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Geheul bei Vollmond

von leomi
GeschichteAllgemein / P12
Edward Anthony Masen Cullen Jared OC (Own Character) Paul Sam Uley
26.01.2020
01.10.2020
21
49.886
5
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26.03.2020 3.111
 
Luna
Sam schaut auf die Uhr „Euch ist schon klar, dass ihr jetzt losmüsst, oder?“ Ich verdrehe die Augen „Sam? Kann ich nicht diese Woche zuhause bleiben? Das lohnt für mich überhaupt nicht. Man macht nichts Relevantes mehr im Unterricht, man schaut nur noch Filme.“ Sam schaut mich finster an „Nichts da, du gehst zur Schule. Das habe ich deinen Eltern versprochen. Da musst du jetzt durch.“ Ich mache einen Schmollmund und mache meinen Hundeblick, doch dieser zieht dieses Mal nicht „Das wird nicht ändern, du gehst diese Woche zur Schule.“ Sam muss grinsen. Ich gebe auf. Ich hole meinen Rucksack und nehme mir auf dem Weg nach draußen einen Apfel mit. Draußen steht Jakes VW Golf, den er von Bella geschenkt bekommen hat. Embry sitz bereits vorne, weshalb Jared murrend hinten neben mir platznimmt.
Wir betreten gerade das Gebäude, als die Schulglocke läutet. Jared und Quil verschwinden. Jake sieht mich motiviert an „Eigentlich findet man das Sekretariat sehr schnell, doch ich bringe dich eben hin. Dort bekommst du deinen Stundenplan und alle anderen relevanten Infos.“ Ich nicke und folge ihm den Flur runter. Die Schule im Reservat ist deutlich kleiner als die in Florida. Sie ist sehr überschaubar, hat eine Mensa, Bücherei und ein paar Klassenzimmer. Jake hält vor der Tür, wo sich das Sekretariat befindet, wie ein kleines Schild zeigt. Er öffnet sie. Ich trotte ihn unmotiviert hinterher, ich habe echt gar keine Lust. Die Frau hinterm Tresen und ich sind alte „Freunde“ aus meiner Streiche Zeit. Ich schätze sie auf Mitte 60 Jahren. Man kann sich sie so vorstellen, wie eine alte Frau mit 20 Katzen. Jake stellt mich vor „Das ist Luna Uley. Sie ist die neue Schülerin.“ Die Katzenfrau steht auf und hält mir ihre Hand hin „Guten Morgen, schön sie wiederzusehen. Falls Sie sich nicht mehr erinnern, ich bin Sandy Nelson. Ich hoffe sie Leben sich schnell wieder hier ein. Ich kann mich tatsächlich noch an sie erinnern… im negativen Sinne. „Hoffen wir doch mal, dass sie sich weiterentwickelt haben.“ Ich ignoriere ihren Kommentar und sage mit einem aufgesetzten Lächeln „Freut mich auch Frau Nelson.“ Jake spürt die Spannung, die von mir auskommt und tätschelt kurz meinen Arm. Die Katzenfrau druckt meinen Stundenplan, einen Gebäudeplan und meine Bücherliste aus. „Ihre Büchereikarte bekommen sie in der nächsten Pause. Ich bereite gleich alles vor dafür. Sie haben noch ein Wahlkurs jeden Donnerstag. Diesen müssen sie noch auswählen. Spätestens heute nach Beendigung des Schultages würde ich gerne ihre Wahl erfahren. Jakob wird ihnen bestimmt alle Möglichkeiten und alles andere erläutern.“ Ich nicke. Jake schnappt sich den Papierkram und bedankt sich ebenfalls. Bevor wir den Raum verlassen drehe ich mich noch einmal zu ihr um „Darf ich ihnen eine Frage stellen?“ sie nickt „Haben sie Katzen?“ sie nickt verdutzt und ich verlasse lächelnd den Raum. Auf dem Flur hat Jake bereits meinen Stundenplan studiert. „Jeden Kurs hast du mit mindestens einem von uns.“- „Großartig.“ Antworte ich sarkastisch, worauf mich Jake in die Seite boxt. „Aua.“ antworte ich, worauf Jake eine Augenbraue hochzieht und wir beide anfangen zu lachen. „Als wenn dir das schon weh tat.“ Jake schaut wieder Ernst, als er auf meinem Stundenplan deutet „Du hast so wie Jared, Quil und ich montags die ersten beiden Stunden Deutsch. Dann zwei Stunden Kunst und danach Mathe.“ Ich ziehe eine Schnute. Ich hasse Mathe. „Deine ganzen Bücher holen wir in der Pause. Jetzt müssen wir uns auf dem Weg machen, wir sind ja jetzt schon zu spät.