Liebe zum Lebensfaden

GeschichteRomanze, Schmerz/Trost / P18
Ryuko Matoi
04.02.2020
10.02.2020
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Hallo und Herzlich Willkommen zu meinem neuen Projekt in diesem leider doch sehr kleinen Fandom. Ich hoffe das ihr Freude mit dieser Geschichte haben werdet. So und nun ohne weiteres Geplänkel zur eigentlichen Geschichte.





Ryuko saß auf dem Boden eines großen Schlafzimmers, hinter ihr in der Mitte des Raumes befand sich ein großes Himmelbett. Die Bettwäsche war weiß und die Vorhänge drum herum ebenso, nur diese hatten noch Rotestreifen. Die Wände und die Decke bestanden aus hellem Marmor und ein roter Teppich was ausgelegt, An der Wand neben ihr hing ein großes Bild von Satsuki, ihrer Mutter und Nui. Der Teil des Bildes auf dem Satsuki zu sehen war wurde zerschnitten. Auf dem Boden vor dem Bild lagen die Reste ihrer zerbrochenen Scherenklinge. Ryuko sah an sich selbst hinab. Ihr Kamui war zerfetzt, große Löcher, durch die man ihre Haut sehen konnte, befanden sich darin. Senketsu Stimme hatte sie schon lange nicht mehr gehört. Sie hatte so lange gekämpft wie sie nur konnte aber selbst sie musste irgendwann aufgeben. Sie hob ihren Blick. Vor ihr war eine Fensterfront, durch die sie hinaussehen konnte. Der Himmel war in ein dunkles rot getaucht und Covers flogen umher. Die Menschheit hatte verloren, sie hatten verloren und jetzt war alles zu ende. „Meine süße Ryuko du bist aber früh wach heute“, ertönte hinter ihr eine liebliche Stimme. Sie drehte den Kopf und sah in das große Himmelbett, das mitten im Raum stand. Darin sah sie einen blonden Haarschopf, das Mädchen, zu dem er gehörte, sah sie mit einem freundlichen Lächeln an. Das Mädchen setzte sich auf und betrachtete die am Boden sitzende Ryuko. Ihr Blondes Haar viel an ihr hinunter, eines Ihrer Augen, wenn es denn da war, war hinter einer lila Augenklappe verborgen und sie trug nur einen rosa BH mit passendem Höschen. Nui setzte sich auf die Bettkannte. Sofort wickelten sich Rote Fäden um ihren Körper und langsam bildete sich ihr Kleid. Ryuko sah dabei zu. „Na auf komm her“, sagte Nui mit einem überlegenen grinsen und streckte einen ihrer Füße aus. Ryuko betrachtete sie kurz. „ja Herrin“, sagte sie tonlos und ging zu ihr hinüber. Sie zog ihr die Rosa Pömps an die neben dem Bett standen. „Braves Mädchen, ich wusste es war die Richtige Entscheidung dich leben zu lassen, meine Süße“, sagte Nui grinsend. „Warum hast du es? Du hast eine Armee aus Covers du hättest jeden Menschen haben können? warum ich? Hasst du mich so sehr?