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Alternatives Ende

GeschichteAllgemein / P12 / Gen
Iceman / Roberto "Bobby" Drake Pyro / St. John Allerdyce Rogue / Mary D'Arcanto
02.02.2020
15.04.2020
2
3.255
 
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02.02.2020 2.007
 
Es wird einbisschen anders sein, als in den X-Mem Filmen. Z.B. sind Scott und der Professor und alle Opfer Dark Phoenix nach Jeans Tod wieder da.





Lange würde Bobby dem Pyromanen nicht mehr standhalten können. Das Feuer seines ehemaligen besten Freundes drängte sein Eis immer weiter zurück.
Er fiel auf die Knie. Um ihn wurde es immer heißer. ,,Da hast du dich wohl überschätzt, Bobby", sagte sein ehemaliger bester Freund, ,,Vielleicht solltest du nochmal die Schulbank drücken!" Bobby versuchte mit letzter Kraft einen Gegenangriff zu starten, doch Johns Feuer war zu stark. Der Pyromane konnte Feuer manipulieren, es wachsen oder kleiner werden lassen. Die Hitze bestimmen und die Kraft. Bobby selbst konnte nur Eis erschaffen, es in Größe und Stärke manipulieren und seinen Körper damit einhüllen, aber nicht in der Kälte stark schwenken lassen. Zumindest nicht so stark wie John.
Er könnte sich jetzt natürlich in Iceman verwandeln, wenn er da aber tat, bräuchte John nur dir Hitze des Feuers zu erhöhen und er würde schmelzen. Er konnte nicht kälter sein, als das Feuer seines Freundes heiß.
Er musste einsehen, dass er gegen seinen Ex-Freund verloren hatte.
Dann waren seine Kräfte weg. Das Feuer umhüllte ihn und er fing an zu schreien, als die Flammen seine Haut verbrannten. Sobald seine Schreie verstummten, hörte John auf, Feuer auf Bobby nieder regnen zu lassen. Er hatte ein zufriedenes Grinsen im Gesicht, als er seinen ehemailigen Freund aber da so liegen sah, kamen Schuldgefühle in ihm hoch. Das Grinsen verschwand und wurde durch Schock ersetzt. Bobby war nicht nur irgendein Freund gewesen. Er war Johns erster und einziger gewesen. Der einzige, der ihn nicht nach kurzer Zeit wegen seiner kalten, aggressvien und abweisenden Art aufgab. Der nicht auf Abstand ging oder ihn geärgert hatte. Der einzige, der sich mit ihm ein Zimmer hatte teilen wollen. Erinnerung kamen in ihm hoch. Es waren Bobbys erste Tage an Xaviers Schule, als sie beide 12 gewesen waren.

Er spielte, wie immer, mit seinem Feuerzeug rum, was die anderen im Gemeinschaftsraum mal wieder aufregte.,,Ey, du Spast, kannst du mal damit aufhören oder wenigstens woanders weitermachen?" Hatte ihn einer der älteren Schüler angeblafft. Er hatte ihn aber einfach gekonnt ignoriert.

Zur selben Zeit stand Bobby im Türrahmen und sah sich unsicher im Raum um, als er hörte wie der dunkelhaarige Junge mit dem Feuerzeug von dem älteren Schüler angesprochen wurde. Als der Angesprochene nicht antwortete, ging Bobby auf ihn zu und tippte ihn schüternd an der Schulter an. ,,Ähm, Entschuldigung, der Junge hat dich um etwas gebeten."

John ließ sein Zippo wieder zu schnellen und sah zu dem Jungen hinter ihm. Er prüfte ihn mit einem schnellen Blick, ehe er feststellte,,Scheinst neu zu sein" und mit seiner vorherigen Beschäftigung weiter machte. ,,Wieso ignorierst du den Jungen?" John stand schnell auf, griff den Kleineren am Hemd und zog ihn zu sich. ,,Hör zu, Neuling, die Dinge hier laufen anders als auf deiner alten Schule! Hier bist du nicht mehr der Stärkste, also hör auf, den Helden spielen zu wollen!"
,,Ey, Allerdyce, lass den Jungen in Ruhe! Der weiß nur noch nicht was für ein Freak du bist!" John ließ von dem Neuling ab, klappte sein Feuerzeug auf, nahm die Flamme und hielt sie dem Älteren direkt entgegen. ,,Nenn mich noch einmal Freak..." ,,Oder was, Allerdyce? Wenn du mir was antust, wird der Professor schon Maßnahmen ergreifen. Vielleicht schmeißt er dich von der Schule, wäre das Beste für alle, oder nicht?" John verlor die Geduld und ließ das Feuer auf die Kleidung seines Gegenübers springen. Der schrie erschrocken auf.

