Stay strong

von Pingulina
GeschichteRomanze, Freundschaft / P18 Slash
Jimin Jungkook
23.01.2020
26.03.2020
10
21300
6
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Zerrissene Vergangenheit


Mit offenem Mund stand Jungkook da und starrte das Wohnzimmer an. Es sah schlimm aus, wirklich schlimm. Überall lag verstreutes Essen, Bücher waren aus den Regalen gerissen und zum Teil zerfleddert worden, eines der Kissen hatte das Zeitliche gesegnet und die Kunststofffüllung lag wild verteilt, dazwischen noch Schnipsel von dem Papier, welches Jungkooks Geschenke umhüllt hatte. Er hatte mit seinen Freunden ausgemacht, sie erst um Mitternacht zu öffnen und nun würde er fragen müssen was in ihnen gewesen war, in dem ganzen Durcheinander konnte er es nicht ausmachen. Über allem schwebte der penetrante Geruch von Alkohol und Schweiß, mischte sich mit den Ausdünstungen des verstreuten Essens.

Übelkeit gesellte sich zu der Wut in Jungkooks Magen und stumm vor Fassungslosigkeit drehte er sich einfach nur um und ging in sein Zimmer. Auch hier sah es nicht besser aus, wenn nicht sogar schlimmer. Hier war ordentlich gewütet worden, der ganze Boden war übersät mit Papier, einige seiner Schulbücher hatte es erwischt und Jungkook musste schwer schlucken. Tränen sammelten sich in seinen Augen und wütend wischte er sie fort. War froh, dass maximal Jimin es sehen konnte, sonst war niemand außer ihnen in der Wohnung.

Sie hatten etwas vor der Tür gewartet und gelauscht, wollten nicht unbedingt Namjoons Freunden über den Weg laufen und hatten sich erst hineingetraut als kein Geräusch zu ihnen drang. Warum niemand hier war, war ihnen nun klar, in so einem Saustall hätten sie auch nicht lange bleiben wollen.

Jimin stand sprachlos in der Tür, während Jungkook sich schon auf den Boden gehockt hatte und sich die Zettel besah, die diesen bedeckten. Erleichtert stellte er fest, dass sie nicht mehr aktuell waren und er sie nicht für den Abschluss benötigte. Dann wanderte sein Blick weiter und die Verzweiflung packte ihn, wie sollte er hier finden was er brauchte? Er wollte nichts hierlassen was er noch benötigte, etwas sagte ihm, dass es weg sein würde, wenn Namjoon wieder hier auftauchte. Aber alles zu finden erschien ihm wie eine unlösbare Aufgabe.

„Kannst du… In der Küche… da müsste beim Tisch noch ein roter Ordner liegen.“, stammelte er Jimin zu und dieser nickte einfach nur, machte auf der Schwelle kehrt und ließ ihm die Ruhe, die er brauchte. Kaum war der Ältere weg rollten auch schon die Tränen über Jungkooks Wangen. Er verstand es nicht, was sollte das? Er mochte Namjoon nicht, hatte ihm aber nie etwas getan, geschweige denn Jin. Seinen großen Bruder hatte er immer unterstützt, ihn getröstet als Namjoon plötzlich verschwand und ihn ohne ein Wort allein zurück ließ. Sie verstanden sich gut, waren sich einig gewesen zusammen zu wohnen als ihre Eltern nach Seoul versetzt wurden und ihnen die Wahl ließen hier zu bleiben, um die Schule abzuschließen.

Es war einfach unbegreiflich wie Jin das zulassen konnte. Er hatte gestern einfach nur gekichert wie ein Geisteskranker. Keine der Nachrichten heute war von seinem Bruder, seit Namjoon wieder da war hatte er eh wenige von ihm erhalten und wenn, dann hauptsächlich solche, dass er nicht nachhause kommen solle. Jungkook hatte mitgespielt, wollte Jin seine Freiheit lassen, aber nun verstand er es nicht mehr. Was war mit seinem Bruder geschehen, dass er ihn so im Stich ließ. Das war es, was am meisten schmerzte. Nicht der ruinierte Geburtstag, nicht die ganze Verwüstung, sondern dass Jin sich so seltsam verhielt und Jungkook ihn nicht wiedererkannte.

