When the end is coming, all you can rely on are friends and strangers

von Luischen
GeschichteFreundschaft, Horror / P18
Black Widow / Natasha Romanoff Captain America / Steven "Steve" Grant Rogers Hawkeye / Clint Barton OC (Own Character) Scarlett Witch / Wanda Maximoff Winter Soldier / James Buchanan "Bucky" Barnes
04.02.2020
27.02.2020
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7.

*Bucky*

„Erzähl mir von ihr.“, sagte Steve, nachdem er mich in den Plan für morgen eingeweiht hatte. „Von Luisa?“ „Nein von deiner Großmutter.“, sagte Steve und rollte die Augen „Natürlich meine ich Luisa. Du… siehst sie so an…“ „Ich mag sie. Ich mag sie wirklich. Sie ist… Jemand Besonderes.“, sagte ich und fing an zu schmunzeln. „Ich hab sie gefragt, ob sie mich heiratet, wenn ich einen Pastor finde.“ „Im Ernst?“, lachte Steve „Warum reagieren eigentlich alle so?“, fragte ich lachend „Wem hast dus denn noch erzählt?“ „Wanda hat mich gefragt wer sie ist.“, ich zuckte die Schultern „Dann wird deine „Verlobte“,“ , Steve winkte Anführungszeichen um dieses Wort „jetzt sicher von den andern Frauen ausgefragt.“, ich zuckte lachend die Schultern „Sie hätte es ahnen müssen, worauf sie sich eingelassen hat, als sie „Ja“ gesagt hat.“ „Sie hat wirklich „Ja“ gesagt?“, fragte Steve, ich nickte „Ich werde morgen in der Stadt mal Ausschau nach ein paar Ringen halten.“ „Du meinst es wirklich ernst, hm?“, fragte mein bester Freund, ich nickte „Schon. Ich meine… Wer würde mich schon freiwillig heiraten? Die Chance muss ich doch ergreifen.“, Steve schüttelte lachend den Kopf „Das arme Mädchen weiß vermutlich nicht worauf sie sich einlässt.“ „Sags ihr nicht, bevor ich ihr den Ring an den Finger gesteckt hab.“, lachte ich.

Ich war lange nicht hier gewesen und hatte fast vergessen, wie gut wir uns auf all das hier vorbereitet hatten. Vor zwei Jahren hatte Tony uns alle dazu gebracht, das hier vorzubereiten. Er hatte damals schon mit einer Apokalypse gerechnet und hatte dafür gesorgt, dass dieser Ort unsere Zuflucht werden konnte. Unser Zuhause. Er hatte uns dazu gebracht uns mit all dem hier auseinander zusetzten um letztlich das ganze Team und ein paar weitere Leute zu retten. Es war großartig hier und ich hatte wirklich das Gefühl, dass wir es hier schaffen konnten. Hier konnten wir nicht nur überleben, sondern wir konnten hier leben.

Mein Blick glitt über das weite Außengelände. Hier könnte man sogar noch mehr Häuser bauen, noch mehr Menschen retten. Das hier konnte eine richtige Zuflucht werden. Ein Ort an dem eine neue Zivilisation entstehen konnte. Eine Zukunft für uns alle.

„Na, hast du mich schon vermisst?“, Luisa zuckte ziemlich zusammen und auch Wanda sah aus, als hätte ich sie bei einem wichtigen Gespräch gestört. „Störe ich?“, fragte ich und zog eine Augenbraue hoch. „Nein.“, antworteten die Beiden wie aus der Pistole geschossen „Ok. Kann ich euch helfen?“ „Nein, wir sind sowieso gleich fertig.“, sagte Wanda und in kurzes Lächeln strich über ihre Lippen. „Ok, dann warte ich drinnen. Ich könnte dir gleich unser Zimmer zeigen?“, fragte ich in Luisas Richtung, sie nickte, während sie die Gießkanne füllte. „Ja. Klar. Gerne.“, auch sie lächelt so komisch. Irgendetwas war hier ganz und gar nicht in Ordnung.
„Hey, wir sind fertig draußen.“, sagte Luisa und schloss zu mir auf. Ich stand im Flur des Haupthauses und betrachtete die Landkarte, die wir an der Wand angebracht hatten. „Gut.“, lächelte ich und sah zu ihr herunter. Sie schien angespannt, irgendetwas schien auf ihren Schultern zu lasten. „Komm, ich zeige dir wo wir schlafen.“, schmunzelte ich und nickte in Richtung Treppe. Wir hatten es nicht wirklich weit. Ich hatte ein Zimmer nah an der Treppe. Auch hier war ich ewig nicht gewesen, wusste aber noch ziemlich genau, wie ich es mir eingerichtet hatte. „Willkommen Zuhause.“, lachte ich und öffnete die Tür. Ein großes Bett, ein großes Bücherregal, einen Schreibtisch auf dem ein Radio und ein Funkgerät standen und einen Schrank. Mehr gab es hier nicht, brauchte es aber auch nicht. Luisa sah sich einen Moment lang um, dann drehte sie sich wieder zu mir.

„Gefällts dir?“, fragte ich, sie nickte „Das ist gut.“, sagte ich und schnaufte ein wenig durch „Du… Du wirst hier ein paar Tage alleine sein.“, sagte ich, sie sah mich fragend an „Naja ich werde morgen mit ein paar Jungs in die Nachbarstadt fahren um Vorräte zu holen. Steve und ich werden von dort noch ein bisschen weiter fahren und die Umgebung auskundschaften. Das macht dir doch nichts oder?“, sie biss sich fest auf die Unterlippe, denn schüttelte sie den Kopf. Sie schien noch angespannter als unten im Garten, als sie einen Schritt auf mich zu machte. „Versprichst du mir was?“, fragte sie und blieb einen Schritt vor mir stehen „Klar, was denn?“, fragte ich verwirrt. „Versprich mir, dass du wiederkommst.“ „Na klar, wir…“, doch sie schnitt mir das Wort ab „Nein! Versprich es mir.“, ihr liefen Tränen das Gesicht herunter. „Hey, nein, was…“, ich überbrückte das letzte Stück zwischen uns und nahm ihr Gesicht in meine Hände. „Was ist los?“, fragte ich „Ich weiß nicht, ich… ich habe einfach… Ich mache mir Sorgen. Wanda und ich haben im Garten gesprochen und… wir haben Beide so ein eigenartiges Gefühl. Bucky, ich will dich nicht verlieren.“, auch wenn ich mich darüber freute, dass sie mich zum ersten Mal „Bucky“ genannt hatte, überwog das Gefühl der Sorge. „Hey, du wirst mich nicht verlieren. Ich komme zurück, ok? Versprochen!“, sie nickte und versuchte die Tränen runterzuschlucken, die nach wie vor in ihren Augen standen. „Hey, Babe, ich hab dir doch versprochen, dass ich dich nicht mehr los lasse. Ich komme zu dir zurück. Ich verspreche es dir. Wie könnte ich denn nicht zu dir zurückkommen?“ „Was wenn dir da draußen was passiert?“, flüsterte sie „Dann habe ich hier eine Krankenschwester, die mich wieder gesund pflegt.“ „Ich hab Angst, Bucky. Ich schaffe das nicht ohne dich.“ „Ich komme wieder. Versprochen.“, ich hielt ihr Gesicht immer noch in meinen Händen. „Mir wird schon nichts passieren. Ich hab schon viel gefährlichere Sachen gemacht. Und ich hab dieses Mal einen wirklich guten Grund zurück zu kommen.“, flüsterte ich und beugte mich ein Stück zu ihr herunter.

„Ich komme wieder, Babe.“, ganz sanft legte ich meine Lippen auf Ihre. Ich konnte spüren wie sehr sie zitterte, doch sie erwiderte den Kuss und so ließ ich meine Hände an ihre Hüften gleiten und zog sie enger an mich. Sie legte ihre Hände in meinen Nacken und schien mich einfach nur festhalten zu wollen. „Versprich es.“, flüsterte sie in den Kuss hinein. „Versprochen.“, antwortete ich und schob sie mit meinem Körper in Richtung Bett. „Versprochen.“, wiederholte ich und konnte spüren, wie sie mit den Beinen gegen das Bett stieß. „Versprochen.“, murmelte ich, ließ meine Hände weiter nach unten gleiten und hob sie ein Stück an. „Ich werde immer zu dir zurückkommen.“, murmelte ich gegen die warme Haut an ihrem Hals. Ich fing an ihren Hals zu küssen, bis zu ihrem Schlüsselbein hinunter. Ich stieg mit ihr im Arm auf das Bett, setzte sie auf meinen Schoß und vergrub mein Gesicht an ihrer Schulter. Meine Hände glitten, wie von selbst, unter ihr Shirt. Ich wollte jedes noch so kleine Bisschen ihrer Haut küssen. Sie sollte mir gehören, nur mir. Ich unterbrach mich selbst, nur um ihr das Shirt über den Kopf zu ziehen. Ich sah ihr dabei tief in die Augen. Sie weinte immer noch. Ich nahm ihr die Brille vorsichtig von der Nase, legte sie beiseite und strich ihr die Tränen aus dem Gesicht.

„Ich… Ich mag dich wirklich.“, sagte sie und sah mich voller Sorge an „Ich dich auch, Babe.“, antwortete ich und zog sie enger an mich. Ich schlang meine Arme um ihren Rücken und ließ meine Hände an ihrer Wirbelsäule nach oben gleiten. Langsam sackte ich in die Kissen hinter mir, dieses Mal beugte sie sich zu mir und fing an mich zu küssen.  Dieses Mal waren es ihre Hände, die unter mein Shirt wanderten und es mir langsam über den Kopf zogen. Meine Hände glitten an ihre Hüften, um sie noch näher an mich ziehen zu können. Ihr Körper war so warm und weich. Ich ließ meine Hände über ihre Haut streichen und genoss ihre Berührungen, während ich immer mehr in diesem Augenblick versank.

Sie war immer noch besorgt, ich konnte es in ihrem Blick sehen, doch sie weinte nicht mehr. Sie lag einfach nur neben mir und strich mir durch die Haare, während ich sie beobachtete. Meine Hand lag auf ihrer Flanke und trippelte über ihre Haut. Ich würde unbedingt zu ihr zurückkommen. Für nichts in der Welt würde ich mir das hier entgehen lassen. Dieses warme Gefühl, diese Nähe. „Hey Babe?“, sie hob ihren Blick und sah mich an „Ich glaube wir haben das Abendessen verpasst.“, schmunzelte ich, sie fing an zu lachen „Vermutlich.“.
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