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Geheul bei Vollmond

von leomi
GeschichteAllgemein / P12
Edward Anthony Masen Cullen Jared OC (Own Character) Paul Sam Uley
26.01.2020
01.10.2020
21
49.886
5
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Dieses Kapitel
1 Review
 
06.04.2020 1.199
 
Luna
(immer noch Samstag)
Was soll der Scheiß? Hätte ich zum Arzt gewollt, wäre ich hingegangen. Die komplette Fahrt schweigen wir. Wenn ich will, kann ich Tage stinkig sein. Sollen sie doch merken, dass ich das scheiße fand. Als Jake und ich schließlich vor meinem Zuhause halten, steige ich aus und gehe ohne ein Wort hoch in mein Zimmer. Ich öffne mein Fenster und lasse mich vorsichtig auf meinem Bett fallen. Ich schließe die Augen und lausche den Vögeln vor meinem Fenster. Wegen dem klopfen an meiner Zimmertür, öffne ich meine Augen. „Darf ich reinkommen?“, kommt es von der anderen Seite „Ja.“, antworte ich knapp. Er beobachtet mich mit Adleraugen, als er sich zu mir legt. Er bricht das Schweigen „Hätte ich dich gebeten, wärst du nicht zum Arzt gegangen und ich habe mir Sorgen gemacht. Luna wie schon gesagt, ich weiß nicht was ich tun soll. Du hast ein gutes Recht, sauer auf uns zu sein, wir haben dich hintergangen. Denk aber bitte daran, dass wir nur an dein Wohlergehen gedacht haben.“ Sam macht eine Pause und nimmt meine Hand „Ich möchte einfach nur, dass du dich jemanden anvertraust, egal wer es ist. Ob ich es bin, Leah, Jake oder auch Jared es ist mir egal, aber bitte rede mit jemandem darüber. Andernfalls bleibt mir echt keine andere Wahl und ich muss deine Mutter anrufen. Du weißt, was dann passiert.“, ich schlucke, wenn Sam sie anruft, ist es vorbei. Ich müsste meine Taschen packen und mit ihr mitkommen. Ich schaue Sam an und nicke, ich finde es nicht gut, doch ich verstehe ihn. Vermutlich hätte ich an seiner Stelle nicht anders reagiert. Sam schließt die Augen, als er sagt „Heute Abend ist eine Ratsversammlung, hast du Lust? Die Stammältesten erzählen wieder die alten Legenden. Früher hast du sie dir immer gerne von mir erzählen lassen.“ Ich nicke „Ja sehr gerne, ich habe die Legenden ja schon seit Jahren nicht mehr gehört.“
Sam und ich liegen noch eine Weile auf meinem Bett und schauen nach draußen. Es ist 13.47 Uhr als wir beide aufstehen und nach unten gehen. Jared, Leah, Jake und Emily schauen mir schuldig an „Es tut uns leid.“ Kommt es von Emily „Das war echt nicht okay.“ Stimmt Jake ihr zu und Jared und Leah nicken. Ich schaue auf dem Boden „Ist schon okay. Ich verstehe euch, an eurer Stelle hätte ich vielleicht auch so gehandelt.“ Emily steht auf und umarmt mich. Leah stemmt die Hände in ihre Hüfte „Ich hätte gedacht, dass du uns jetzt Tage ignorierst, wir wissen alle, wie nachtragend du sein kannst.“ Ich grinse sie schief an „Ja das wisst ihr.“ Jared muss lachen, er weißt wovon ich rede. Die anderen stimmen mit ein. Leah stellt sich neben mich „Jared und ich haben überings eine Kleinigkeit für dich, haben es gesehen und mussten es kaufen. Vielleicht kannst du deine Aggressionen daran rauslassen. Zwar kannst es durch deine Schulter noch nicht benutzen aber je mehr du dich schonst, desto eher kannst es benutzen.“  Ich schaue sie fragend an „Okay, ich bin gespannt.“ Leah nimmt meine Hand zieht mich nach draußen. Im Garten hält sie meine Augen zu „Ich hasse Überraschungen.“ – „Weiß ich.“ Ich höre die anderen hinter mir lachen. Leah geht mit mir hinters Haus und bleibt auf der Veranda stehen. „Bereit?