Bobby war erst geschockt, als der Junge, den sie Allerdyce nannten, das Feuer des Zippos ansich nahm und anschließend den anderen damit auch noch bedrohte, reagierte aber schnell, als Allerdyce den Jungen in Brand steckte. Er streckte seinen Arm aus und löschte mit Hilfe seiner Cryokinesis die Kleidung des ca. 17 jährigen Mutanten. Allerdyce drehte sich zu ihm, starrte ihn kurz an, ehe er aus dem Raum stürmte.

Von außerhalb konnte John noch kurz das Gespräch zwischen den Großen und dem Neuen hören. ,,Cryokinese, könnte gegen unseren Hitzkopf nützlich sein. Wie heißt du, Neuling?" John verstand nur noch ,,Robert Drake, werde aber lieber Bobby genannt", bevor der Gemeinschaftsraum zu weit weg war, um weiter zu hören zu können.


John seufzte. Ihre erste Begegnung war nicht ganz so gut verlaufen. Ihre nächste auch nicht unbedingt.

Es klopfte an der Tür. John selbst stand schwer atmend in seinem Zimmer. Er hatte einen kleinen Wutanfall gehabt und dabei einbisschen sein Zimmer verwüstet. Alles was aus Glas bestand lag in Scherben auf dem Boden und auch das Fenster war mit einem Stuhl kaputt gemacht worden, der jetzt irgendwo unten zerbrochen auf dem Schulhof lag. Die Wände waren rußbedeckt. Man hatte ihm ein Zimmer mit Metallwänden gegeben, nachdem er sein erstes fast vollständig abgebrannt hatte. Damit es nicht wie ein Gefängnis aussah, hatte man das Zimmer mit einem Holzmuster bestreichen lassen.
,,Wenn es kein Lehrer ist, wäre es besser zu verschwinden!", sagte er wütend. Es klopfte nochmal. John ging genervt zur Tür und Riss sie auf. Vor ihm standen der Professor und Storm. Hinter ihnen der Junge von eben.
,,Können wir rein kommen, Mr. Allerdyce?", fragte der Professor freundlich. John, der mit seinem Körper den Blick ins Zimmer verhinderte, blickte in den zerstörten Raum. ,,Es wäre besser, wenn wir draußen reden.", antwortete der Pyromane.
,,Okay, John, was hast du gemacht?", fragte nun Storm. John biss die Zähne zusammen und sah nochmal in sein Zimmer. Die Lehrer würden wahrscheinlich ziemlich sauer sein, andererseits würden sie es sowieso erfahren, wenn irgendjemand den kaputten Stuhl unten fand.
Also öffnete er sein Zimmer und ließ die anderen rein. ,,Ach du scheiße, John, was ist in dich gefahren?", fragte Storm leicht geschockt, als sie das Chaos sah.

Als Bobby hinter den beiden Lehrern ins Zimmer trat, war auch er geschockt. Als die Lehrerin dann die Frage stellte, die auch ihn so brennend interessierte, sah John Allerdyce nur wütend zu ihm, sagte aber kein Wort.
,,Naja, wie auch immer. Wir werden später Jean schicken, die wird das alles wieder herrichten. Wir wollten mit Ihnen nämlich über ein anderes Thema sprechen, Mr. Allerdyce." Meinte Professor Xavier. ,,Unzwar über einen Zimmernachbarn.", klärte Storm den Jungen auf. Der lachte nur gehässig. ,,Warum?", fragte er. ,,Bei den letzten hat es auch nicht geklappt. Niemand bleibt lange mit mir in einem Zimmer. Also warum versuchen wir es überhaupt noch? Außerdem ist das ein Raum für mich, damit ich nicht die ganze Schule abfackel. Der mit seinen Cryokinese Kräften hat hier doch nichts verloren" ,,Vielleicht wird auch er nicht mit dir klar kommen", fing Storm an und ließ den Satz von Charles beenden, ,,Aber wir sollten es wenigstens versuchen, denn dann könntest du auch endlich aus diesem Zimmer gehen und bei den anderen wohnen" ,,Ich bevorzuge die Einsamkeit. Also nehmt Drake wieder mit und lasst mich in Ruhe. Ich muss gleich zu Professor Summers Unterricht und noch meine Sachen suchen." ,,Wundert mich nicht", gab Storm leise von sich, doch der Feuerjunge hörte es und blickte sie kurz böse an, ehe er den Professoren den Rücken kehrte und in seinem angebranntem Schreibtisch nach den Geschichtssachen suchte.
,,Wir lassen Robert Louis Drake bei dir. Bitte versuch ihn nicht schon heute Abend in Brand zu setzen" Damit verließen die zwei Lehrer den Raum und ließen die elementar Mutanten alleine.


John stand mit zitterndem Atem neben seinem Feind. Sein Ex-Freund war noch nicht tot, das verrieten die unregelmäßigen schweren Atemgeräusche, seines zusammengekauerten Gegners. Pyro konnte nicht zum finalen Schlag, oder wie man es hier nennen würde zur finalen Flamme, ausholen.
Aufeinmal stand Megneto neben ihm. ,,Töte ihn! Das ist es doch was du die ganze Zeit wolltest! Oder bist du zu schwach dazu?"