“ Ich nicke und folge ihm den Korridor entlang zu meinen ersten beiden Stunden. „Welche Kurse stehen eigentlich zu Wahl?“ frage ich Jake auf dem Weg. „Musikkurs oder so ne Garten-AG, Spanisch, Erste-Hilfe, Schülerzeitung, Cheerleading und neuerdings sogar Kick Boxen.“ Meine Augen weiten sich und ich unterbreche ihn „Echt krass geil. Habe mich schon entschieden. Was habt ihr Jungs?“ Jake bleibt vor einer Tür stehen „Hier sind wir. Paul und Jared machen Kick-Boxen, Embry ist im Erste-Hilfe-Kurs und Quil und ich im Spanischkurs. Leah war auch im Spanischkurs, hat aber jetzt gewechselt, in den Kick-Box Kurs.“ Ich nicke strahlend „Wo ist Leah überhaupt „Sie fährt nicht mit uns zur Schule, sie hat aber heute keinen Unterricht mit dir.“ Jake deutet auf die Tür „Ready?“ – „Na klaro.“ Antworte ich wieder sarkastisch. Jake und klopf an die Tür und öffnet sie. An der Tafel steht eine jüngere Frau, schätze so um die 26 Jahre alt. Sie sieht nett aus. „Entschuldigung für die Verspätung, aber ich habe Luna gezeigt, wo das Sekretariat ist und sie danach hierher begleitet.“ Entschuldigt sich Jake und setzt sich auf seinen Platz.“ Die Lehrerin lächelt mich an, sie kommt auf mich zu und hält mir freundlich ihre Hand hin. „Hallo, ich bin Frau Voss. Du musst dann Luna Uley sein, richtig? Freut mich dich kennenzulernen.“ Ich schüttle ihre Hand „Genau, freut mich auch sie kennenzulernen.“ Frau Voss lächelt und deutet auf einen freien Platz zwischen Jared und einem noch unbekannten Typen. Zwei Barbies beobachten mich und tuscheln. Die eine zieht abfällig die Augenbraue nach oben. Sollen die Diven doch denken, was sie wollen. Mein Blick fällt wieder auf den Typ, neben dem ich gleich sitzen werde. Ich muss sagen er ist echt heiß. Optisch, aber nicht ganz mein Typ. Er hat definitiv zu viel Haargel in den Haaren. An einem Blick kann ich jedoch erkennen, wie er tickt. Ein klassische Fuckboy. Ich sehe wie seine Augen mich von oben bis unten abscannen. Schon bin ich genervt und verdrehe wieder die Augen „Hast du kein anderes Hobby?“ er zieht überrascht die Brauen nach oben und schaut mich dann mit einem selbstsicheren lächeln an „Ich bewundere nur deinen krass geilen Körper. Ich bin überings Aiden, hast du einen Freund? Wir könnten heute Abend eine Menge spaß zusammen haben.“ Die Jungs schauen ihn finster an. Jake will gerade aufstehen, als ich ihn leicht auf seinen Stuhl zurückschiebe. Ich könnte mir jetzt meine Gedanken verkneifen, da der Unterricht schon angefangen hat und Frau Voss echt nett scheint, doch das muss jetzt sein. Also setzte mich elegant auf Aidens Tisch, lächle ihn gespielt freundlich an und sage „Es interessiert mich nen feuchten Furz wie du meinen Körper findest. Wenn du eine zum Flachlegen oder ne Wixvorlage brauchst nimm eine aus den Reihen vor dir, die haben es ein nötiger, vielleicht kannst du ihnen dann auch gleich den Stock auf dem Arsch ziehen.“ Ich mache eine Pause und deute auf die zwei Flachzangen vor ihm, die geschockt die Luft einziehen und mich mit ihren Blicken förmlich töten. Sollen sie doch denken was sie wollen. Ich schaue Aiden wieder an „Außerdem geht es dich nen Scheißdreck an ob ich einen Freund habe oder nicht. Solltest du noch einmal irgendeinen scheiß Kommentar über mich, meinen Körper oder sonst was abgeben, werde ich dir eine reinhauen. Damit du dich Wochen wie ein Baby mit Babybrei ernähren kannst, was deinem Niveau dann entspricht. Solltest du mir nicht glauben, kannst du meine Ex im Krankenhaus anrufen.“ Aiden schaut mich schockiert an und muss erst einmal schlucken. Ich drehe mich weg und lasse mich auf meinen Platz fallen. Soviel stress am Morgen. Ich schaue entschuldigend zu Frau Voss, die mit ihrem Unterricht fortfährt. Jared zieht beeindruckt eine Augenbraue nach oben „Respekt.“ Ich lächle und hole mein Collegeblock aus meinem Rucksack.
