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Geheul bei Vollmond

von leomi
GeschichteAllgemein / P12
Edward Anthony Masen Cullen Jared OC (Own Character) Paul Sam Uley
26.01.2020
01.10.2020
21
49.886
5
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25 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
06.04.2020 3.027
 
Überraschung
Luna
Ich schaue auf meinen Wecker, als ich durch meine schmerzenden Glieder wach werde. In einer Stunde habe ich Geburtstag. Toller Start. Das ist ein super Geburtstagsgeschenk lieber Gott. Hoffentlich bin ich morgen weder fit und kann feiern.
Mir läuft der Schweiz von der Stirn und ich wische ihn mit meinem Handrücken ab. Mein Fenster steht weit offen, doch ich bekomme keinen frischen Sauerstoff, ich muss an die frische Luft. Polternd öffne ich meine Schlafzimmertür. Hoffentlich ist Sam nicht wach geworden. Wunschdenken. Natürlich ist er wach geworden. Er steht besorgt vor mir „Luna, wie geht es dir? Du siehst echt schlimm aus. Leg dich lieber wieder in dein Bett.“ Ich lächele gequält „Ist schon gut, leg dich wieder schlafen, ich brauche nur ein bisschen frische Luft. Ich setze mich mit der Decke von der Couchdecke in den Schaukelstuhl auf der Veranda.“- „Das halte ich für keine gute Idee.“ Sam macht eine Pause und mustert mich dann „Da du dich eh nach unten schleichen würdest, wenn was ist schrei!“ Er streicht eine verlorene Strähne hinter mein Ohr, ich nicke und gehe vorsichtig die Treppe nach unten. Aus der Küche hole ich mir ein Glas Wasser und gehe mit der Decke auf meinem Arm nach draußen. Ich öffne die Tür, die frische Luft tut mir wirklich gut. Ich setzte mich in den Schaukelstuhl, schließe die Augen und atme tief ein. Meine Lungen füllen sich mit Sauerstoff, doch viel besser geht es mir nicht. Mein ganzer Körper schmerzt. Ich hatte noch nie so krasse schmerzen. Ich stehe taumelt auf und stolpere die Stufen der Veranda nach unten. Meine Hände beginnen wie Feuer zu brenne, dann meine Arme und Beine. Es vergehen ein paar Sekunden, bis gefühlt mein ganzer Körper brennt. Mit einem Schrei lasse ich mich auf allen vieren fallen und drücke meinen Rücken durch. Ich habe das Gefühl alles ein meinem Körper wird auseinander gezogen. Es zerreißt mich. Mir kommt in den Sinn, was gerade in mir passiert. Das kann doch nicht sein. Das ist nicht möglich, allerdings kann es Leah auch. Ich spüre wie meine Fingernägel länger werden und mein Rücken sich krümmt. Die Muskeln in mir zucken, ich will das nicht. Sam taucht neben mir auf. Hinter ihm sehe ich zwei Wölfe aus dem Wald kommen. Sams Worte sind so laut, dass ich mir die Ohren zuhalten muss „Luna, hey, hey. Sieh mich an. Wir schaffen das.“ Sam sieht nach hinten er scheint irgendetwas zu sagen, doch das wird durch einen Schrei von mir unterbrochen. Sam kniet sich vor mich in den Sand. Er sieht mir tief in die Augen „Luna, du musst dich konzentrieren. Du kannst das. Du hast schon schlimmeres überstanden. Lass die Verwandlung zu.“ Er macht eine Pause. „Stell dir vor, wie sich deine Hände in Klauen verwandeln, deine Zähne spitzer und deine Ohren wachsen.“ Ich kann seine Stimme nur noch wage wahrnehmen. Sie wird immer leiser. So wie Sam mir sagt, versuche ich mich auf die Verwandlung zu konzentrieren. Ich spüre, wie mein Körper immer mehr anfängt zu zittern. Ich schließe meine Augen. Mein Hals zuckt und ich schaue noch oben in die Sternenklare Nacht. Mein Blick bleibt am Mond hängen. Etwas in mir regt sich und will raus. Jetzt. Ich atme nochmal ein und aus, bevor ich meine Augen öffne. Als ich sie schließlich öffne, sehe ich, wie sich Fell auf meiner Haut bildet und meine Hände der Pfote eines Wolfes ähneln. Ich kann meinen Augen nicht trauen. Mein Körper brennt noch immer höllisch. Die schmerzen werden immer weniger, als es schließlich abebbt und ich mich komplett verwandelt habe. Sam hat sich ebenfalls verwandelt und schaut mich an. Quil und Seth stehen neben ihm. Ich lasse meinen Kopf in den Nacken fallen und heule, es ist so befreiend. Ich spüre wie der Mond mir Kraft gibt. Meine Ohren stellen sich automatisch auf und höre vier Wölfe, die auf uns zu traben. Ich will es verhindern, doch ich schalte direkt auf Angriff. Ich kann Sams Gedanken in meinem Kopf hören „Keine Sorge, das sind Jake, Embry, Jared und Leah.