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Geheul bei Vollmond

von leomi
GeschichteAllgemein / P12
Edward Anthony Masen Cullen Jared OC (Own Character) Paul Sam Uley
26.01.2020
01.10.2020
21
49.886
5
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17.02.2020 4.222
 
Am nächsten Tag (Sonntag)
Jake Pov.
Ich muss mich beeilen, damit die anderen mir nicht das ganze Frühstück aufessen. Es regnet wie aus Eimern. Morgen beginnt die letzte Woche vor den Ferien. Ich hoffe das Wetter wird die Tage besser. Bei Sam und Emily angekommen gehe ich, ohne anzuklopfen hinein, hänge meine tropfende Jacke auf den Haken und setzte mich. Auf dem Frühstückstisch stehen schon frische Brötchen und zwei große Schüsseln mit Rührei. Sam, Jared, Quil und Embry begrüßen mich freundlich „Guten Morgen.“ Ich schnappe mir ein Brötchen „Guten Morgen, ist Luna schon wach?“ Sam nimmt einen Schluck Kaffee. Emily kommt aus der Küche und setzt sich mit einem Teller voller Bacon neben Sam „Ja, sie ist gerade schwimmen.“ Sam nickt. „Sie ist schon seit halb fünf auf den Beinen. Nachdem sie sich eine halbe Stunde im Bett gewälzt hat, ist sie joggen und wollte dann im Meer schwimmen gehen, sollte aber auch gleich wieder hier sein.“ Ich schaue Sam schockiert an „Hast du dir heute schon mal das Meer angeschaut? Für uns wäre es wahrscheinlich nicht so schlimm, aber für sie ist es bestimmt nicht so easy.“ Sam nimmt unbeeindruckt einen weiteren Schluck Kaffee. „Das heute ist für sie nichts Besonderes. Sie war im Schwimmteam an ihrer Schule. Dort hatten sie ein Schwimmbecken, wo sie ebenfalls gegen solche Strömungen schwimmen musste. Sie ist gut trainiert, ich mache mir bei ihr ich keine Sorgen.“ Jetzt fühle ich mich nicht besser. Wenn sie nicht bald auftaucht, werde ich nach dem Rechten sehen.
Die Tür geht auf und Luna kommt strahlendem Lächeln in ihrem schwarzen Badeanzug ins Esszimmer „Guten Morgen, das Wasser ist herrlich, geht heute aber ganz schon ab. Werde ich jetzt jeden Morgen machen. Oh, es gibt Frühstück.“ ihre Augen ruhen auf dem Bacon. Sie schnappt sich einen Streifen. „Lasst mir noch was über, ich gehe jetzt erst mal warm duschen.“ Sie zwinkert Sam zu. Sie dreht sich auf den geht sie die Treppe nach oben.
