Teach me how do dance on Ice

GeschichteAllgemein / P16 Slash
McCree Reaper
25.01.2020
07.02.2020
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Dieses Kapitel
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Nach sehr, sehr langer Zeit komme ich endlich mal wieder dazu, etwas zu schreiben, hab damit über Weihnachten angefangen. Achtung! Ich möchte hier, bevor ihr mit dem Lesen anfangt ein paar Dinge noch in eigener Sache sagen.

1. Ich weiß nicht, wie sich das ganze Entwickelt, da es noch zu früh ist um etwas zu sagen. Die Geschichte wird aber auch nicht lang sein. Es sind irgendwo zwischen 5 und 10 Kapitel geplant.
2. Falls es zu Romanzen zwischen Reyes und McCree kommen könnte und ich mit bissigen Kommentaren überhäuft werde... nein Jesse ist 19 zum Zeitpunkt der Geschichte. Und eure Pairing Kriege könnt ihr im Sandkasten austragen. Nicht hier.
3. Freue ich mich immer über ein Review, was natürlich kein Muss ist


Ganz Zürich war bedeckt mit einer riesigen Schneedecke. Es sah aus wie ein riesiges Wolkenmeer, hatte Fareeha gesagt und war bei der ersten sich bietenden Gelegenheit mit Reinhardt raus gegangen um Schneemänner zu bauen und sich anschließend eine Schneeballschlacht zu liefern. Ana hatte dieses Treiben mit Stoßseufzern kommentiert und beide ermahnt, dass sie es nicht übertreiben sollten. Nun saß sie drinnen und pflegte ihr Gewehr, als Jack zu ihr kam. „Du bist doch auf dem Weg in die Blackwatch Anlage, da du ja mit Jesse trainieren wolltest“, sagte er nach einer flüchtigen Begrüßung. „Ja. Warum?“ Neugierig musterte sie den Flyer, den Jack ihr gab. „Eigentlich wollte ich eine Rundmail schicken. Aber leider hat das Wetter unserem Intercom einen Strich durch die Rechnung gemacht.“ Ana lachte. „Schon gut. Ich gebe ihn einfach bei Gabriel ab.Wobei…“ Sie legte den Kopf schief. „Ich glaube kaum, dass er für so einen, wie er so schön sagt, Winterkram, keine Lust hat.“ Lachend ging Jack seines Weges und meinte, sie könnte es wenigstens versuchen.

Entgegen ihrer Erwartungen sagte Gabriel tatsächlich ja. Ana fiel fast vom Glauben ab. „Du sagst also wirklich ja?“ „Natürlich. Warum sollte ich denn Nein sagen. Klingt doch nett.“ Der Latino sah seine Kollegin an, als hätte die nicht mehr alle Tassen im Schrank. „Es überrascht mich nur so, da du ja sonst eher der Typ bist, der nicht auf romantische oder kitschige Sachen steht.“ Gabriel lachte schallend und beobachtete belustigt, wie Ana sichtlich rot wurde. „Nein alles gut. Wir kommen sehr gerne.“ Bevor es noch peinlicher wurde, verließ Ana das Büro. Weg von den Peinlichkeiten, widmete sie sich ihrem Schützling, der zwar einen guten Umgang mit einer Waffe pflegte, von Feingefühl jedoch so gar nichts verstand und einfach wild drauflosschoss. „Nein, nein. Du musst dich viel mehr auf ein Ziel fokussieren“, ermahnte Ana Jesse, als sie den Trainingsbot wiederaufrichtete. Der junge Mann war genervt und frustriert. „Ich bin ein ungehobelter Trampel“, stöhnte Jesse und sicherte frustriert den Revolver, ehe er ihn weglegte.„Nein das stimmt so nicht. Du bist ein ungeschliffener Diamant“, meinte Ana. „Das sagst du nur, weil du zu allen nett bist“, meinte Jesse und schmollte. Ana kicherte hinter vorgehaltener Hand. Sie fand es witzig, wie ihr Schüler so dasaß, als sei er ein bockiges Kleinkind. „Können wir es für heute gut seinlassen? “fragte er und wollte den Revolver grade wieder in die Sicherungskonsole legen, als Ana ihn aufhielt. „Sei nicht so. Die eine Stunde müssen wir uns schon nehmen und wir haben grade mal angefangen.“ Jesse biss sich auf die Lippe. „Ich nehme mal an, dass Reyes dir erzählt hat, wie fürchterlich mein Gefühl fürs richtige Zielen ist.“ „Hat er. Aber was nicht ist, kann noch werden.“ Jesse nickte nur gepresst. Zumindest für den Rest der Zeit würde er versuchen das Beste draus zu machen.