Es war ein Mutant mit Superstärke gewesen, der ihn beinahe erwürgt hätte, wenn Bobby nicht da gewesen wäre und ihn attackiert hätte. Das war der Punkt gewesen, an dem der Eisjunge gewonnen hatte und sie sich angefreundet hatten. Und das, obwohl John schon mindestens 20 Mal ihr Zimmer verwüstet, über 50 mal ihn bedroht und ihn bestimmt auch 10 mal ernsthafter verletzt hatte. Bobby hatte nicht aufgegeben, bis Johns Fassade kaputt gegangen war. Das hatte 2 Jahre gedauert, aber für Bobby war es das wert gewesen.

,,Ich bin nicht schwach. Denk an die vielen Mutanten, die ich getötet habe" ,,Dann bring diesen hier doch auch noch um." Pyro entzündete ein Feuer in seiner rechten Hand, doch konnte es nicht auf Bobby los lassen. Stattdessen richtete er es auf Magneto der erschrocken zurück wich und seinen brennenden Mantel von sich warf. ,,Ein Angriff auf mich, Pyro? Ist das dein Ernst? Ich dachte du stehst für die Bruderschaft. Dazu gehört auch Tötungen der, die gegen uns sind. Und Iceman ist einer der Leute. Überleg dir, auf welcher Seite du stehst!"
,,Ich würde dir überall hin folgen, Magneto, aber meinen besten und einzigen Freund kann und werde ich nicht töten. Und du wirst das auch nicht, solange ich hier bin." ,,Wie rührend. Eine lang anhaltende Freundschaft. Dennoch wird er sterben, und das durch deine Hand. Seine Brandwunden sind schlimm. Er wird bald seinen letzten Atemzug getan haben." John wollte etwas erwiedern, doch spürte plötzlich einen stechenden Schmerz in der Bauchregion. Er sah an sich herunter. In seinem Bauch steckte eine kleine Metallstange. ,,Und du auch", sagte Magneto, als Pyro in die Knie gang, kaum fähig noch zu atmen.
Schlussendlich fiel er ganz zu Boden und blieb auf der Seite liegen. Neben ihm lag einer der Heilungspfeile. Zitternd streckte er die Hand danach aus und rammte sie Magneto ins Bein. ,,Wenn ich sterbe, dann deine Kräfte auch."

Die X-Men kamen an und nahmen Magneto mit. Ihm und Bobby wurde keine Beachtung geschenkt. John biss die Zähne aufeinander und zog die Eisenstange aus seinem Körper. Er kroch zu Iceman und sah seinen verletzten Freund an. ,,Tut mir leid, Bobby", brachte er langsam hervor. ,,Ich hatte vergessen, was du alles für mich getan hast. Du hättest soviele Freunde haben können, hast das aber weggeworfen, um mir zu zeigen, dass ich nicht immer nur meine kalte Seite zeigen muss."
John sah alle Menschen um sie herum sich auflösen und Jean, die verantwortlich für das war. Er griff nach Bobbys Hand und flüsterte:,,Wenn du stirbst, dann ich auch"
Nach einiger Zeit hörte er Logan schreien. John wollte aufsehen, doch sein Blick fiel auf Kitty, die auf sie zu kam mit Tränen im Gesicht.
Zu Johns Überraschung kniete sie sich vor ihn und nicht vor Bobby. ,,Oh mein Gott,", flüsterte sie, als sie das Loch in Johns Bauch sah. John brauchte einen Moment, um zu Antworten. ,,Nimm, nimm Bobby mit. E-er wird st-sterben, we-wenn er nicht schnell Hi-Hilfe bekommt." ,,Aber was ist mit dir, du wirdt auch sterben.", sagte sie und Tränen rannen ihre Wangen runter. ,,Ich habe nichts anderes, a-als den Tod verdient" ,,Sagdas nicht, John! Du kannst dich noch ändern!" Sie drehte sich um und rief nach ihren Mitstreitern. Die kümmerten sich um Bobby, während Kitty Johns Arm um ihre Schultern legte.

Im Jet legte Kitty den inzwischen bewusstlosen John in eine dunkle Ecke, doch nachdem Logan Jeans Tod langsam eingesehen hatte, roch er den Pyromanen und stürmte zu ihm und Kitty. ,,Was macht dieser Verräter hier? Er sollte da draußen verrecken!" Alle, heißt Hank, Kurt, Warren und Storm, drehten sich zu den dreien um. Sie alle blickten entgeistert zu Kitty. ,,Kitty, warum hast du ihn mitgenommen? Logan hat recht. Er verdient es zu sterben", sagte Storm.
Kitty meinte weinend:,,Ich kann es euch nicht sagen, aber bitte helft ihm!" Nach einigem Nachdenken beschlossen Hank und Storm John zu helfen, während Kurt und Warren still da saßen, weil sie keine Ahnung von Medizin hatten und Logan versuchte Pyro mit seinem Blick zu töten.
 
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