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Totale Finsternis

SongficLiebesgeschichte / P12 / Gen
Caboose Dinah
25.01.2020
25.01.2020
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1.800
 
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Mal ein wenig Caboose x Dinah
Das Lied heisst ‚Totale Finsternis‘ und ist von Tanz der Vampire.
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Der blonde Speisewagon fährt durch den ruhigen Bahnhof, man könnte eine Stecknadel fallen hören ruhig ist es hier.

Ja es ist schon mitten in der Nacht, eigentlich sollte sie in ihrem warmen Bett liegen und friedlich schlummern, aber nein stattdessen ist sie draussen und blickt in den Nachthimmel.

„Manchmal in der Nacht fühl ich mich einsam und traurig, doch ich weiß nicht, was mir fehlt."

Aus dem nichts fängt sie leise an zu singen, ihrem Kummer einen Weg nach draussen zu verschaffen.

„Sei bereit."

Sie hört zwei Worte nicht, wie sollte sie auch? Ihr Verfolger sagt dies so leise, dass nichtmal er selbst es richtig hört.  

„Manchmal in der Nacht hab ich phantastische Träume, aber wenn ich aufwach quält mich die Angst."

Der Speisewagon versetzt ihren Verfolger fast in eine Trance, ihre Stimme ist lieblich und doch mit Kummer versehen.

„Sei bereit!"

Erneut bekommt sie diese zwei Worte nicht mit.

„Manchmal in der Nacht lieg ich im Dunkeln und warte, doch worauf ich warte ist mir nicht klar."

Sie bleibt mitten auf der Strecke stehen und singt diese Zeilen zum Mond, als wäre dieser ihr Führer in der Nacht.

„Sei bereit!"

Der Verfolger traut sich lauter zu werden, doch Dinah bemerkt ihn immer noch nicht.

„Manchmal in der Nacht spür ich die unwiderstehliche Versuchung einer dunklen Gefahr."

Einfach einmal nicht das tun was von ihr verlangt wird, einmal etwas verbotenes tun, Adrenalin tanken durch verbotenes.  

„Sei bereit, Sternkind..."

Nun steht er unmittelbar hinter ihr, diese Worte kann sie diesmal nicht überhören.

„Ich hör eine Stimme, die mich ruft."

Sie dreht sich zu der Stimme rum, das Mondlicht gibt ihren gegenüber preis.

„Sei bereit, Sternkind..."

Er lächelt.
Dieses Lächeln, dieses verdammte Lächeln.

„Ich kann eine Stimme hörn..."

Dinah beobachtet wie seine blauen Augen leicht blitzen, sie hat es schon öfter gesehen, aber diesmal lässt es ihr Herz höher schlagen.

„Sei bereit!"

Er sieht zu ihr runter, so nah war er noch nie, noch nie konnte er ihren Atem bei sich auf der Haut spüren.

„Manchmal in der Nacht fühl ich die Macht eines Zaubers, der mich unsichtbar berührt."

Sie ist gefesselt von seinem Blick und kann die Wärme des Gegenübers deutlich spüren. In diesem Moment wollte sie den Zeitpunkt einfrieren.

„Sei bereit!"

Er legt ganz vorsichtig eine Hand an ihre Wange, behutsam als wäre sie aus Porzellan.

„Manchmal in der Nacht bin ich so hilflos und wünsch mir, es käm einer, der mich führt und beschützt."

Sie legt ihr Gesicht in seine Hand, dabei zucken ihre Mundwinkel nach oben, diese angenehme Berührung lässt ihre Wange warm werden.

„Sei bereit!"

Er mustert den blonden Speisewagon, sie wirkt so zerbrechlich in diesem Augenblick, als würde eine falsche Berührung sie töten.

„Manchmal in der Nacht kann ich es nicht mehr erwarten, ich will endlich eine Frau sein und frei."

Sie sieht ihm tief in die Augen, nie hatte sie vor jemand anderen solche Worte rausgelassen, nein es war immer ein Geheimnis.

„Sei bereit!"

Vorsichtig lässt ihr gegenüber seinen Daumen über ihre Wange gleiten, diese Nähe ist ihm nicht unbekannt, doch für den Speisewagon schon.

„Manchmal in der Nacht möcht ich Verbotenes erleben und die Folgen sind mir ganz einerlei."

Ja Dinah möchte eine Nacht verbringen wie sie es möchte, ein einziges Mal. Etwas tun, was als Ungehorsam gedeutet wird, einen Mann lieben, der keine Lok ist.