Ich beiße von meinem Käsebrötchen ab und höre wie oben das Wasser angestellt wird. Wir unterhalten uns über die nächsten Patrouillen. Luna weiß theoretisch über uns Bescheid, doch Sam möchte, dass sie damit beschäftigt. Das kann ich überhaupt nicht verstehen, was hat er denn zu befürchten? Plötzlich werden wir einem Schrei unterbrochen werden „Ahhh, scheiße. F*ck dich du sche*ßdingen.“ Danach ein poltern. Wir springen alle auf und stürmen mit Sam voran die Treppe nach oben. Schon auf der Treppe, kann man einen leichten Blutgeruch wahrnehmen. Sam hämmert gegen die verschlossene Badezimmertür „Luna, mach auf. Was ist passiert. Du blutest?“ Keine Antwort. „Luna?“ kommt es jetzt von Embry. Sam macht einen Schritt zurück „Wenn du nicht sofort die Tür aufmachst trete ich die Tür ein.“ – „Es ist alle gut, naja fast. Trete bloß nicht die Tür ein, Emily bringt dich um.“ Kommt es von der anderen Seite. Warum sollte Emily ihn umbringen? „Sam sieht mich ratlos an „Luna mach bitte die Tür auf.“ Sage ich ruhig. Das Schloss klickt und Luna steht mit tropfenden Haaren nur in Handtuch gekleidet vor uns. Mein Blick fällt sofort auf ihr Blutendes Schienbein. Sam stürmt hinein und drückt sie auf den Toilettendeckel. „Was ist passiert?“ er deutet auf ihr Schienbein, wo das Blut immer noch herunterläuft „Es ist alles gut, habe mich nur mit dem sche*ß Rasierer geschnitten. Sam deutet Embry an hineinzukommen. „Zeig mal her.“  Embry bückt sich und begutachtet die Wunde. „Ihr übertreib es voll, es ist nicht das erste Mal, dass ich mich schneide oder verletzte. Ich werde das schon überleben. Außerdem ist es nicht mal tief.“ Sam schaut sie besorgt und wütend an „Wieso hat das eigentlich so lange gedauert, bis du die Tür auf gemacht hast? Wir haben uns Sorgen gemacht. “ – „Schon mal drüber nachgedacht, dass ich euch nicht splitterfasernackt die Tür öffnen wollte?“ verteidigt sich Luna. Sams Miene ändert sich, er schaut sie verständnisvoll an. „Okay du hast recht.” Jared und Quil drehen sich um und gehen wieder nach unten. Für die beiden ist das Specktakel nicht mehr interessant. Embry schaut mich an „Hol mal den Verbandskasten.” Ich nicke und gehe in den Waschraum. Als ich zurück komme tupft Embry die Wunde mit einem Handtuch ab.” Ich reiche ihm eine Kompresse und ein Wickel. Er nimmt sie dankend an. Dann richtet er sich an Luna „Du hast recht es ist nicht sehr tief, aber es blutet noch deshalb mache ich dir da ein Verband drum. Später schaue ich mir das dann nochmal an, aber es sollte gleich schon aufhören zu bluten.“ Embry wickelt den Verband um ihr Bein und ich reiche ihm zwei Tape streifen. Nachdem Embry meine Hilfe nicht mehr benötigt, packe ich den Rest wieder ein und verstaue den Erste Hilfe Kasten im Waschraum. Danach gehe ich die Treppe nach unten und setzte mich an den Tisch.
Kurz darauf kommen Embry und Sam nach unten. Sam gibt Emily einen Kuss auf den Scheitel und setzt sich wieder auf seinem Platz „Luna zieht sich nur eben etwas an.“ Kurzdarauf kommt Luna in Nike Jogger die Treppe heruntergelaufen. Sie setzt sich neben mich und schaut in die Runde „Kommt Leah eigentlich noch hier her? Und was unternehmen wir heute? Heute ist ja nicht so geiles Wetter.“ Embry und Quil zucken mit den Schultern. Emily gießt sich einen Schluck Kaffee ein „Leah ist schon lange nicht mehr hier gewesen. Du kennst die Geschichte ja.“ Emily macht eine Pause und Luna nickt wissend. „Ich wollte heute Kuchen backen, wenn du willst kannst du mir helfen.“ Lunas Augen strahlen „Oh ja super gerne, ich liebe es zu backen. Wollen wir uns mal an eine Torte wagen?