“ Ich entspanne mich und atme die frische Luft ein. Ich kann sie riechen, den Wald und das Meer. Ich konzentriere mich. In der Ferne rieche ich Wildschweine und einen Geruch, den ich nicht zuordnen kann. „Das sind die Cullens.“ hilft mir Sam auf die Sprünge. Ich finde nicht, dass sie stinken so wie das Rudel immer behauptet. Jake, Embry, Jared und Leah stehen jetzt wie ein Kreis um mir und Sam herum. Ich realisiere es noch gar nicht. Ich bin ein Wolf, ich bin verdammt nochmal ein Wolf. Ich stehe das erst Mal ohne Schmerzen auf. „Deine Schulter ist verheilt.“, teilt Sam mir mit. Ich setze mich hin schließe meine Augen und rieche nochmal die frische Luft. Dann fällt mir ein anderer Duft in meine feine Nase, es ist etwas beeriges. Es riecht himmlisch. Ich muss dahin, instinktiv stehe ich auf allen vieren, bereit für die Jagt. „Nein!“ höre ich Sam in meinen Gedanken rufen, doch ich kann nicht anders. Jared schnappt nach mir, doch er verfehlt mich. Ich presche an ihnen vorbei tief in den Wald. Es fühlt sich so befreiend an. Ich spüre den kalten Matsch zwischen meinen Pfoten. Die Spur führt mich immer weiter in den Wald hinein. Der Geruch wird immer intensiver. Links und rechts tauchen Jake und Sam auf „Luna du musst stehen bleiben.“ ich beachte sie gar nicht, sondern beschleunige mein Tempo. Ich hänge die beiden schnell ab, doch ich sehe, wie Jake langsam aufholt. Ich laufe große Schlenker zwischen den Bäumen. Ich konzentriere mich auf dem Geruch in meiner Nase. Ich höre Stimmen zweier Mädchen und eine eines Jungen. Sie lallen, sie sind betrunken. Durch meine scharfen Augen kann ich sie durch die tief hängenden Äste erkennen. Eines der Mädchen hat ein Blutiges Knie. Sie scheint es auf Grund des Alkoholes gar nicht wahrzunehmen. Ich nehme Anlauf und springe ab. Mit einer gewaltigen Wucht von meiner Flanke lande ich zwei Meter weiter links. Der Wolf reagiert sofort, wenn er mich hindern will, muss ich ihn wohl töten. Edward weicht aus. „Stopp Luna.“ Ich brauche das und selbst Edward wird mich nicht aufhalten. Aus den Augenwinkeln sehe ich wie meine Beute schreiend davonrennt. Ich beginne mit der Verfolgung, woraufhin Edward mich verfolgt. Ist der nervig. Er will mich wieder rammen, doch dieses Mal weiche ich aus und er springt gegen einen Baum, der krachend zu Boden fällt. Ich bemerke zu spät, wie Emmett neben mir auftaucht und mich wegschleudert. Mein ganzer Körper schmerzt, doch den Geruch meiner Beute lässt mich wieder aufstehen. Jetzt habe mich Calise, Edward, Emmett und Jasper umkreist. Edward geht einen Schritt auf mich zu „Wir wissen, wie du dich fühlst, doch du kannst kein Menschenblut trinken.“ Der leckere Duft von Blut in meiner Nase wird immer weniger. Ich will dem Blut hinterher, doch Edward stellt sich mir wieder in den Weg „Du musst es kontrollieren, konzentriere dich.“ Ich blicke mich um. Erst jetzt werde ich mir bewusst, was ich gerade tun wollte. Was bin ich nur für ein Monster. Ich fange an zu wimmern. Ich wollte Menschen töten. Sam taucht neben mir auf. In seinem Blick kann ich sehen, wie schockiert er ist. Hinter ihm tauchen die restlichen Rudelmitglieder auf. Sie wissen was ich vorhatte, ich bin ein furchtbares Wesen. Ich überlege nicht lange und renne los, ich muss einfach hier weg. Hinter mir höre ich, wie mir mehrere Pfoten folgen, also muss ich auf unserem Territorium sein. Erst als ich Sam Stimme keine Wölfe mehr hinter mir hören, traue ich mich anzuhalten. Ich halte an einem See. Ich blicke ins Wasser und sehe mein Spiegelbild. Vor mir sehe ich einen großen wunderschönen Wolf. Er ist hell grau und hat braune schuldige Augen. Das Fell schimmert durch das Mondlicht strahlend weiß. Erschöpft lasse ich mich am Ufer fallen. Ich will das nicht, warum bin ich so. Warum habe ich das Verlangen nach Blut, wie ist das möglich. Mit diesen Gedanken schlafe ich tief und fest ein.
