Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Wer bist du? Teil 4 -> Freunde und Familie

GeschichteFantasy, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Catherine Chandler OC (Own Character) Vincent
01.02.2020
08.04.2020
6
41.736
 
Alle Kapitel
1 Review
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 
01.02.2020 6.022
 
Freunde und Familie


Von


Ingrid Hechler


Fortsetzung der „Wer bist du?“ Saga; Teil 4


Kapitel 1


Am späten Abend erwachte Catherine. Sie konnte es kaum glauben, sie war wieder mit Vincent zusammen. Es erschien ihr wie ein endlos währender Traum. Der Blick direkt neben sie bestätigte ihr jedoch, dass es kein Traum war. Vincent lag auf dem Bauch, den Kopf von ihr abgewandt. Er schlief tief und fest. Seine Decke war von seinem Rücken nach unten gerutscht und lag nun an seiner Taille. Catherine betrachtete seine durchtrainierten Schultern und Oberarme, seinen muskulösen Rücken, die schmale Taille. Sie beugte sich sachte über ihn, küsste ihn zwischen den Schulterblättern.

Sachte schlüpfte Catherine aus dem Bett, ging ins Bad, um zu duschen, zog sich etwas Leichtes über und verließ das Schlafzimmer. Sie machte im Untergeschoss die kleinen Lampen an. Es strahlte eine wohlige Atmosphäre aus. Hier fühlte sie sich fast wie zu Hause… es war so friedlich.

In der Küche suchte sie sich alle Dinge zusammen, die sie zum Tee machen brauchte. Sie bereitete eine große Kanne Früchtetee und ein paar kleine Häppchen zum Essen zu, als sie die Dusche von oben hörte. Ein inniges warmes Lächeln überkam sie, als sie an jemand ganz bestimmtes dachte.



Nach etwa 20 Minuten kam Vincent träge die Treppe heruntergeschlichen. Catherines Augen verfolgten ihn ununterbrochen. Er sah umwerfend aus in seinem weißen Leinenhemd, welches er wohl einfach übergezogen hatte und das bis zur Brust offen stand. Seine schwarze Jeans saß locker lässig an seinen Hüften. Er reckte und streckte beide Arme und seinen Kopf in alle Himmelsrichtungen. Leise grummelte er verspannt in sich hinein, ging in Richtung Küche. Als er Catherine erblickte schmunzelte er müde. Seine Mähne war noch leicht feucht.

Catherine: „Ohjee… das scheint aber jemand noch sehr müde zu sein.“ er sagte kein Wort. Liebevoll sah sie ihm entgegen, worüber er weiterhin schmunzelte und nickte. Vincent trat nahe von hinten an Catherine heran, umschlang ihre schlanke Taille mit seinen langen starken Armen, kuschelte sein Gesicht an ihre linke Halsbeuge, verbarg es in ihren weichen Haaren und küsste sie dort mehrmals. Catherine ließ ihren linken Arm um seinen Nacken gleiten, zog ihn fest an sich und kuschelte sich ebenfalls an ihn heran, küsste seine Schläfe, genoss seine Nähe zu ihr.

Catherine: „Das du schon wach bist?“ flüsterte sie sanft.

Vincent: „Deine Nähe hat gefehlt. Deswegen bin ich aufgewacht.“ murmelte er sanft an ihren Hals. Für eine Weile standen sie nur so da… eng umschlungen, die Augen geschlossen, ruhig atmend, streichelnd. Es war wie Balsam für die Seele.

Langsam löste sich Vincent ein paar Zentimeter von ihr, küsste ihren Hals, ihre Schläfe. Catherine drehte ihren Kopf in seine Richtung und küsste ihn sanft, streichelte sein Gesicht, himmelte ihn verliebt an.

Catherine: „Hast du Hunger? Ich habe uns etwas leichtes gemacht.“ flüsterte Catherine sanft. Vincent nickte leicht, ließ seine müden blauen Augen über das lecker duftende Mahl wandern.

Vincent: „Das sieht gut aus. Wollen wir draußen essen?“ sie grinste.

Catherine: „Ich hatte gehofft das du das vorschlagen würdest und wir draußen essen können.“ Catherine grinste glücklich.

Vincent: „Guut… dann sind wir uns einig. Lass mich dir beim raustragen helfen.“

Catherine: „Gern… daran könnte ich mich gewöhnen.“ sagte sie lockend.

Vincent: „Daran könnte ich mich ebenfalls gewöhnen.“ gab er ebenso verlockend zurück. Beide lächelten sich verliebt und glücklich an, küssten sich leicht.



Gemeinsam saßen sie auf der Veranda. Eng aneinander gekuschelt auf einer großen Outdoorcouch mit diversen Kissen und Decken um sie herum. Vor ihnen ein großer flacher Tisch in Kniehöhe, worauf sich die leckeren Häppchen, Teekanne und die beiden Tassen befanden. Über ihnen der sternenklare Nachthimmel. Catherine lehnte mit ihrem Rücken schräg an seiner linken Seite, in seinem linken Arm. Sie hielten sich an ihren linken Händen, ließen verträumt Fingerspitzen über Finger, Handrücken und Handflächen gleiten. Vincent stricht immer wieder mit seinem Gesicht an Catherines Haar entlang, atmete ihren unverwechselbaren Duft ein, küsste zärtlich ihren Kopf. Die sanfte innigen Berührungen war ihnen beiden sehr wichtig.

Vincent: „Was hältst du von einem Glas Wein?“ mit leuchtenden Augen sah sie zu ihm rauf.

Catherine: „Sehr gerne. Darfst du auch eins mittrinken?“

Vincent: „Ein Glas ist genehmigt.“ flüsterte er sanft.

Catherine: „Ich denke du darfst nicht, wenn du im Dienst bist.“ sagte sie schelmisch. Vincent schmunzelte leicht. Seine Stimme war samt weich, als er ihr antwortete.