In dieser Zeit ist es nicht gerne gesehen, man liebt eine Lok als Speisewagon und nicht einen anderen Wagon.

„Sich verliern heißt sich befreien, du wirst dich in mir erkennen. Was du erträumst, wird Wahrheit sein, nichts und niemand kann uns trennen. Tauch mit mir in die Dunkelheit ein! Zwischen Abgrund und Schein verbrennen wir die Zweifel und vergessen die Zeit. Ich hüll dich ein in meinen Schatten und trag dich weit. Du bist das Wunder, das mit der Wirklichkeit versöhnt."

Er lächelt und nähert sich ein Stück mehr, seine Hand legt sich an ihre Taille. Ja der Bremswagon, Red Caboose, kann es kaum glauben...tatsächlich hält er seine grosse Liebe bei sich.

„Mein Herz ist Dynamit, das einen Funken ersehnt."

Dinah hat das gefühlt ihr Herz springt ihr gleich aus der Brust. Caboose kann

„Die Ewigkeit beginnt heut Nacht."

Beide lächeln sich an, mitten auf der Bahnstrecke und mitten in der Nacht.

„Ich hab mich gesehnt danach, mein Herz zu verlier'n, jetzt verlier ich fast den Verstand...“

Ja sie war noch nie so zärtlich behandelt worden, niemand hat es geschafft ihr Herz zu stehlen...zumindest bis jetzt.

„Totale Finsternis, ein Meer von Gefühl und kein Land."

Der Mond verschwindet hinter schwarzen Wolken, doch selbst in der Dunkelheit können sie sich gegenseitig noch genau erkennen.

„Einmal dachte ich, bricht Liebe den Bann, jetzt zerbricht sie gleich meine Welt."

Ihre Knie werden leicht weich, was ist mit Greaseball? Zwar liebte sie ihn nicht, hat sie getan, aber er würde wütend werden.
Für Greaseball war Dinah nur da um gut auszusehen, angerührt hatte er das blonde Wagonmädchen nie.

„Totale Finsternis, ich falle und nichts was mich hält."

Bevor ihre Beine tatsächlich nachgeben verstärkt der Bremswagon seinen Griff.

„Sei bereit!“

Er lächelt sie so sanft an, sie kennt dies gar nicht.

„Manchmal in der Nacht denk ich, ich sollte lieber fliehen vor dir solang ich es noch kann“

Dinah sieht dem Bremswagon wieder direkt in die Augen, jeder weiss was Caboose für ein verrückter Typ ist.

„Sei bereit“

Der Bremser hebt ihr Kinn noch ein wenig höher, Dinah kann seinem Blick nicht ausweichen.

„Doch rufst du dann nach mir, bin ich bereit, dir blind zu folgen. Selbst zur Hölle würd ich fahren mit dir.“

Sie kann es nicht abstreiten, sie mag den Bremser sehr und vertraut ihn auf irgendeine Weise.

„Sei bereit“

Vorsichtig löst er seine Hand vom Gesicht und mustert jeden Zentimeter von diesem.

„Manchmal in der Nacht gäb ich mein Leben her für einen Augenblick, in dem ich ganz dir gehör.“

Sie könnte den Luxus einfach links liegen lassen und zu Caboose gehen, er kann ihr keine Villa bieten, aber liebe.

„Sei bereit!“

Er löst seine Hände von ihr, bemerkt das es vielleicht doch nicht das richtige war ihr zu folgen.

„Manchmal in der Nacht möcht ich so sein, wie du mich haben willst und wenn ich mich selber zerstör.“

Dinah sieht ihn fest an, ihre Augen durchbohren den Bremswagon förmlich und dieser muss kurz wegsehen.

„Sei bereit, Sternkind...“

Er hebt seinen Blick und trifft das Gesicht einer lächelnden Dinah.

„Ich hör eine Stimme, die mich ruft..."

Sie will dem Bremser nahe sein.

„Sei bereit, Sternkind...“

Caboose liebt diesen Wagon von ganzen Herzen, er würde sie gerne von ihrem Gefängnis namens Greaseball befreien.

„Ich spür eine Sehnsucht, die mich sucht.“

Dinah kann nicht anders und fällt in die Arme des Bremswagons, welcher sie ein wenig ungeschickt auffängt, sodass er mit den Knien auf dem Boden landet, doch dabei passt er auf den blonden Speisewagon auf.