“, fragte Ryuko verzweifelt. „Aber, aber meine süße ich hasse dich doch nicht, genau das Gegenteil ist der Grund. Du bist genau wie ich, kein echter Mensch. Du hast am längsten wiederstand geleistet. Du hast immer weitergekämpft. Als wir fast alle Menschen zu Covers gemacht haben, hast du nicht aufgegeben. Als wir euer Schiff versenkt haben und die Elite Vier von meinen Covers absorbiert wurden hast du es auch nicht. Nicht mal als wir diese Drecksschule von unserer Schwester niederbrannten. Du hast immer gekämpft bis es nicht mehr ging“, sagte Nui in ihrer Stimme klang ein Hauch von Bewunderung mit aber auch Wahnsinn während sie alles aufzählte was sie getan hatte und dabei lächelte. „Selbst als ich Satsuki vor deinen Augen langsam das Herz aus der Brust gerissen habe wolltest du nicht aufgeben. Weißt du noch wie sie geschrien hat? Sie hat mich angefleht, sie würde alles tun was ich wollte“, lachte Nui. Ryuko antwortete nicht, sie hatte ein lebhaftes Bild von dieser Nacht vor Augen. „Du hättest dich uns damals anschließen sollen. Du bekamst das Kamui das du verdientest, eine Mutter, die dich geliebt hätte, eine liebevolle Schwester“, zählte Nui auf. „Wer es glaubt“, knurrte Ryuko. In diesem Moment schossen Stränge aus lebensfaden auf sie zu und fesselten sie. Nui erhob sich vom Bett während die Fäden Ryuko hochhoben. „Du sollst doch nett sein. Ein liebes Lächeln und schon ist alles schöner nimm dir an mir ein Beispiel“, kicherte Nui und ging um sie herum. „Es freut mich das du immer noch nicht ganz gebrochen bist, sonst würde unser Spiel keinen Spaß mehr machen“, kicherte Nui. Ryuko sagte nichts. „Hast du nochmal was von ihm gehört?“, fragte Nui und strichelte über ihr zerschnittenes Kamui. Ryuko schüttelte den Kopf. „Dann habe ich doch zu viel zerschnitten tut mir leid, aber wenn du mich ganz lieb bittest mach ich dir was neues zum Anziehen“, schlug Nui vor und klatschte in die Hände. „Etwas worin du nicht so nuttig aussiehst“, sagte sie. Ryuko biss die Zähne zusammen. „Nichts sagen, halt es einfach aus, sie spielt nur wieder eines ihrer dummen spiele“, dachte sie. „Weißt du, du hättest alles von mir haben können, aber du hast dich gegen uns entschieden und jetzt muss ich deinen willen brechen und du weißt das ich dafür schon den richtigen Weg gefunden habe“, raunte sie in Ryukos Ohr. Sie zuckte zusammen als sie ihre Stimme so nahe bei sich hörte. Dann spürte sie Nuis weiche Lippen auf ihrer Haut. Sie verteilte Küsse auf ihrem Hals und streichelte über ihren Bauch, während sie die gefesselte von hinten umarmte. „Du hast mir einen Kuss gestohlen und es hat mir sehr gefallen, aber dann hast du dich den anderen wieder angeschlossen und uns bekämpft“, flüsterte Nui in ihr Ohr. „Ist es nicht lustig die stärkste Widerstandskämpferin, die alles Leid und Schmerzen überstanden hat, geht in die Knie nur wenn ich sie richtig berühre“, raunte Nui und leckte über Ryukos Hals. Dieser entwich ein lüsternes Stöhnen. „Willst du nicht endlich aufgeben, sag das es sich gut anfühlt, sag das du mich willst und ich gehöre dir so wie du mir“, raunte Nui verführerisch. Ryuko zögerte. „Ich… Ich…“, begann sie aber kam nicht weiter als sie eine Explosion hörte.



