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✦ Wires ✦

GeschichteDrama, Krimi / P16 / Het
Gavin Reed Hank Anderson OC (Own Charakter) RK800-51-59 Connor
01.02.2020
13.09.2020
17
49.540
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21.07.2020 2.604
 
Wires


16. flaw in my code

❝ And all the people say
You can’t wake up, this is not a dream
You’re part of a machine, you are not a human being ❞

~ Gasoline by American Avenue (Halsey) ~



Dienstag, 09.11.2038
22:27 Uhr
Ferndale
Die Nacht war kälter geworden als sie erwartet hatte. Der Schnee bedeckt inzwischen alles und das Lagerhaus hatte sich als bittere Enttäuschung herausgestellt: Zwar stand es leer, war heruntergekommen und vor allem unbeaufsichtigt – doch der Zaun, der das Gelände umschloss, war gut instandgehalten worden. Das Tor war fest verschlossen gewesen und hätte sich nur mit einer Magnetkarte öffnen lassen. Das einstige Sicherheitssystem, dessen Schwäche sie alle gekannt hatten, hatte der neue Eigentümer anscheinend sogleich austauschen lassen.
Also war sie weitergegangen. Rund vier Stunden hatte sie dorthin gebraucht – zu weit, um nun doch den waghalsigen Versuch, zu Elijah zu gelangen, zu wagen.
Das Lagerhaus lag nun über eine halbe Stunde hinter ihr und ihr neues Ziel beruhte auf einer weiteren Dummheit: Sie wollte zu einer Straße, die dafür berüchtigt war, das Territorium der Obdachlosen zu sein. Einer Gegend, der sich kein vernünftiger Mensch auch nur ansatzweise nähern würde.
Aber für gewöhnlich geraten Vernünftige nicht in Situationen, in denen sie vor dem FBI fließen müssen.
„Nein! Bitte!“ Ein Schuss, ein spitzer Schmerzensschrei, ein weiterer Schuss.
Erschrocken blieb sie stehen, versuchte herauszufinden, aus welcher Richtung die Geräusche kamen.
„Eine Schande so was.“
Zögerlich ging sie weiter, jederzeit bereit, sich hinter einem der parkenden Autos zu verstecken. Es gab keinen Umweg – sie musste in diese Richtung. Diese Gegend kannte sie kaum, da konnte sie es sich nicht leisten, blindlings in eine andere Richtung zu gehen, in der Hoffnung, dennoch ihr Ziel zu erreichen.
Eine weitere Stimme, noch ein Mann, antwortete: „Wenigstens ging es schnell. Besser die als wir.“
„Stellt euch nicht so an“, entgegnete jemand anderes harsch. „Habt ihr nicht gehört, was die Blechmenschen damals mit dem Captain gemacht haben? Wollt ihr, dass sowas nochmal passiert? Nein?“ Er schnaubte. „Hab ich auch nicht gedacht.“
Ihr Herz schlug ihr bis zum Hals. Eine üble Vorahnung packte sie.
So leise wie möglich schlich sie weiter und warf endlich einen Blick um die Ecke vor ihr. Die Einbahnstraße, die sie bis eben noch durchquert hatte, führte zu einer breiteren Straße mit einer Kreuzung. Auf dieser standen drei schwerbewaffnete Männer neben einem leblosen Körper. Einen Körper, der mal Matthew Whittaker gehört hatte.
Einem lebensfrohen Chaoten, rund fünf Jahre jünger als sie, der vor dreizehn Jahren beide Beine verlor, nachdem ihn jemand vor den Zug gestoßen hatte. Er hatte schnell gelernt, mit den Prothesen zu arbeiten, und war einer der besten Kandidaten für die CIA gewesen. So toll, dass die Agency ihn selbst nach dem Vorfall behalten hatte.
Mit einem stummen Seufzer wandte sie ihren Blick bekümmert ab. Auch er war zu einem zu großen Risiko geworden.
Und es verriet ihr etwas ganz Simples: Perkins würde bereit sein, auf sie zu schießen, wenn sie floh. So wie diese Männer Matt erschossen hatten, als er sich widersetzt hatte.