“ Emily lächelt „Gerne, wir brauchen eh ein paar mehr Kuchen bei der Menge, die die Jungs hier verputzen.“ Sie deutet auf die Jungs und muss lachen. Luna stimmt mit ein „Das stimmt theoretisch könnte jeder eine ganz allein verputzen. Wie wäre es mit einer Schwarzwälderkischtorte? Ich liebe sie.“ Emily nickt „Das hört sich gut an habe sie aber noch nie selbst gebacken, die Zutaten, müsste ich aber alle beisammenhaben. „Super, dann machen wir das so. Schwarzwälderkischtorte ist gar nicht so kompliziert. Aber dann haben wir ja schon mal was bis zum Nachmittag. Ihr müsst euch dann eine andere Beschäftigung suchen.“ Mit dem letzten Satz richtet sie sich an uns. Ich schaue zu Quil und Embry „Ich muss noch etwas an meinem Bike reparieren. Also ich verbringen die Zeit in der Werkstadt.“ Embry und Quil nicken, letzteres sagt „Wir bin dabei.“ Jared schnappt sich ein Ei „Ich gehe nachher zu Kim.“ Er pult die Schale des Eies und beißt genüsslich hinein. Lun schnappt sich ebenfalls ein Ei, pult es ab und träufelt Maggi drauf. Ich habe noch nie verstanden wie man das essen kann. Jared zieht eine Augenbraue hoch „Schwanger?“ Luna schaut kurz verdutzt und dann schockiert. Sie schaut auf ihr Ei, auf ihren Bauch. Ich muss grinsen. Ich weiß, dass sie nicht schwanger ist, sie will die andern nur schocken. Es funktioniert. Sam springt auf „Luna?!“ Luna muss lachen „Ihr hättet mal eure Gesichter sehen müssen. Keine Sorge ich bin nicht schwanger.“ Sam weiß nicht so ganz ob er erleichtert oder wütend sein soll. Luna wechselt das Thema „Was wollen wir denn heute Abend machen?“ Embry runzelt die Stirn „Wir könnten doch ins Kino gehen. “ Luna und Quil nicken. Luna holt ihr Handy aus ihrer Bauchtasche „Ich frage Leah mal ob sie auch kommen möchte, vielleicht kommt sie ja mir zuliebe mit. Ich schätze mal ein bisschen Gesellschaft würde ihr ganz guttun.“ Ich zucke mit den Schultern. Die Idee ist gut, der neue Actionfilm mit Vin Diesel ist raus. Falls Leah mitkommen sollte, soll sie ihre scheiß Stimmung zuhause lassen, ich habe. „Solange wir keine Romantische scheiße schauen, bin ich dabei. Muss ich schon oft genug mit Kim schauen.“ fordert Jared. Luna muss lachen „Warum lässt du dir das auch gefallen, klar Prägung und bla bla bla aber warum schaust du nicht einfach was dir gefällt.“ – „Vielleicht, damit sie Glücklich ist?“ antwortet er ihr. Luna schnappt sich ihr drittes Brötchen und belegt es mit Käse, Bacon und Ei. Wie kann sie bitte so viel essen? Luna schaut Jared an „Da hat dir der Wolf ja eine großartige Freundin ausgesucht, hätte da ja gar kein Bock drauf. Meine Freundinnen wollen sowas auch immer sehen, schrecklich. Also ich bin für den neuen Film mit Vin Diesel.“ – „Du schaust Actionfilme?“ kommt es erstaunt von Jared, sie nickt „Klar, bei dem ganzen romantischen scheiß, wie du ihn nennst weiß man innerhalb der ersten 15 Minuten schon was passiert. Jedes Mal verlieben sich zwei, dann eine krasse Wendung und ein Happy End. Die sind alle viel zu vorrausschauend.“ Luna war früher schon das Mädchen, die sich die Filme mit den Jungs angeschaut und lieber mit uns im Matsch als mit ihren Barbies gespielt hat. „Also, wenn alle einverstanden sind schauen wir den.“ Ich schaue fragend in die Runde. Alle sind einverstanden.
Nach dem Frühstück fährt Jared zu Kim, Emily und Luna verschwinden in der Küche und Sam verschwindet in seinem Büro. Quil, Embry und ich verschwinden in Sams Werkstadt. Vergangen Tage hatte ich mein Bike bei Sam stehen, da ich völlig verpeilt habe es dort abzuholen nach meiner Patrouille am Freitag.