Mühsam kämpfte er sich durch das Chaos, grübelte immer wieder was er alles noch suchen musste und fotografierte alles was er ersetzen musste. Mit jedem Bild stieg die Wut wieder in ihm, vertrieb heiß und brennend die Enttäuschung. Eine Reisetasche und seinen Rucksack hatte er gefüllt, mehr war nicht übrig, alles andere zerstört. Er drehte sich zu seinem Bett, um nach dem Stofftier zu suchen, welches er seit er klein war hatte und als Talisman aufbewahrte und musste würgen als er die Decke anhob. Mehrere benutzte Kondome kamen auf dem Laken zum Vorschein und dieses glänzte feucht, genauso das Kissen.

Angewidert ließ er die Decke wieder sinken, stürzte ins Bad und schrubbte sich die Finger so fest er konnte. Vom Ekel geschüttelt versuchte er die Bilder zu verdrängen, die sein Geist ausspuckte. Er wusste einfach wer das war und ihm wurde es zu viel. So sehr er seinen Bruder auch liebte, es war einfach zu viel.

Mit wenigen Schritten war er wieder in seinem Zimmer, machte ein aussagekräftiges Bild davon, ging weiter zum Wohnzimmer und Fotografierte auch dies. In der Küche stockte er, der rote Ordner lag ordentlich auf dem Tisch, Jimin aber hockte zusammengesunken in einer Ecke, drehte ihm den Rücken zu und zitterte leicht.

„Jimin?“, fragte Jungkook ängstlich, ging auf den Älteren zu und blickte ihm über die Schulter. Vor ihm lag ein weiterer Haufen Müll, soweit Jungkook das sehen konnte. Er kniete sich hinter Jimin, legte ihm eine Hand auf den Rücken und konnte das Zittern deutlich spüren. Leises Schluchzen drang an sein Ohr und als er erneut auf den Haufen aus Kleidung, Papier und Sonstigem blickte, sah er ein eingerissenes und zerknülltes Foto obenauf liegen.

Schmerzhaft bis er sich auf die Lippe, um einen Fluch zurückzuhalten, packte Jimin fester an der Schulter, drehte ihn zu sich um und drückte dessen tränennasses Gesicht an seine Brust.

„Er hat sie alle zerknüllt und zerrissen…“, wimmerte Jimin schwach. Jungkook strich ihm nur hilflos übers Haar, drückte ihn noch etwas fester an sich und fand keine Worte. Je länger er hinsah, umso mehr erkannte er von den Dingen, die dort lagen. Es waren Jimins Sachen, Dinge, die er nach und nach hier gelassen hatte, während er mit Jin zusammen war. Dazu noch Geschenke, die er dem Älteren gemacht hatte und gemeinsame Fotos. Jin hatte sie an einer Wand aufgehängt, zusammen mit kleinen Erinnerungen an Orte und Daten, die ihnen viel bedeuteten. Das alles lag nun hier, wie ein Haufen Müll in der Ecke, mit Bier übergossen und stank zum Himmel. Jungkook wollte gar nicht wissen was die noch mit den Sachen gemacht hatten.

Ohne ein weiteres Wort stand er auf, zog Jimin mit sich auf die Füße, griff sich noch den Ordner, wegen dem er Jimin überhaupt erst hier her geschickt hatte und zerrte ihn weiter aus der Küche. Zu der Wut auf Jin und Namjoon gesellte sich nun auch die Wut auf sich selbst. Wie dumm war er? Natürlich hatte Jimin nicht zu seinem Geburtstag kommen wollten, natürlich viel es ihm schwer anzubieten ihm hier zu helfen. Jin wohnte hier! Viele von Jimins Erinnerungen spielten hier! Jin trieb es hier mit dem Kerl, für den er Jimin abserviert hatte! Er hätte auch nicht in die Wohnung seines Ex gehen wollen, während der einen schon vergessen hatte und man selbst noch litt.