Als ich das nächste Mal wach werde, liege ich nackt am Ufer des Sees. Der Mond scheint hell auf mich herab. Ich betrachte den Mond genauer, er ist schon wieder am Abnehmen. Also liege ich hier schon mindestens einen Tag. Ich versuche meine Augen offen zu halten, doch ich habe keine Kraft mehr und schließe sie wieder. Als ich meine Augen wieder öffne, sehe ich die Sonne aufgehen. Ich schaue auf mein Spiegelbild. Ich habe am ganzen Körper schlamm kleben und meine Haare stehen mir zu berge. Der Moment als ich zu einem Monster werde, kommt mir ins Gedächtnis. Ich wollte die Teenager töten. Ich war bereit Edward zu töten, was ist nur falsch mit mir. Ich sacke zusammen und rolle mich auf dem Bode zusammen. Ich werde nie wieder zurückkehren. Sams blick hat sich mir ins Gedächtnis gebrannt. Jedes Mal, wenn ich meine Augen schließe sehe ich seine geschockten Augen vor mir und höre die schreie der Teenager in meinen Ohren. Ich muss hier weg, je weiter weg, desto besser. Ich habe immer noch keine Kraft aufzustehen. Als ich später wieder wach werde, geht die Sonne wieder unter. Ich schaffe es mich aufzurappeln und stolpere in die gegen Gesetze Richtung, aus der ich kam. Ich spüre den kalten nassen Boden unter meinen Füßen, doch das stört mich nicht. Ich verheddere mich an Ästen und Dornen ritzen meine Haut auf, so dass ich am ganzen Körper an kleinen Stellen anfange zu bluten, doch auch das stört mich nicht. Ich laufe immer weiter in den dunklen Wald. Irgendwann breche ich wieder zusammen und bleibe auf dem Boden liegen. So geht das ein paar Tage, nach drei habe ich aufgehört zu zählen. Was Sam sich jetzt wohl denkt? Ist er froh, dass er nicht mehr mit einem Monster unter einem Dach wohnt. Suchen sie nach mir? Nein bestimmt nicht, wer würde sich auch um so ein Monster sorgen machen. Eines morgens schaue ich auf meinen Körper herab. Alle Wunden verheilen, dennoch habe ich an meinem ganzen Körper stellen mit Blut bedeckt. An meinen Füßen haftet das meiste Blut, doch das ist mir egal. Seit Tagen ernähre ich mich von Beeren und Wurzeln, alles was die Natur mir so bietet. Als ich an einem Hasenbau vorbeikomme überlege ich kurz, entscheide mich aber dennoch dagegen ein Lebewesen zu töten. Ich verstehe nicht wie ich so etwas tun konnte, wäre Edward nur eine Minute später gekommen, wäre mindestens einer von den Teenagern Tod. Ich bin ein schreckliches Monster. Ich werde wütend und mein Körper beginnt zu beben. Ich stehe auf und renne auf einen dicken Baum zu. Ich boxe und boxe weiter, selbst als meine Hände mit Blut bedeckt sind höre ich nicht auf. Der kurze Schmerz tut mir gut, weshalb ich weiter boxe. Als ich schließlich nicht mehr kann lasse ich mich am Baum sinken und lehne meinen Kopf an die Rinde. Dann schaue ich auf meine Finger. Die Wunden sind nur oberflächlich und sind dabei wieder zu heilen. Irgendeinen Vorteil muss diese Scheiße ja haben.