Vincent: „Momentan bin ich auch nicht im Dienst. Morgen werde ich für die Nachbesprechung abgeholt. Die beiden Tage danach habe ich frei. So lange ich mir heute nicht zu viel Wein einflöße, geht das in Ordnung.“

Catherine: „Das freut mich. Wein lässt sich am besten in Gesellschaft genießen.“ sanft streichelte Catherine sein Gesicht.

Vincent: „Rot oder weiß?“

Catherine: „Rotwein wäre genau das Richtige.“

Vincent: „Gut, dann hole ich uns Rotwein.“

Catherine: „Bringst du mir noch einen Pullover von dir mit?“

Vincent: „Von mir?“

Catherine: „Mhmm… ich hatte letzte Nacht auch einen Pullover von dir an.“ gestand sie ihm verführerisch und grinste.

Vincent: „So, so… du traust dich was.“ gab er ebenso sanft zurück und küsste sie zärtlich.

Vincent: „Gib mir ein paar Minuten.“

Als Vincent sich hinter ihr erhob, fehlte ihr sofort seine Nähe. Abwartend sah sie ihn an. Seine rechte Hand strich sanft ihr Kinn.

Vincent: „Ich bin gleich wieder bei dir.“

Catherine: „Lass mich nicht zu lange warten.“



Es dauerte nur ein paar Minuten bis Vincent mit zwei großen Weinkelchen, einer Flasche Rotwein und einem Pullover wieder kam. Er stellte Gläser und Flasche vorerst auf den Tisch und reichte ihr seinen warmen kuscheligen Pullover. Grinsend nahm Catherine den Pullover entgegen, zog ihn über.

Catherine: „Genau den hatte ich letzte Nacht an.“

Vincent: „Ich weiß…“ hauchte er mit seiner sanften tiefen Stimme. Fragend sah sie ihn an.

Catherine: „Woher?“ Vincent öffnete die Weinflasche, goss sich beiden etwas ein. Als er Catherine ihr Glas gab und sich wieder hinter ihr positionierte, wie zuvor, flüsterte er in ihr rechtes Ohr:

Vincent: „Mein Pullover duftet nach dir… den würde ich jetzt lieber selbst anziehen…“ leise lachte Catherine und lehnte sich extra zu ihm zurück, küsste ihn innig.

Vincent: „Auf uns…“ flüsterte Vincent in ihre Lippen. Sein Glas stieß mit ihrem an. Ihre Augen hingen an seinen.

Catherine: „Auf uns…“ flüsterte Catherine ebenso an seine Lippen. Der süße Wein war genau das Richtige.

Vincent atmete hinter ihr tief durch, lehnte seinen Kopf an ihren.

Catherine: „Alles okay? Geht es dir gut?“ kaum merklich nickte Vincent hinter ihr.

Vincent: „Ja, alles in Ordnung. Geistig bin ich irgendwie noch unterwegs. Die Situation hier und jetzt ist auch für mich neu und ungewohnt… wie, nun ja… wie wenn ich träumen würde.“ Catherine lachte leicht, kraulte seinen Nacken.

Catherine: „Wie, glaubst du, geht es mir? Hm?“ Vincent nahm Catherine fester in seine Arme.

Catherine: „Auch daran könnte ich mich gewöhnen.“ schwärmte sie leise.

Vincent: „Woran…“

Catherine: „Hier… zusammen mit dir… nur du und ich. Weit weg von all dem Lärm, dem Stress, den Menschenmassen, dem Büro… New York an sich… Einfach die Ruhe und ungestört.“ sinnierte sie.

Vincent: „Hm, wenn du möchtest, dann könnten wir diese Art und Weise beibehalten.“

Catherine: „Das wäre möglich?“

Vincent: „Sicher. Weshalb sollte es das nicht sein?“

Catherine: „Woher weiß ich dann, wann… wie… und wo?“ Vincent lächelte.

Vincent: „Nun… ein Mal am Tag startet vom LaGuardia Airport aus eine kleine Militärmaschine in Richtung Nellies, besser gesagt nach Mercury Desert Rock, was mich betrifft. Wenn ich hierher muss und keine Auslandstestflüge habe, dann befinde ich mich größten Teils hier auf dem Stützpunkt. Du könntest theoretisch mit mir mitkommen. Du wärst allerdings viele Stunden hier allein. Oder aber, du kommst eine Woche später zu mir. Die Situation wäre jedoch die Gleiche. Gegen 10 Uhr werde ich abgeholt und am frühen Abend, gegen 18 Uhr bin ich wieder hier. Gelegentlich stehen Nachtflüge an.“

Catherine: „Du musst vielseitig sein in deinem Job, wie ich gerade feststellen muss.“

Vincent: „In der Tat, ja. Wir haben täglich mit anderen Dingen zu tun.“

Catherine: „Da kommt mir mein Bürojob eher eintönig und langweilig vor.“ Grinste sie in sich hinein.

Vincent: „Wenn ich ehrlich sein soll… dein Job wäre nichts für mich.“ grinste Vincent ebenso bei diesem Gedanken.

Catherine: „Lass uns austüfteln, welche Art und Weise eher für uns in Frage kommt. Wir werden einen guten Mittelweg finden. So lange von dir getrennt zu sein war sehr hart. Ich möchte, sofern dies möglich ist, in deiner Nähe sein,.“

Vincent: „Einverstanden. Dich in meiner Nähe zu wissen, wäre beruhigend. Mir würde es ebenfalls besser gehen. Ich möchte jedoch nicht, dass du dich unnötig langweilst. Wenn du die Ruhe dringend notwendig haben solltest, dann nimm deine Unterlagen mit und erledige diese hier. Da ich ebenfalls gelegentlich Schreibarbeit habe, erledige ich diese hier draußen oder in meinem Büro drin.“ Überrascht sah sie zu ihm rauf.

Catherine: „Eine großartige Idee! Warum bin ich nicht darauf gekommen? Das wäre wirklich in Ordnung für dich?“

Vincent: „Warum stellst du solch eine Frage? Natürlich wäre es für mich in Ordnung. Du bekommst von mir deinen eigenen Schlüssel für die Lodge. Natürlich nur, wenn du das möchtest.“ Catherine fiel ihm um den Hals, strahlte ihn an, küsste ihn.

