Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Geheul bei Vollmond

von leomi
GeschichteAllgemein / P12
Edward Anthony Masen Cullen Jared OC (Own Character) Paul Sam Uley
26.01.2020
01.10.2020
21
49.886
5
Alle Kapitel
25 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
16.06.2020 1.636
 
Der hoffentlich letzte Versuch

Jared

Ich nehme mir gerade einen Muffin vom Teller, als Sam durch die Tür kommt „Machen wir uns auf den Weg.“ Leah und ich stehen auf.
Wir werden uns mit Luna und den Blutsaugern auf der Lichtung treffen, Leah, weil sie der einzige weitere weibliche Wolf ist, ich als ihr seelischer Beistand und Sam als Alpha und ihr Onkel. Ist er überhaupt ihr Onkel, irgendwie ja nur halb.
Wenig später treffen wir als Wolf auf der Lichtung ein.
Edward, Calise, Emmett und Luna stehen bereits nebeneinander. Luna strahlt als sie uns sieht. Auch wenn nur ein Tag vergangen ist, sie hat zugenommen,
ihre Hose schlackert nicht so sehr an den Beinen. Luna stemmt ihre Hände
in die Hüfte und schaut erwartungsvoll in die Runde „Na dann, wollen wir mal.“ Sie schaut erwartungsvoll zu Calise, der einen Schritt auf uns zu macht.
Calise wendet sich an Edward „Magst du für uns übersetzen?“ Luna schaut zu Edward und dieser nickt „Sie sind gespannt und wollen wissen wie du vorgehen willst.“ Calise wendet sich an uns „Wir werden es so wie das letzte Mal machen. Sobald sie widerstehen kann, müsst ihr Luna mit der Verwandlung helfen, das ist nicht unser Fachbereich. Danach schauen wir, ob sie auch so dem Blut widerstehen kann.“ Ich nicke, das ist ein sehr guter Plan. Wie beim letzten Mal, stellen wir uns verteilt um Luna herum. Calise öffnet die Bekannte Kühlbox und ein Beutel Blut kommt zum Vorschein. Mein Blick fällt auf Luna und ich beobachte ihre Mimik. Man kann ihr ansehen, dass sie diesen Beutel sehr gerne haben will „Ob das gut geht?“ denkt Leah. „Das wird funktionieren, ganz sicher.“, sagt Sam eher zu sich selbst. Calise reißt den Beutel auf und hält ihn in Lunas Richtung. Lunas Nasenlöcher weiten sich, sie schließt ihre Augen und hält die Luft an. Es vergehen zwei Sekunden und sie öffnet ihre Augen.
Sie schaut zu Calise und dann zu uns. „Sie schafft es wirklich.“, kommentiert Leah das geschehen. Edward nimmt einen Beutel und reißt ihn ebenfalls auf. Danach hält er es vor seinen Mund und pustet in Lunas Richtung.
Ich schaue ihn grimmig an, das ist gemein. Sam knurrt zustimmend und Luna atmet aus und erst jetzt fällt mir aus. Edward und Calise machen ein paar Schritte auf Luna zu, sodass sie nur noch einen Meter von ihr entfernt sind.
Luna zuckt mit den Schultern und schaut Stolz in meine Richtung. „Ich würde nicht sagen, dass es einfach ist, doch ich kann mich beherrschen.“ Edward richtet sich an Sam „Jetzt seid ihr dran.“ Sam nickt mir zu „Mach du es mit ihr, ihr habt eine tiefe Verbindung. Ich drehe mich um und gehe in den Wald.
Als Wolf kann ich ihr nicht helfen. Nach meiner Verwandlung gehe ich wieder zurück und als ich bei Luna ankomme, zieht sie mich in ihre Arme.
Ich lächele sie an „Ich habe dich auch echt vermisst. Bist du bereit?“
Luna nickt und schaut mir tief in die Augen und lauscht meiner Stimme
„Es ist eigentlich ganz einfach. Stell die vor, wie du zu einem Wolf wirst.
Stell dir vor, wie deine Gliedmaßen und Krallen wachsen. Denk daran, wie du ein Fell bekommst, messerscharfe Zähne und spitze Ohren. Du musst es dir bildlich vorstellen.“ Luna schließt ihre Augen und konzentriert sich.
