Geheul bei Vollmond

von leomi
GeschichteAllgemein / P12
Edward Anthony Masen Cullen Jared OC (Own Character) Paul Sam Uley
26.01.2020
01.08.2020
20
49.843
4
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01.08.2020 2.450
 
Paul und das Handy

Luna
Donnerstag
„Willst du wieder zurück?“, fragt mich Calise. Ich schüttle den Kopf
„Nein, auch wenn ich ihn jetzt schon vermisse. Ich kann nicht zurück, noch nicht.“ Ich zeige nach oben „Ich packe meine Sachen aus.“ Calise nickt und ich gehe ohne ein weiteres Wort nach oben. In meinem Zimmer angekommen schmeiße ich die Tasche auf mein Bett und lasse mich danebenfallen.
Nach ein paar Sekunden stehe ich wieder auf. Eine kalte Dusche wird mir bestimmt gut tun. Ich gehe in mein Badezimmer, ziehe mich aus und stelle mich unter die Dusche. Das kalte Wasser prasselt meine Haut herunter, doch das nehme ich gar nicht wahr. Ich weiß gar nicht mit was ich mich zuerst auseinandersetzen soll. An Mark und seiner Verlobten oder an Paul.
Mir wird warm uns Herz, wenn ich an Paul denke. Mit diesem Gefühl verlasse ich die Dusche und gehe wieder in mein Zimmer. In meinem Zimmer angekommen schnappe ich mir mein Sportklamotten und gehe nach unten.
Ich beginne mit einem 40 Minuten Workout. Meine Muskeln brennen, als ich es schließlich beende. Langsam beginne ich wieder Muskeln aufzubauen, doch nur sehr sehr langsam. Ich schnappe mir meine Yogamatte und lege sie in den Wald. Ich kann nicht anders, ich muss die ganze Zeit an Paul denken. Jede Faser meines Körpers sehnt sich nach ihm. Warum musste es ausgerechnet ihn treffen? Pauls ruf verfolgt ihn noch heute, jede Woche hat er eine Neue.
Ich will nicht eine von vielen sein. Ich muss schon sagen er sieht echt gut aus. Ein Bild von Paul in Unterwäsche bahnt sich in meinen Kopf. Nein Luna, nein. Es geht einfach nicht. Wer hätte auch gedacht, dass ich nur halb Wolf mich prägen kann. Was ist, wenn ich nicht so empfinde wie er?
Esme taucht neben mir auf und setzt sich neben mich auf dem Boden. „Kann ich dir irgendwie helfen?“ Esme schaut mich liebevoll an. Ich schaue sie an und erkenne Sorge und Mitgefühl in ihrem Blick. „Leider nein, da muss ich allein durch. Bevor ich mich mit dem neuem „Problem“ beschäftigen kann,
muss ich das erste lösen.“ Sie legt einen Arm um mich und schaut mich hoffnungsvoll an „DU schaffst das, da bin ich mir sehr sicher. Du hast eine so starke Persönlichkeit und wirst auch diese Hürde in deinem Leben meistern.“ Ich lächle und lasse meinen Kopf auf ihrer Schulter nieder. Eine Weile verweilen wir in dieser Position, als Alice hinter uns auftaucht. „Luna was sitzt du denn hier nur rum, wir müssen eine Party planen.“ Ich muss lachen, löse mich aus Esme's Umarmung und folge Alice ins Wohnzimmer wo sie mehrere Pinnwände aufgestellt hat. Na dann soll der Wahnsinn mal beginnen.

Paul
Zeitgleich
Als ich aus dem Wald komme, erkenne ich Jared auf der Veranda sitzen. Er vermisst Luna, wenn Kim das mal wüsste. Ob mal etwas zwischen den beiden lief? Ich will mir das gar nicht vorstellen, ich würde ihn umbringen. Erst als mir Kim in den Gedanken kommt beruhige ich mich und laufe auf ihn zu.
