Burning Fire

von Kruemeli
GeschichteAbenteuer, Drama / P16
Minho OC (Own Character) Thomas
31.01.2020
14.02.2020
2
2469
 
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Dieses Kapitel
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Hey! Ich wieder. Wer auch sonst? XD. Ich habe mich, wie ihr vllt schon mitbekommen habt, dazu entschieden das die Kapitel erstmal am 1. jeden Monats hochgeladen werden. Aber, wie auch sonst, halte ich mich nicht an meine Vorderungen xD. Also kommt jetzt jeden Freitag ein Kapitel, damit ihr es am Wochenende genießen könnt... xD Ja jetzt habe ich schon wieder so viel geschrieben, es tut mir leid...xD

Außerdem möchte ich mich bei Kritzelmotte und Ritara2083 für die Reviews bedanken!

Kurzer Rückblick: Das Trio, wie es von Kritzelmotte so nett genannt wurde, befindet sich auf einem Außeneinsatz. Sie finden einen schwerverletzten Jungen in ihrem Alter und nehmen ihn natürlich mit. Und, wie soll es auch anders sein, kommt ihnen eine Gruppe Cranks in den Weg. Werden sie es rechtzeitig schaffen? Oder geraten sie etwa in noch größere Gefahr? Findet es heraus...

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Kapitel 2 - Höllentrip

~PoV Kira~


Mein Blick fiel auf den Jungen. Er musste einfach überleben...

,,Wir fahren doch vorbei oder?", in Charlies Stimme hörte man deutlich die Unruhe raus. ,,Natürlich", brachte Jack aus zusammengepressten Zähnen hervor. Ich drückte weiterhin auf die Wunde unseres Patienten. Langsam ließ der erste Schock nach und auch in mir machte sich die Panik breit.

Ich überlegte fieberhaft wie man die Blutung stoppen kann. ,,Charlie! Er stirbt uns hier weg! Ich brauche deine Hilfe!", rief ich nach vorne.

Charlie drehte sich langsam zu mir um und unsere Blicke trafen sich. In ihren Augen sah man die blanker Panik.

Plötzlich riss Jack das Steuer rum und ich wurde auf den Jungen geschleudert. Sein Name fiel mir immer noch nicht ein. Jack und Charlie wurden nach links gedrückt. Ich nahm den Schrei von Charlie wahr. Vielleicht war es aber auch mein eigener. Das Auto stoppte ruckartig. Ich schaute nach vorne und sah, wie ein Crank auf der Motorhaube stand. Jack zückte seine Pistole und schoss. Er traf nicht, sondern hinterließ nur ein kleines Loch in unserer Windschutzscheibe von dem Risse wie ein großes Spinnennetz ausgingen.

Der Crank, der auf unsere Scheibe gesprungen war, keuchte auf, was schon fast an ein Lachen erinnerte und dann passierte etwas, was uns alle erschreckte. Die Augen des unbekannten Cranks wurden klar und er deutete auf den Jungen vor mir. Mit kratziger Stimme sagte er so laut das wir es beim Lärm den die anderen Cranks verursachten hören konnten. ,,Wir wollen ihn!"

Mir stockte der Atem. Charlie sah sich zu mir und dem Jungen um. Jack schüttelte wie in Trance den Kopf. Der Crank wollte einen Schritt auf uns zu machen aber rutschte aus und fiel von der Motorhaube. Auf dem Boden rappelte er sich wieder auf. Dort, wo er gelandet war, sah man sein Blut. Als der Crank uns wieder ansah hatten seine Augen etwas Verrücktes. ,,Wir wollen ihn! Wir wollen ihn!", schrie er, immer noch mit diesem verrückten Ausdruck.

Ich bemerkte im Augenwinkel wie das Blut immer noch durch den Stoff sickerte. Also schaute ich mich um und kramte aus einem der Fächer einen Verband. Meine Hände zitterten wie verrückt. Verdammt reiß dich zusammen! ermahnte ich mich selber in Gedanken. Ich bemerkte, wie das Auto wieder losfuhr und atmete kurz auf.

,,Du musst es so fest es geht ziehen.", nahm ich Charlies Anweisungen wahr. Ich schaute nach vorne während ich versuchte mit all meiner Kraft den Verband fest zuziehen. Charlie sollte hier hinten sein! Durch die von Rissen überzogene Windschutzscheibe konnte ich ein paar verzehrte Gestalten erkennen, die auf uns zu kamen.

Im Rückspiegel konnte ich Jack sehen, er hatte etwas Entschlossenes in seinem Blick was mich irgendwie beunruhigte. Jedoch galt meine Aufmerksamkeit eher der Tatsache das der Junge vor mit vielleicht gleich sterben würde. Also wand ich mich wieder ihm zu.