Ryuko saß senkrecht auf der Couch, ihre Hand lag auf ihrem Herzen und ihr wahr heiß. Sie sah sich um. Sie war wohl auf dem Sofa ihres Hauses eingeschlafen. Der Fernseher lief noch. Gerade hatte wohl ein Action Film angefangen. „Fuck nicht schon wieder, diese Träume machen mich fertig“, murmelte sie und stand auf. Sie ging zu dem Fenster im Wohnzimmer. Sie legte ihre Stirn an das kalte Glas des Fensters, das kühle Glas war eine Wohltat und sah in die dunkle Nacht. Alles war wie immer. Der große Garten ihres Hauses war dunkel und verlassen. Nach dem Sieg über Revocs vor einem Jahr hatte sie das Haus ihres Vaters wiederaufgebaut und lebte nun allein hier. Satsuki hatte die Firma übernommen und es innerhalb dieses Jahres geschafft ihren Ruf wiederherzustellen. Nonon war eine gefeierte Komponistin geworden und die restlichen drei der Elite Viel arbeiteten für Satsuki. Und sie, sie ging wieder zur Schule und das auf die schlimmste die man sich vorstellen konnte. Die Schule war für „besondere Kinder“, das bedeutete mit Reichen und einflussreichen Eltern. Jede dieser Plagen war eingebildet, großkotzig von sich selbst überzeugt und am schlimmsten total auf ihr Aussehen fixiert. Die vermisste die Honouji Akademie inzwischen. Wenn sie dort mit jemandem ein Problem hatte, konnte sie demjenigen wenigstens eine in die Fresse hauen, aber das ging in ihrer neuen Schule nicht. „Noch drei Monate dann hast du es hinter dir“, sprach sie sich selbst etwas Hoffnung zu. Ihr Blick viel auf die Uhr es war 2:33 Uhr. In zwei Stunden musste sie aufstehen und zu Schule. „Wenigstens war Freitag“, dachte sie. Sie schaltete den Fernseher ab und ging in ihr Schlafzimmer wo sie sich in ihr Bett fallen ließ. „Hoffentlich habe ich es für Heute mit diesen träumen hinter mir“, sprach sie in ihr Kissen. Die Träume von Nui hatten kurz nach ihrem Sieg über Revorcs angefangen. Anfangs war es nur der Kuss, den sie ihr gegeben hatte. Dann wurde es langsam immer mehr. Meistens landeten sie im Bett wobei eine die andere fesselte oder ähnliches. Sie hatte es mal Satsuki erzählt, aber die meinte nur dass es eine Fantasie sei und es vorbei ginge. Nui war tot und somit unerreichbar. Sie brauche sich nicht zu schämen, wenn sie auf Frauen stünde aber genau dort lag das Problem sie wusste nicht ob sie das tat. Sie hatte sich in ihrer Schule umgesehen, aber niemand löste dieses Kribbeln bei ihr aus. „Bin ich den so irre, dass ich mich in dieses tote und vor allem gestörte Stück Wolle verliebt habe?“, dachte sie. Dabei betrachtete sei die Scherenklinge, die über ihrem Bett hing.  



Im selben Moment flatterte ein weißer Faden über die Ruinen der Honouji Akademie. Der Faden schwebte über die Trümmer aber berührte nie den Boden. Er schwebt durch die zerstörten Türen und Löcher in den Wänden bis er schließlich eine Nähhalle erreicht. Dort lagen noch einige Reste des Lebensfadens verstreut herum. Der Faden glüht kurz auf und der Lebensfaden erhob sich ebenso in die Luft. Er rotiert um den weißen Faden und bildet einen Wirbel. Langsam nimmt der Wirbel eine Menschliche Gestalt an. Eine Erwachsene Frau steht schließlich in der zerstörten Halle. Ihre Haare sind kurz und so weiß wie der Faden. Sie ist schlank und trägt ein weißes Kleid, welches ihr bis zu den Knien geht. Überheblich schaut sie sich um. In ihrem Blick ist Eckel zu erkennen. Dann löst sich ihr Körper wieder auf. Ein paar Sekunden später steht sie auf der Spitze der Akademie, der Helikopterlandeplatz, der hier einst war, lieg ebenso voller Trümmer. Sie breitet ihre Arme aus und blickt auf die zerstörten Überreste