Edward
Das Geheul von mehreren Wölfen lässt uns alle hochschrecken. Ich zögere nicht lange und renne los. Ich nehme schnell einen neuen Geruch wahr und folge ihm. Ich konzentriere mich auf mein Gehör und renne dem Wolfgerampel hinterher. Die Wölfe rennen hinter einem anderen Wolf hinterher. Anscheint hat sich jemand verwandelt, aber aus welchem Grund ist diese aufruhe? „Das kann doch nicht sein.“ „Warum, ich habe mich auch verwandelt.“ „Das war was ganz anderes.“ „Sie hatte aber richtig krasse schmerzen, man konnte es in ihren Augen sehen.“ Ich versuche die Gedanken der anderen zu Filtern. Als ich das Wort „Blut“ höre konzentriere ich mich auf den Wolf, es ist Luna. Erst jetzt nehme ich den Blutgeruch wahr. Ich nehme die Verfolgung von Luna auf und hänge die anderen Wölfe ab. Ein paar hundert Meter vor Luna laufen drei betrunkene Teenager.  Eine von ihnen hat ein blutiges Knie. Wie ist das nur möglich, Luna scheint nur auf dem Blut fokussiert zu sein. Ich nutze dies aus. Luna springt gleichzeitig mit mir ab, ich schleudere sie zwei Meter nach links gegen einen Baum. „Wenn er mich hindern will, muss ich ihn wohl töten.“, denkt Luna. Ich weiche ihrem Angriff aus „Stopp Luna.“ „Ich brauche das und selbst Edward wird mich nicht aufhalten.“ Die Teenager haben uns bereits bemerkt und rennen schreiend davon. Luna verfolgt sie weiter, woraufhin ich ihr hinterherrenne. Ich will sie erneut rammen, doch dieses Mal weicht sie aus und ich lande krachend gegen einen Baum. Emmett taucht auf, was Luna zu spät bemerkt, er schleudert sie, nur mit viel mehr Kraft. Der Gedanke an Blut lässt sie wieder aufstehen, doch Calise, Emmett, Jasper und ich haben sie umkreist. Ich gehe vorsichtig einen Schritt auf sie zu „Wir wissen, wie du dich fühlst, doch du kannst kein Menschenblut trinken.“ Luna will wieder wegzurennen, doch ich stelle mich ihr erneut in den Weg „Du musst es kontrollieren, konzentriere dich.“, sage ich zu ihr. Luna blickt sich um und ihr wird jetzt erst bewusst, was sie gerade tun wollte. Sie hält sich für ein Monster. Ich weiß ganz genau, wie sie sich fühlt. Luna setzt sich hin und beginnt zu wimmern. Ich höre Sams Gedanken, er macht sich unfassbare sorgen und weiß selbst noch nicht, wie er reagieren soll, hinter ihm tauchen die restlichen Rudelmitglieder auf. Alle wissen, was Luna vorhatte. „Das ist unmöglich“, „Was machen wir jetzt?“, „Wir müssen ihr helfen.“, „Sie wollte Menschen verletzen, sie war bereit, sie zu töten.“ Denken sie alle durcheinander. Wir passen ein Moment nicht auf und Luna pirscht an uns vorbei mit dem Gedanken „Ich muss einfach hier weg.“ Wir erlauben den Wölfen ihr auf unserem Territorium zu folgen. Wir lassen den Wölfen einen Vorsprung, es ist ihre Angelegenheit und sie sollen versuchen es erst einmal allein zu regeln. Dennoch halten wir uns im Hintergrund, sie kann zu einer Gefahr werden. Als die Wölfe ihre Fährte verlieren, versuchen wir es, doch wir verlieren sie auch immer wieder. Wir sind bereit den Wölfen bei der Suche zu helfen. Doch Bella zu beschützen und nach der neuen Wölfin zu suchen wird immer schwieriger, da wir Victorias Plan noch nicht wissen.