Catherine: „Danke…“

Vincent: „Nicht dafür. Du bist mir wichtig. Ich möchte keine Geheimnisse vor dir haben.“

Catherine: „Du bist mir ebenso wichtig, mein Schatz.“

Vincent: „Du kannst jederzeit hierher kommen. Egal, ob ich hier bin oder nicht. Solltest du hier sein während ich außer Reichweite bin und du bräuchtest dringend einen Flug zurück nach New York, dann brauchst du nur Jack kontaktieren. Er arrangiert einen Wagen, der dich hier abholt, zum nächsten Airport bringt. Von dort aus mit der nächsten Maschine zurück nach New York.“

Catherine: „So einfach ist das?“

Vincent: „So einfach ist das!“

Catherine: „Ich werde noch zu einer Jet – Setterin…“

Vincent: „Von einer Fashion – Queen zur Jet – Setterin…“ beide lachten.

Catherine: „Mein Gott, wenn das meine beiden Freundinnen mitbekommen, bin ich die nächsten Wochen und Monate das Gesprächsthema Nr.1.“

Vincent: „Wie heißen deine Freundinnen?“

Catherine: „Nancy und Jenny. Wir kennen uns seit dem College.“

Vincent: „Vermisst du sie?“

Catherine: „Ein wenig, ja. Nancy habe ich lang nicht mehr gesehen. Sie ist verheiratet und hat zwei kleine Kinder. Sie leben weit außerhalb von New York. Jenny sehe ich öfters. Gelegentlich gehen wir zusammen zum Mittag essen oder sitzen am Abend bei einem Glas Wein zusammen und reden über Gott und die Welt. Was ist mit dir?“

Vincent: „Gelegentlich vermisse ich auch meine Freunde und meine Familie, natürlich. Meine Kollegen hier auf dem Stützpunkt sind zu meinen Ersatzfreunden geworden. Hauptsächlich aber die, die aus meiner Heimat kommen.“

Catherine: „Redet ihr viel über Zuhause?“

Vincent: „Das tun wir tatsächlich, ja. Es erleichtert und dämmt das Heimweh ein wenig.“ Sie sah ihn an. Machte eine besorgtes Gesicht.

Catherine: „Daran hatte ich gar nicht gedacht. Hast du Heimweh?“ Vincent schmunzelte sie an, streichelte sanft ihre Wange.

Vincent: „Ab und zu, ja. Seit ich dich habe eher weniger. Ich denke mehr an dich, als an Zuhause.“ Verlegen grinste sie ihn an, streichelte seine Wange, küsste ihn.

Catherine: „Das hört sich beruhigend an. Kann ich dich was berufliches fragen?“

Vincent: „Sicher, alles was du auf dem Herzen hast.“

Catherine: „Was hat es mit dem Fliegerabzeichen auf sich?“

Vincent: „Je nachdem was man fliegen kann und wie viele Flugstunden man absolviert hat, erreicht man verschiedene Stufen der Flugabzeichen. Es beginnt mit den Junior – Pilot – Wings. Sobald man allein etwas fliegen kann, darf man sich Pilot nennen und sich diese Flügel anstecken. Die ersten Flügel sind kleiner, aber man ist Pilot. Man muss aber, um bessere Flügel zu bekommen, entweder knapp sieben Jahre und 2000 Gesamtflugstunden als aktiver Pilot vorweisen mit diversen Militärausbildungen oder aber, 1300 Flugstunden, wenn man als Ausbilder usw tätig war. Wenn man die sieben Jahre als tätiger Pilot geschafft hat, dann bekommt man seine Senior – Pilot – Wings. Ab 15 Jahre ununterbrochener Pilotentätigkeit und 3000 Flugstunden sind es die Command – Pilot – Wings. Aber es gibt trotzdem noch viele verschiedene Abzeichen.“

Catherine: „Welche hast du?“

Vincent: „Command – Pilot – Wings.“ Catherine rechnete nach und sah ihn stutzig an.

Catherine: „Seit wann fliegst du?“ Vincent lächelte sie verlegen an.

Vincent: „Meine erste Flugstunde hatte ich an meinem 5. Geburtstag.“ Catherine drehte sich zu ihm.

Catherine: „Ist nicht dein Ernst! An deinem 5. Geburtstag?” sagte sie erstaunt.

Vincent: „So ist es, ja.“

Catherine: „Das muss ich genauer wissen… erzähl es mir bitte.“

Vincent: „Mich hat es, soweit ich denken kann, immer fasziniert, wenn mein Dad mit einem Raptor, das ist so eine Art Shuttle oder mit seiner Viper nach Hause kam. Für mich war es damals als kleinen Jungen das Größte. Ab und zu nahm er mich mit. Das ich vorn im Cockpit neben ihm sitzen durfte hatte mich seit dem nicht mehr losgelassen. An meinem 5. Geburtstag überraschte er mich. Ich saß in aller früh mit meiner Mutter und meinen Geschwistern beim Frühstück, als plötzlich ein Raptor vor unserem Haus landete. Ich erkannte sofort den Sound, ließ alles stehen und liegen, rannte zur Tür, in den Garten hinaus und stand vor meinem Dad, der einen Minifluganzug in der Hand hielt. Den selben Anzug den er trug, nur in meiner damaligen Größe.“ Catherine lachte und beobachtete seine Augen und seine Mimik, als er erzählte.

Vincent: „Er sagte… Alles Gute zum Geburtstag, Boxey… ich schenke dir einen ganzen Tag mit mir, deinem Dad!

Catherine: „Boxey?“ Catherine lächelte schwärmerisch.

Vincent: „Mein Kosename, als ich noch ein Kind war.“ verlegen schmunzelte Vincent.

Catherine: „Boxey… wie süß. Entschuldige bitte… erzähl weiter.“ Ihre Augen strahlten, als er erzählte.