Ragyo Kiryuin betrachtet den einstiegen Stolz ihrer Tochter voller Abscheu, die Akademie, die sie besiegen sollte, war nur noch ein Haufenschrott. Sie hob ihre Hand und wartete. Langsam kamen einige einzelne Stücke Lebensfaden zu ihr geflogen. Sie presst sie zusammen und warf das Knäul auf den Boden. Es leuchtet auf und plötzlich liegt dort ein Mädchen ihre Haare sind blond und stehen in zwei Zöpfen von ihr ab. Sie trägt ein weiß-rosa Kleid. Kaum das sie erschienen ist fängt sie an zu zucken. Sie öffnet, langsam erst das eine dann das andere Auge und schaut sich überrascht um. Ihren Mund ziert ein liebliches Lächeln. „Nui, meine Tochter da bist du ja“, sagt die ältere und Nui schaut überrascht zu ihr auf. „Was? Wie? Wo bin ich?“, fragte sie verwirrt. „Und was ist mit meinem Auge?“, fragt sie weiter. „Der Lebensfaden hat uns eine Zweite Chance gegeben. Er hat mich mit neuer Macht versehen und zur Erde zurückgeschickt. Wir sind wieder hier, um sie zu vernichten und beginnen werden wir mit meinem Missratenen Töchtern“, erklärt Ragyo. Nui ist immer noch etwas verwirrt und steht langsam auf. „Ich habe dich zurückgebracht, weil du die einzige von euch dreien bist die kein völliger Fehlschlag war“, sagt sie hochmütig. Nui schaut sie überrascht an. „Wie, wie meint ihr das?“, fragt Nui zögerlich. „Du hast versagt, du solltest sie töten und was hast du getan du hast eines deiner dummen spiele gespielt und dich besiegen lassen“, blafft Ragyo sie an. Nui zuckt zusammen. Scheinbar hat sie angst vor ihr. „Die Menschen sind wertlose Schweine und wir werden sie auslöschen“, fährt Ragyo fort. „Aber wir wurden besiegt bedeutet das nicht das die Menschen uns überlegen sind?“, fragt Nui zögerlich. Als Antwort schlägt ihre Mutter ihr ins Gesicht, Nui wird weggeschleudert und kracht in eines der Trümmerteile. „So etwas will ich nie wieder hören“, blafft sie die am bodenliegende Nui an. Nui erhebt sich langsam wieder und nickt. „Ich bin viel stärker als früher während du scheinbar weich geworden bist“, sagt sie. „Nun es war, ich war, es war grauenvoll“, wimmert Nui. „Das war die Strafe für dein Versagen und jetzt Nui will ich das du endlich das tust was ich dir aufgetragen habe töte Ryuko“, befiehlt sie. „Aber…“, beginnt Nui wagtes aber nicht weiter zu sprechen. Der Eiskalte blick ihrer Mutter bringt sie zum Schweigen. „Hast du Angst vor ihr?“, fragte ihre Mutter belustigt. „Nein“, sagt Nui bestimmt. „Dann geh und tu was ich gesagt habe“, brüllt ihre Mutter sie an. Nui nickte und verlässt den Landeplatz über das Treppenhaus. Als sie zwei Stockwerke hinuntergelaufen ist hält sie inne und schaut noch einmal hinauf. „Nein, ich habe keine Angst vor ihr, ich glaube ich mag sie“, flüstert Nui und geht dann weiter. Ihr Ziel Ryuko.