Meine Hand wanderte wie in Zeitlupe zu seinem Hals um seinen Puls wieder zu fühlen. Ganz ruhig beruhigte ich mich selber und atmete einmal tief ein und aus. Dann legte ich meine Finger wieder an seinen Hals. In Gedanken wiederholte ich immer die selben Worte: Du darfst nicht sterben! Einfach nicht sterben! Obwohl mir klar war, das er mich nicht hörte. Besonders nicht, wenn ich in Gedanken sprach. Umso erleichterter war ich, als ich einen zwar immer noch schwachen aber gleichmäßigen Puls fühlte.

Ich wollte gerade nachsehen ob der Verband noch fest ist, als ich durch Charlies Rufe aufschreckte. Was war denn jetzt schon wieder? fuhr ich die beiden in Gedanken an und schaute hoch. Ich sah wie Jack, anstatt drum herum zu fahren, direkt auf die Cranks zusteuerte. Währenddessen nahm ich Charlies Rufe wahr: ,,Jack! Was machst du da?!" Sie versuchte Jack davon abzuhalten, aber er war stärker. Und eindeutig entschlossener.

In mir stieg wieder die Panik auf. ,,Jack, was soll das? Willst du das wir sterben? Das er stirbt?" Man konnte die Verzweiflung in meiner Stimme deutlich heraushören. Ich hatte das schon mehrmals mit erlebt, aber nie wenn es dabei um ein fremdes Menschenleben geht.

Das hier war ein Kampf um Leben und Tod. So wie immer in dieser Welt. Doch dieses mal war es nicht unseres Leben, sondern das eines Unschuldigen, was in unserer Verantwortung liegt und unter unseren Entscheidungen leiden muss. Mich packte die Wut. ,,Verdammt noch mal, hör mir gefälligst zu! Hör mit der Scheiße auf und verhalte dich wie sonst! Nach dem Einsatz kannst du dich gerne den Cranks zum Fraß vorwerfen, aber erstmal sollst du uns sicher und lebend zur Base bringen!"Nun würde selbst jeder auf den Kopf gefallener Crank erkennen, dass ich Jack gleich an die Gurgel gehen würde, wenn er uns nicht sofort zur Base bringt dachte ich mir meinen Teil.

Jack hatte seine Meinung anscheinend noch nicht geändert, denn er trat noch mehr aufs Gas und steuerte weiterhin auf die Gruppe Cranks zu. Charlie versuchte mittlerweile das Lenkrad zu bekommen und umzulenken, was dazu führte das der Wagen stark hin und her schwankte. Ich hielt mich an der Trage fest, die dank der Rettungswagen-Einrichtung fest am Boden befestigt werden konnte.

Mein Blick fiel wieder auf den Blonden vor mir. Wenn wir es nicht schaffen... Ich wollte meinen Gedanken nicht weiter denken. Also wand ich mich ab, arbeiten konnte ich bei der Fahrt sowieso nicht.

Doch im selben Moment hörten die Schlinker auf. Irgendwer hatte aufgehört. Als ich nach vorne schaute, erkannte ich das es Charlie war. Und warum erfuhr ich nur Sekunden später. ,,Jack! Da ist die Base!", erklang ihre Stimme.

Ich schaute durch die kaputte Windschutzscheibe und erkannte die mir ziemlich bekannte "Festung" inmitten verbrannter Landschaft. Die hohen Steinmauern streckten sich in die Höhe, als würden sie sich nach der stetig brennenden Sonne sehnen. Hoffnung keimte in mir auf.

,,Jack, dreh einfach ab. Wir könnten es schaffen." versuchte ich mit letztem Willen ihn noch zum abdrehen zu bewegen. Doch dieser war, als würde er mich nicht hören. Die Crankgruppe war nun ziemlich nah. Ich hörte schon ihre gierigen Schreie nach uns, mir lief es kalt den Rücken hinunter während ich mir in meinem Gedanken die schlimmsten Szenen vorstellte. Sie reißen uns auseinander und fressen uns bei lebendigem Leib. Ihre Finger graben sich in unser Fleisch und sie lachen dreckig. Ich schüttelte mich um diese Gedanken los zuwerden, doch mir gelang es nicht.

Ich hatte unser Schicksal und das des Blonden schon weitergeht realisiert, als ich plötzlich nach hinten gedrückt wurde und den Halt verlor. Jack hatte die Richtung geändert!

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Ja das war's dann leider auch schon. Ich hoffe euch hat es gefallen. Auf einen Tipp von Kritzelmotte ist dieses Kapitel etwas emotional geworden. Ich hoffe, das ich das emotionale wenigsten hingekriegt habe, aber mir gefällts xD. Ihr könnt wie immer gerne Reviews mit Kritik, Lob oder Spekulationen da lassen. Und wer weiß, vielleicht nehme ich sogar irgendwann eine Idee die mir vorgeschlagen wurde mit rein. ;)
Bis ganz hoffentlich zum nächsten Kapitel am Freitag.
Kruemeli
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