Vincent: „Nun… mein Vater stand da mit diesem Anzug in seinen Händen. Ich wusste erst nicht was er damit bezwecken wollte… Ich glaube er sah es mir an… Er reichte mir diesen Anzug, sagte, dass ich ihn umgehend anziehen sollte…

Dann nahm er mich mit und ich begleitete ihn den ganzen Tag überall hin. Sowohl auf die Brücke seines Schiffes, als auch zu den Piloten und dem Hangar Deck… sein Quartier mit dem riesigen Schreibtisch meines Großvaters. Ich klebte an ihm wie eine Klette.“ Catherine lächelte. Ihr Herz ging auf, als Vincent aus seiner Kindheit erzählte. Gedanklich schien er diesen Tag noch einmal zu erleben.

Vincent: „Irgendwann saßen wir wieder im Shuttle. Dad erklärte mir die Funktionen im Raptor, die einfach zu verstehen waren. Wir verließen die Atlantia, brachten uns in eine gewissen Entfernung zu den anderen Schiffen und er übergab mir die Steuerung. In dem Moment war es um mich geschehen. Ich wollte nichts anderes mehr machen… einzig und allein das Fliegen. Den Dreh hatte ich nach anfänglichen Problemen schnell raus. Zwei Stunden hat er mich quer Beet hin und her fliegen lassen. Ich war der glücklichste Junge auf der Welt.

Was ich zu der Zeit nicht wusste war, dass mich die Piloten der Atlantia beobachteten und alles mit verfolgten. Nachdem wir wieder auf das Schiff zurückgekehrt waren und wir ausstiegen, warteten bereits einige Piloten auf dem Hangar Deck. Der damalige CAG, der Commander der Air Group, kam auf mich zu. Er hatte in seiner Hand eine kleine Box. Als er sie öffnete hielt er sie mir vor die Nase und sagte… junger Mann, mit dieser Flugleistung hast du dir deine Junior – Pilot – Wings verdient… Er steckte sie mir an den Anzug, schüttelte mir die Hand und salutierte. Von ihm und seinen Viper Piloten bekam ich meinen ersten Rufnamen… Mahes. Ab da begann ich mit dem täglichen Fliegen.“

Catherine: „Unvorstellbar… mit 5 Jahren. Mein Gott… mit 5 Jahren wollte ich von Beruf Prinzessin werden.“ beide lachten.

Catherine: „Warte… Mahes? Ist dein Rufname nicht Ares?“ völlig überrascht sah er sie an.

Vincent: „Du bist gut informiert, mein Schatz. Als ich offiziell in die koloniale Flotte eintrat, um dort als Berufssoldat bzw als Kampfpilot zu dienen, wurde mir ein neuer Rufname zugeteilt. Zu dem Zeitpunkt kommandierte mein Vater bereits die Galactica und mein Bruder Lee war ebenfalls auf dem selben Schiff tätig. Daher passten sie meinen Rufnamen an den meines Vaters und den meines Bruders an.“

Catherine: „Du scheinst eine traumhafte Kindheit gehabt zu haben.“ sagte sie andächtig.

Vincent: „Das kann man so sagen, ja. Mir wurde alles ermöglicht. Ich muss aber dazu sagen, dass mir mein Weg durch meine Familie und den besonderen Genen in gewisser Weise vorgegeben wurden. Jedoch wurde ich zu nichts gezwungen. Mir stand es frei zu wählen.“

Catherine: „Hm, wenn ich so an heute Nachmittag denke… Wie kommt es, dass du mit solch einem Monstrum von Kampfflugzeug so spielerisch umgehen kannst? Man könnte denken, dieses Flugzeug sei aus Papier oder ferngesteuert… nicht real.“

Vincent: „Gute Frage… Ich weiß, dass es mir im Blut liegt… und… wie ich dir schon sagte, Catherine… wenn ich diesem Jet nicht zu über 100% vertrauen würde, dann könnte ich sicherlich nicht so fliegen. Im Grunde genommen fliegt sich dieser Jet so ähnlich wie einer unserer Abfangjäger. Mit denen kenne ich mich aus. Man fängt langsam mit einfachen Manövern an und arbeitet sich nach vorn, traut sich mehr, versucht mehr. Mit diesem Jet ist das nicht anders. Jedes Modell fliegt sich anders.“

Catherine: „Gott, ich hätte Todesangst dort oben.“

Vincent: „So waghalsig wird hauptsächlich nur zu Demonstrationszwecken geflogen oder im realen Einsatz natürlich und um die Jets zu testen. Bei unserem Langstreckenflug heute hing es immer nur geradeaus, hoch und runter, hin und her. Nichts aufregendes.“ gespielt kritisch sah sie ihn an. Sein verschmitzter Blick sprach Bände.

Catherine: „Das werde ich dir einfach mal glauben… mehr sage ich dazu nicht.“

Vincent: „Gut so…“ beschwichtigte er lächelnd.

Catherine kuschelte sich zurück in seine Arme. Es wurde allmählich kühl draußen. Ein leichtes zittern ging durch ihren Körper, der Vincent nicht verborgen blieb.

Vincent: „Dir ist kalt.“

Catherine: „Nur ein wenig.“

Vincent: „Lass uns rein gehen.“

Catherine: „Ich möchte mich nicht von dir trennen.“ kam eher kleinlaut. Vincent umklammerte sie zusätzlich. Zärtlich raunte er in ihr rechtes Ohr:

Vincent: „Wir gehen zusammen hinein, kuscheln uns auf die große Couch und wenn du möchtest, dann mach ich uns ein Feuer im Kamin.“

Catherine: „Das klingt traumhaft.“

Vincent: „Dann komm bevor du dich erkältest.“ sanft küsste er ihre Schläfe.



