My "perfect" Life

von IsiEnds
GeschichteAllgemein / P16
Elijah Mikaelson Kol Mikaelson Niklaus "Klaus" Mikaelson OC (Own Character) Rebekah Mikaelson
29.01.2020
17.02.2020
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Selbstsicher ging ich einfach an ihnen vorbei und ließ sie bockig stehen. Ja, sie waren für mich wie pubertierende Teenager. Ich grinste vor mich hin und setzte mich elegant auf die Couch, auf welcher Rebekah und Elijah saßen. Stefan hingegen stand und trank irgendwas. "Was grinst du so?", fragte mich Rebekah leicht irritiert und sah mich schief an. Grinsend hob ich einen Zeigefinger hoch und sagte: "Wirst du jetzt sehen." Kurz darauf rannten die bockigen Kinder, inklusive Jeremy, welcher am Grinsen war, herunter und starrten mich entrüstet als auch, wie ich schon sagte, bockig an.

"Wieso hast du das getan?", stieß es aus Nik heraus und er klang ziemlich gereizt. Mit einem verschmitzten Grinsen sprach ich gespielt unschuldig: "Ich weiß nicht, was du meinst Nik." "Du hast uns nicht unterbrochen und uns zugehört, während Klaus und ich gestritten haben.", warf nun Kol gereizt ein, was mich weiter zum Grinsen brachte. Neben mir konnte ich sehen, wie Elijah und Rebekah sich das Lachen verkneifen mussten. Bei Stefan konnte ich sehen, wie dieser vor sich hin grinste und sein Glas, was auch immer drinnen war, trank. Jeremy stand neben Elijah und grinste weiterhin. "Für mich war es sehr unterhaltsam, sehr filmreif.", zuckte ich grinsend die Schultern und bekam schon wieder böse Blicke zu geworfen. Sag mal, war heut 'Der Tag der Bösen Blicke' oder was?

„Du bist sowas von unmöglich", kam es von Kol, der mittlerweile etwas lächelte. „Ich weiß, deswegen liebst du mich ja", gab ich von mir und sah ihn neckend an. Er sah mich nun lachend an und zog mich von der Couch in seine Arme. Meine Arme legte ich um ihn und schmiegte mich an ihm. Als er mich wieder losließ, ging ich mit einem Hundeblick auf meinen besten Hybridenfreund zu. Dieser sah mich komisch an und ich sah ihn weiterhin so an, während ich ihn in süßer Stimme fragte: „Verzeihst du mir, Niki?" Lange hielt er nicht stand und seufzte anschließend: „Ja, ich verzeihe dir, aber nenne mich nie wieder Niki! Verstanden?" Mit strahlenden Augen nickte ich und sprang ihm in seine Arme, wobei er mich erschrocken und reflexartig auffing. Dennoch lachte er leicht und drückte mich fest an sich. Meine Beine waren noch um seine Hüfte verschlungen, was scheinbar meinem Freund störte, denn dieser riss mich von Nik herunter.

Verwundert sah ich ihn an und fragte: „Was sollte das?" Er sah leicht murrend von mir weg und nuschelte: „Ich will nicht, dass du mit anderen Männern so eng umschlungen bist." Wie süß, da sprach gerade seine Eifersucht heraus. Ich zog ihn zu mir runter und küsste ihn leidenschaftlich. „Niemals werde ich mit jemanden so engumschlungen sein, wie mit dir." Er hob mich glücklich hoch und ich umschlang meine Beine um seine Hüften, während ich meine Arme um seinen Nacken legte. Kol drückte seine Lippen auf meine und wir küssten uns heiß und innig. Jedoch nicht zu sehr, da die anderen sich ebenfalls im Raum befanden.

Nach einer Weile lösten wir uns wieder und gesellten uns zu den anderen. Sie überlegten, was wir machen konnten. Daraufhin schlug Rebekah freudig vor Shoppen zu gehen. Die Jungs stöhnten auf, doch ich hingegen sprang glücklich auf und ab. So kam es, dass wir unsere Taschen samt Geldbeutel und Handy schnappten und die Jungs ohne ein Wort im Haus zurückließen. Wir waren uns sicher, dass sie sicher eine Beschäftigung finden werden. Was sie genau vorhaben werden, war uns erstmal egal.