Die Cullens gehen ein paar Schritte zurück. Luna beginnt schneller zu atmen und zu stöhnen. Sie fällt auf die Knie und schaut mit schmerzerfüllten Augen zu mir auf. Ich erschrecke und mache einen Schritt zurück, ihre Augen sind Blutrot. Waren sie das letzte Mal auch so rot? Ich kann mich nicht erinnern.
Ich hocke mich zu ihr auf den Boden „Versuch dich auf deine Atmung zu konzentrieren.“ Luna schließt erneut ihre Augen und schreit. Sam zuckt zusammen und läuft auf uns zu „Ich kann das nicht länger mit ansehen.“ Leah stellt sich ihm in den Weg „Sie bekommt das hin. Mir zerreißt es auch das Herz.“ Sam bleibt stehen. Lunas Körper beginnt sich langsam zu verändern. Ihre Verwandlung dauert länger als unsere und ihre ist schmerzhaft, anscheinend sehr schmerzhaft.
Lunas Verwandlung dauert bestimmt 15 Minuten. Erleichtert schaut sie vom Boden auf. Langsam steht der grau- weiß schimmernde Wolf auf.
Ihre Augen sind noch immer Rot. Sam taucht neben mir auf, er will übernehmen. Ich sprinte in den Wald, verwandle mich so schnell ich kann und gehe wieder auf die Lichtung. Luna und Sam sitzen sich beide gegenüber und unterhalten sich. Als Calise mit einem Beutel Blut einen Schritt au sie zu macht, dreht sich Luna abrupt zu ihm um. Ihre Nasenlöcher weiten sich und in ihren Augen sieht man das Verlangen „Ich schaffe das. Ich kann das, ich habe es schon einmal geschafft.“, sagt sie sich selbst. Luna dreht sich zu uns um „Ich brauche Tierblut.“ Sekunden später ist sie im Wal verschwunden und alle sprinten ihr hinterher.
Ein Reh, was auf einer Wiese graste rechnete nicht mit ihr. Luna erlegt es und schaut dann zu uns. Calise schaut sie beeindruckt an „Du hast es geschafft, du kannst echt stolz auf dich sein.“ Luna grinst, was als Wolf echt komisch ausschaut. Ihre Augen haben eine goldene Farbe angenommen und sie schauen von einem zum anderen. Emmett boxt ihr in die Seite „Respekt.“ – „Dann kannst du wieder zu uns zurück.“, denke ich begeistert. Luna tänzelt mit den Pfoten
„Ja das stimmt.“ Edward schaut zu Sam „Jetzt muss sie sich nur wieder zurück verwandeln können.“ Sam nickt und schaut dann wieder zu mir. Ich mache einen Schritt auf Luna zu „Jetzt musst du dir vorstellen, wie dein Körper wieder schrumpft, dein Fell verschwindet und du wieder eine Menschliche Gestalt annimmst.“ Luna schließt die Augen und versucht das umzusetzen, was ich ihr gesagt habe. Erstaunlich schnell, liegt sie in Menschengestalt vor uns auf dem Boden. Emmett, der einen weiteren Pulli und Hose von ihr in der Hand hielt, wirft ihr die Sachen zu. Edward, Emmett, Calise, Sam und ich drehen uns um. Leah nickt uns zu, also hat sie sich angezogen. Luna schaut strahlend zu uns „Ich glaube es nicht, ich habe es geschafft.“ Luna fällt mir um den Hals und ich erwidere ihre Umarmung liebevoll. Dann wendet sie sich an Sam „Ich werde jetzt mit den Cullens gehen, meine Sachen packen und komme dann sofort zu euch.“ Sam nickt und schaut dann zu den Blutsaugern „Danke.“ – „Kein Problem.“, erwidert Calise, dreht sich mit Edward und Emmett um und sie verschwinden. Luna dreht sich noch einmal zu uns um und verschwindet dann auch im Wald. „Eine Frage stellt sich da aber noch, warum ist ihre Verwandlung so schmerzhaft?“, denkt Leah. Wir machen uns auf den Weg zu Emily und den Jungs. „Vielleicht, weil sie halb Wolf ist und die Vampirseite dagegen ankämpft.“ Sam schaut in meine Richtung „Damit wirst du wahrscheinlich richtig liegen.“