Jared steht auf, als er mich entdeckt „Bro, wo warst du?“ Ich zögere was ihn aufhorchen lässt. Er ist mein Bester Freund, doch er ist auch mit Luna befreundet „Ich habe mich mit Luna getroffen.“ – „Warum zur Hölle hast du dich mit Luna getroffen?“ Ich muss an unseren beinahe Kuss denken und spüre, wie mein Körper beginnt zu kribbeln. Ich will sie einfach nur in meinen Armen halten und nie wieder loslassen. „Paul?“ Erst jetzt bricht Jared meine Trance und schaut mir tief in die Augen „Sam wird dich umbringen.“ Ich schaue ihn an
„Was kann ich denn dafür?“ Jared schüttelt den Kopf „Wenn du sie verletzt wird nicht nur Sam dich kalt machen.“ Dann klopf er mir auf die Schulter und schubst mich zur Tür „Das kannst du ihm jetzt schön sagen. Aber ich hoffe für Luna und dich, dass es gut für euch läuft.“ Mein Herz beginnt wieder schneller zu schlagen, als Jared ihren Namen ausspricht. Ich schlucke, ich muss es Sam erzählen und er wird nicht begeistert sein. Meinen Ruf kennt doch jeder in diesem Kaff, doch ich werde mich ändern, für sie. Ich will nur sie.
Als ich den Raum betrete sitzt Sam auf der Couch und Emily steht in der Küche. Embry und Quil sitzen am Esstisch und mampfen Muffins. Na toll, jetzt habe ich auch noch Publikum. Jared schiebt mich vor den Fernseher, da Sam gerade ein Footballspiel schaut. Ich bringe kein Wort über meine Lippen
„Sam, Paul will dir etwas sagen.“ Ich werfe Jared einen tötenden Blick zu. Alle Augen sind auf mich gerichtet, auch Emily ist ins Wohnzimmer gekommen. Sam schaut mich fragend an „Paul, was möchtest du mir sagen?“ Ich räuspere mich und sage schließlich „Ich habe mich auf Luna geprägt.“- „Du hast was?!“ kommt es von Sam und Quil aus einem Mund. Ich spüre wie Sam wütend wird und habe abwehrend die Hände hoch „Ich kann doch nichts dafür, es ist einfach passiert. Ich wollte das auch nicht.“- „Du hast kein Recht darauf, dich auf sie zu prägen. Du bist schlecht für sie. Sie hat jemanden besseren verdient.“ Sam macht zwei Schritte auf mich zu, doch Emily stellt sich vor ihn „Sie kann selbst entscheiden, wer der richtige für sie ist. Du weißt selbst, dass ihr da keine Kontrolle drüber habt.“ Emily gibt mir ein Zeichen, welches ich verstehe. Schnellen Schrittes verlasse ich das Haus, verwandle mich und trabe durch den Wald. Ich will sie wiedersehen. Leahs und Seth Gedanken tauchen in meinem Kopf auf
„Du hast dich auf Luna geprägt?“- „Krass.“- „Wenn du sie irgendwie verletzten solltest, werde ich dich umbringen.“- „Leah chill mal.“ Ich blende ihre Gedanken aus. Jareds Gedanken tauchen auf und ich lausche „Wir treffen uns an unserem Platz.“ Ich nicke und als mir einfällt, dass er mich gar nicht sehen kann sage ich „Bin gleich da.“
Wenige Minuten später taucht Jared nach mir an unserem kleinen Platz auf. Da mir Seth und Leahs Gedanken auf die Eier gehen, verwandle ich mich zurück. Jared tut es mir gleich und wir setzen uns auf einen Felsen. Jared bricht das lange Schweigen „Was willst du jetzt machen?“ Ich zucke mit den Schultern
„Ich habe keine Ahnung, ich will zu ihr, doch solange sie bei den Cullens ist, werde ich sie bestimmt nicht sehen können.“ – „Ihr könnt euch doch trotzdem treffen habt ihr doch auch schon.“ Antwortet er mir. Ich muss an Lunas Zweithandy denken. Soll ich es ihm erzählen? Er ist mein bester Freund. Ich schieße die Augen und atme einmal tief ein, bevor ich sie wieder öffne.
Ich greife in meine Hosentasche und hole das Handy hervor. Er muss es einfach wissen, er ist ein guter Freund von ihr. Jared schaut mich fragend an „Was ist mit dem Handy?“ Ich schlucke „Es ist Lunas.“ Jared zieht eine Augenbraue hoch „Das ist nicht ihr Handy.“ Ich nicke „Doch es ist ihres, deshalb habe ich mich mit ihr getroffen. Ich wollte es ihr wiedergeben.  Sie hat es letzte Nacht im Wald verloren, als sie die Bäume verprügelt hat. Ich war mir erst nicht sicher ob es ihres ist. Morgens hat es geklingelt und ich wollte eigentlich nicht schauen, wer ihr geschrieben hat. Naja und dann hatte sie so komische Nachrichten. Ich musste wissen ob es wirklich ihres ist oder ob irgendein anderer Idiot das Handy verloren hat, was aber sehr unwahrscheinlich war, weil genau an der Stelle Luna wenige Minuten vorher auf der Erde saß. “ Ich mache eine Pause, um seine Reaktion abzuwarten, doch er schweigt. Ich tippe aufs Handydisplay, damit die Nachrichten zu lesen sind und reiche es Jared. Dieser reißt die Augen auf als er die Nachrichten liest. „Wer ist dieser E.H.? Außerdem was ist das für eine Aktion und wofür ist der Code?“ ich zucke mit den Schultern „Das wollte ich sie auch fragen, doch dann kam etwas dazwischen und dann war sie weg. Wenn ich sie das nächste Mal sehe werde ich sie fragen.“ Jared schaut mich ratlos an
„Aber du bist dir auch sicher, dass es ihres ist?“ ich nicke „Ja es ist ihres.“- „Shit.“ Sagt er während er sich auf den Rücken legt „Weiß Sam Bescheid?“ ich schüttle den Kopf „Ich wollte ihr erst die Möglichkeit geben alles zu erzählen.“ Jared nickt. Ich hole mein Handy aus der Hosentasche und tippe eine Nachricht
„Luna wir müssen reden. Ich habe auch noch dein Handy und eine Menge Fragen. Ich würde mich freuen, wenn wir uns wiedersehen. Ich vermisse dich.-Paul“
Ich schaue zu Jared „Ich habe ihr eine Nachricht geschrieben, dass ich mich mit ihr treffen möchte.“ Mein Handy vibriert und mein Herz schlägt schneller, als ich Lunas Namen auf dem Display lese
„Ja wir müssen reden. Wir treffen uns morgen Mittag um 13 Uhr am Felsen.“
„Alles klar. Jared kommt mit.“, antworte ich.
Ich lege mich neben Jared auf den Felsen „Morgen Mittag um 13 Uhr treffen wir uns mit ihr hier am Felsen.“ Jared schaut mich an „Wer hat gesagt, dass ich mitkomme?“- „Wir wissen beide, dass du es genauso wissen möchtest wie ich was hier Sache ist.“


Luna

Ich will nicht, dass Jared und Paul die Wahrheit kennen. Es reicht, dass Sam meine Familie von meiner Vergangenheit wissen. Wenn Sam erfährt, dass ich es wieder mache bzw. gemacht habe, will ich mir gar nicht vorstellen. Womöglich schickt er mich wieder zurück und ich möchte auf gar keinen Fall wieder zurück. Alice reißt mich aus meinen Gedanken „Alles gut süße?“ ich nicke schnell „Ja alles super. Wo waren wir stehen geblieben?“ Alice reicht mir eine Liste „Das ist die Gästeliste, kannst du sie noch einmal durchgehen?“ ich nicke und schaue mir die Liste an. Ich kenne kaum einen Namen von dieser Liste. Bellas Freunde kenne ich vom Namen und Jake. Das sind die einzigen, die ich kenne. Als mein Blick erneut auf Jake fällt muss ich an Paul denken. Sofort beginnen die Schmetterlinge in meinem Bauch zu tanzen.
Nach zwei Stunden Party Planung hören wir laut Calise Stimme. „Edward beruhige dich.“ Alice und ich schauen uns an und machen uns auf dem Weg zum Gebrüll von Edward. Edward steht mit Bella im Wohnzimmer. Er scheint wütend zu sein, ziemlich wütend. Mein Blick fällt auf Bellas Handgelenk, welches mit einer Bandage verziert ist. Ich laufe zu ihr rüber „Was ist passiert?“ Bella will gerade etwas erwidern, als Edward sie unterbricht „Er hat Bella geküsst, dann hat sie ihn geschlagen und sich die Hand verletzt.“ Ich muss mir ein grinsen verkneifen, ich weiß von wem er redet. Es ist eine typische Jake Handlung.
