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Geheul bei Vollmond

von leomi
GeschichteAllgemein / P12
Edward Anthony Masen Cullen Jared OC (Own Character) Paul Sam Uley
26.01.2020
01.10.2020
21
49.886
5
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Dieses Kapitel
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22.02.2020 1.491
 
Der erste Schultag
Jake
Nächster Tag (Montag)
Auf dem Weg zu Sam schaue ich nach oben, die Sonne scheint und noch ist es trocken. Es sind jetzt schon 21 °C, es sollen heute noch 25° C werden. Heute beginnt die letzte Woche vor den Sommerferien. Bin gespannt wie es wird. Luna wird diese Woche auch schon mit uns zur Schule gehen. Wir werden alle in eine Klasse gehen. Luna war schon früher für ihre Streiche bekannt, bin gespannt, was sie sich so einfallen lässt.
Bei Sam angekommen setze ich mich an den Frühstückstisch. Luna kommt die Treppe herunter „Guten Morgen.“ Sie setzt sich in einer kurzen Latzhose neben mich. Sie hat eine Schnalle offengelassen, so dass er lässig darunter hängt. Dazu trägt sie ein rotes bauchfreies Top und eine Sonnenbrille steckt in ihren offenen Haaren. Luna schaut Jared, der neben ihr sitzt an und zieht eine Augenbraue hoch „Was?” Fragt er skeptisch. „Nichts.” Sie macht eine Pause ,,Kannst du mir Kaffee einschenken?” Jared will erst wiedersprechen schnappt sich schließlich doch eine Tasse und gießt Kaffee hinein. Sam und ich tauschen einen wissenden Blick und grinsen.
Luna  
Jareds Nutellabrötchen schaut mich schon die ganze Zeit sehr verlockend an. Er ist mit meinen Kaffee beschäftig. Ich überlege nicht lange und schnappe zu. Er greift mein Handgelenk. Ich muss schelmisch grinsen, was ihn verwirrt. Mit einem kleinen Handgriff stehe ich hinter ihm und drücke seinen Arm auf dem Rücken nach oben. Sein Gesicht knallt auf den Tisch, Jared lässt durch den Schreck einen kleinen Schrei los. Ich nehme mir das Brötchen, stecke es in meinen Mund und nehme mit meiner freien Hand die Tasse Kaffee. Mit meiner anderen Hand habe ich ihm fest im Griff „Ey, was soll das?!“ Jared zittert vor Wut. Ich schaue mit dem Brötchen, was immer noch in meinem Mund ist in die Runde „Aljo, isch, würde jagen, ihr werdet nie wieder mir men Eschen wegnehmen.“ Ich weiß, dass Jared mir sofort folgen wird, wenn ich ihn loslasse. Ich brauche einen Fluchtweg. Mein Blick fällt auf das kleine offene Wohnzimmerfernseher neben einer großen Topfpflanze. Jared würde die Blume umschmeißen, mehr Zeit für mich, um wegzulaufen, zudem ist er viel zu breit für das kleine Fenster.
Problem nur der Kaffee. Wie mach ich das denn jetzt? Mir fällt was ein. Ich muss grinsen, was mit dem Brötchen in meinem Mund sehr komisch ausschauen wird. Jared versucht seinen Arm zu befreien, doch mit Leichtigkeit drücke ich seinen Arm noch ein Stück nach oben. Er gibt ein stöhnen von sich. Ich stelle die Tasse auf den Tisch, daneben lege ich das Brötchen. Ich nehme mit meiner Hand die Tasse und trinke sie in einem Zug aus. Dann nehme ich das Brötchen in meinen Mund und beiße fest zu, um es gleich nicht zu verlieren. „Isch werde jetscht loslaschen und gehen. Du wirscht mir nischt hinterher ommen.“ Ich lasse los und renne zum Fenster. Jared muss sich noch eine Sekunde sammeln, bevor er mir folgen kann. Diese Sekunde nutze ich weise. Ich bin bereits am Fenster angekommen, springe elegant mit deinen Füßen zuerst nach draußen. Einen Blick nach hinten riskiere ich nicht. Ich renne so schnell ich kann Richtung Wald. Hinter mir höre ich die Topfpflanze umfallen und dann zerbrechendes Holz. Sam wir ihn umbringen. „Jared!“ Sam bestätigt meine Vermutung.
Ich muss lachen und laufe immer weiter in den Wald hinein. Mittlerweile halte ich mein Brötchen in meiner Hand. Das Brötchen kann ich erst genießen, wenn ich nicht mehr gejagt werde. Ich atme tief ein. Es reicht herrlich, den Duft des Waldes habe ich sehr vermisst. Unter meinen nackten Füßen spüre ich die schöne kalte Erde. Hinter mir höre ich immer schneller kommende Pfoten. Das ist Jared. Ich lausche kurz. Es werden mehr. Ich muss einen Zahn zulegen. Wenn die Jungs in Wolfgestalt sind, kann ich nicht mithalten.