“ frag sie und ich nicke. Leah nimmt ihre Hände von meinen Augen. Meine Augen gewöhnen sich schnell an die helle Sonne. Ich entdecke sofort den Boxsack, der an einem Balken unter dem Abdach steht „Ich strahle sie an und umarme sie stürmisch. Meine Schmerzen ignoriere ich dabei. „Oh mein Gott, danke Leah.“ Dann drehe ich mich zu Jared und umarme ihn „Danke.“ Ich drehe mich zum Boxsack. Ich zögere nicht lange und schlage zu. Die Kruste an meiner Faust reißt und Blut tropf von meiner Hand „Luna.“ Ermahnt mich Sam und verdreht die Augen. „Ich weiß, dass ich mich schonen muss, doch ich muss ihn doch einweihen.“, verteidige ich mich „Du hast nen Schaden.“, sagt Jared lachend und knufft mir in den Arm. Sam und ich gehen wieder ins Haus und machen mir einen Verband um meine Knöchel an meiner Hand. Leah, Emily, Jared und Jake gehen vor zum Strand. Als Sam und ich am Strand ankommen, lege ich mich zu ihnen in den Sand und genieße die Sonnenstrahlen auf meiner Haut. Ich hoffe Montag ist genauso schönes Wetter. Bis die Sonne untergeht verbringen wir die Zeit am Stand. Gegen Abend verabschieden sich Jake und Sam von uns. Wenig später tauchen Embry, Quil und Seth auf. Als ich Quil entdecke laufe ich ihm entgegen und umarme ihn „Na du keiner Hosenscheißer, wie geht’s dir?“ – „Ha ha ha, sehr witzig. Ich bin kein Hosenscheißer mehr.“, vereidigt er sich. Er setzt sich zu uns auf die Couch und legt einen Arm um mich „Mir geht’s gut. Wie geht es dir?“ ich weiß, dass Seth bereits über alles aufgeklärt ist. Er weiß die Antwort. Jared schaltet ein Footballspiel ein, was er und ich neugierig beobachten. Embry und Quil gehen in die Küche, um Emily bei dem Abendessen zu helfen und Leah und Seth zoffen sich wieder über irgendetwas. Nach dem Abendessen ziehe ich mir etwas Wärmeres an und gehe mit Emily und den Wölfen zum Lagerfeuer. Die Ältesten sind bereits versammelt und wir setzten uns auf dem Baumstemme. „Och nee.“, sagt Leah genervt. Ich schaue sie fragend an. Sie nickt Richtung Wald und ich erkenne wie zwei Gestalten auf uns zukommen. Ein paar Sekunden später erkenne ich sie. Es sind Jake und Bella. „Warum bringt er die denn mit?“, kommt es von Jared. Als Jake bei uns ankommt stellt er Bella mir vor. „Luna, dass ist Bella. Bella, das ist Luna.“ Bella lächelt mich schüchtern an „Hallo Luna. Freut mich die endlich kennen zulernen.“ Ich nicke ihr zu „Hallo Bella. Geht mir auch so.“ Jake und Bella setzen sich zwei Plätze neben uns und beobachten das Feuer. Am liebsten hätte ich Bella meine Meinung gegeigt. Sie scheint ja ganz nett zu sein, doch so wie sie mit Jakes Gefühlen spielt geht gar nicht. Erst Edward dann Jake und jetzt wieder Edward. Die paar Monate haben sowohl ihr als auch Jake gut getan als er nicht da war und bähm verpasst sie ihm eine psychische Backpfeife als sie wieder zu Edward zurück geht. Billy beginnt zu erzählen und ich lausche seinen Worten. Es geht um die kalten Wesen und den Stamm von Taha Aki. Die Wölfe brachten einen Vampir um, als dieser mehrere Stammmitglieder umbrachte. Die Gefährtin von ihm nahm Rache am Stamm von Taha Aki und brachte unter anderem den einzigen Sohn von ihm um. Taha Akis dritten Frau, hatte keine besonderen Fähigkeiten, trotzdem rettete sie den Stamm nur durch ihren Mut. Sie stach sich mit einem Dolch in den Bauch, damit Taha Aki die dadurch abgelenkte Gefährtin umbringen konnte. Mein Blick fällt auf Bella, ich kann ihren Blick nicht deuten. Sie schaut leicht geschockt aber auch irgendwie traurig. Ich schaue wieder zu Billy als dieser sagt „Wir verwandeln uns, wenn sie in der Nähe sind und jetzt ahnen wir es. Fühlen die Bedrohung in unserem Blut. Etwas schreckliches besteht uns bevor. Wir müssen alle bereit sein, wir alle!
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