Es vergehen ein paar Stunden in der Werkstadt, als Luna auftaucht. „Naa, alles tuti bei euch?“ wir müssen Lachen als wir uns zu ihr umdrehen. „Was? Warum lacht ihr?“ sie schaut uns verdutzt an. Embry steht auf „Du hast Mehl im Gesicht und in deinen Haaren.“ Luna lacht „Wusstet ihr nicht, dass das jetzt voll im Trend ist?“ wir stimmen bei ihrem Lachen mit ein. „Wollt ihr eher Apfel- oder Schokoladenkuchen? Emily will mal was anderes als Schokokuchen. Aber denke ihr wollt trotzdem lieber Schokoladenkuchen.“– „Schoko.“ Kommt es von Quil, Embry und mir aus einem Mund. Luna lacht „Dachte ich mir. Ich sag eben Bescheid. Was hat sie?“ und deutet auf mein Motorrad. Ich kratze mich am Kopf „Weiß ich nicht, konnten es bisher noch nicht herausfinden.“ Luna kommt ein paar Schritte näher, schaut auf das Werkzeug, auf meine Maschine und dann uns nacheinander an „Ich komme gleich wieder.“ Damit verschwindet sie wieder. Quil und Embry schauen mich fragend an „Sie hat da echt Ahnung von, hätte sie eigentlich schon eher Fragen sollen.“
Wir unterhalten uns noch ein bisschen als schließlich Luna in einem alten Hemd von Sam und Hotpants zu uns kommt. Ein wunder, dass ihr nicht kalt ist. Draußen ist es zwar gerade trocken aber für non-Wölfe noch etwas frisch. Sie krempelt die Ärmel hoch „Also rann an den Speck. Lass mich mal dahin.“ Ich gehe zur Seite. Sie hockt sich hin und begutachtet das Bike genau. Embry schnappt sich eine Coke „Wer will noch?“ Quil und ich heben den Arm, Luna schüttelt den Kopf. Embry wirft uns eine zu und ich öffne sie zischend. Ich nehme einen Schluck. Luna geht mit ihrer Hand in dem Motorraum. Dann zeigt sie, ohne nach Hinten zu schauen auf die Werkzeugkiste „Brauche den kleinsten Schlitzschraubenzieher.“ Embry bückt sich und legt ihn in ihre Hand. Zwei Sekunden später steht sie auf und legt ihn zurück in die Kiste. Sie grinst „Ich glaube, jetzt ist wieder alles in Ordnung.“ Sie geht zum Bike und startet es. Sie springt ohne Probleme wieder an. Sie setzt sich drauf „Äh.“ kommt es von Quil. Luna verdreh die Augen „Tu nicht so als würdet ihr hier mit Helm fahren.“ Dase war eigentlich nicht das was Quil meint. Ich will gerade protestieren, als sie schon auf meinem Bike davonfährt „Was war das denn gerade.“ Embry geht zum Tor. Ich muss lachen „Hätte ich mir eigentlich denken können.“ Luna kommt zurück und parkt die Maschine wieder an derselben Stelle „Astrein.“- „Was hast du jetzt gemacht?“ Quil beugt sich übers Bike. Luna lacht verschmitzt „Bleibt ein Geheimnis.“ Sie dreht sich um und geht Richtung Haus. Wir rennen ihr hinterher „Sag schon.“ kommt es von Embry. Auch ich möchte gerne wissen, wie sie das gemacht hat. „Nöö. Der Kuchen riecht echt himmlisch.“ Kommt es von ihr. Der Kuchen riecht echt lecker „Och komm schon, sag es uns.“ Ich sehe sie bettelnd an. Sie lacht „Okay.“ Sie macht eine Pause. Wir gehen ins Haus. Sam sitzt schon am Esstisch. „Also, dadurch das ich viel zartere Finger als ihr habt, habe ich gespürt, dass ein Kontakt locker ist. Also musste ich ihn nur festschrauben.“ Wir schauen sie erstaunt an und setzten uns an den Tisch. „Respekt.“ Kommt es von Quil. Sam sieht mich an. „Luna hat in nicht mal zwei Minuten mein Bike repariert.