Ich lege eine Hand auf Edwards Schulter, denke an das beruhigende Meer und schicke ihm diese Gedanken. Emmett der das geschehen ebenfalls amüsiert beobachtet hat verschwindet wieder und ich setze mich auf die Couch. Edward denkt an Jakes Gedanken und wir beide durchleben Jakes und Bellas Kuss. Beide stehen an einem See. Jake schaut Bella tief in die Augen und sagt „Du musst die Wahrheit erfahren Bella. Verstehen, was deine Möglichkeiten sind. Du musst wissen, dass ich in dich verliebt bin und ich möchte, dass du mich wählst anstatt ihn.“- „Ich dachte du hättest verstanden. Ich empfinde nicht das gleiche für dich.“ Antwortet Bella. „Das glaube ich nicht.“ Jake macht einen Schritt auf sie zu. „Was glaubst du nicht? So ist es nun mal.“- „Du empfindest aber etwas für mich. Du willst es nur nicht zugeben.“ Bella schüttelt den Kopf und Jake schaut sie entschlossen an „Also werde ich nicht aufgeben. Ich werde um dich kämpfen, bis dein Herz aufhört zu schlagen.“ Bella schaut ihn direkt an „Tja da wirst du nicht sehr lange kämpfen müssen.“ Jake wird energisch „Du überstürztes, weil du Angst hast du würdest deine Meinung ändern.“ Bella schüttelst wieder den Kopf „Nein das stimmt nicht. Ich weiß, was ich will.“ Jake will es unbedingt schaffen Bella von sich zu überzeugen „Für mich müsstest du dich nicht ändern Bella und dich von niemanden verabschieden. Ich kann dir mehr geben als er. Wahrscheinlich kann er dich nicht mal küssen, ohne dir wehzutun.“ Jake nimmt Bellas Hand und drückt sie auf sein Herz „Fühlst du das? Fleisch und Blut und Wärme.“ Jake zögert nicht lange und drückt seine Lippen auf Bellas. Bella schubst ihn weg, schaut ihn fassungslos an und schlägt zu. Dann hört man sie vor Schmerz aufschreien.
Nach der kleinen Gedankenreise schaue ich Edward mitleidig an „Oh man. Das ist eine wirkliche Jake Handlung. Er will einfach nicht aufgeben und wir haben ihm alle schon tausendmal gesagt, dass er die Finger von ihr halten sollte. Vielleicht hat er es ja jetzt endlich verstanden.“
Bella, die von unserer Gedankenreise nichts mitbekommen hat schaut fragend in unsere Richtung, doch sagt nichts. Sie hat es sich wahrscheinlich selbst zusammengereimt. Jasper taucht auf und Edward wendet sich an ihn „Irgendwas neues?“ Jasper verzieht so wie sonst auch keine Miene „Von dem Eindringling keine Spur, doch Victoria wird hin und wieder gesehen. Ich sehe wie Bella sich zu Rosalie auf die Veranda schleicht. Ich lausche jedoch weiter dem Gespräch zwischen den Jungs. Emmett schaut mich an „Ich will morgen früh jagen gehen, willst du mitkommen? Danach kannst du mit mir Patrouille laufen.“ Ich lächle ihn an „Ich komm mich geil, ich freu mich.“
Immer wieder schaue ich auf die Uhr, die Zeit vergeht einfach nicht.
Ich muss die ganze Zeit an Paul denken. Ich beschließe mal wieder schwimmen zugehen und gehe noch immer in Sporklamotten nach oben in mein Zimmer. In meinem Zimmer angekommen hole ich meinen Badeanzug aus dem Schrank, ziehe mich um und gehe mit meinem Handtuch nach unten.
Ich komme in der Küche vorbei, wo Esme schon wieder etwas Leckeres zaubert. Sie schaut mich begeistert an „Ich habe ein neues Rezept, möchtest du probieren?“ Ich schaue sie dankend an „Ja sehr gerne, danach gehe ich noch ein paar Bahnen schwimmen.“ Esme nickt „Aber nicht zu lange, es dauert nicht mehr lange, bis es dunkel wird.“ Ich muss grinsen, denn Esme ist eine so liebevolle Person. Sie weiß, dass ich mich verteidigen kann, falls etwas sein sollte. Trotzdem macht sie sich sorgen um mich und das ist sehr aufmerksam. Ich setze mich an den Tisch und Esme stellt mir eine große Portion Scheine-Rahmgulasch vor die Nase „Das duftet köstlich Esme.“ Esme schaut mich hoffnungsvoll an, als ich meine Kabel zum Mund führe. In meinem Mund ist eine Geschmacksexplosion „Es schmeckt so unfassbar gut, Dankeschön.“ Esme strahlt mich an „Gerne doch, du weißt, dass ich das gerne mache.“
Nach dem Essen mache ich mich auf dem Weg zum Meer. Es ist bereits dunkel, als ich merke wie die Zeit vergangen ist. Esme macht sich bestimmt schon sorgen. Schnell wickle ich mir mein Handtuch um die Hüften und mache mich auf dem Rückweg.
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