„Sich verliern heißt sich befrein, du wirst dich in mir erkennen. Was du erträumst, wird Wahrheit sein, nichts und niemand kann uns trennen. Tauch mit mir in die Dunkelheit ein! Zwischen Abgrund und Schein verbrennen wir die Zweifel und vergessen die Zeit. Ich hüll dich ein in meinen Schattenund trag dich weit.“

Er drückt sie an sich, lässt seine Hand durch ihre blonden Locken fahren und haucht ihr einen Kuss auf die Stirn. Sein Herz pocht lauter als sonst, er kann es schlagen hören, jeder Schlag dröhnt in seinen Ohren.

„Sich verliern heißt sich befrein, ich werd mich in dir erkennen. Was ich erträum wird Wahrheit sein, nichts und niemand kann uns trennen. Tauch mit mir in die Dunkelheit ein! Zwischen Abgrund und Schein verbrennen wir die Zweifel und vergessen die Zeit.Du hüllst mich ein in deinem Schatten und trägst mich weit.“

Dinah sieht ihm kurz in die Augen, bemerkt das er gar nicht in ihre sieht.

„Du bist das Wunder, das mit der Wirklichkeit versöhnt.“

Caboose betrachtet das Wagonmädchen, sein Blick klebt förmlich an ihr und dieser scheint sich auch nicht lösen zu wollen.

„Mein Herz ist Dynamit, das einen Funken ersehnt.“

Dinah hatte noch nie wirklich Liebe gefühlt, doch in diesem Moment ist sie sich sicher, dass Caboose ihre grosse Liebe ist.

„Du bist zum leben erwacht! Die Ewigkeit beginnt heut Nacht.“

Ein Leben mit Dinah ist für die Ewigkeit, er will keinen Tag ohne sie sein. Irgendwann möchte er auf dem Schrottplatz neben ihr liegen, auch wenn die leeren Hüllen von ihnen nicht mehr in der Lage sind zu lieben.

„Ich bin zum Leben erwacht! Die Ewigkeit beginnt heut Nacht.“

Dinah legt ihre Hände an die roten Zeichnungen im Gesicht des Bremsers, weswegen dieser wieder lächelt.  

„Ich hab mich gesehnt danach, mein Herz zu verliern, jetzt verlier ich fast den Verstand.“

Kann sie tatsächlich mit diesem Wahnsinnigen ein Leben führen? Caboose ist nicht unbedingt normal, wahnsinnig und leicht schizophren trifft es wohl besser.

„Totale Finsternis, ein Meer von Gefühl und kein Land.“

Sie versinkt in ihren Gefühlen, da ist keine Insel auf die sie sich retten kann, nein sie ertrinkt.

„Einmal dachte ich, bricht Liebe den Bann.“

Sie dachte immer liebe würde sie glücklich machen.

„Jetzt zerbricht sie gleich deine Welt.“

Caboose sieht leichte Tränen in den Augen des Speisewagons, eine läuft über ihre Wange und diese wischt er ihr sofort weg. Er kann diesen süssen Wagon nicht weinen sehen, es zerbricht ihm sein Herz.

„Totale Finsternis, wir fallen, und nichts was uns hält.“

Sanft legt Dinah ihre Hände auf Cabooses, lächelt dabei.

„Totale Finsternis, ein Meer von Gefühl und kein Land.“

Das hellblau von Caboose trifft das dunkelblau von Dinah, beide können nicht aufhören den gegenüber zu mustern.

„Totale Finsternis, ich glaub, ich verlier den Verstand...“

Caboose starrt förmlich auf die Lippen des Speisewagens, ganz leicht senkt er seinen Kopf, will die rosa Lippen auf seinen spüren. Doch im letzten Moment entscheidet er sich dagegen.

„Nein, es wär verkehrt den Kopf zu verliern, wir wollen nicht vor der Zeit den Genuss ruinieren, mit jeder Stunde des Wartens wird die Lust mehr entfacht, ich lasse dich spüren was dich unsterblich macht, wenn wir zwei tanzen auf dem Ball morgen Nacht."

Er lässt Dinahs Hände los, morgen Abend sollte es soweit sein, erst dann möchte er ihr seine ewige Liebe schwören.

Der Speisewagon lächelt ihm zu, bemerkt die leichte Unsicherheit des Bremswagons und freut sich auf den Ball morgen. Mit einem Kuss auf seine Wange verabschiedet sie sich, wissend das der morgige Abend ihr Leben verändern wird.

Caboose sieht ihr noch nach bis sie in der Dunkelheit verschwunden ist. Sein Herz macht Purzelbäume und er kann den nächsten Abend kaum erwarten.
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