“ Kurzdarauf kommen Emily mit der Torte und dem Schokokuchen herein, die sehen echt super aus. Jared kommt gut gelaunt ins Haus und setzt sich neben mich. Ich kann mir vorstellen, war er gerade getan ist. Und ich bin sehr froh, dass ich heute nicht mit ihm Patrouille habe, dann kann ich mir die Bildlichen Details ersparen. Ich sehe Embry mitleidend an. Zum Glück hält der Wolf viel von Privatsphäre aber doch nicht bei allem und das was der Wolf „freigibt“ reicht schon aus. Ich nehme mir als erstes ein Stück von dem Schokokuchen. Ich nehme eine Gabel und schmecke die leckere Schokolade in meinem Mund. Mhm, lecker wie immer. Nachdem wir die Torte und der Kuchen verputz haben, haben wir entschieden im Meer schwimmen zugehen, da sich die Wolken verzogen haben. Luna geht nach oben, um sich umzuziehen. Jeder holt sich seine Badesachen und wir treffen uns am Strand.
Am Strand angekommen ist das Rudel bereits am Strand. Luna fehlt noch. Ich setzte mich zu Sam und Emily in den Sand. Emily sitzt in T-Shirt in Sams Arm. Der Rest des Rudels spielt unsere Art von Fußball. Die Sonne scheint. Ich schaue auf das jetzt ruhige Meer. Eine kurze Zeit später kommt Luna in weißen Bikini zu uns. Dadurch sieht sie noch viel brauner aus sie ohnehin schon ist. Ihr Hautton hat fast dieselbe Nuance wie meine. Sie setzt sich neben mich in den Sand. „Meine Eltern haben angerufen.“ sie breitet sich auf ihr Handtuch aus. Sie schließt die Augen und lässt die Sonne auf ihre Haut scheinen. Jared sieht erst mich und dann Luna an. Er nimmt den Ball und wirft Luna damit ab, die erschrocken aufspringt „Jared!“ sie macht eine Pause „Sag doch einfach, wenn ich mitspielen soll.“ Es müssen alle lachen, denn alle haben mit einer anderen Reaktion gerechnet. Und Jareds Gesicht spricht Bände. Luna schnappt sich den Ball und stampft zu den Jungs „Also, ich spiele mit.“ Jared stemmt die Hände in die Hüfte „Das ist nichts für non-Wölfe. Luna lacht und wirft den Ball an Jared Kopf „Selbst schuld, ich bin dabei.“ Sie dreht sich zu mir „Bist du auch dabei?“ Ich stehe auf und laufe zu ihnen rüber. Emily und Sam beobachten gespannt das Geschehene. Luna schaut in die Runde „Was sind die Regeln? In welchem Team bin ich?“ – „Es gibt keine Regeln. Es ist eine Mischung aus Rugby und Fußball. Die Schuhe sind die Tore. Das Team was die meisten Tore erzielt, hat gewonnen. Der Ball darf also auch mit der Hand berührt werden. Der Gegner darf auch umgerannt werden. Bist du dir sicher, dass du mitspielen möchtest?“ Luna stemmt ihre Arme in die Hüften und nickt. „Du bist mit Embry und mir in einem Team.“ Ich drehe mich zu Sam „Spielst du mit? Uns fehlt einer?“ Sam nickt, gibt Emily einen Kuss und steht auf. „Also dann, jetzt geht’s ab.“ Jedes Team stellt vor ihr eigenes Tor. Der Ball liegt in der Mitte. Emily gibt das Startsignal „Auf die Plätze. Fertig. Los.