Ryuko war in der Nacht von weitern Träumen verschont geblieben nun saß sie in der Schule und lauschte dem Unterricht. Ihr Kopf lag auf dem Tisch und sie war mehr als gelangweilt. Sie trug ihre alte schwarz rote Sportjacke und einen passenden Rock. Sie wirkte zwischen den restlichen Mädchen der klasse die die schicksten Kleider und Outfits trugen mehr als nur fehl am Platz und da diese keine anderen Themen als Make Up, Jungs und das angeben wie toll und reich ihre Eltern waren kannten blieb sie lieber für sich. Solange sie endlich ihren Abschluss schaffte war ihr das scheißegal. Ihr Ruf war eh seit ihrem ersten Tag im Keller nach dem sie einem Kerl mit mehr Haargel als Haaren auf dem Kopf mit einem Schlag fast die Nase gebrochen hatte, weil er ihr an den Hintern gefasst hatte. Endlich ertönte das erlösende Klingeln und Ryuko packte ihr Zeug zusammen. Ein Mädchen neben ihr schwärmte gerade von dem Konzert, das sie nachher besuchen würde. Es sei ja so schwer an eine Karte für einen von Nonon Jakuzures Auftritten zu kommen, aber sie hatte eine bekommen. Ryuko unterdrückte ein Lachen und ging hinaus. „Blöde Kuh ist mindestens genauso eingebildet wie Satsuki als ich sie das erste Mal traf, aber die konnte wenigstens Kämpfen und versteckte sich nicht hinter ihren Eltern, deren Anwälten und Geld“ dachte Ryuko.  Sie wanderte eine Weile lustlos durch die Straßen von Tokio. Holte sich unterwegs eine Pizza und entspannte sich etwas. „Es sollte verboten sein freitags neun Stunden schule zu haben“, knurrte sie und sah auf die Uhr. Das Konzert würde in 20 Minuten beginnen. Da sie es ohnehin nicht geschafft hätte sich zuhause umzuziehen und dann noch rechtzeitig zum Konzert wieder da zu sein hatte sie beschlossen ebenso hin zu gehen wie sie war. Gerade als sie aufgegessen hatte klingelte ihr Handy eine SMS von Satsuki:

„Hey Ryuko, ich schaffe es heute Abend leider nicht. Sag Nonon bitte das es mir leid tut.“

Ryuko stöhnte auf, jetzt musste sie auch noch allein da hin, der Tag wurde immer besser. 10 Minuten vor beginnt des Stückes erreichte sie das Theater und trat ein. Gerade als sie die Tür öffnete drang eine bekannte Stimme an ihre Ohren: „Was bedeutet das, die Karte ist nicht echt, wissen sie was mein Vater dafür bezahlt hat?“ Ryuko stöhnte innerlich auf: „Warum musste sie diese dumme Kuh heute noch einmal treffen?“ fragte sie sich „Das tut nichts zur Sache, sie ist eine Fälschung und darum kann ich ihnen keinen Platz geben“, erklärte die Frau hinter dem Empfang gerade dem schlanken, braunhaarigen Mädchen im hellroten Abendkleid. „Wissen sie eigentlich wer ich bin? Ich bin Yumi Amako, mein Vater ist der vorsitzende der Zentralbank hier in Tokyo und ich verlange das sie mir sofort einen Platz geben“, brüllte sie. „Das geht leider nicht wir sind ausgebucht“, sagte die Frau freundlich und Ryoko war sich sicher sie kurz lächeln gesehen zu haben. Ryuko ging zu der Person daneben. „Guten Abend was kann ich für sie tun?“, fragte der junge Mann. „Guten Abend, ich heiße Ryuko Matoi für mich wurde eine Karte hinterlegt“, sagte sie. Beim klang ihres Namens hatte sich das Mädchen neben ihr umgedreht. „Was machst du denn hier?“, fragte sie abfällig. „Was glaubst du wohl?