In gedrückter Stille erreichten sie Jimins Wohnung, ließen Tasche und Rucksack am Eingang stehen und setzten sich aufs Sofa. Sahen sich betreten an.

„Entschuldige…“, murmelte Jimin schließlich, wischte sich erneut über die Augen, aus denen immer wieder vereinzelte Tränen liefen.

„Nicht Jimin.“, bat Jungkook ihn viel ruhiger, als er sich wirklich fühlte.
„Tu das nichts. Du hast nichts falsch gemacht. Ich hätte dich nicht mitnehmen sollen, das war gedankenlos.“, wiegelte er jeden weiteren Einwand ab, lege Jimin schließlich die Hand auf den Mund und schüttelte nur den Kopf. Er wollte eine menge Entschuldigungen hören, aber ganz sicher keine von Jimin.

„Ist noch was vom Kuchen übrig? Ich könnte Schokolade vertragen.“, fragte er schließlich in die Stille und Jimin sprang sofort auf, dankbar etwas zu tun zu haben.

Kaum war Jimin in die Küche verschwunden schickte Jungkook die Bilder der Wohnung an seine Eltern und schrieb eine kurze Erklärung dazu. Es dauerte keine Minute und sein Handy klingelte. Das Gespräch dauerte lange, schon allein bis er seine Eltern davon überzeugt hatte, dass es ihm gut ging, brauchte seine Zeit. Während seine Mutter ihn nach allen Details ausfragte, versuchte sein Vater vergeblich Jin zu erreichen. Jimin hatte sich zwischendurch wieder zu ihm aufs Sofa gesellt, auch wenn er den Raum wieder verlassen wollte als er sah, dass Jungkook telefonierte. Der Jüngere hatte ihn zu sich gewunken und war Jimin unendlich dankbar, dass er einfach nur hier saß, ihn immer wieder aufmunternd anlächelte während er seinen Frust mit seinen Eltern teilte. Diese debattierten lange darüber was sie tun konnten. Ihre Arbeit ließ es nicht zu direkt zu ihren Söhnen zu fahren, aber dass Jungkook nicht zurück in die Wohnung konnte stand von Anfang an fest.

Kurz diskutierten sie, wo er vorläufig bleiben konnte. Jungkook blieb beharrlich dabei, dass Taehyung ihn erstmal aufnehmen könne und das eine gute Lösung wäre. Seine Eltern willigten ein, machten aber mit ihm aus, dass sie sich alle nach etwas Langfristigerem umschauen würden. Jungkooks Schuljahr ging auf sein Ende zu und er brauchte Ruhe zum Lernen. Alles in allem keine gute Lösung aber das Beste was sie auf die Schnelle machen konnten. Sie würden in den kommenden Tagen wohl noch mehrmals telefonieren und genauer besprechen was die Möglichkeiten waren, mit etwas Glück hatte sich bis dahin auch Jin gemeldet und aufgeklärt wie es soweit hatte kommen können.

Erschöpft ließ Jungkook das Handy neben sich auf das Sofa fallen, lehnte sich zurück, legte den Kopf in den Nacken und blies geschafft die Luft aus. Das war der nervenaufreibendste Geburtstag, den er je gehabt hatte und er betete darum, dass er es auch blieb.

Sanfte Finger legten sich auf seine Schulter, strichen darüber und Jungkooks Blick wanderte zur Seite, traf dort auf Jimins Augen und ein müdes Lächeln schlich sich auf seine Lippen.