“ Alle sprinten los. Luna ist erstaunlicherweise die schnellste am Ball. Sie passt zu Embry der direkt zu mir spielt. Ich schaue zu Luna, sie steht nicht frei. Sam steht vor ihr wie eine Mauer und lässt sie nicht vorbei. Mein Blick schnellt zu Embry, er steht frei. Ich passe zu ihm, doch da rennt Jared Embry um und Quil schnappt sich den Ball. Kein anderer Mitspieler aus seinem Team steht frei. Ich nutze diese Gelegenheit und stürme auf ihn zu. Sam sieht es und stürmt auf mich zu. Embry und Jared käbbeln sich noch auf dem Boden. Da keiner auf Luna achtet schleicht sie sich von hinten an Quil heran. Mit demselben Griff, mit dem sie Jared umgelegt hat, bringt sie Quil zu Boden. Luna schnappt sich den Ball und läuft auf das gegnerische Tor zu. Auch die anderen bemerken sie jetzt und sprinten auf sie zu. Sam ist schon fast bei ihr, als Luna schließlich den Ball ins Tor wirft und trifft. „Tooooooor!!!“ schreit sie und springt mir in die Arme. Jared steht schnaubend auf „Das war unfair!“ Luna gibt Embry ein High-Five und zieht die Augenbraue hoch „Warum was das denn unfair? Du kannst es einfach nicht haben, zu verlieren.“ – „Ich kann sehr wohl verlieren!“ Jared und Luna gehen beide einen schritt auf sich zu. Sam stellt sich zwischen die beiden „Schluss jetzt. Eine Chance bekommen wir noch.“ Luna nickt. Ich schnappe mir den Ball und wir stellen uns auf. Da wir ein Punkt erzielt haben, haben wir den Ball. Wir stellen uns vor die Tore auf, dieses Mal ich vorne und Embry und Luna hinter mir. Während Emily zählt. „Auf die Plätze.“ gebe ich Embry ein Zeichen. „Fertig.“ Er nickt. „Los.“ Ich passe den Ball zu Embry. Die anderen stürmen auf uns zu. Jared sprintet auf Luna zu. Embry und ich passen ein paar Mal hin und her, als er schließlich keine freie Bahn mehr hat und von Sam umgenietet wird. Der schnappt sich den Ball und passt zu Quil. Quil sprintet los, ich stelle ihm ein Bein und er fällt hin. Er rafft sich schnell wieder auf und wirft auf unser Tor. Wir haben dieses Mal keine Chance, Luna wird von Jared aufgehalten, Embry von Sam und ich wäre nicht schnell genug am Tor. Der Ball landet im Tor und Emily schreit „Toor!“ Die Jungs klatschen sich ab. „Mist!“ höre ich Luna schimpfen. „Es steht 1:1, noch ein Punkt und wir haben gewonnen.“ Kommt es siegessicher von Jared. Jeder Mitspieler stellt sich wieder auf seinen Platz und schaut seinen Gegenspieler finster an. Emily klatsch in die Hand „Also seid ihr bereit? Dieser Punkt entscheidet. Auf die Plätze. Fertig. Los.“ Ich sprinte auf Sam zu. Er denkt ich will ihn rammen, er macht sie auf die Wucht des Aufpralles bereit. Ich grinse. Ich weiche ihm aus und ramme stattdessen Quil der überhaupt nicht damit gerechnet hat und in den Matsch fällt. Embry nutzt diesen Moment und rammt Sam von der Seite. Ich lege mich auf Quil, so dass er sich nicht mehr bewegen kann. Bei dem Gerangel ist der Ball hinter uns gerollt, doch weder Embry oder ich kommen nicht an ihm heran, ohne einen der Jungs loszulassen. Luna, die immer noch vor unserem Tor steht und sich nach dem los nicht bewegt hat wird von Jared fixiert, der zwei Meter vor ihr steht. Sie grinst, sie will, dass er sie angreift. Sie schaut auf den Ball und dann so Jared. Dann schaut sie zu mir. Sie ist echt schnell, kann es also schaffen. Ich nicke. Jared, der die Geduld verliert sprintet auf Luna zu. Sie weicht ihm zweimal aus. Jared umarmt sie von hinten, so dass sie sich nicht mehr bewegen kann. Die Situation ist noch nicht