Schlimmer konnte es kaum noch kommen, als Reyes ihn nach seiner Stunde fragte und in fast demselben Atemzug, ihm den Flyer in die Hand drückte. „Schlittschuhlaufen? Ernsthaft?“ Gabriel hörte schon raus, dass Jesse überhaupt nicht begeistert war und lachte. „Ach komm. Das wird sicher lustig.“ Jesse sah ein kleines Lächeln über Gabriels Gesicht huschen. Ein warmes Lächeln. Und das sollte schon was heißen. Er konnte nicht nein sagen. Aber da war noch ein Problem.Ich werde das Gespött der Leute werden, dachte er sich still und heimlich. Um nicht als Spielverderber dazustehen, willigte er ein und dachte auf dem Weg in sein Zimmer daran, wie er mit der Grazilität eines Elefanten und der Agilität eines Faultiers auf dem Eis stehen würde.Die werden mich alle auslachen.

Mit beklemmendem Gefühl im Magen, begleitete er Gabriel, Reinhardt und Fareeha am nächsten Tag in die Sportabteilung des örtlichen Kaufhauses. Still setzte er sich auf eine Bank und wartete, dass es vorbei war. „Hey Jesse. Komm doch mal her und such dir etwas aus“, hörte er Gabriel sagen, der geradewegs mit mehreren Kartons auf dem Arm balancierend zu ihm kam. Grinsend stellte der Latino sie vor ihm ab. „Ich weiß, dass du keine Lust hast. Keine Sorge. Ist alles deine Größe.“ Um des Lieben Frieden Willen probierte Jesse sie alle an und entschied sich am Ende für ein schwarzes Paar mit grüner Verzierung. Er grinste, als er die von Gabriel sah. Rot und schwarz. „Die Schuhe sind ganz nett“, sagte er als der ältere ihn fragend ansah, so als würde er wissen wollen, ob Jesse die Schuhe gefallen. „Freut mich.“ „Ja mich auch. Es wird sicher ein toller Tag werden“, log Jesse gespielt fröhlich, damit er seine Unsicherheit überspielen konnte. Mit falscher Euphorie packte er die Schlittschuhe ein und sah zu Fareeha und Reinhardt rüber, die so taten, als würden sie einige Kunststücke auf dem Eis als Duettpartner vollführen wollen. Sicher wären die zwei ein tolles Team. Die kleine vergötterte Reinhardt, auch wenn sie immerhin schon vierzehn war. „Wo ist eigentlich der Rest?“, fragte Jesse an seinen Boss gewandt, den er neckend jefe nannte. „Die haben das alle gestern Nachmittag schon erledigt“, sagte Reyes lachend, der wohl alle Leute von Blackwatch ausstattete. „Ich wette Geráld und Amélie werden das Dreamteam auf dem Eis werden. Immerhin ist Amélie eine begnadete Balletttänzerin.“ Jesse rollte mit den Augen. „Ja das weiß ich doch, jefe.“ Dafür bekam er einen leichten Klaps. „Hey.“ „Nenn mich bitte nicht so.“ Jesse lachte, weil er wusste, wie es Gabriel reizte. „Zwei Jahre und immer noch keinen Anstand oder Respekt.“ Schmollend verzog Jesse das Gesicht. Dann hakte er sich bei Gabriel ein mit den Worten: „Du weißt, ich necke dich gerne.“ „Was sich neckt, das liebt sich.“ Gabriel bracht hinsichtlich Reinhardts Bemerkung nur ein Einfaches„Haha“ hervor, während Jesse sogar ein bisschen rot wurde. Zum Glück bemerkte keiner der anderen drei, dass er peinlich berührt war. Zugeben würde er das nie,zumindest nicht vor den anderen, aber er fühlte sich in der Anwesenheit und Nähe von Gabriel sehr wohl.