Sie trugen alle Sachen hinein, entzündeten ein Feuer im Kamin und kuschelten sich auf die Couch. Immer noch eingehüllt in Vincents Pullover und einer kuscheligen Decke über ihren Beinen, sahen beide verträumt in die lodernden Flammen. Vincents Finger spielten mit einer Strähne von Catherines Haaren, während Catherines Hand auf seinem Oberschenkel ruhte und sanft mit ihren Fingern kreisende Bewegungen machte und verträumt darüber strich. Catherine drehte ihren Kopf, um ihn ansehen zu können. Sein Blick hing an den Flammen des lodernden Kamins. Eine Weile musterte sie ihn, doch Vincent war gedanklich weit weg. Ihre Lippen knabberten und küssten ihn seitlich am Kinn. Er löste sich von den Flammen, entgegnete ihren Augen, strich behutsam mit seinen Fingern durch ihre seidigen Haare.

Catherine: „Penny…“

Vincent: „Hmm?“ schmunzelnd fragend sah er sie.

Catherine: „Wo warst du gerade mit deinen Gedanken?“ fragte sie leise. Vincent suchte nach Worten.

Vincent: „Überall und nirgends. Die letzten Tage gingen mir durch den Kopf. Das ist alles.“

Catherine: „War es anstrengend?“ kurz dachte er nach.

Vincent: „Auch, ja. Die Temperaturunterschiede haben uns eher zum schaffen gemacht. Auf dem Flugzeugträger war es angenehm, aber in der Wüste… furchtbar.“ klagte er. Kurz lachte Vincent in sich hinein.

Catherine: „Was ist?“ fragte sie belustigt.

Vincent: „Ich dachte eben an Peter. Als ich ihm sagte, das wir in der Sahara testen würden, schmunzelte er und sagt, dass ich wohl als braungebrannter Sonnyboy wiederkommen würde.“

Catherine: „Oooooh diese Geschichte kenne ich bereits. Peter erzählte sie mir. Nun ich muss sagen, du hast schon ziemlich Farbe angenommen, mein Schatz.“

Vincent: „Das ließ sich leider nicht vermeiden. Selbst der Sunblocker hat nicht wirklich etwas gebracht.“ Beide lachten über die Erkenntnis.

Catherine: „Es steht dir. Deine blauen Augen kommen so noch mehr zur Geltung und scheinen zu leuchten.“ Verlegen sah Vincent sie an.

Vincent: „Das kannst du besser beurteilen. Ich verlasse mich voll und ganz auf dich.“ Beide lachten herzhaft. Catherine spielte mit ihren Fingern an seinem Hemd.

Catherine: „Darf ich fragen, auf welchem Flugzeugträger ihr wart?“

Vincent: „Auf der USS Gerald R. Ford.“

Catherine: „Wow... Wie ist es dort?“ Er sah kurz nachdenklich an ihr vorbei.

Vincent: „Wie im Bauch eines riesigen Wales. Unzählig viele Menschen, ein ewiges Hin und Her und Gewusel. Richtig wohl fühle ich mich im Ready-Room (Besprechungsraum) oder in der riesigen Mensa.“ fragend sah Catherine ihn an. Er lächelte und erklärte:

Vincent: „Dort ist genug Platz. Man fühlt sich nicht so eingeengt oder eingesperrt.“

Catherine: „Hast du dort auch so eine Art Quartier?“

Vincent: „Nicht wirklich. Für die paar Tage, die wir dort verbringen, teilen wir uns die Räume. Jeder hat zwar sein eigenes Bett, aber Privatsphäre ist gleich Null.“

Catherine: „Du bist sicherlich heil froh darüber, wieder in deinem eigenen Bett zu schlafen, was?“ lachte sie.

Vincent: „Das kannst du mir glauben.“ Pflichtete er ihr bei.

Catherine: „Kannst du dich dort ganz normal frei bewegen?“

Vincent: „Ja, da gibt es für mich keine Einschränkung. Alle die dort arbeiten wissen über mich bescheid und stehen unter Geheimhaltung. Eigentlich steht jeder Militärangehörige unter einer Schweigepflicht. Wird diese Schweigepflicht gebrochen, kann man vors Kriegsgericht gestellt werden oder ins Gefängnis kommen. Unehrenhafte Entlassung bringt da nicht viel. Sollte sich trotzdem jemand an Bord befinden, der nicht eingeweiht ist, wird dieser an mir vorbei geschleust. Ich bin normalerweise nicht lang genug auf einem Flugzeugträger, um es als Problem zu sehen. Vielleicht zwei bis drei Tage. Selbst an diesen Tagen bin ich entweder in der Luft oder im Trainingsraum.“ Catherine zog derweil Vincents Pullover aus. Ihr wurde es allmählich zu warm.

Catherine: „Und in der Wüste? Wie wart ihr dort untergebracht?“ schmiegte sie sich wieder an ihn heran, hörte und sah ihm aufmerksam zu.

Vincent: „Dort sind wir in getarnten Beduinenzelten untergebracht. Die Zelte sind innerhalb kürzester Zeit aufgebaut, extrem groß und gut isoliert. So warm es am Tag werden kann, so kalt wird es aber auch nachts. Das ist vom Vorteil. Wir nennen es Wüstencamping…“ Vincent spielte mit seinen blauen Augen. Catherine hing an ihnen, konnte nicht weg schauen. Ihr linker Zeigefinger fuhr die Kontur seiner Brust nach, die durch das Hemd durchschimmerte.

Catherine: „Ist es gemütlich dort drin?“

Vincent: „Wenn es nicht gerade das Militär ist, das sich dort drin ausbreiten würde, dann könnte man es sich gemütlich einrichten, ja.“

Catherine: „Hmmh, klingt verlockend…“ schwärmte sie und himmelte ihn mit diesem gewissen Blick an.

Vincent: „Soll dieser Blick bedeuten, dass ich mich um ein Beduinenzelt kümmern soll?“ entgegnete Vincent im selben Tonfall, schmunzelnd.

Catherine: „Wenn du an eins ran kommst?“ langsam zog sie ihn am Hemd an sich heran.

Vincent: „Und was stellen wir damit an? Irgendeine Idee?“ sie waren ein Hauch von einander entfernt.