aussichtslos. Luna geht mit ihrem linken Fuß zwischen seine Beine, nicht um ihn in seine Eier zutreten, sondern um ihn ein Fuß vom Boden wegzutreten. Luna nutzt den Moment, wo er sein Gleichgewicht finden muss und wirf ihn über ihren Rücken. Das ist krass sie wiegt vielleicht die Hälfte von ihm. Mit einem ätzen landet Jared auf dem Rücken. Luna rennt. Bei uns angekommen schnappt sie sich beim rennen den Ball und wirft. Der Ball eiert noch ein bisschen in der Luft, als schließlich kurz vor dem Tor liegen bleibt. Sam konnte sich befreien und kennt auf Luna zu, sie dreht sich um und sprintet los. Kurz vor dem Tor bringt Sam sie zu fall. Luna kriecht auf dem allen vieren zum Tor. Sam schnappt sich ihren Fuß und zieht sie ein Stück zurück. Luna schafft es, sich aus ihrem Schuh zu befreien und robbt nach vorne. Nur noch ein kleines Stück. Sam schmeißt sich auf ihre Beine. Luna rekelt sich und schafft es ein paar Zentimeter nach vorne zu kommen. Sie berührt den Ball und schafft es ihn mit den Fingern ins Tor zu schnippen. Sie schreit „Jaaaaa! Wir haben es geschafft!“ Sam rappelt sich auf uns reicht ihr seine Hand. Sie steht auf und kommt strahlend auf uns zugelaufen. Gut, dass Embry und ich noch auf dem Boden saßen, sonst lägen wir jetzt wieder im Dreck. Jared schnauft wütend „Was ein Scheiß hier!“ er dreht sich um und setzt sich in den Sand. „Ein fair verdienter Sieg.“ Sagt Sam. Er und Quil reichen uns ihre Hände. Wir stehen auf und legen und alle in den Sand. Die Sonne ist richtig schön warm.
Den Rest des Nachmittags verbringen wir am Strand. Als alle Hunger bekamen, beschlossen wir vor dem Kino noch eine Kleinigkeit zu essen. Bei Sam und Emilys Haus angekommen setzen wir uns ins Wohnzimmer. Während wir uns über unseren Kram unterhalten machen Luna und Emily Pfannkuchen. Nach einer guten halben Stunde kommen die beiden mit drei Riesen Tellern gestapelt mi Pfannkuchen wieder aus der Küche. Ich gehe in die Küche und hole Teller und Besteck. Ich reiche Embry das Besteck, bevor ich die Teller auf dem Tisch verteile. Luna holt das Glas Nutella aus der Küche und setzt sich neben mir und Quil. Luna schnappt sich den ersten Pfannkuchen und bestreicht ihn mit Nutella, rollt ihn auf und beißt genüsslich hinein. Jared steht in der Tür „Kim will, dass ich vorbeikomme. Wird nichts mit Kino.“ –„Na dann viel Spaß.“ Sagt Embry und grinst. Luna will gerade etwas erwidern, als Jared sich von hinten ihren Pfannkuchen schnappt „Ey!“ Luna springt auf und rennt ihm hinterher. Ich muss lachen als sie schmollend wiederkommt „Arschloch.“ Ich reiche ihr einen neuen Pfannkuchen, als sie sich wieder neben mich setzt. Nach dem essen streicht Luna über ihren Bauch. „Food Baby.“ Ich streichele über ihren Bauch „Junge oder Mädchen?“ – „Das kann ich noch nicht sagen.“ Antwortet sie prompt. Sie zieht ihren Bauch wieder ein. „Ich wird mich jetzt fertig machen und dann können wir los.“ Ich nicke und schaue auf die Uhr. Es ist 18.55 Uhr. „Alles klar, wir müssen so in einer halben Stunde bis 35 Minuten los.“ Luna lächelt „Okay, alles klar.“ Luna nimmt ihren Teller und stellt ihren auf meinen und lächelt zuckersüß „Viel Dank, das wäre doch nicht nötig gewesen.