Es bricht gerade der achte Tag an, als ich endlich eine Fährte von Luna finde, sehr schwach, dennoch kann ich sie riechen. Je näher ich komme, desto mehr Blut rieche ich. Ich werde immer schneller, bis ich sie schließlich entdecke. Sie stolpert von mir her. Ich nähere mich ihr langsam. Sie dreht sich um, ihren Blick kann ich nicht zuordnen. Das sie noch nicht umkippt ist wundert mich. Sie sieht völlig fertig aus. Sie steht nur mit Schlamm und Blut am Körper vor mir, doch das scheint sie nicht zu stören. Ohne ein Wort zu sagen dreht sie sich wieder um und stolpert weiter von mir weg. Ich betrachte ihren Rücken, sie ist völlig abgemagert, ich kann jeden ihrer Knochen erkennen. Wovon hat sie sich die Tage ernährt? „Von Beeren und Wurzeln und jetzt hau ab. Ich will nicht mehr zurück, ich bin ein Monster. Wenn du nicht gewesen wärst…“, antwortet sie stumpf. Erst jetzt realisiere ich, dass ich ihre Gedanken nicht hören kann „Ich will ja auch nicht, dass du sie hörst.“ Jetzt bin ich verwirrt. „Du kannst hören was ich denke.“ Stelle ich fest. Luna dreht sich um. „Und jetzt? Das wird nichts daran ändern. Und verschwinde jetzt endlich.“  Ich stelle mich ihr in den Weg. Luna schaut mich wütend an und schubst mich. Ich lande drei Meter weiter auf der Erde. Damit habe ich jetzt nicht gerechnet. Sie schaut schockiert auf ihre Hände und beginnt zu weinen „Siehst du, ich bin ein Monster. Hau jetzt endlich ab! Ich will nicht noch jemanden verletzen.“ ich schüttle den Kopf und nähere mich ihr wieder langsam „Luna? Wie stellst du dir das vor? Du kannst doch jetzt nicht dein Leben lang hier durch den Wald irren. Du wirst noch verhungern.“ Sie schüttelt den Kopf „Ich habe meine Wurzeln. Ich schaue ihr tief in die Augen „Das kann doch nicht dein Ernst sein. Sam macht sich Sorgen. Emily macht sich Sorgen, das ganze Rudel macht sich Sorgen.“ Luna schüttelt den Kopf „Das ist nicht wahr. Sie wollen doch kein Monster unter sich haben.“ Ich zeige auf meinem Kopf „Ich lüge nicht.“ Ich denke an Sam, Jared und den Rest des Rudels, wie sie verzweifelt im Wald hin und herrennen und nach Luna suchen. Emily die zusammenbricht, als sie die Nachricht erfährt und zum Schluss nochmal Sam, wie er seine Trauer in den Himmel heult. Luna sackt vor meinen Füßen zusammen und beginnt zu weinen „Das kann nicht sein, wieso? Ich bin ein Monster, ich wollte Menschen töten, ich war bereit sich zu töten.“ Ich ziehe mein Hemd aus und lege es ihr um die Schulter, bevor ich mich zu ihr in den Dreck hocke. „Luna wir können das hinbekommen.“ Ich mache eine Pause und schaue sie fragend an „Hast du jetzt gerade das Verlangen nach Blut.“ Sie schüttelt kaum merklich den Kopf. „Das ist doch schon mal ein gutes Zeichen, ich vermute, dass du dieses Verlangen nur hast, wenn du verwandelt bist. Ich weiß wie das ist, schau mich an, ich bin ein Vampir.“ Ich warte auf eine Reaktion ihrer Seite, doch es kommt nichts. Nach ein paar Sekunden stille sage ich „Wir können uns auch beherrschen, also wirst du das auch schaffen. Wir können dir helfen, dich zu beherrschen, es zu kontrollieren.“ – „Ich will mich nicht mehr verwandeln, kein einziges Mal in meinem Leben, will ich dieses Risiko eingehen.“, wimmert Luna, der immer noch Tränen über den Wangen laufen. Ich kann nur ahnen wie erschöpft sie ist. Tage nichts Richtiges gegessen und so weit, wie sie von ihrem Zuhause weg ist, muss sie am Tag mehrere Stunden gelaufen sein. Ich hebe sie vorsichtig hoch und mache mich mit ihr auf dem Armen auf dem Rückweg.
Als Jared und Seth mich entdecken heulen sie und eine kurze Zeit später taucht Sam in Wolfsgestalt auf. Er erlaubt mir sie nach Hause zutragen. Bei Sam angekommen rennt er mir in Menschengestalt entgegen „Oh Gott sei Dank, ich weiß gar nicht wie ich dir dafür jemals danken kann. Ich überreiche ihm seine Nichte.
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