“, fragte sie zurück. „Pass auf wie du mit mir redest sonnst…“, begann sie, aber Ryuko unterbrach sie. „Pass du lieber auf, wir sind hier nicht in der Schule, wenn ich dir jetzt eine verpasse ist nicht sofort jemand zu stelle“, knurrte sie. „Meine Damen beruhigen sie sich bitte“, sagte der junge Mann vor Ryuko. Sie nickte und sah zufrieden das das Mädchen sie ängstlich ansah. „Ah hier haben wir sie, Ryuko Matoi Miss Jakuzure hat ihnen die linke Hälfte der obersten Loge reserviert“, sagte der Mann und reichte ihr ein Ticket. „Danke“, sagte Ryuko und nahm das Ticket an. Mit einem fiesen grinsen ging sie an Yumi vorbei die sie verstört ansah. Ryuko stieg die Treppen hinauf und machte es sich in der Loge bequem sie hatte einen großen gepolsterten Stuhl und neben ihr stand ein Tisch mit Getränken. Ihre Loge war genau in der Mitte des Theaters und sie hatte einen Fantastischen Blick auf die Bühne, die allerdings bis auf einen kleinen Teil mit einem Roten Vorhang verdeckt wurde. Das Theater wirkte schon sehr alt hatte aber durchaus seinen Charm. An der Decke hingen mehrere Kronleuchter, die gerade ausgingen. Genau in diesem Moment betrat Nonon die Bühne. Sie trug einen Anzug in Form und Farbe ihrer alten Goku-Uniform. Der Anblick brachte Ryuko zum Lächeln. „Das waren schöne Zeiten“, dachte sie. „Hallo meine Damen und Herren es freut mich das sie alle zu diesem Konzert erschienen sind. Ich muss ihnen leider eine sowohl traurige aber vielleicht auch gute Nachricht überbringen: Leider ist dies heute das letzte Mal, dass wir dieses Stück aufführen, weil wir vor kurzen mit den Proben für ein neues begonnen haben. Also sind sie die letzten die das Stück dieses Jahr zu sehen und hören bekommen und jetzt viel Spaß“, sagte Nonon und drehte sich um. Der Rote Vorhang wurde hochgezogen und dahinter sah man ein Orchester. „Yumi wird durchdrehen, wenn sie das hört“, dachte Ryuko lachend. Sie konnte diese Zicke nicht leiden und freute sich, wenn sie ihr eins auswichen konnte.



Das Stück zog sich über zwei Stunden, danach noch eine kleine Ansprache von Nonon wie viel spaß, die Erarbeitung und Darbietungen des Stücks gemacht habe. Sie bat um einen kräftigen Applaus für ihr Orchester und erst dann für sich selbst. Sie verbeugte sich und ging von der Bühne. Ryuko ging nach dem alle gegangen waren hinter die Bühne wo sie Nonon gratulierte und das von Satsuki erzählte. Natürlich war sie traurig, aber wenigstens war Ryuko gekommen. Das Stück hatte ihr besser gefallen als sie gedacht hätte. Nach einer kurzen Unterhaltung verabschiedeten sie sich. Ryuko beeilte sich, um ihren Bus noch zu erreichen. Sie hatte Glück und schaffte es gerade noch hinein. Keine zwei Minuten später begann es zu regnen. „Noch 45 Fahrt und dann endlich Zuhause“, dachte sie. Sie hoffte das sie heute nicht von Nui träumen würde. Sie fuhren gerade durch ein kleines Waldstück und der Regen war schlimmer geworden. In 10 Minuten erreichten sie ihre Haltestelle. Ryuko hatte sich Kopfhörer in die Ohren gesteckt und schaute geistesabwesend aus dem Fenster. Sie war die letzte im Bus da man von dieser Haltestelle nur zu ihrem Haus gelangte oder in die Berge zum Wandern war das nicht unüblich um diese Zeit. Mit einem Schlag war sie hell wach, der Bus war gerade an einem Mädchen vorbei gefahren sie hatte langes blondes Haar, das sie in Zöpfen trug, ein weiß rosa Kleid an und trug einen passenden Regenschirm in der Hand. Ryuko schüttelte den Kopf und rannte zur Rückbank, um nach hinten zu sehen aber dort wahr niemand. „Scheiße, jetzt sehe ich sie schon Tags über, vielleicht sollte ich mal zum Arzt gehen“ murmelte sie. Kurz darauf erreichte der Bus ihre Haltestelle und sie rannte, weil sie keinen Schirm hatte, den Weg zu ihrem Haus hinauf.



Damit haben wir das ende des ersten Kapitels erreicht ich hoffe es hat euch gefallen über einen Kommentar würde ich mich sehr freuen. Ich muss euch leider sagen das diese Story hier nur ein Nebenprojekt sein wird und darum werden die Kapitel leider in keinen regelmäßigen Abständen kommen ich hoffe ihr verzeiht mir das. Bis zum nächsten Kapitel euer Infernalsniper
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