Bis zum Mittag vergeht der Tag ruhig. Die beiden Flachzangen, die Caroline und Ashley heißen haben mich den ganzen Tag abfällig angeschaut. Aiden ist mir aus dem Weg gegangen. In der ersten Pause habe ich mit den Jungs meine Bücher abgeholt und der Katzenfrau mitgeteilt, dass ich in die Kick-Box-AG gehen möchte. Ich bin gespannt, ich freue mich schon.  Jetzt kann ich wieder meine Aggressionen rauslassen ohne, dass mir jemand doof kommt. Der Kunstunterricht war ziemlich entspannt, wir machen Ton arbeiten. Ich habe mich für einen Wolf entschieden. Sam hat bald Geburtstag, den kann ich ihm dann schenken, wenn er denn auch gut wird. Mathe war halt Mathe. Ich hasse Mathe, habe es aber geradeso überstanden.
In der Cafeteria entscheide ich mich für Pizza und einen großen Salat. Die Jake staunt über die Menge, die ich auf meinem Teller habe. „Du könntest glatt eine von uns sein.“ Ich muss lachen.  Jared kommt zu uns und setzt sich neben Jake. Neben ihn setzt sich ein schüchternes Mädchen in unserem Alter. Sie ist hübsch, aber unscheinbar. Ich lächle sie an „Ich bin überings Luna, ich bin die Nichte von Sam. Freut mich dich kennenzulernen.“ – „Hallo, ich bin Kim. Freut mich auch.“ Sagt sie schüchtern und widmet sich ihren Salat. Erst jetzt betrachte ich meinen Stundenplan genauer. Der Stundenplan ist absolut geil. Wir haben vier Stunden Sport in der Woche und zweimal jeweils zwei Stunden AG. Das ist der geilste Stundenplan, den ich jemals hatte, abgesehen von der Mathe, Religion und Informatik Stunden. Ich sehe aus den Augenwinkeln, wie Kim auf mein halbes Pizza Stück schielt. Ich lächle sie an. Ich nehme das Stück und lege es auf ihren Teller. Sie will gerade protestieren als ich den Kopf schüttle „Alles gut, iss.“ Sie lächelt und antwortet schüchtern „Dankeschön.“ Embry kommt mit seinem Mittagessen zu uns und setzt sich neben mich. Jared fängt sofort an zu erzählen, was in der ersten Stunde passiert ist „… du hättest sie mal erleben müssen, das war der Wahnsinn. Kennst ja Aiden.“ Ich will mich auf das Gespräch konzentrieren, doch meine Gedanken schwirren ab. Ich schaue nach draußen, es ist echt schönes Wetter. Wenn morgen auch so schönes Wetter, werde ich morgen draußen im Gras essen. Am liebsten würde ich jetzt ein paar Bahnen schwimmen. Ich muss mich noch zwei Stunden gedulden.
Die letzten beiden Stunden habe ich mit Jared Chemie, ich bin echt gespannt. Als wir den Raum betreten sitzen bereit ein paar Schüler auf ihren Plätzen. Jared und ich setzen uns in die letzte Reihe. Unser Chemie Lehrer heißt Herr Fitch. Er kommt mir ein bisschen tüttelig vor und ich schätze 36 Jahre alt, nicht verheiratet, keine Kinder, aber ein ganz lieber. Er trägt ein buntes Flanellhemd mit einer zu weiten Jeans. Ich beobachte den Unterricht eine Weile. An sich hat Herr Fitch Ahnung wovon er redet, doch er ist nur leider so verpeilt, dass er die Säuren vertauscht und es zu keiner Reaktion kommt. Ich beuge mich zu Jared und flüstere „Ist das hier immer so?“ Jared nickt „Leider. Chemie war mal eins meiner Lieblingsfächer.“ Ich ziehe erstaunt die Augenbraue nach oben „Brauchst gar nicht so schauen. Ich würde jetzt lieber draußen im Wald Patrouille laufen. “ Antwortet er lachend. Ich schaue erst zu er Fitch und dann zu ihm. Ich lege meinen Kopf schief und überlege kurz „Wie fändest du einen Streich?“ Jared lacht schelmisch „Ich bin dabei. Hast du schon nen Plan? “ Ich zeige auf meinen Kopf „Ich habe ganz viele Pläne hier drinnen.“ Jared lacht, weshalb sich ein paar Schüler zu uns umdrehen. Ich schaue auf die Uhr „Heute lohnt es sich nicht mehr, wir haben nur diese beiden Stunden, oder?“ Jared nickt „Dann schmieden wir in den Ferien einen Bomben Plan für den ersten Schultag.“ – „Abgemacht.“ Jared hält mir die Hand hin „Kein Wort darüber. Sonst bringt Sam uns beide um.“ – „Ich werde schweigen wie ein Grab.“ Um meine Antwort zu unterstützen symbolisiere ich einen Reisverschuss an meinem Mund und werfe den Schlüssel hinter mich. „Du musst aber deine Gedanken im Zaun halten.“