Ich riskiere doch einen kurzen Schulterblick. Jared ist noch gute 300 Meter hinter mir, dicht gefolgt von drei anderen Wölfen. Bestimmt Embry, Quil und Jake. Als ich wieder nach vorne Blicke realisiere ich gerade noch rechtzeitig einen Bachlauf vor mir. Ich beschleunige meine letzten Schritte und springe ab. Ich fliege einen kleinen Moment, lande gekonnt auf meinen Füßen. Ich schaue zu Jared, der vor dem Fluss stark abbremst. Er knurrt mich regelrecht richtig an. Ich ziehe triumphierend eine Augenbraue hoch, da sie keine Anstalten machen mir zu folgen, muss dies die Grenze zu den Cullens sein. Ich setzte meine Sonnenbrille auf meine Nase und um Jared noch ein bisschen zu ärgern, beiße ich genüsslich vom Brötchen ab. Drei Meter neben mir tauchen zwei Gestalten auf. Der dünnere der beiden sieht mich fragend an „Was bist du?“ Der andere, ein sehr kräftiger Kerl macht Anstalten mich anzugreifen. Aber er wird von dem dünnerem zurückgehalten. Mir wird es leicht unwohl, als die beiden noch näherkommen. Sie bleiben beide stehen. Es sind entweder Jasper, Calise, Emmet oder Edward „Du bist keine von ihnen, was bist du?“ – „Wie was bin ich? Ich freu mich auch eure Bekanntschaft zu machen, ich bin Luna. Die Cousine von Sam.“ Er runzelt die Stirn und schaut mich nachdenklich an. „Wie alt bist du?“ will er von mir wissen. Ich überlege kurz bleibe aber stumm„Du bist schon älter als die anderen als sich zum ersten Mal verwandelt haben, also kannst du nicht so sein wie sie.“ Antwortet er. Er kann meine Gedanken lesen, dann ist er Edward. Dann bleiben nur noch Emmet, Calise und Jasper. „Sorry. Das ist Emmet.“ Hilft mir Edward auf die Sprünge. Auf der anderen Seite tauchen jetzt die Jungs in Menschengestalt auf. Jared knurrt mich immer noch an „Ich werde dich umbringen.“ Ich verdrehe die Augen, was er leider nicht sehen kann „So du mir, ich dir. Karma is ne bitch Babe. Komm doch her, wenn du dich traust.“ Um meine Aussage zu unterstützen, stemme ich meine Hände in die Hüfte. Ich höre Edward lachen. Er weiß, was passiert ist. Ich schaue ihn an und zucke lachend mit den Schultern. Dies provoziert Jared noch mehr. Er will zum Sprung ansetzten, doch Jake kann ihn gerade noch so zurückhalten. Quil und Embry stellen sich halb vor ihm. Der sollte mal eine Aggressionstherapie machen. „Dann solltest du mal Paul kennenlernen.“ Kommt es von Edward. „Habe ich auch schon gehört. Liegt wohl in den Genen.“ Ich muss lachen als ich an Mark denke. Edward muss lachen „Scheint so, aber hat es verdient.“ Jake tritt noch einen Schritt nach vorne, er steht direkt an der Kante. Er schaut Edward mit einer finsteren Miene an und dann zu mir. Ich kann einen Schimmer von Wut und Sorge steht in seinen Augen.  „Luna, komm bitte her. Da bist du nicht sicher.“ Ich muss lachen „Was wollen sie denn bitte mit mir machen, denkst du im Ernst, dass sie mich umbringen oder zum Vampir verwandeln wollen? Sie beschützen die Menschen genauso wie ihr.“ – „Da muss ich ihr recht geben.“, stimmt Edward mir zu. Emmet stellt sich neben mich. Zwischen ihn und mir passt nur noch eine Faust. Instinktiv gehe ich einen Schritt zur Seite. „Also ich komme erst wieder zurück, wenn Jared sich entschuldigt und einsieht, dass er es verdient hat.“ – „Das werde ich garantiert nicht! Warum soll ich mich entschuldigen, wenn du mir mein Brötchen geklaut hast.“, schimpft Jared zurück. Auch Emmet reimt sich jetzt eins und zwei zusammen. Er muss grinsen. Ich ziehe die Schultern hoch und drehe mich zu Edward „Ja gut, also Lust auf nen Spaziergang? Schule ist nicht so wichtig, sind ja eh bald Ferien.“, Ich drehe mich zu Edward und Hake mich bei ihm ein. „Ja okay, ich habe es verdient. Tut mir leid.“, damit dreht er sich um und stampf davon. Ich lächele zufrieden, winke Emmet und Edward nochmal zu und nehme Anlauf. Ich springe und lande wieder sanft auf meinen Füßen. Auf der anderen Seite boxt Jake mir gegen die Schulter „Du betrittst nie wieder deren Revier.“ Ich sage nichts dazu, sondern laufe einfach weiter.
Bei Sam angekommen sitzt Jared schon murrend auf seinem Stuhl und beißt in ein Nutella Brötchen. Da an Emilys Messer noch Nutella klebt, hat bestimmt sie ihm eins geschmiert. Ich muss lachen. Mittlerweile ist Sam von dem Geschehen aufgeklärt und redet auf mich ein „Luna, du darfst nicht auf das Revier der Cullens, dort können wir dich nicht beschützen, außerdem…“ ich höre ihm gar nicht mehr richtig zu. Als er schließlich fertig ist sage ich „Ich werde nicht mehr auf ihr Territorium gehen, aber ich wusste ja gar nicht, wo die Grenze ist. Aber ich weiß, dass ihr mich nur hier beschützen könnt, auch wenn ich der Meinung bin, dass sie das genauso können.“ Sam schaut mich skeptisch an, er ignoriert den letzten Satz, er hat genauso keine Lust auf Zoff „Versprochen?“ ich kreuze meine Finger unter dem Tisch und schaue ihm tief in die Augen „Versprochen.“ Hoffentlich hört Sam nicht meinen Herzschlag. Ich sehe wie Jake mich anschaut. Er weiß ich, dass ich gelogen habe. Ich schaue ihn entschuldigend an.
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