Luna

Bei den Cullens angekommen verschwinde ich sofort in meinem Zimmer.
Als ich wenige Minuten später im Wohnzimmer ankomme, sind alle Cullens versammelt. Emmett knufft mir in die Seite „Ich bin für eine nächste Runde breit.“ Ich muss lachen. Esme nimmt mich liebevoll in den Arm „Du bist immer herzlich Willkommen bei uns.“ – „Das ist echt lieb und ich wollte mich nochmal bedanken, dass ich bei euch wohnen durfte und ihr mir so sehr geholfen habt.“, sage ich. Calise schaut mich an „Das haben wir wie schon gesagt gerne für dich gemacht.“ Alice umarmt mich stürmisch „Wir werden uns ja jetzt noch ein paarmal sehen, wir müssen die Abschlussparty noch fertig planen.“ –
„Ja da hast du vollkommen recht.“, antworte ich ihr. Rosalie nickt mir zu „Du bist nicht so öde, wie ich dachte.“ Ich grinse und drehe mich zu Edward, dieser blinzelt mir zu und denkt „Wenn du willst kannst du weiterhin mit uns jagen gehen, obwohl du das auch schon allein kannst.“ Ich gehe auf Edward zu, schließe ihn in meine Arme und denke „Das hört sich gut an, schreib mir und ich sage dir dann bescheid.“ Jasper winkt mir zum Abschied und ich verlasse mit meinen zwei Tasche das Haus der Cullens, welches eine Weile mein Zuhause war. Mit einem großen Strahlen im Gesicht mache ich mich auf dem Weg zu Sam.
Aus der Ferne sehe ich bereits das Haus von Emily und Sam und gehe noch einen Schritt schneller. Ich schaue nicht richtig hin, stolpere über eine Wurzel und falle hin. Typisch Luna. Ich beginne zu lachen und Sam, Jared, Seth und Embry rennen auf mich zu. „Ist alles in Ordnung? Geht es dir gut?“, fragt Seth als er bei mir ankommt. Ich nicke schnell „Ja es geht mir gut.“ Embry hält mir seine Hand hin und zieht mich hoch „Du siehst echt schon wieder richtig gut aus.“ – „Ich fühle mich auch echt gut.“, antworte ich. Sam nimmt meine Taschen und ich drücke Seth und Embry zur Begrüßung. Zusammen laufen wir zur Veranda. Emily kommt gerade aus der Tür und als sie mich entdeckt läuft sie mich mit einem breiten Lächeln im Gesicht auf mich zu „Ich habe dich echt so sehr vermisst. Endlich bist du wieder da.“ Nach einer weiteren Umarmung gehen wir rein. Sind ja eine Menge Umarmungen heute. Auf dem Küchentisch stehen zwei Teller mit riesigen Muffins. Wir setzen uns an den Tisch.
Wenige Minuten später habe ich drei Muffins verputzt „Ihr glaubt mir gar nicht, wie sehr ich die vermisst habe.“ Jared lacht „Ich kann es mir vorstellen.“ Emily deutet auf mich „Und es ist echt schön zu sehen, dass du wieder etwas isst.“
Den restlichen Tag verbringen wir am Strand.  Lange saß ich am Wasser, habe in die Ferne geschaut und nachgedacht. Ich kann das alles noch nicht wirklich realisieren. Ich bin ein Hybrid. Ich kann mich in einen Wolf verwandeln, in ein scheiß gottverdammten Wolf. Ich muss gestehen, als ich damals von Jake erfuhr, wollte ich auch unbedingt ein Wolf sein, ein Mitglied im Rudel.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast