hat mir erzählt, dass es Tim… dass es deinem kleinen Tim nicht besonders gut ging. Und dass er deinem Süßen ein Beruhigungszäpfchen geben musste, weil er nicht schlafen konnte.“
„Ja… Ja, das hat mich selbst verrückt gemacht, als… als der kleine Mann… nicht geschlafen hat. Ich… Ich habe große Sorgen gehabt, weil mein Spatz nicht… weil mein Spatz nicht richtig geschlafen hat. Aber nach dem Beruhigungszäpfchen hat er geschlafen, wie ein Stein.“, seufzte Lea und gab ihrem kleinen Sohn, der nun endlich die Ultraschalluntersuchung hinter sich gebracht hatte, einen liebevollen Kuss auf die Wange. „Du brauchst keine Angst haben.“

Plötzlich schrie der aufgeregte und noch etwas ängstlich zu Philipp und Arzu schauende Tim wieder nach seinem Vater und Lea streichelte ihm kurz über die Stirn, als sie erwiderte: „Schatz, Papa ist doch im Himmel… Er passt aus dem Himmel auf meinen kleinen Spatz auf. Aber… Aber jetzt machen wir erst einmal… erst einmal deine Sachen in deinem Zimmer wieder in die Tasche. Dein ganzes Spielzeug, was du gestern mit im Kindergarten hattest… Und dann muss ich auch noch in einem… in einem anderen Krankenhaus anrufen…“

„Wieso das denn? Willst du uns nach all den Jahren verlassen?", erkundigte sich der erfahrene Oberarzt nun etwas erschrocken bei der Neurochirurgin und Lea nickte kurz zur Antwort, als sie sagte: „Ich habe eine… Ich habe die Möglichkeit, an eine Klinik in München zu wechseln. Man hat mir dort… dort eine Chefarztstelle auf der Neuro… Ja, Tim. Wir sind gleich wieder fertig mit der Untersuchung… Man hat mir eine Stelle als Chefärztin auf der Neurochirurgie angeboten. Und diese… diese Stelle werde ich wohl auch annehmen und nach München ziehen. Besonders auch wegen meinem kleinen Tim. Er ist in München in einem neuen Umfeld. Mit vielen neuen Eindrücken und… und neuen Menschen, die er kennen lernen kann. Die Klinik hat eine eigene Kindertagesstätte, die 24 Stunden lang die Kinder betreuen kann. Dort arbeiten auch nur die besten Erzieher… Und für Tim ist es auch besser, wenn er nicht mehr so oft an seinen Vater erinnert wird… Dann ist auch der Schmerz nicht mehr so verdammt groß wegen dem Tod von Jenne. Ich bin erst am Wochenende wieder an der Stelle vorbei gekommen, wo Jenne… wo dieser Unfall war. Und Zack - die Erinnerung war wieder komplett da… Ich kann einfach nicht mehr so weiterleben…"

„Ich kann das gut verstehen. Ich weiß nicht, ob ich länger an der Klinik bleiben könnte, wenn dir etwas passiert. … Zumal ich doch auch… Zumal ich diese Erinnerungen an dich hier jeden Tag erleben müsste. … Lea kommt uns aber sicherlich auch einmal besuchen, wenn… Wenn wir auch nach ihrem Umzug weiterhin in Kontakt bleiben würden. Und da sie sowieso die Patentante von Pauline ist… Da kommt Lea doch bestimmt mindestens in zwei Jahren zur Einschulung zu Besuch, oder?“, erkundigte sich Pflegedienstleiterin Arzu bei der erfahrenen Neurochirurgin und sah zu ihrem Mann, der noch einmal den Bauch von Tim abtastete.
„Schmerzfrei… Sehr gut, Tim. Da brauchst du keine Angst haben; wir machen jetzt keine schlimme Untersuchung mehr bei dir…“, beruhigte der Oberarzt seinen kleinen Patienten und streichelte ihm sanft über den Kopf. „Deine liebe Mama ist doch… Deine Mama ist doch immer für dich da. Wir entlassen dich heute Nachmittag wieder nach Hause und dann… und dann bleibt deine Mama bestimmt noch ein paar Tage bei dir, bis du wieder in den Kindergarten gehst. … Ich würde Tim noch die restliche Woche krankschreiben.“, erklärte Philipp lächelnd, als er sah, wie verschmust Tim mit seiner Mutter war.

„Siehst du… Siehst du, mein Schatz… Der Onkel Doktor weiß, dass du mit der Mama zusammen bleiben willst. Jetzt… Jetzt werden wir zusammen… Jetzt werden wir zusammen nach Hause fahren und dann klärt die Mama noch schnell ihre Probleme.“, erklärte Lea, als sie dankbar zu ihrem Kollegen blickte und von Arzu hörte: „Aber wenn du denkst, dass wir dich ohne eine Feier gehen lassen, da hast du dich geirrt, meine Beste. … Spätestens an deinem letzten Arbeitstag hier bist du fällig.“

„An meinem… An meinem letzten Arbeitstag…“ Lea sah zu ihrem kleinen Sohn, der immer noch vor ihr auf der Untersuchungsliege saß und weinte, während ihr bei den Gedanken an den anstehenden Wechsel an die Münchener Klinik die Tränen in die Augen stiegen und die erfahrene Neurochirurgin drehte sich lieber von ihrem langjährigen Kollegen Philipp und deren Ehefrau Arzu weg, um ihren beiden Freunden nicht zeigen zu können, dass sie zu weinen anfing.

„Hey… Hey, Lea. Du brauchst dich und deine Tränen doch jetzt nicht vor uns hier zu verstecken. Wir schaffen das doch zusammen… Und wir werden mit Sicherheit auch nach deinem Umzug immer in Kontakt bleiben. Vor allem auch wegen den Kindern. Tim liebt Philipp und mich; und Max, Oskar und Pauline lieben ihre Tante Lea über alles auf der Welt… München ist ja schließlich eine wunderschöne Stadt und ein idealer Ort für eine kleine Wochenendreise.“, meinte die erfahrene Pflegedienstleiterin, während Lea ihren kleinen Sohn Tim auf den Arm nahm und erklärte: „Ich… Ich kann mir aber noch gar nicht vorstellen, wie es ist, wenn… Wenn ich diese Klinik für immer verlassen werde. Es ist doch… Es ist doch noch soo… so unvorstellbar… dass ich nicht mehr hier sein werde, wenn Pauline… in die Schule kommt.“, seufzte die Neurochirurgin und lächelte kurz, als sie ihrem kleinen Sohn sanft auf den Kopf küsste.
„Wir werden auch weiterhin… Wir werden doch auch weiterhin immer Kontakt haben, versprochen. … Und zu deiner Einschulung kommen wir doch auch.“, versprach Philipp mit einem breiten Grinsen an den kleinen Tim gewandt, bevor Lea erwiderte: „Ich weiß noch nicht… Ich weiß nicht, ob ich das kann…“

„Du weißt wohl nicht, ob du die Klinik verlassen kannst?“, erkundigte sich Arzu beruhigend und legte ihre Hand auf die Schulter der Neurochirurgin, die sogleich zur Antwort nickte und erwiderte: „Ich habe es doch damals… Ich habe es doch damals, als ich hier an der Klinik angefangen habe, niemals für… niemals für möglich gehalten, dass ich einmal für meine Kollegen so wichtig sein kann. Und dann auch noch für meinen ehemaligen… für meinen ehemaligen Kommilitonen, der eigentlich nie… Den ich während des Studiums eigentlich nie gemocht habe. Ich war doch vorher immer eine Einzelgängerin. Aber ich glaube, dass ich mich durch die Beziehung mit Jenne… und vor allem auch wegen der Geburt meines kleinen Tim… geändert habe. Wenn ich damals… meine Jasmin doch nur ausgetragen hätte…“
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