Nach dem Unterricht machen Jared und ich uns auf den Weg zum Golf. Jake wartet bereits auf uns. Ich und Jared schauen uns kurz an, weshalb uns Jake fragend anschaut, lässt es aber unkommentiert. Wir fahren vom Schulhof als uns zwei wütende Augenpaare folgen. Die beiden haben doch wohl nen Dachschaden. Wir sind fast bei Sam, als ein Heulen die Stille durchbricht. Jake stoppt abrupt, Jared springt aus dem Wagen und Jake schaut mich nur kurz an „Fahr zu Sam und bleib mit Emily da, bis wir wieder da sind.“ Dann verschwindet er. Ich rutsche auf den Fahrersitz, schnalle mich an und fahre los. Als ich vor Sams Haus halte, kommt mir Emily nervös entgegen. „Gut, dass du da bist. Wo sind die Jungs?“ ich umarme sie flüchtig und gehe mit ihr ins Haus „Sie sind los. Waren schon fast da, als einer heulte. Sie sind beide aus dem Auto gesprungen. Jake bat mich zu dir zu fahren und mit dir im Haus zu bleiben.“ Emliy nickt und geht auf und ab „Hoffentlich ist nichts passiert. Wie war eigentlich der erste Schultag?“ Ich ziehe Emily auf die Couch und umarme sie „Es wird ihnen schon nichts passieren, sie sind jetzt jedes Mal zurückgekommen, also hab ein bisschen vertrauen. Schule war in Ordnung ich musste einem Mitschüler erst einmal klar machen, dass man manche Kommentare lieber sein lässt aber sonst.“ – „Ja du hast recht, danke. Du wirst dich schon einleben. Es sind ja eh bald Ferien. Der Kerl kommt einfach mit so einer taffen hübschen Frau nicht klar.“ – „Da hast du vermutlich recht.“ stimme ich ihr zu. Sie steht auf und geht in die Küche. Ich folge ihr. Sie schnappt sich eine Schüssel und sucht alles für Muffins heraus. Wenn sie sich so beruhigen kann. Um die Jungs mache ich mir keine Sorgen. Ich schnappe mir meinen Rucksack und gehe nach oben. Den Rucksack werfe ich auf mein Bett. Eigentlich muss ich noch Hausaufgaben machen, doch dazu habe ich gerade echt keine Motivation. Ich schnappe mir meine Sportleggins und Sport-BH aus meinem Schrank und ziehe das Set an. Mit meiner Yoga Matte gehe ich nach unten. Ich gehe kurz in die Küche und beobachte Emily „Sie ist dabei das zweite Blech in den Ofen zu schieben. Dann schnappt sie sich eine weitere Schüssel. „Ich bin auf der Terrasse.“ Emily nickt und ich verlasse die Küche. Meine Matte lege ich auf den Boden und setze mich in den Schneidersitz. Yoga ist sehr entspannend, aber dennoch kann ich beim Kick-Boxen besser abschalten. Ich kann Sam mal fragen, ob ich mir her einen Boxsack aufhängen kann. Als ich meine Augen schließe spüre ich die Sonne, wie sie meine Haut wärmt. Ich atme tief durch die Nase ein und langsam durch den Mund aus. Um mich herum höre ich die Vögel zwitschern. Es vergeht eine Weile, bis ich mich entscheide ein paar Übungen zu machen. Ich mache gerade Liegestütz als ich die Jungs aus dem Wald kommend höre. Ich setze mich auf. Sam, Jake und Quil kommen auf mich zugelaufen. Alle drei unversehrt. Ich schätze mal, dass Jared und Embry noch ihre Runden laufen. Emily kommt nach draußen und rennt auf Sam zu, der sie hochhebt und sie innig küsst. „Ich dachte euch wäre etwas passiert. Ich hatte solche Angst…“ Sam unterbricht Emily mit einem weiteren Kuss. Als sie bei mir ankommen frage ich „Sind die anderen noch ihre Runde laufen?“ Jake nickt „Ja, falls sie zurückkommt.“ Ich schaue interessiert in die Runde „Wer ist Sie?