Als Luna wenig später die in einem grauen wollrollkragen Oversight Hoody nach unten kommt, trägt sie in ihrer Hand hält braune Overknees, die perfekt zu ihren Haaren und Augen passen. Das steht ihr echt gut, sieht kuschelig aus. Sam setzt sich neben Emily auf die Couch. „Steht dir.“- „Dankeschön.“ Kommt es von Luna mit geröteten Wangen. Sie setzt sich auf die zweite Stufe der Treppe und zieht ihre Schuhe an „Wo ist Embry?“ Ich lehne mich gegen das Geländer „Der muss seiner Mutterspontan im Laden helfen.“ Luna steht enttäusch auf „Oh man schade, naja egal, nächstes Mal kommt er auch mit. Ich habe noch mit Leah geschrieben, wir treffen sie mit unseren Karten am Kino.“ Wir nicken erstaunt und gehen zu meinem Truck. Luna setzt sich auf den Beifahrersitz, Quil nimmt freiwillig hinten Platz.
Am Kino steht Leah am Eingang. Als sie Luna sieht quiekt sie. Ich habe Leah noch nie im Leben quieken hören. „Oh mein Gott Luna, siehst du gut aus.“ Sie umarmen sich. „Das schwarze Jumpsuit steht dir auch richtig gut.“ Erst jetzt fällt mir Leahs Jumpsuit auf. Sie ist eher der Pulli Jeans Typ. „Aww Dankeschön. Wir müssen echt mal zusammen shoppen gehen.“ Kommt es von Leah. Sie gehen Arm in Arm ins Kino und lassen uns draußen wie bestellt und nicht abgeholt stehen. Ich schaue Quil fragend an. Er zuckt nur mit den Schultern. Im Kino kaufen sich alle außer Luna Popcorn mit Cola, sie kann sich nicht entscheiden und holt sich deshalb Popcorn und Nachos mit Käsesoße und eine Cola. Wir setzten uns auf unsere Plätze. Luna zwischen Leah und mir und Quil neben mir. Der Film beginnt und Luna hat ihre Nachos bereits aufgegessen. Die große Portion Nachos. Ich finde es immer wieder krass, wie viel sie essen kann.
Nach dem Film freue ich mich auf die frische Luft draußen. Wir drängen uns durch die Menschenmenge nach draußen. Draußen angekommen atme ich die abendliche Luft tief ein. Auch Quil freut sich über den neuen Sauerstoff. Luna schwärmt von dem Film „Der war ja mal hammer geil.“- „Vor allem Vin Diesel.“ Stimmt Leah ihr zu. Der Film war echt richtig gut. Luna dreht sich zu mir „Ich fahr mit Leah zurück, dann könne wir noch ein bisschen quatschen. Kannst du mich morgen mit zur Schule nehmen?“ Ich nicke „Okay, alles klar. Ich kann dich gerne abholen, wir sehen uns dann morgen.“- „Super, Dankeschön. Ich wünsche euch eine gute Nacht und bis morgen. Luna umarmt uns und geht mit Leah davon, die sich nicht mal verabschiedet. „Ich habe Leah noch nie so erlebt, hätte auch echt nicht gedacht, dass sie mitkommt.“ Sagt Quil als die beiden Mädeln nicht mehr zu sehen sind. Ich nicke „Geht mir genauso.“ Wir laufen zu meinem Truck und fahren nach Hause.
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