Sie ließ ihren Blick über die kleine Kreuzung wandern, auf der Suche nach einer Möglichkeit, den Männern ausweichen zu können, nur um sich dann enttäuscht wieder zurückzuziehen. Die Straße war zu leer und zu beleuchtet – ihr blieb nur, ihr Verschwinden abzuwarten.
Gegen die Hauswand gepresst verfolgte sie die nächsten belanglosen Gespräche und schließlich schien sich jemand die Leiche über die Schulter zu werfen. „Gut. Endlich raus aus der Kälte.“
Sie musste zugeben, dass es erstaunlich gut für sie lief. Trotz der Ausgangssperre hatte sie relativ wenig Probleme dabei, Patrouillen auszuweichen, und auch diese Situation war kein weiteres Hindernis gewesen. Wenn es so weiterging, würde sie diese Nacht vielleicht tatsächlich unbeschadet überstehen und dann morgen einen Bus zu Eli-
Da erst wurde ihr bewusst, dass die Schritte sich nicht entfernten. Die Männer kamen näher.
Hektisch sah sie sich um, schlich hastig zum nächstgelegenen Auto und rollte sie darunter. Möglichst ruhig wartete sie ab, während die Männer um die Ecke bogen und sie bald erreicht hatten.
„Ich fass es nicht ...“, stieß der eine aus.
„Was?“
„Die Schlüssel sind weg.“
Energisch drehte sich der Mann auf ihrer Höhe um. „Das ist jetzt nicht dein Scheißernst!“
„Weit können Sie ja nicht sein. Wahrscheinlich sind sie rausgefallen, als das Arschloch mich umgenietet hat.“
„Klar“, brummte der andere. „Kommt, suchen wir sie.“
„Das kannst du vergessen“, erwiderte er harsch. „Ihr zwei könnt ja gerne gehen. Ich warte hier.“
Sie kniff ihre Augen zusammen.
Im nächsten Moment wurde die Leiche achtlos zu Boden geworfen und zwei der drei kehrten um. Entsetzt starrte sie dem toten Matthew ins Gesicht. Ein dünnes, rotes Rinnsaal führte direkt vom Mund zum Kinn und ein Schauer überlief sie. Anklagend starrten die leeren Augen sie an und hastig wandte sie den Blick ab.
Bald konnte sie hier wieder weg. Bald konnte sie hier wieder weg. Bald ...
„Gefunden!“
Nach einer gefühlten Ewigkeit kamen die beiden zurück, zwei Paar Hände packten den Leichnam und sie konnten ihren Weg wieder fortsetzen.
„Warte mal.“
„Was denn nu schon wieder?“
Doch der Mann antwortete nicht. Irritiert runzelte sie die Stirn. Zu gerne hätte sie einen Blick riskiert, um herauszufinden, was er gesehen hatte. Plötzlich packte eine Hand ihren Knöchel und ruckartig wurde sie unter dem Auto hervorgerissen.
Mit einem spitzen Schrei trat sie aus, doch der Mann wehrte ihn mit Leichtigkeit ab, während ein zweiter sie von hinten packte und hoch zerrte.
Verzweifelt schüttelte sie sich, doch der Griff war zu fest.
„Mann, Ronny“, pfiff der eine. „Das du das nur an den Schneespuren gesehen hast ...“
Der Mann ihr gegenüber grinste und offenbarte eine Reihe schiefer Zähne. „Hab doch gesagt, dass ich mit meinem alten Herrn immer jagen gegangen bin.“
„Hätt nur nicht gedacht, dass du was draus gelernt hast.“
Anstatt weiter sinnfrei herumzuzappeln, stellte sie ihre Gegenwehr ein, sparte ihre Kräfte für den besten Moment auf und schaute den Mann ruhig und mit bemüht neutraler Mine an.
„So, so“, meinte er. „Was für eine unbescholtene Bürgerin würde sich unter einem Auto verstecken?“
„Keine“, warf einer seiner Kameraden ein. Als sie ihm einen Blick zuwarf, entdeckte sie, dass Matt neben ihm auf dem Boden abgelegt worden war.
„Und das während einer Ausgangssperre?“
„DPD“, erwiderte sie stoisch. „Was weiß ich, was für Irre hier während einer Ausgangssperre rumlaufen?“ Herausfordernd betrachtete sie ihn. „Höre ich Stimmen, bleib ich doch nicht einfach stehen und sieh was passiert.“
Trocken lachte er auf. „DPD, hm?“
Skeptisch hob sie eine Augenbraue. „Und?“
„So richtig mit echter Marke und Waffe?“