“ Wir setzen uns an den Küchentisch. Emily holt die Muffins aus der Küche und Sam beginnt zu erzählen „Wir wissen es nicht. Sie kommt immer wieder zurück, doch wir wissen nicht warum. Einen Freund von ihr konnten wir schon erledigen, doch sie entwischt uns immer wieder. Ich möchte, dass du nicht mehr allein in den Wald gehst ob es joggen oder sonst was ist. Ist das klar?“ ich nicke und ziehe die Stirn kraus „Ich finde ein bisschen zu übertrieben, aber du änderst deine Meinung eh nicht. Habt ihr irgendeine Ahnung, was sie will.“ Sam schüttelt den Kopf „Nein, wissen wir nicht. Deshalb müssen wir sie vernichten, bevor sie noch jemanden Verletzt oder sogar tötet.“ Das Ganze kommt mir ein bisschen Spanisch vor. Sie weiß die Wölfe sind hier, auf das Revier der Cullens hat sie also auch keinen freien Zugang, also ist sie auch dort nicht gerne gesehen. Wir unterhalten uns noch eine Weile, bis mir einfällt, dass ich noch schwimmen gehen wollte. Ich schaue fragend in die Runde „Ich will schwimmen gehen, wer kommt von euch Wachhunden mit? Es ist echt schönes Wetter.“ Jake ist begeistert „Ich habe nichts gegen einen entspannten Nachmittag am Strand, bevor ich heute Nacht Patrouille halten muss.“ – „Da bin ich ganz deiner Meinung.“ stimmt Quil Jake zu. Ich stehe auf und stemme die Hände in die Hüften „Ich ziehe mich nur eben um.“ Ich laufe nach oben wechsle meine Sportklamotten gegen den Badeanzug und gehe die Treppe wieder nach unten. Auf der Terrasse warten Jake und Quil schon auf mich. „Emily und Sam wollen hier einen entspannten Nachmittag machen, sie kommen nicht mit.“ Ich nicke „Ja dann auf auf. Ich freu mich schon richtig.“ – „Du warst doch noch heute Morgen schwimmen warum jetzt nochmal?“ will Quil von mir wissen. Ich drehe mich zu ihm um „Du bist doch wahrscheinlich auch mehrmals am Tag als Wolf unterwegs, so ist das bei mir und dem Meer. Ich liebe es.“ Er nickt wissend „Gut das ergibt Sinn. Guter Punkt.“ Wir müssen lachen. Am Wasser angekommen rennen wir sofort ins Wasser, gut das die Jungs Badesachen bei Sam haben. Wir veranstalten eine Wasserschlacht. Wenig später setzen sich die beiden wieder in den Sand. Aus dem Meer sehe ich zu wie die beiden sich unterhalten. Quil klopft Jake auf die Schultern. Der Arme hat wohl noch immer Liebeskummer. Ich beginne meine Bahnen zu ziehen und genieße das kühle Nass auf meiner Haut. Die Sonne hatte heute echt Power, ich hoffe ich bin noch ein bisschen brauner geworden heute.
Es wird schon langsam dunkel, als die Jungs mich zu ihnen rufen. Am liebsten würde ich noch weiter schwimmen. Ich muss nur noch einen überzeugen, morgen früh mitzukommen. Ich komme aus dem Wasser und Jake legt mir das Handtuch über die Schultern „Danke.“ Bevor wir Sams Haus betreten, steigt mir schon der Duft von Chili in die Nase. Oh lecker. Wir setzen uns an den Küchentisch wo bereits ein riesiger Topf mit Chili con Carne steht. „Emliy das riecht köstlich. Ich liebe Chili.“ Emily zwinkert mir zu „Ein Vögelchen hat mir gezwitschert, dass du das sehr gerne isst.“
Der restliche Abend verläuft ruhig. Wir sitzen noch eine Weile unten zusammen, bis sich die Jung verabschieden. Danach schaue ich mit Emily und Sam die erste halbe Stunde von Game Night. Ich verabschiede mich und Emily und Sam wünschen mir eine gute Nacht. Oben angekommen setze ich mich an meine Hausaufgaben. Nach der ersten Matheaufgabe habe ich aber keine Lust mehr und gehe ins Badezimmer. Ich putze mir die Zähne und schminke mich ab. Dann gehe ich wieder in mein Zimmer und ziehe meinen Schlafanzug an. Ich schmeiße mich auf mein Bett und kuschle mich unter die Decke. Mist ich muss auf die Toilette. Im Ernst ich liege gerade. Ich verbinde mein Handy mit den Boxen und höre einen Podcast zum Einschlafen.
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