Catherine: „Mmmm, lass mich nachdenken… ein dicker flauschiger Teppich auf dem Boden… viele Kissen und Decken… ein romantischer Kamin…“ federleicht berührten sich ihre Lippen.

Vincent: „Mmmhh klingt verführerisch einladend. Ein Bett werden wir garantiert nicht brauchen…“ raunte er mit seiner tiefen, aber samtweichen Stimme und knabberte an ihrem Kinn entlang, den Hals hinunter.

Catherine: „Schon allein der Gedanke daran…“ Catherine legte ihren Kopf zurück in den Nacken, ruhte an der Lehne der Couch. Ihre linke Hand an Vincents Nacken, die ihn dort streichelte, massierte, weiter an sich heran zog. Catherines Herzschlag beschleunigte sich.

Vincent: „Erzähl es mir…“ Vincents vernahm ihre Erregung, die durch seine Berührungen ausgelöst wurde.

Catherine: „Wir zwei liegen auf dem dicken weichen Teppich. Um uns herum wunderschöne große Kissen.“

Vincent: „Und… ahm… was machen wir zwei auf dem Teppich?“ Sein Mund wanderte wieder zu ihrem Kinn, die Kinnlinie entlang, ihrer Unterlippe, der Oberlippe… seine Zunge berührte sanft ihre Lippen… sogleich glitt ihre Zungenspitze heraus, um seiner zu begegnen.

Catherine: „Ich habe nichts an… du küsst jeden Millimeter meines Körpers.“

Vincent: „Jeden Millimeter… was noch…“

Catherine: „Deine Hände streicheln mich überall.“ Vincents rechte Hand öffnete Knopf für Knopf ihre Bluse, während er sie weiter mit seinem Mund liebkoste. Catherines Atmung wurde schneller, unregelmäßiger. Seine rechte Hand streichelte ihren Hals, die verführerisch freiliegende Kehle, über ihr Schlüsselbein, fuhr mit seiner Rückhand in ihre offene Bluse, streichelte sanft über ihre linke Brust, nahm diese sanft in seine Hand, fuhr mit dem Daumen über die verlockende Spitze ihrer Brust, umkreiste sie bis diese hart wurde.  

Vincent: „Weiter… erzähl mir mehr…“

Er verließ ihren süßen Mund, beugte sich runter und nahm sich ihrer verlockenden Brust an. Sein Mund umschloss den Vorhof, saugte erst sanft, dann besitzergreifender an ihrer linken Brust, und widmete sich dann deren Zwilling. Catherine wand sich unter ihm. Ihre Hände griffen in seine dicke Mähne. Fasziniert sah sie an sich herunter, beobachtete seinen liebkosenden Mund, die leicht raue Zunge an ihren Brüsten. Catherine stöhnte laut, sagte immer wieder seinen Namen.

Catherine: „Aaaahhh, ich liebe es, wenn du das tust…“ Vincent bewegte sich wieder zu ihr rauf, nahm hungrig ihren Mund, ihre Lippen.

Vincent: „Wirklich…“

Catherine: „Ja…“ war kaum hörbar.

Vincent: „Was noch…“ hauchte er leise an ihre offenen Lippen.

Catherine: „Du berührst mich… wo ich dich am meisten brauche…“ stöhnte sie sanft. Eindringlich sah Vincent sie mit seinen leuchtend azurblauen Augen an. Nahm hart ihren Mund, ließ seine Zunge in ihren Mund gleiten, positionierte sich dominant an ihrer rechten Seiten. Sein linker Arm ruhte auf der Lehne und Vincent sprach hart mit seiner tiefen Stimme.

Vincent: „Zeig es mir… bring mich dort hin…“ Catherine umfasste seine rechte Hand mit ihrer linken, hielt seinem Blick stand, geleitete seine Hand von ihrer Brust abwärts zu ihrem samtweichen flachen Bauch, bis zum elastischen Bund ihrer Hose, hob den Bund mit der anderen Hand an, sah ihn unentwegt an. Vincent musterte ihr erregtes, abwartendes hübsches Gesicht. Catherine brachte ihn an die Stelle ihres Körpers, die nach ihm schrie. Seine Hand bedeckte als erstes ihre Weiblichkeit und fühlte die Hitze, die Feuchtigkeit. Kurz schloss Vincent seine Augen, genoss diese intime Situation. Als er seine Augen öffnete, sah er Catherine direkt in die Augen, bewegte seine schlanken Finger durch ihren weichen, warmen und feuchten Sex. Catherine stöhnte intensiv, ihre Atmung unregelmäßig, ihre Hand noch immer auf seiner verankert, öffnete sich weiter für ihn. Sein Mittelfinger fand seinen Weg über ihre glatte Mitte, ihr bereits stark geschwollenes Knöpfchen und glitt mit sanften Druck ein paar Zentimeter in sie hinein. Sie bäumte sich laut stöhnend vor ihm auf, schloss ihre Augen, streckte ihren Kopf weit nach hinten. Ihr völlig erregtes, angespanntes Gesicht ließ sein Herz noch höher schlagen, brachte sein Blut in Wallung. Mit seinem Mund ging er ganz nah an ihr Ohr heran.

Vincent: „Ist es das was du willst…“ hauchte Vincent tief erregt, atmete hastig.

