Gamertale 4

von MarioLink
CrossoverAbenteuer, Fantasy / P16
OC (Own Character)
28.01.2020
06.10.2020
11
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22.03.2020 993
 
"Also gut Morty" sagte Rick Sanchez, ein rund 80 jähriger Sci-Fi-Wissenschaftler der irgendwie viel jünger erscheint als er eigentlich ist, bläulich-graue zerzauste Haare auf dem Kopf hat, einen für Wissenschaftler typischen Laborkittel trägt, hinzu ein hellblaues Hemdt und hinzu hellbraune Hosen, zu seinem jugendlichen Enkel Morty Smith, der rund 14 Jahre alt scheint, braune Haare hat und ein gelbes T-Shirt und blaue Hosen trägt.
"Bist du bereit für unseren nächsten Trip nach Atlantis?" fragte Rick seinen jugendlichen Enkel.
"Sowas von bereit" rief Morty mit seiner hohen und etwas brüchigen Stimme, als er mit seinem Großvater in der Garage, den Rick als eine Art Labor benutzt, ihnen Taucherausrüstungen aus den Kisten auspackte.
Normalerweise sind die Abenteuer, auf die Rick seinen Enkel sonst immer mitnimmt, sehr gefährlich, manche hätten sogar tödlich enden können.
Aber manche Trips sind doch nicht so übel, wie diese.
Rick und Morty waren schon mal in Atlantis gewesen, die Meerjungfrauen waren ihrer Meinung nach das beste.

Schon hatten sie sich fertig bekleidet und wollten losziehen, da ist Rick noch etwas eingefallen.
"Warte noch kurz Morty" sagte Rick.

Rick drückte einen Knopf auf seinem Schreibtisch, was einen Mechanismus auslöste, der die Plattform, auf der die sich befinden, runter fährt in eine Art zusätzliches Geheimlabor von Rick.

Hunderte Bildschirme mit tausenden Tasten und menschengroße Glasbehälter, die mit einer Flüssigkeit gefüllt sind worin jeweils ein Menschliches Wesen leblos "rumschwimmt".
"Wie ich sehe hast du wieder angefangen, Klone von dir selbst zu bilden." sagte Morty erstaunt, da Rick seine eigenen Klone vor einiger Zeit mit einer Axt niedergemetzelt hat.
"Natürlich Morty. Nach diesem Vorfall, wo ich gestorben bin, war mein Unterbewusstsein in den Klonen anderer Ricks der anderen Realitäten neugeboren, wenn man so will.
Zwei davon waren wie Nazis. Und das ist wie du weißt, nur dadurch geschehen, dass du von einem Todeskristall mehr oder weniger besessen wurdest."
Todeskristalle sind Kristalle, die einem vorraussagen, wie man sterben wird, was sogar auf unterschiedliche Weise geschehen kann, jenachdem, wie man sich entschiedet.
"Abropos Todeskristalle" fuhr Rick fort.
"Solltest du auf den Gedanken kommen, einen weiteren zu stehlen, den du gegen Schlägertypen oder so einsetzen willst, dann habe ich etwas besseres für dich."
"Was denn?" fragte Morty ihm.
"Nun Morty, eigentlich wollte ich dir es erst zu Geburtstag schenken, aber bis zu deinem Geburtstag ist es noch eine Weile hin und Zeit ist für mich eh irrelevant. Daher habe ich beschlossen, es dir jetzt zu geben. Und da ich es sowieso nicht als eine Überraschung halten will, sage ich es dir schon jetzt: Ich will dir einen Terminator schenken."
Morty war erst beeindruckt, aber daraufhin skeptisch.
"Wow! Cool!... Warte... Was???"
"Richtig gehört Morty. Einen Terminator. Wie aus diesem Film. Ich war extra in dieser Dimension, wo die Terminator-Filme Realität sind, habe die Blaupausen eines T-800 Modells kopiert und für dich einen eigenen Terminator gebaut."

In Mortys Gesicht tat sich ein Mix aus Schock und Entsetzen auf.
"D-du willst mir einen mechanischen Auftragskiller schenken, der mich in der Schule und so begleitet?" fragte Morty mit einer deutlich ängstlichen Stimme als zuvor.
Rick sah das ganze mehr gelassen.
"Ach Morty, wer redet hier von einem Auftragskiller? Ich sehe ihn mehr als einen Bodyguard. Und betrachte ihn nicht als Wachmann oder so. Stell dir einfach vor, du wärst mit Arnold Schwarzenegger befreundet.
Einem sehr robustem und sehr übermenschlichem Arnold Schwarzenegger, mit dem es keiner aufnehmen wird. Und wenn es jemand versucht, es mit ihm aufzunehmen, dann müssten wir ihn wohl für eine Weile im Krankenhaus besuchen. Und hier ist er auch schon."
Er geht zu einem Hebel, betätigt ihn und eine Metallende Wand beginnt hinaufzufahren.
Rick nahm einen schluck aus seinem Flachmann, spuckte aber den Inhalt sofort wieder aus als er den erschütterten Anblick sah.
"WAS ZUR HÖLLE?!? DER TERMINATOR IST WEG! WELCHER WICHSER HAT MEINEN TERMINATOR GESTOHLEN?!?"

"Ist es schlimm, dass der Terminator weg ist?" fragte Morty verunsichert.

Rick schien kurz vor einer Explosion zu stehen.
"Ob es schlimm ist?!?"
Er packte seinen Enkel an den Schultern.
"Morty, begreifst du es nicht?!? Den Terminator mag ich zwar als Bodyguard für dich gebaut haben, aber er ist und bleibt trotzdem eine Killermaschine. In den Falschen Händen könnte er tatsächlich ein Auftragskiller, im schlimmsten Fall sogar das Ende der Menschheit sein!"
Dann wand er sich von seinem Enkel ab und versank in seinen Gedanken.
"Wenn ich doch nur irgendeinen Anhaltspunkt zum Dieb finden könnte..."

Morty ist ein Zettel aufgefallen, der in dem Raum lag, wo Rick den Terminator aufbewahrt haben soll.

"Ähm... Rick, hier liegt ein Zettel, anscheinend eine Art Brief."
Sofort erwachte Rick aus seinen Gedanken, stürmte auf Morty zu, riss ihm den Brief aus der Hand und begann ihn zu lesen:
"Sehr geehrter Rick Sanchez
Ich weiß, dass sie darüber sehr entsetzt sein werden, wenn sie dies lesen, aber ich habe mir für eine Weile ihren Terminator ausgeliehen. Keine sorge, ich will damit nichts schlimmes.
Wir haben nämlich festgestellt, dass es gewisse Ereignisse geschehen, die möglicherweise zu einem interuniversalem Weltuntergang führen können, wenn sie verstehen, was ich meine. Wenn ihnen die Existienz vieler Alternativdimensionen auf dem Herzen liegt, dann haben sie bitte Verständnis, wenn ich ihnen sage, dass es mir leid tut, mir einfach so ihren Terminator zu nehmen.
Hochachtungsvoll
F."

Morty scheint zu merken, dass sein Großvater sehr angespannt ist.
"Rick, was ist, wenn es wirklich stimmt?" fragte Morty ihm.
Rick überlegte auch kurz.
Egal was das Motiv von diesem Diebstahl war, dachte Rick sich, er selbst würde es nicht dulden, dass irgendein Arsch einfach so herreinplatzt und seine Sachen wegnimmt (auch wenn er es selbst ab und zu tut).
Er plant, sollte er diesen F. jemals finden, ihm seinen Arsch kräftig zu versohlen.
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