Ein sexuelles Interesse bestand für ihn nicht. Nicht, weil Gabriel deutlich älter war. Jesse war Erwachsenen und es war seine Sache, mit wem er ein Stelldichein hätte. Er wusste zu gut, dass Gabriel immer noch, wenn man den Gerüchten Glauben schenkte, mit Commander Morrison Matratzensport betrieb. Bevor er weiter darüber nachdachte, wurde er unterbrochen. „Wo möchtest du etwas essen?“ „Was?“ Reyes Frage brachte ihn aus dem Konzept. „Wir haben beschlossen noch etwas essen zu gehen. Hast du das grade nicht mitgekriegt?“ „Nein.“ Es war ihm peinlich und er lief hochrot an, als Fareeha und Reinhardt lachten. „Hier in der Nähe gibt es doch sicher eine Currywurstbude.“ Gabriel seufzte. „Du und deine Currywurst.“ Der Deutsche verschränkte die Arme und schmollte gespielt. „Na und. Ich mache mich auch nicht über deine Vorliebe für scharfes Essen lustig.“ Während der Latino tatsächlich bereits nach einer Möglichkeit suchte, wo man die Lieblingsspeise des hünenhaften Mannes essen konnte, folgte auch schon sein Konter. „Das würdest du ja auch gar nicht vertragen.“ „Woher willst du das denn wissen?“ „Wissen tu ich das nicht. Aber wir können ja deinen Magen da vorne auf die Probe stellen. Dort gibt es die schärfste Currywurst in der Schweiz, laut Google.“ Gabriel deute auf ein Geschäft an der Straßenecke.
Mit Stolz geschwellter Brust schritt Reinhardt auf den Laden zu und wollte beweisen, dass er sehr wohl scharfes Essen vertrug.

Nach einer ordentlichen Portion Currywurst und Pommes und dem Anblick eines Reinhardt, der eine stärkere Klappe als Magen hatte, suchte Jesse den See auf. Bis zum folgenden Tag hatte er schließlich noch Zeit zum üben. Hoffentlich sah ihn keiner. Da der See in der Nähe des Overwatch HQ lag, durfte kaum einer das Eis betreten, da die Sicherheitssysteme Paparazzi und die Presse weitgehend vom Quartier und dem Gelände drum herum fernhielten. Schon vor dem Erreichen hörte Jesse Musik. „Ja ganz toll. Amélie und Gerárd sind schon dort. Die pinkeln sich doch vor Lachen ein, wenn die mich sehen“, sprach er zu sich selber und sollte recht behalten. Die beiden Franzosen waren tatsächlich dort und übten an einer Performance. Dann fiel es Jesse wieder ein. In ein paar Tagen war ein Wettbewerb. Amélie hatte oft darüber gesprochen und Gerárd schon wahnsinnig damit gemacht. Frustriert zog er davon. Er würde sich etwas einfallen lassen, dass er nichtmitmusste. Aber Angela und Ana anzulügen, dürfte sich als äußerst schwierig erweisen.