Als wir in der Stadt ankamen, gingen wir als Erstes in einem normalen Geschäft. Natürlich einen mit Klamotten! Wir schlugen vor, dass wir uns gegenseitig was raussuchten und diese dann anprobierten. Für Rebekah suchte ich viele Kleider raus, aber natürlich waren einige Hosen und Oberteile dabei. Doch ich wusste, dass sie Kleider bevorzugte. Ich suchte figurbetonte Klamotten raus, damit Stefan schön sabbern konnte und die beiden endlich mal zusammenkamen. Das war meine Mission, nur das keiner miteingeweiht wurde.

*Bing, Bing.* Verwundert sah ich auf meine Hosentasche und machte mir eine Hand frei, um mein Handy herauszuholen. ‚Eine neue Nachricht', konnte ich auf dem Display lesen und öffnete diese. ‚Hey Darling. Sei nicht verwundert, sollten wir nicht daheim sein, wenn ihr vom Einkaufen wiederkommt. Ein ernstzunehmendes Problem ist aufgetaucht und wir sind alle los, um dieses Problem zu beseitigen. Sei unbesorgt. Wir kommen wieder, sofern es erledigt ist. Ich liebe dich! – Kol', las ich mir leise durch und lächelte etwas. Seine Schreibweise war noch etwas alt, bemerkte ich, aber ich liebte es. Ich öffnete das Textfeld und antwortete ihm: ‚Hey du! Danke, dass du mir Bescheid gibst. Passt auf euch auf. Ich liebe dich auch. – Vio.'

Daraufhin steckte ich mein Handy wieder in die Hosentasche und ging zur Anprobe, wo mich Rebekah schon sehnsüchtig erwartete. „Was dauerte es so lange?", gab sie leicht ungeduldig von sich. Leicht lachend schüttelte ich den Kopf und antwortete ihr: „Kol hat mir noch geschrieben, dass die Jungs ein Problem lösen müssen und daher fortmüssen." „Achso", war ihre Reaktion und schnappte sich die Klamotten aus meinen Händen. „Deine liegen neben meiner Kabine", sagte sie mir und zeigte auf die Kabine neben ihrer. Ich ging in die Kabine hinein und zog den Vorhang zu.

Meinen Blick wandte ich den Klamotten zu, welche Rebekah für mich ausgesucht hatte. Genauso wie ich, hatte sie auch Figurbetonte Kleidung herausgesucht. Scheinbar wollte sie, dass Kol mich anreizen fand. Schmunzelnd sah ich die Kleidung an und zog das grüne Minikleid an. Es hatte einen relativ tiefen Ausschnitt und betonte meinen Hintern als auch meine Oberweite sehr. Wenn Kol mich jetzt so sehen würde, dann würde dieser vermutlich über mich herfallen.

„Fertig?", hörte ich meine beste Freundin außerhalb der Kabinen rufen. Ich zog den Vorhang auf und trat heraus. Sie trug das rote Minikleid, was ebenfalls einen tiefen Ausschnitt hatte. Grinsend sah ich meine beste Freundin an, welches sie erwiderte. „Heiß", grinste ich sie an. „Dasselbe könnte ich dir auch sagen!", reagierte sie auf meine Aussage mit einem Grinsen. Wir entschlossen, dass wir die beiden kaufen würden. Danach probierten wir die anderen Klamotten, wo wir ebenfalls beschlossen hatten, diese auch zu kaufen. Gesagt und getan, kauften wir alle Klamotten. Billig war dies jedoch nicht, doch Rebekah manipulierte die Verkäuferin, damit wir fünfzig Prozent Rabatt bekamen. Typisch Rebekah, dachte ich lachend.

Fertig und vollgepackt fuhren wir mit einem Taxi zu unserem Anwesen. Wie erwartet, trafen wir keinen der Jungs an. Unsere Taschen stellten wir in unseren Zimmern und machten uns erstmal in der Küche was zum Essen. Es gab leckere Pancakes mit Ahornsirup. Als Rebekah noch bei mir damals lebte, haben wir es geliebt die selbstgemachten Pancakes meiner Mutter zu essen. Die waren unserer Meinung die Weltbesten. Unsere waren zwar nicht ansatzweise so gut, aber dennoch genießbar.
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