„Also erstmal zu Tae?“, ergriff er zögerlich das Wort und Jungkook nickte.
„Ja, die nächsten Tage schon. Danach… mal schauen. Kommt auch darauf an was Jin macht.“

„Wenn sich das nicht regelt…. Was machst du dann? Gehst du nach Seoul?“, Jimins Stimme schwankte leicht, klang fast ängstlich und ließ Jungkook schlucken.

„Nein.“, meinte er fest und etwas zu schnell, Jimin zuckte erschrocken zusammen.
„Ich werde mir eher hier irgendwo ein Zimmer suchen, als kurz vor dem Abschluss die Schule zu wechseln.“, fügte er etwas sanfter an und Jimin entspannte sich wieder.

„Hey, lass uns heute nicht mehr darüber reden. Ich würde meinen Geburtstag gerne noch etwas genießen.“, bat er Jimin, schenkte ihm ein schiefes Lächeln und dieser nickte, drehte sich zu dem kleinen Tisch vorm Sofa, reichte Jungkook einen Teller mit Kuchen und griff nach der Fernbedienung.

So verbrachten sie den Tag doch auf dem Sofa, aßen Kuchen und dieses Mal schaffte Jungkook es den Arm um Jimin zu legen, ihn an sich zu ziehen und seinen Geburtstagswunsch wahr werden zu lassen.

********

Drei Tage später war klar, dass Jungkook sich nach einer neun festen Bleibe umsehen musste. Jin stellte sich stumm, weigerte sich mit ihren Eltern zu telefonieren. Bei einigen kurzen Stippvisiten konnte Jungkook aber leicht feststellen, dass er in der Wohnung war und nicht nur er. Ihre Eltern waren davon wenig begeistert, konnten sich aber dennoch nicht loseisen und Jungkook versicherte ihnen, allein mit der Situation klar zu kommen.

Was sich als leichter gesagt als getan herausstellte. Für einen kurzen Zeitraum, als Schüler, ein Zimmer zu finden war gar nicht so einfach, besser gesagt unmöglich. Entweder waren Miete und Kaution horrend, die Vermieter dubios oder die Verfügbarkeit erst in einigen Wochen bis Monaten gegeben. Er und Taehyung hatten alles abgeklappert, was ihnen einfiel und die Zeit drängte. Jungkook hätte wenig dagegen gehabt einfach bei seinem besten Freund zu bleiben, dessen Eltern leider schon. Diese waren zwar viel unterwegs und wussten nicht, dass Jungkook schon halb bei ihnen wohnte, doch sie kamen für eine Woche wieder in die Stadt und das hieß, Jungkook hatte ein großes Problem.

Erschöpft, aber zufrieden ließ er sich in die Kissen sinken, spürte wie Jimin sich an ihn kuschelte, mit dem Finger auf seine Brust malte. Sie hatten nach Jungkooks Geburtstag einfach weiter gemacht wie bisher, schienen sich stumm verständigt zu haben alles zu ignorieren, was ihr unsittliches Verhalten stören könnte. Der Jüngere war froh darüber, brauchte er den Ausgleich den Jimin ihm bot aktuell doch dringender als je zuvor. Mittlerweile fragte er sich wer hier wen mehr benutzte. Was er alles an dem Älteren auslebte, schien zu überwiegen was dieser an ihm kompensierte, nur mit dem Unterschied, dass Jungkooks Herz viel zu stark auf diese kleinen feinen Berührungen reagierte, die Jimin ihm hin und wieder schenkte.

Sein Leben hatte sich innerhalb eines guten Monats in ein totales Chaos gewandelt und lediglich der Sex mit Jimin schien die einzige Konstante zu sein, sein Licht im Dunkel, welches ihn leitete und am Hoffen hielt. Solange er noch zu ihm kommen durfte konnte es so schlimm nicht sein.