Catherine: „Ja… ja… weiter… bitte…“ stöhnte Catherine. Dann ließ er Mittelfinger und Zeigefinger in ihre Weiblichkeit gleiten, massierte sie sanft mit leichtem Druck. Noch immer hielt Catherine ihre Hand auf der von Vincent, begann sich zu verkrampfen, atmete flacher. Wieder fing er ihren Mund ein, küsste sie erneut hart, nahm sie mit seinem Mund gefangen und brachte sie so zu einem extravaganten Orgasmus, der ihr durch Mark und Bein ging. Sie ergriff seinen Oberarm mit ihrer rechte Hand, zog sich während des Höhepunktes an ihn heran. Er spürte mit seiner Hand ihre Kontraktionen, die zunehmende Feuchtigkeit und den zusätzlichen Druck ihrer linken Hand auf seiner. Sie hielt ihn dort unten gefangen, wollte ihn nicht los lassen. Alles drum herum war hoch empfindlich, sie zuckte und wand sich, war völlig außer Atem, sackte vor ihm zusammen. Ihre Kraft war vollends aufgebraucht. Sie lockerte ihren Griff um seine Hand, sodass er langsam seine Hand aus und von ihr zurückziehen konnte. Cathrine stöhnte noch einmal kurz auf, als er dies tat und sah ihn an. Wieder küssten sie sich, ließen ihre Zungen sanft gegeneinander tanzen. Vincents feuchte Hand lag nun auf ihrem Bauch, versuchte sie zu beruhigen.

Catherine: „Das war unbeschreiblich…“ flüsterte Catherine, streichelte seinen Hals.

Vincent: „Es war atemberaubend dir dabei zuzusehen… dich in diesem Moment so intensiv zu fühlen.“ Langsam setzte sie sich auf, zog ihre Hose und den Slip aus, ließ diese zu Boden fallen. Auf allen vieren kniete sie an seiner Seite auf der Couch, sah ihn mit funkelnden Augen an.

Catherine: „Wir sind noch nicht fertig… du bist dran… ich will dich ebenfalls schmecken.“ Vincent schmunzelte.

Vincent: „Bis zum Schluss?“ vergewisserte er sich noch einmal.

Catherine: „Oh ja… bis zum Schluss…“ Catherine zog Vincent grinsender Weise an sich heran, wobei Vincents große Hand ihre linke Wange umschloss, sie zu sich drehte. Sie küsste ihn innig, öffnete sein Hemd. Er lehnte sich zurück und sah dabei zu, wie Catherine seine Jeans öffnete. Seine Männlichkeit war stark geschwollen, drückte gegen den Stoff. Es war eine Erleichterung, als die Jeans geöffnet war. Sein geschwollener Schaft bahnte sich seinen Weg, ragte steil nach oben. Catherines kleine Hand umfasste ihn, massierte ihn, während Vincent sie dabei beobachtete und gelegentlich seinen Kopf zurück streckte, seine Augen kurz schloss. Ihre Hände legte seine Eichel frei. Sanft küssten ihre Lippen den Kopf seiner Eichel, umschlossen die große Spitze, nahm ihn tiefer, ließ ihre Zungenspitze drum herum gleiten, saugte sich an ihm fest. Vincents rechte Hand schob ihre Haare zur Seite, damit er sie in ihrer Aktion besser sehen konnte. Die linke fuhr sanft über ihre nackte seidige Haut, ihre Brüste, die Pobacken, durch ihre Weiblichkeit, die noch empfindlich war und sie kurz aufstöhnen ließ. Catherine fand den richtigen Winkel, um ihm in dieser Art und Weise Freude zu bereiten. Seine Atmung nahm stetig zu, sein Sixpack verhärtete sich, auch seine restlichen Muskeln spannten sich an, sein Blicks stets auf sie und ihre Handlung gerichtet.

Vincent: „Ihr Götter, Catherine… was tust du mir an…“ er begann sich unter ihr in ihrem Rhythmus zu bewegen, fixierte ihren langen Haare, atmete hastig. Sie sah kurz zu ihm auf, küsste ihn tief.

Catherine: „Das Selbe was du mir angetan hast.“ sprach sie in seine Lippen, lächelte verführerisch.

Vincent: „Das ist nur fair…“ schmunzelte er ebenso verführerisch. Küsste sie fordernd.  

Catherine: „Soll ich dich weiter verwöhnen?“ Seine Augen funkelten.

Vincent: „Oh ja… ich bitte darum… du bist sehr gut darin, meine Süße.“ Ein kurzer intensiver Kuss und Catherine widmete sich wieder seinem stahlharten Schaft, dessen Adern prall gefüllt waren und pulsierten. Vincent bewegte sich unter ihr, stieß ihr entgegen, schloss seine Augen, legte seinen Kopf zurück, stöhnte heiser.

Vincent: „Oh ihr Götter… bist du gut… beende es, Liebes… “ Und sie tat es. Die Bewegungen nahmen zu, ebenso ihr saugender Zungenschlag um den Kopf seines Schaftes herum.  Sein Körper spannte sich an. Seine Atmung nahm ebenfalls zu, wurde lauter, unregelmäßiger, bis sein Körper ihr angespannt entgegenkam und sein warmer Saft in ihren Mund floss. Jeden seiner Tropfen nahm sie auf, küsste seine Spitze, sah zu ihm rauf. Schwer atmend hatte er seinen Kopf zurückgelegt. Er versuchte Herr über die Lage zu werden. Weit kam er nicht, da sich Catherine rittlings auf seinen Schoss setzte und seinen noch harten Schaft in sich aufnahm. Überrascht blickte er auf, direkt in ihre grünen Augen und lächelte.

Vincent: „Du bist unersättlich, kann das sein?“ Catherine schlang ihre Arme um seinen Hals.

Catherine: „Ein wenig, ja.“ innig küssten sie sich immer und immer wieder.

Vincent: „Mmmm… du schmeckst nach mir.“ raunte er schmunzelnd.

Catherine: „Stimmt… ich durfte von dir kosten. Du hast lecker geschmeckt.“ Catherine spürte, wie er in ihr wieder hart wurde, anschwoll und wuchs.

Vincent: „Dein Körper ist ein Traum… Du bist ein Traum…“

Catherine: „Du bist der Mann meiner schlaflosen Nächte.“ langsam bewegte sie sich auf ihm. In ihrem Bauch kribbelte es. Sein Schaft schien in ihr größer und dicker zu werden als vorher. Er füllte sie vollkommen aus. Vincent hielt sie mit seinen Händen an den Hüften, glitt über ihren Bauch, massierte ihre einladenden Brüste. Sein Mund folgte seinen Händen, während sie sich weiter auf ihm erotisch wandt.

Catherine: „Ich will dich unentwegt in mir haben. Werde ich je genug davon bekommen?“ flüsterte sie schwer atmend.

Vincent: „Das könnte ich dich auch fragen. Wenn es nach mir ginge, wäre ich ständig in dir. Wie eine Sucht… ich muss in dir sein, dich Lieben… jeden Tag. Hhhh… ihr Götter… ich muss dich jetzt nehmen.“ Vincent hielt sie am Rücken, packte sie am Po, ließ sich mit ihr zur Seite gleiten, sodass Catherine mit dem Rücken auf der großen Couch lag. Noch immer mit ihr verbunden, lag Vincent auf ihr. Abgestützt zu beiden Seiten, sein Hemd, welches er noch immer trug, aber offenstand und ragte über ihr. Kräftige Stöße ließen Catherine laut aufstöhnen, ihren Kopf zurück gestreckt, ihre Kehle lag frei. Die Stimulation durch die intensive Reibung, die sein großer Schaft in und um sie herum vollbrachte, ließ sie wimmern. Catherine umklammerte ihn mit beiden Beinen, um ihn noch tiefer in sich aufzunehmen. Anhand ihrer Atmung konnte Vincent erkennen, dass sie kurz davor war ihren Höhepunkt zu erreichen. Die Kontraktion in ihrem inneren nahmen zu und verhalfen ihm ebenfalls zu seinem Höhepunkt, den sie gemeinsam genossen und erlebten. Ein paar Mal stieß er zusätzlich in ihr innerstes, um sich vollständig in ihr zu entleeren.

Erschöpft und schwer atmend lagen sie beieinander… es war fast Mitternacht. Das lodernde Feuer im Kamin hatte eine beruhigende Wirkung. Langsam befreite Vincent sie von seinem Gewicht und rutschte an ihre Seite. Catherine lang in seinem linken Arm, ihre linke Hand ruhte auf seiner Brust und sah ihn verliebt an. Glücklich küssten und streichelten sie sich gegenseitig.

Vincent: „Gönnst du mir eine kleine Verschnaufpause?“ breit grinste sie ihn an.

Catherine: „Aber nur eine kleine…“ und küsste ihn leidenschaftlich, nahm seine Unterlippe gefangen.

Vincent: „Ich muss unbedingt aus dieser Jeans raus.“

Catherine: „Das sieht unwahrscheinlich sexy aus, so wie du gerade bist… dein breiter muskulöser Oberkörper, das offene Hemd dazu… deine offene Jeans… männlicher geht für mich nicht.“ Vincent lächelte verlegen.

Vincent: „Deine Worte bringen mich dazu gleich wieder über dich her zu fallen, meine Süße.“ Schelmisch grinste sie ihn an.

Catherine: „Wirklich? Was muss ich noch tun damit du deine Drohung wahr machst?“

Vincent: „Mich meine Hose ausziehen lassen? Biittteee…“ Sein flehender Blick ließ Catherine laut auflachen.

Catherine: „Genehmigt. Ich lasse dich kurz frei.“

Vincent: „Welch noble Geste, danke…“ Vincent löste sich schwerlich von Catherine und der bequemen Couch, schlüpfte aus seiner Jeans. Es war befreiend.

Vincent: „Magst du etwas essen?“ grinsend antwortete Catherine:

Catherine: „Mhmm… nach heißem Sex hab ich Hunger.“ Blitzend sah er sie an.

Vincent: „Das kam bei dir sicherlich schon öfters vor, oder?“ fragte er sie, als er auf dem Weg in die Küche war, um Catherines Häppchen zu holen.

Catherine: „Eher nicht… normaler Sex in meinen vorherigen beiden Partnerschaften, ja… aber nicht in dieser besonderen heißen und leidenschaftlichen Art und Weise. Die normale Vorgehensweise und Schluss… nicht mehr… gar nicht mit dir zu vergleichen. Du bedienst und verwirklichst alle meine Fantasien. Das ist unglaublich. Wie kann das sein?“ Er stand wieder an der Couch, stellte den Teller ab, reichte ihr ein vorbereitetes Häppchen, setzte sich an den Rand, streichelte ihren Bauch, ihre Brüste.

Vincent: „Mir geht es bei dir ähnlich. Du spiegelst all das wieder wonach ich verlange… was mir gefällt… welches auch deine Wünsche sind.“ nachdenklich sah er Catherine an, legte sich zu ihr.

Catherine: „Warst du vor mir mit jemandem zusammen?“ Vincent nickte.

Vincent: „Ja…“ war eher knapp geantwortet.

Catherine: „Warst du noch mit ihr zusammen, als du dich hast hier her versetzen lassen?“ er atmete tief durch, schüttelte langsam seinen Kopf.

Vincent: „Nein… nach Zacs Tod hatte ich mich verändert. Das tat unserer Beziehung nicht gut. Ich gab sie frei, trennte mich im Guten von ihr. Es tat ihr natürlich weh, aber sie verstand es. Ich tat was ich für das Beste hielt. Auch wenn ich mich von ihr getrennt habe, hatten wir eine gute Zeit miteinander. Mit dir jedoch ist es anders… intensiver. Bei dir fühle ich, was du fühlst… wie es dir geht… was du brauchst…was dich belastet usw… das hatte ich vorher bei keiner meiner Partnerinnen. Bei dir fühlt es sich richtig an… vollkommen… wie ein fehlendes Teil das wiedergefunden und an den richtigen Platz gelegt wurde. Mit dir bin ich komplett.“ Catherine hatte Tränen in den Augen.

Catherine: „Hhhh, mein Schatz… das hat noch nie jemand zu mir gesagt…“

Vincent: „Wir haben beide aufeinander gewartet. Das ist die einzigste Erklärung. Ich liebe dich, Catherine.“ sagte er eindringlich.

Catherine: „Ich liebe dich, Vincent… von ganzem Herzen…“ innig und leidenschaftlich küssten sie sich und verschmolzen ein weiteres Mal miteinander.
Review schreiben
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast