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Wie ein Verletztes Tier

GeschichteAbenteuer, Schmerz/Trost / P16 / Gen
Hicks der Hüne Viggo Grimborn
04.02.2020
06.05.2021
25
23.800
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04.02.2020 1.355
 
(((HAllo, ich hoffe das euch meine geschichte gefällt.)))))
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Viggo und sein ältere Bruder Reiker waren mit einigen Männern unterwegs. Um Drachen Fallen aufzustellen, auch wenn Viggo das Geschäft erst vor kurzem übernommen hatte lief alles wie am Schnürchen. Sie liefen am Strand entlang, auch wenn der Strand nur schmal war da ein Grossteil der kleinen Insel ein Wald war. Sie blickten gerade in den dichten Wald, um sich zu überlegen wo darin sie Fallen aufstellen sollten, als Reiker auf einen grossen Fleck deutete der vor dem Wald war „Ist das Blut?“ Wollte er wissen und Reiker ging in die Hocke, strich mit dem Finger hindurch und rieb sie kurz aneinander „ja, und es ist noch ziemlich frisch, demnach das Tau darin ist, schätzte ich auf kurz vor Sonnenaufgang, also vor einigen Stunden.“ Erklärte dieser. Reiker war nicht der schlauste aber, spurenlesen, das konnte er. Sie begannen der Spur zu folgen, abgebrochene Äste, Blutspuren als das brachte sie weiter in den Wald. „Als hätte sich ein verletztes Tier versucht in Sicherheit zu bringen.“ Und je weiter es ging umso neugieriger wurde er und wollte wissen was es wohl war. Was hatte sich vom Wasser in den Wald geschleppt?
Die Blutspur schleppte sich unter einen Busch, und die Grimborn Brüder standen davor, Viggo ging in die Hocke und schob das Blattwerk zur Seite „und was ist es? Ein Yak vielleicht?“ Fragte Reiker, doch Viggo schüttelte den Kopf „nicht ganz das was ich erwartet hatte, wobei damit irgendwie zu rechnen war, vom verhalten, der Spur.“ Sein grosser Bruder sah ihn fragend an und beugte sich runter.
Da lag ein junge, dessen Beinstümpfe blutverschmiert waren, unterhalb der Knie wurden ihm wohl beide Beine abgeschlagen. „Was glaubst du hat dieses Kind getan um so eine Strafe zu verdienen?“ fragte er seinen Bruder doch dieser schüttelte nur bleich und leicht betreten den Kopf. „Ich frage mich wie er es wohl hergeschafft hat?“ wunderte sich Viggo und betrachtete die Gestallt näher, es war ein junge, der gerade dem Knaben Alter entwachsen war, seine blassen feuchten Wangen schmückten einige Sommersprossen, er hatte wohl grosse Augen und rotbraunes wildes Haar. „Er muss vom Wasser her gekommen sein und hat sich mit seinen Verletzungen noch so weit geschleppt ehe er gestorben ist,“ sagte er und Reiker nickte zustimmend, er wüsste zu gerne was wohl passiert war, er würde wohl die Ohren offen halten.
„So eine Tragödie, mit dem willen hätte er es bestimmt weit gebracht.“ Sagte er und stand auf, Reiker sah ihn an und fragte: „ Sollten wir ihn beerdigen? Ich meine er hat sich so vorgekämpft, da wäre es doch eine Schande wenn er einfach gefressen wird.“  Viggo hielt nicht sehr viel von solchen Bräuchen, aber er wusste das es Reiker da anderes ging, als er nachdachte, schrie sein Bruder auf einmal vor Schreck auf und er drehte sich sofort zu ihm herum, um zu sehen was passiert war. Die vermeintliche Leiche hatte die Finger an Reikers Hose verhakt und starrte ihn mit grünen Augen an. Ein flüstern drang aus seinem Mund: „Ich will nicht sterben.“ Seine Stimme war angst erfüllt. Reiker starrte erst den jungen an und dann wieder ihn. „Ist gut nimm ihn mit, ich glaube zwar nicht das er überlebt, aber was solls.“
Reiker nahm die Gestalt auf die arme und Viggo band die Wunden ab, wobei auch sein Oberteil völlig blutdurchtränk war. Sie brachten ihn ins Lager und verlangten sofort einen Heiler. Der junge lag auf einem Bett und der Heiler tat was er konnte, nach einigen Stunden meldete er sich wieder bei Viggo und Reiker, „ich habe getan was ich konnte, aber es ist mir ein Rätsel wieso er überhaupt noch lebt. Daher kann ich für gar nichts garantieren,“  erklärte dieser, er nickte :„Ist gut, tu einfach was du kannst.“ Der Heiler nickte und zog sich wieder zurück. „Was sollen wir machen wenn er überlebt?“ fragte Viggo und Reiker sah zu ihm runter „weis nicht genau, das sehen wir dann wenn es so weit ist.“
Am 1. Tag wachte er nicht auf.
Am 2. Tag lag er immer noch im Koma.
Am 3. Tag stand er mit Reiker neben dem Bett. „aber bei dem Wetter“ sie unterhielten sich über die weiteren Aktionen, plötzlich fiel ihm auf das sie angestarrt wurden. Der junge hatte die Augen offen und sah sie an, schaute dann aber wieder kurz zur Decke ehe er sich wieder zu ihnen wandte. Also gingen sie zu seinem Bett, Reiker beugte sich über ihn:„Na, kleiner weilen wir wieder unter den lebenden?“ fragte er und zu seiner grossen Überraschung, rang sich der junge ein Lächeln ab. „wir haben dir das Leben gerettet, was haben wir davon?“ fragte Viggo, er erwartete keine Gegenleistung wollte aber die Reaktion sehen, um den Charakter besser einteilen zu können, der junge öffnete den Mund und brauchte einige Anläufe um seinen Sprache wieder zu finden: „ Ich besitzen nichts mehr was ich dir geben könnte.“ Sagte er und machte Anstalten sich auf zusetzten, was auf Grund seiner Verletzungen wohl sehr schmerzhaft sein musst, aber er wollte ihn nicht beleidingen in dem er ihm sagte er soll liegen bleiben.
Er schaffte es tatsächlich sich aufzusetzen, und seine grünen Augen blieben am Krug hängen der etwas vom Bett entfernt stand, also holte Viggo einen Holzbecher und füllte ihm etwas Wasser ein.  Er reichte ihm den Becher und dieser nahm ihn mit zitternden, geschundenen Händen entgegen. Er führte den Becher langsam zu den Lippen, und schien grosse Probleme beim trinken zu haben, er nahm kleine schlücke und es wirkte als würden mit jedem Schluck mehr Lebensgeister in den Körper zurück kehren.
Seine Augen wirkten nach einigen Minuten klarer und offener, er wirkte neugierig, aber auch von angst umschlungen. Reiker konnte sich nicht mehr länger halten und fragte ihn einfach: „Wer hat dir die Beine abgeschlagen?“ wollte er wissen und der junge fuhr zusammen und versuchte unter der Decke seine Beine zu bewegen, er blickte sogar kurz unter die Decke. Wahrscheinlich war er sich nicht mehr sicher was passiert war, aber langsam sah er wie sich der Junge innerhalb von Sekunden damit abfand das wohl all dies Realität gewesen war.
„Ich, war es selber“ Sagte er schliesslich.
„Lassen wir ihn ausruhen Bruder“ sagte er und nahm seinen Bruder mit nach draussen.
„Sagen wir dem Heiler bescheid, das er wach ist.“ Sie liefen durch das Lager und er versuchte sich zusammen zu reimen was passiert war, oder wo der junge wohl herkam. Die einzige bewohnte Insel in der Nähe von dem Ort wo sie ihn gefunden hatten war Berk, aber mit den Wikingern von da wollte eigentlich niemand etwas zutun haben, ausserdem waren es Drachen Jäger, daher waren sie da auch nicht gefragt. Aber es war die einzige Insel die ihm einfiel, die Insel der Verbannten war zwar auch noch in der Nähe aber ein verbannter war er wohl nicht, er musste aus dem Inselreich von Berk und den Berserkern sein.  Aber er würde ihn dazu wohl besser später befragen, laut dem Heiler war er sehr schwer verletzt, aber dass er jetzt wach war hiess wohl dass er überleben würde.
Hoffentlich würden sie nicht bereuen ihn aufgegriffen zu haben, aber jetzt hatten sie ihn und er war sehr interessant. Ausserdem schien auch Reiker ihn zu mögen und diesen Willen zu leben, durfte man nicht einfach so auslöschen.  Sie unterrichteten noch kurz den Heiler dass er aufgewacht war, und dieser fiel vor Überraschung aus allen Wolken und konnte es kaum glauben. Er konnte auch kaum glauben dass er noch lebte, machte sich extrem eilig davon um nach ihm zu sehen.
„Wir haben vergessen ihn nach seinen Namen zu fragen,“ fiel ihm ein, als er an diesen Tag zu Abend ass. Er konnte selbst kaum glauben wie neugierig er selber auf die Geschichte des Jungen war.

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und wenn sie euch gefällt schaut euch doch auch mal meine anderen Fikts zu diesem Fandom an:)

https://www.fanfiktion.de/s/5de4d87e00059acf19054a54/1/Das-geheimnis-des-Verbannten-Hicks
https://www.fanfiktion.de/s/56c4968000059acf2d3bc107/1/3-Jahre-zu-spaet

vielleicht gefällt euch ja eine davon, oder beide ;)
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