„Woran denkst du?“, durchbrach Jimins Stimme die Stille. Jungkook hatte gar nicht bemerkt wie der Ältere sich etwas aufgerichtet hatte, um ihm ins Gesicht zu schauen. Dieser strich ihm einige Strähnen aus der Stirn und betrachtete ihn nachdenklich.

Jungkook konnte nicht anders, streckte die Hand nach ihm aus, legte sie an seine Wange und streichelte sacht über die warme Haut. Seine Finger wanderten in Jimins Nacken zogen ihn zu sich, um ihn gefühlvoll zu küssen. Ihre Lippen bewegten sich gegeneinander, schickten angenehme Schauer über Jungkooks Haut, die er vermisste, kaum dass Jimin sich wieder von ihm gelöst hatte.

„Ich weiß nicht wo ich hin soll.“, gestand er schließlich. Jimin nickte nachdenklich, hatte die Miesere mitbekommen, sich aber nie dazu geäußert.

„Alles aussichtslos was du dir angeschaut hast?“

„Wenn ich nicht gerade Geld, was ich nicht habe, aus dem Fenster werfen will oder in etwas wohnen will was verdächtig nach Puff aussah, dann schon.“, meinte er leicht scherzend, obwohl es keiner war. Jimin verzog angewidert das Gesicht und schüttelte dann den Kopf, hatte wohl auch etwas dagegen, dass Jungkook unter solchen Umständen leben sollte.

„Solltest du gar nichts finden… also ich meine… mein Arbeitszimmer… ich brauche das aktuell eh nicht…“, stammelte Jimin stockend vor sich hin, wurde etwas rot und wand den Blick ab, setzte sich schnell auf, um einen Schluck zu trinken. Jungkooks Herz wollte schon zum Looping ansetzen, als seine Vernunft ihm einen Strich durch die Rechnung machte. Wollte Jimin ihn bei sich haben oder einfach nur höflich sein, weil es ihm unangenehm wäre es nicht anzubieten?

„Ich behalte es im Hinterkopf.“, erwiderte Jungkook zögernd, sah wie Jimin etwas zusammenzuckte und dann nickte, ihn aber nicht wieder ansah. Schwer schluckend betrachtete Jungkook den Rücken des anderen, hasste sich etwas dafür, dass schon wieder die Hitze in ihm aufstieg, obwohl er gerade andere Sorgen hatte. Nur leider war seine Libido stärker, lebte sich liebend gerne aus, sobald sie ein Stück nackte Haut bei Jimin erblickte und Jungkook nicht schnell genug die Flucht ergriff. Kaum stellte Jimin die Falsche zurück streckte er auch schon den Arm nach dem Älteren aus, legten ihn ihm um den Bauch und zog ihn an seine Brust, begann Küsse auf Jimins Nacken zu verteilen und dieser legte keuchend den Kopf zur Seite.

„Kooki… du bist unersättlich…“, tadelte Jimin ihn zufrieden brummend und der Gerügte schmunzelte nur.

„Und du einfach viel zu schön.“ Er genoss den Schauer, den er mit diesen Worten über Jimins Körper jagte, lächelte zufrieden und küsste wieder die weiche Haut, bevor er Jimin bäuchlings auf die Laken drückte und sich über ihn legte. Seine Hände wanderten, ließen Jimin seufzen und stöhnen, die Finger ins Laken graben und sich ihm entgegen recken. Genießend beobachtete er den Älteren, wie er sich ihm anbot, nach ihm verlangte und lustvoll aufstöhnte als er ihn wieder tief in sich spürte. Erregt keuchend bewegte er sich, liebte jedes kleine Geräusch welches Jimin von sich gab und zerging fast, wenn der andere so unfassbar verlangend seinen Namen keuchte.

Als er an diesem Abend auf dem Weg zu Taehyung war, wusste er, dass er sich keine weitere Wohnung mehr anschauen würde. Er hatte einen Platz gefunden, an dem er bleiben konnte, an dem er bleiben wollte, allen warnenden Worten seiner Vernunft zum Trotz.
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