Da er Manns genug sein wollte und es wenigstens probieren wollte, schlich er sich nach Einbruch der Dunkelheit nach draußen. Er hatte Glück, dass Vollmond und die Nacht sternenklar war. Dennoch würde er vorsichtig sein und aufpassen, dass er nicht irgendwo durch das Eis krachte oder in ein Loch im Eis fiel. Als er sicher war, dass ihn niemand sehen würde, erhöhte er sein Tempo und eilte zum See. Keine Musik. Gut. Die beiden waren nicht da. Okay. Seiner Meinung nach, mussten sie es ja auch nicht übertreiben. Grade als er sich setzen wollte um seine Schuhe anzuziehen, stellte er fest, dass er wieder nicht alleine war. Die Person war weiter hinten alleine auf dem Eis. Auch vom weiten sah es ziemlich elegant aus. Auch war die Person sehr muskulös. Jesse war fasziniert und wollte nicht stören. Also versteckte er sich hinter einem Strauch um die Person zu beobachten. Als das Mondlicht mehr als die Silhouette preisgab, fiel es dem jungen Mann wie Schuppen von den Augen. Gabriel. Und er trug einen hautengen Anzug. Nicht einmal in seinen verrückten Träumen hätte er sich vorstellen können, den strengen und hitzköpfigen Commander so zu sehen. Was auch immer er da tat. Es sah elegant und grazil aus. Der Anzug betonte sogar jeden einzelnen Muskel an jeder noch so erdenklichen Stelle, wo der durchtrainierte Latino welche hatte.

Gabriel fuhr auf den Rand des Sees zu und stoppte. Nicht wie ein Trampel,sondern eher elegant wie ein schöner Schwan. „Wenn du noch länger dasitzt, können wir dich morgen als Eisskulptur ausstellen.“ Jesse lief knallrot an und kam beschämt hervor. Gabriel hatte ihn bemerkt. Sein Versteck war entweder nicht das Beste oder der Commander war einfach zu scharfsinnig. „Ähm ich…“ Mehr brachte Jesse nicht hervor. „Was tust du hier in diesem Aufzug?“, fragte er dann geradewegs heraus. „Dasselbe könnte ich dich fragen“, entgegnete Gabriel trocken und musterte die Schlittschuhe in Jesses Händen. „Falls du es wissen möchtest. Ich gehe heimlichen Interessen nach. Es ist nicht unbedingt eine Leidenschaft aber wenn du aufhören würdest, mir offensichtlich in den Schritt zu glotzen und mir verrätst was du hier machst, kann ich dir gerne mehr erzählen.“ Jesse biss sich auf die Unterlippe. Er konnte es nicht mehr verheimlichen. „Also schön. Ich bin hier, weil ich dachte ich könnte üben bevor wir alle zusammen gehen.“ Gabriel zog eine Braue hoch. Dann lächelte er verschmitzt. Ihm war klar, dass Jesse überhaupt keine Ahnung vom Eislaufen hatte und teilte seinem Schützling seine Vermutung mit.Mit immer noch rotem Kopf bestätigte Jesse diese Aussage. „Also gut. Schlittschuhe an. Ich kann dir zumindest die Grundkenntnisse einbläuen, bevor die Sonne aufgeht.“ „Erzählst du mir dann, was dieser Fummel soll?“ „Sicher. Na hop hop.“ Jesse gehorchte.