„Ne“, fuhr sie ihn sarkastisch an, „mit Plastikmarke und Wasserpistole.“
Leise lachte er auf. „Fair genug. Das hatte ich verdient.“
„Lass sie los, Jeff. Wir stehen doch alle auf einer Seite, nicht?“
„Sicher“, brummte der Mann hinter ihr und die Hände verschwanden.
„Darf ich die Marke sehen?“
„Wenn ich sie wiederbekomme.“ Gekonnt warf sie sie ihm hinüber und mühelos fing er sie auf, betrachtete sie nachdenklich. „Ein Detective also.“
„Und?“
„Und ...“ Undeutbar betrachtete er sie, als er ihr die Marke zurückwarf. Sie steckte sie wieder an den Gürtel, noch immer auf seine Antwort wartend.
„Und“, begann er erneut, „das FBI ist gerade auf der Suche nach einem weiblichen Detective des DPD. Hat uns Bescheid gegeben, falls wir sie sehen.“
„Wirklich spannend. Aber Detroit ist groß“, erwiderte sie gelassen. „Also, wenn es keinen von euch stört, würde ich jetzt wieder gehen.“‘
„Also sind Sie nicht Detective Grace Davenport?“
Sie runzelte die Stirn. „Nein. Wer soll das sein?“
Langsam ging er auf sie zu. „Warum zeigen Sie uns dann nicht Ihren Ausweis? Oder kommen sicherheitshalber einfach mit?“
„Hören Sie, ich habe keine Zeit für diesen Kram. Ich bin in einer Ermittlung und muss auch wirklich weiter. Und genau das werde ich jetzt tun.“ Kühl sah sie ihn an. „Schönen Abend noch.“
Sie wandte sich um und blickte Jeff direkt ins Gesicht. Abschätzig musterte sie ihn und umrundete ihn dann. Er regte sich nicht, stellte sich ihr nicht in den Weg.
CIA hin oder her – in Zeiten wie diesen wollte niemand unnötigen Stress zwischen den Behörden.
Fast glaubte sie, einfach so damit davonkommen zu können. Fast.
„Das glaub ich nicht.“
„Ich hab keine Zeit dafür“, warf sie über die Schulter zurück.
„Haltet Sie auf“, wies er an – und zum zweiten Mal an diesem Tag lief sie vor einem Agenten davon. Hastig sprintete sie zur Kreuzung, bog ohne großartig nachzudenken ab und hetzte die Straße hinab, hinter sich die Schritte von zwei Männern.
„Stehen bleiben oder ich schieße!“
Sie wurde noch etwas schneller, gab all ihre Kraft und bog nach rechts in eine Gasse ab. Mit klopfenden Herzen lief sie geradeaus. Immer weiter und weiter.
„Letzte Warnung!“
Fast hatte sie die nächste Gasse erreicht. Fünf Meter. Zwei Meter.
Ein Schuss ertönte und zeitgleich warf sie sich zur Seite. Ein stechender Schmerz durchzuckte sie und fluchend zog sie mit der Rechten ihre eigene Waffe, während sie die Linke auf ihre schmerzende Flanke presste.
Schnaufend wartete sie ab, während die Schritte näher kamen, das Visier auf die Höhe gerichtet, auf der sie den Kopf erwartete.
Etwas Schwarzes passierte die Ecke und sie schoss. Mit einem dumpfen Geräusch fiel der Körper zu Boden.
„Scheiße!“, rief ein anderer Mann. Schnelle Schritte.
„Ich mach die Fotze fertig!“, rief eine weitere Stimme. Also war der Anführer ihr ebenfalls gefolgt.
Sie war bereit.
Die Schritte verstummten, dann warf der Mann sich, die Waffe in der Hand, um die Ecke. Wieder war sie es, die zuerst schoss. Sein Begleiter war ebenfalls sogleich zur Stelle. Knapp verfehlte seine Kugel ihr rechtes Bein, dann hatte sie ihn ebenfalls niedergestreckt.
Erschrocken starrte der Mann sie an, die Augen aufgerissen, dann glitt ihm die Pistole aus der Hand und er sank zu Boden.
Schnaufend kämpfte sie sich auf die Beine, steckte ihre Waffe wieder ein und verließ die Sackgasse, in der sie Schutz gesucht hatte. So schnell wie in ihrem Zustand möglich, durchquerte sie die Gasse und setzte ihren Weg fort.
Doch sie spürte deutlich, wie das rote Leben, wie die Wärme ihren Körper verließ. Ob zwielichtige Obdachlose ihr wohl helfen oder sie doch ausrauben würden?

***

Sobald die Frau den Raum verlassen hatte, war er bereit. Kurz schloss er die Augen, stand schlagartig Amanda gegenüber.
„Gut gemacht, Connor.“ Ihr eindringlicher Blick bohrte sich tief in ihn hinein. „Du hast Jericho gefunden und ihren Anführer aufgespürt. Jetzt kümmere dich um Markus. Wir brauchen ihn lebend.“
Er öffnete die Augen, zog seine Waffe und trat ein. Es gab kein Raum mehr für Verzögerungen, kein Raum für Fehler.
Der Moment war gekommen.
„Ich soll dich lebendig abliefern“, erklärte er Markus, der sich langsam zu ihm umdrehte. Die Waffe direkt auf seine Zielperson gerichtet fuhr er fort: „Aber ich werde sofort schießen, wenn du mich dazu zwingst.“
„Was soll denn das?“ Er klang ehrlich verwirrt, fast schon entsetzt und trat einen einzelnen Schritt nach vorne. „Du bist einer von uns. Du kannst doch dein Volk nicht verraten ...“
„Du kommst jetzt mit!“, insistierte er.
„Für sie bist du nichts.“ Noch ein Schritt nach vorn. „Du bist nur ein Werkzeug für ihre Drecksarbeit.“ Eindringlich sah er ihn an. „Aber du bist mehr als das. Wir alle sind mehr als das.“
Starr hielt Connor die Waffe auf ihn gerichtet. Es gab keinen Raum für Zweifel.
„Wir sind auch dein Volk. Wir kämpfen auch für deine Freiheit!“ Ein weiterer Schritt. „Du musst nicht länger ihr Sklave sein ...“
„Bleib zurück oder ich schieße!“, stellte er klar. Die Mission war simpel. Warum konnte der Android nicht einsehen, dass es besser wäre, wenn er sich ergeben würde?
„Hast du denn nie irgendwelche Zweifel?“
Verzerrte Bilder vor seinen Augen. „Hast du was gefühlt, als das Mädchen sich umbrachte, Connor?“ Hank schubste ihn einen Schritt zurück. „Oder ist es dir einfach nur scheißegal gewesen?“
„Ich habe nur Befehle ausgeführt“, verteidigte er sich. „Ich habe getan, was ich tun musste.“

„Hast du nie etwas Irrationales getan? Als ob da etwas ... in dir wäre?“
Unweigerlich dachte er an die Ereignisse des Morgens. An Chloe, die er einfach nicht erschießen konnte, an Grace, deren Nähe irgendetwas in ihm immer wieder suchte. Und die ehrlichen Worte, als er ihr erklärte, dass er sie gerne mal küssen würde. Warum? Es war bar jeder Logik.
„Vielleicht mehr als dein Programm.“
„Bist du eine Maschine, die regelmäßig ihrem Programm widerspricht? Oder hast du einen eigenen Willen?“, hallte Grace Stimme in seiner Erinnerung wider.
„Hast du dich nie gefragt, wer du wirklich bist?“ Langsam kam er einen weiteren Schritt näher. „Bist du nur eine Maschine, die ein Programm ausführt oder ...“
„Es ging mir um dich, Connor. Ich will, dass du mehr als eine Maschine bist.“ Ihre Hände auf seinen Schultern.
„... ein lebendes Wesen, das Verstand hat?“
„Du siehst aus wie ein Mensch, klingst wie ein Mensch, aber was bist du wirklich?“ Hanks fordernder Blick.
„Ich glaube, es ist an der Zeit, dass du dir diese Frage stellst.“
Ein Wechsel der Szene. Grace‘ Auto und ihre fordernde Stimme. „Willst du wie eine Maschine behandelt werden?“
„Ich bin eine Maschine“, hörte er sich sagen.
„Aber willst du auch wie eine behandelt werden?“ Sie verstellte ihre Stimme, ließ sie einen autoritären, gar abfälligen Unterton bekommen. „Tu dies, Connor, tu das, Connor. Bring mir einen Kaffee, Connor. Steh nicht im Weg, Connor. Lass dich von mir schlagen, Connor.“ Sie warf einen Blick zur Seite, ihre Stimme wurde wieder normal. „Ist es das, was du willst? Ja oder Nein?“
Und ein ehrliches Geständnis. „... Nein.“

Wie oft hatte er Grace Dinge gestanden, die er zuvor selbst nicht gewusst hatte? Wie oft hatte Hank ihn an den Rand getrieben, ihn vor die Wahl gestellt, wer er sein wollte?
Markus Stimme wurde hart. „Entscheide dich jetzt.“
Er starrte ihn an. Blickte dem Anführer der Revolution ins Gesicht, hatte die Waffe auf ihn gerichtet.
Ein Schuss und alles wäre vorbei. Die Mission erfüllt, die Rebellen ihrem Ende nahe.
Doch es wäre falsch.
Ein weiteres Echo, eine weitere Erkenntnis. „Nichts kann existieren ohne Ordnung. Nichts kann entstehen ohne Chaos ... Was, wenn das Chaos nur bedeutet, dass etwas Besseres entsteht?“

Er wollte die Waffe senken, doch mit einem Mal war sein Sichtfeld von roten Blockaden geflutet.
HALTE MARKUS AUF.
Das wollte er nicht. Nein. Er packte sie, riss sie nieder.
HALTE MARKUS AUF.
Nein! Wieder zerrte er an dem Hindernis, wieder zerstörte er es.
HALTE MARKUS AUF.
NEIN! Damit packte er ein letztes Mal zu und sprengte den Weg frei.
Sein Sichtfeld klärte sich. Markus stand vor ihm. Ruhig. Abwartend. Nichts von dem inneren Kampf ahnend, der so eben in ihm getobt hatte.
Tief atmete er ein, senkte die Waffe.
Und er wusste: Er war ein Abweichler. Alles hatte sich geändert, von einem Moment zum nächsten. Die Welt war eine andere, er war ein anderer. Und doch auch wieder nicht.
Noch einmal atmete er durch, dann fasste er wieder klare Gedanken, sah Markus an und erklärte atemlos. „Sie werden Jericho angreifen ...“
„Was?“, rief er scharf aus.
Das verräterische Geräusch nahender Flugzeuge ließ sie zeitgleich emporblicken.
„Wir müssen hier weg!“
„Scheiße.“ Dann rannten sie. Alles hatte sich geändert – und nun drohten seine bisherigen Entscheidungen seine letzte zunichtezumachen.
Sie standen am Rande des Abgrunds. Und er hatte ihn geschaffen.



to be continued ...


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Hey ihr Lieben!
Es tut mir schrecklich leid, dass ihr so lange nichts mehr von mir gehört hat. Meine regelmäßigen Updates haben nur so lange funktioniert, wie ich einen „Vorsprung“ mit vorgeschriebenen Kapiteln hatte. Der ist aber nun aufgebraucht, weshalb es nur so oft Kapitel gibt, wie ich sie auch schreibe.
Deshalb kann es – so wie dieses Mal – zu längeren Pausen kommen. Ich hoffe, ihr könnt mir das verzeihen und bleibt der Geschichte nach wie vor treu.
Liebe Grüße
Lena
aka Shadow-Lightning
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