Im Schatten der Angst

GeschichteRomanze, Schmerz/Trost / P18 Slash
Kaito Kid / Kaito Kuroba Shinichi Kudo
05.02.2020
26.05.2020
9
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23.05.2020 1.122
 
Achtung, ab hier wird es das erste Mal P18! :)

Kapitel 7 – Kurzschlussreaktion

Doch Kaito wollte jetzt nicht kampflos aufgeben.

Es war ihm egal, dass seine Sachen durch das Liegen im Bett zerknittert und seine Haare noch wirrer als normal waren. Er musste Shinichi folgen und herausfinden, wer sie war! Kurzerhand nahm er Aokos Hand und eilte mit seiner protestierenden, besten Freundin zur Tür. Hastig zog er sich die Schuhe an und gestikulierte zu ihren Schuhen.
„Zieh dich an, bevor er weg ist! Los!“, rief er ihr zu. Aoko tat es, und machte sich dabei immer mehr Sorgen um seinen Gesundheitszustand.
„Was ist denn nur in dich gefahren, Kaito!“, schimpfte sie, als er seinen Schlüssel schnappte und sie nach draußen zog. Die Tür fiel leise ins Schloss.
„Ich gebe ihn nicht auf…“, murmelte Kaito als er gehetzt die Straße nach dem Therapeuten absuchte. Er sah ihn gerade noch um eine Ecke biegen und begann die Verfolgung.
„Was wird das…?“, fragte Aoko aufgebracht. Doch Kaito hielt ihr einen seiner Zeigefinger vor den Mund.
„Schhh! Er soll nicht wissen, dass wir ihm folgen!“, schimpfte Kaito leise.
„Aber warum…?“, fragte Aoko nun ruhiger.
„Ich will wissen, mit welcher Frau er sich trifft.“
„Meinst du denn, dass er eine hat?“ Die Beiden folgten Shinichi nun mit einigem Abstand. Kaito hoffte, dass er sich nicht umschauen und sie zwischen den anderen Menschen entdecken würde.
„Ich weiß es nicht. Darum will ich ja hinterher!“, gab er mürrisch zurück.
„Okay…“ Aoko schüttelte den Kopf und beschloss, dass es wohl besser war nachzugeben.

Sie schafften es tatsächlich Shinichi ungesehen zu dem Treffpunkt mit der ominösen Frau zu folgen. Kaito und Aoko versteckten sich hinter einem Haus, in dem sich ein kleines Café befand. Dort wurde der Therapeut von einer jungen Frau mit langen, braunen Haaren umarmt, die ein kleines Mädchen an der Hand hielt. Shinichi hielt sie auf Abstand. Sie stupste ihn in die Seite und sagte empört etwas, dass der Angstpatient nicht verstand. Doch es sah so aus wäre die junge Frau nur gespielt böse auf Shinichi. Er schien sich zu rechtfertigen und die junge Frau nickte verständnisvoll. Das kleine Mädchen zog an der Hand der Frau und zeigte auf etwas im Schaufenster. Dann betraten die drei das Café.

„Und nun, mein lieber Kaito?“, fragte Aoko besorgt.
„Die zwei sehen mir nicht nach einem Paar aus, so wie er sie abgewimmelt hat.“, fügte sie hinzu. Kaito biss sich auf die Lippe.
„Ich weiß nicht… Was ist mit dem Mädchen? Ist das etwa Shinichis Tochter…?“ Hin und hergerissen stand er etwas verloren zwischen all den Menschen, die an ihnen vorbei liefen. Aoko legte eine Hand auf Kaitos rechte Schulter.
„Vielleicht, vielleicht auch nicht. Rede mit ihm, Kaito. Aber ich bin stolz auf dich. Du bist freiwillig rausgegangen!“, lobte sie ihn dann.
„Wie geht es dir damit?“, hakte sie nach.
„Hmm… Solange ich noch immer nicht weiß, was Sache ist, nicht gut…“, sagte Kaito ehrlich.
„Wir können aber nicht einfach da reingehen… Dann weiß Shinichi doch, dass wir ihm gefolgt sind.“, erklärte Aoko bestürzt.
„Dann warten wir eben, bis sie raus kommen.“, sagte Kaito nur.
„Na gut…“, seufzte seine beste Freundin.
„Es ist bereits nach Siebzehn Uhr und das Café hat sicher nicht mehr lange offen.“, meinte sie dann.

Die beiden warteten eine Dreiviertelstunde und Kaito begann zu frösteln in seinem dünnen Hemd. Aoko fror ebenfalls, als Shinichi und seine Begleitungen das Café verließen. Schnell versteckten sich die Zwei hinter der Hausecke. So sahen sie nicht, wie sich Shinichi verabschiedete und in ihre Richtung lief…

Kaito erstarrte als Shinichi an ihm und Aoko vorbeikam und sich ihre Blicke trafen.
„Kaito, Aoko? Was macht ihr denn hier?“, fragte der Therapeut ehrlich verblüfft.
„Wir ähm… Sind nur so hier.“, log Kaito und scheiterte dabei kläglich. Shinichi seufzte leise und wiederholte dann seine Frage.
„Nun sag es ihm!“, bibberte Aoko neben ihrem besten Freund.
„Ja, bitte. Und dann geht ihr schnell nach Hause, so kalt wie euch ist.“, sagte Shinichi streng.
„Wir… Ich wollte wissen, mit wem du dich triffst…“, brachte Kaito drucksend hervor. Shinichi richtete seine Brille und blickte Kaito dann tief in die Augen.
„Du meinst Ran? Sie ist meine beste Freundin aus Kindertagen und meine Angestellte.“, antwortete er und ließ sich wieder einmal nicht in die Karten schauen, was er dachte.
„Oh… achso? Und was ist mit dem kleinen Mädchen?“
„Falls du Angst hattest, dass ich eine feste Freundin habe, kann ich dich beruhigen. Ich bin Single.“, sagte der Therapeut ruhig. Und das kleine Mädchen ist Yumiko, Rans Tochter.“
Kaito fiel ein Stein, nein, ein ganzes Gebirge von seinem Herzen. Sein Schwarm war Single und kinderlos. Und vielleicht sogar an Männern interessiert, so wie er ihn umarmt hatte… Doch bevor Kaito sich trauen konnte nachzufragen, schob Shinichi ihn und Aoko sanft in die Richtung ihrer Wohnhäuser.
„Und nun Abmarsch nach Hause! Ich will nicht, dass ihr euch erkältet.“, sagte er erneut streng und sah den Beiden noch nach, als Aoko nun ihrerseits Kaito nach Hause zog.

„Er ist Single…“, murmelte Kaito kurz bevor sie ankamen.
„Du magst ihn, hm?“, fragte seine beste Freundin nach, obwohl sie sich die Antwort bereits denken konnte.
„Ja, das stimmt…“, seufzte Kaito und fühlte sich in diesem Moment wie ein verliebtes Schulmädchen, welches seinem Schwarm hinterher spioniert hatte.
„Dann solltest du dich vielleicht ran halten.“, überlegte Aoko.
„So ein attraktiver Mann ist bestimmt nicht lange allein…“
Kaito schluckte. „Ich gebe mir Mühe…“
„Vergiss aber auch deine Therapie nicht.“, ermahnte Aoko ihn. Dann winkten sie sich zum Abschied zu, bevor jeder sein Wohnhaus betrat.

Kaito machte sich etwas zu Essen, bevor er seine Klamotten in die Waschmaschine stopfte und sie anstellte. Während er unter der heißen Dusche stand, wanderten seine Gedanken zu Shinichi. Er stellte sich vor, wie der Therapeut ihn küsste.
Feurig heiß trafen sich ihre Blicke.. Die Hände des anderen Mannes wanderten in Kaitos Vorstellung zwischen ihre Körper und begannen, ihre Längen zu streicheln. Gleichzeitig wanderte Kaitos rechte Hand zu seinem besten Stück und begann es erst sanft und langsam, dann immer schneller zu massieren.
Er seufzte und stöhnte leise doch seine Laute gingen im Geräusch des herab prasselnden Wassers unter.

„Shinichi…“, hauchte Kaito und in seinen Gedanken ging der Therapeut nun auf die Knie. Shinichi nahm seine harte Länge in den Mund und begann daran zu saugen. Das reichte Kaito aus. Er kam mit einem langgezogenen Stöhnen und sank auf den Boden der Dusche, während das Ergebnis seiner Aktion im Abfluss verschwand.

Kaito seifte sich ein und duschte den Schaum ab, bevor er sich in sein bereitgelegtes Handtuch kuschelte und abtrocknete.

Ja, er wollte ihn.

Kaito wollte Shinichi küssen, ihn berühren, sich von ihm verwöhnen lassen…

Noch nie hatte er so etwas für eine andere Person gefühlt.

Doch wollte Shinichi ihn auch?


Fortsetzung folgt...