Reyes schüttelte den Kopf, als Jesse schließlich auf den Kufen vor ihm stand. Gleichgewicht hatte er dafür keins. Es würde den Commander mehr als nur ein paar bissige Kommentare kosten, so viel stand für ihn fest. Zu seiner Überraschung stellte sich Jesse nicht so dämlich an, wie beide angenommen hatten. Der Cowboy gab sich sogar richtig Mühe. „Und jetzt machst du das ganze ohne Hilfe.“ „Sicher?“ „Ja. Absolut.“ Jesses Unsicherheit ließ ihn aufseufzen. „Stell dich nicht so an. So lange du nicht auf die Idee kommst und einen Eiskunstläufer machst, muss ich mir ja keine Sorgen machen. Du schaffst das schon.“ Damit Gabriel nicht schreien musste und durch den Hall der Berge das gesamte Overwatch HQ weckte und ihn jemand in diesem Outfit sah, fuhr er neben Jesse her. Auch weil er doch noch Sorge hatte, Jesse könnte etwas passieren. „Gut. Ich bleibe in deiner Nähe und drehe noch ein paar Runden. Du machst das Prima.“ Motiviert und angespornt von dem Lob strenge sich Jesse mehr an und bekam ein immer besseres Gefühl. Dabei fiel sein Blick auch rüber zu Gabriel, dem es an Eleganz nicht mangelte. So schwer sah das gar nicht aus und immerhin wusste er was eine Pirouette war und wie man sie machte konnte er bei Gabriel beobachten. Das sah eigentlich ziemlich leicht aus. Fand er. Zunächst drehte sich Jesse auf beiden Beinen im Kreis um dafür ein Gefühl zu bekommen. „Also dann.“ Er gab sich Schwung und hob das linke Bein an.KLATSCH. „Jesse!“Alarmiert fuhr Gabriel zu seinem Schützling der der Länge nach, mit dem Gesicht auf dem Eis lag. Rund herum färbte sich das Eis rot. „Was habe ich dir gesagt?“ „Ich soll dasch nisch machen“, nuschelte Jesse. „Steh auf.“ „Bosch. Isch kleb mit der Szunge fescht.“ Augenrollend packte Gabriel Jesse am Kragen und zog ihn nach oben. Der laute Schrei des jüngeren hallte von den Bergen wider und Gabriel trat mitsamt ihm die Flucht an.

Des Todes beschämt hatte sich Jesse, der nicht ohne eine geschwollene Lippe, tauber Zunge und blutender Nase davongekommen war, in sein Kopfkissen vergraben. Natürlich hatte Gabriel ihn regelrecht ausgeschimpft, als sie unter sich waren aber der Latino hatte Mitleid und hatte Ana mit einbezogen, die ein paar Mittelchen parat hatte. Doch zuvor hatte er sich seinem äußerst femininen Anzug entledigt und war in die gewohnte Blackwatch Uniform geschlüpft. „So. Das sollte es gewesen sein. Was kommt ihr auch auf so einen Unsinn?“ Gabriel zuckte mit den Schultern. „Was passiert ist passiert“, sagte er trocken und zwinkerte Jesse heimlich zu. „Wie auch immer. Jesse. Du solltest dir reichlich Schlaf gönnen. Das ist die beste Medizin. Bis später.“Erleichtert seufzte der Angesprochene auf. „Danke, dass du Ana nicht die Wahrheit erzählt hast.“ Gabriel schmunzelte und setzte sich auf das Bett. „Erzählst du mir nun, warum du dieses Teil da anhattest?“ „Das hatte ich ja vor“, sagte Gabriel. „Also schön.Aber bitte verrat es keinem. Nicht mal Jack weiß das.“ Jesse machte ein erstauntes Gesicht. „So schlimm kann das doch nicht sein.“ Gabriel seufzte.Er erzählte davon, dass seine Eltern nicht viel Geld hatten. Sein Traum war es gewesen, wie seine Freunde auf irgendeine Elite High School zu gehen. Natürlich mussten die seine Eltern jeden Cent zweimal umdrehen und nur durch eine Gefälligkeit einer Freundin von Misses Reyes konnte er dorthin gehen. Die Bedingung war, dass er mit der Tochter den Eislaufkurs besuchte. Zuerst hatte es ihm schon Überwindung gekostet aber dann hatte es ihm tatsächlich Spaß gemacht. Er war auch nicht der einzige Mann dort gewesen. „Um ehrlich zu sein, wir hätten nach der High-School weiter machen können. Wir waren gut aber…“ „Aber was?“ Reyes zuckte mit den Schultern. „Die Army. Nach meiner Wehrpflicht bin ich geblieben und hab auch kein Kontakt mehr zu ihr“, sagte er ruhig, so als würde er das ganze ziemlich bereuen. Er lenkte vom Thema ab und sagte, dass Jesse nun schlafen gehen sollte. „Wenn es dir besser geht, üben wir das ganze nochmal. Und kein Blödsinn mehr. Dafür gibt es sowieso extra Schuhe.“ Kopfschüttelnd verließ Gabriel das Zimmer und wünschte seinem Schützling eine gute Nacht.
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