Geschwister Gespräch / Siblings Talk

GeschichteAllgemein / P12
Mystique / Raven Darkholme Nightcrawler / Kurt Wagner
20.01.2020
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„Raven!“ Ertönte eine ihr bekannte stimme hinter ihrem Rücken, nachdem sie die Haupthalle der Schule mit ihrem Schützling betreten und zur Hälfte passiert hatte.

Sie blieb stehen, sowie der junge Mutant in der mönchsähnlichen Kutte, aber dieses Mal hatte er die Kapuze herunter und gab sein Gesicht preis.

Er schaute Raven mit seinen gelben Augen fragend an, als sie auf einmal stehen geblieben war.

Nach kurzem löste sich ihre Starre und sie widmete ihre Aufmerksamkeit den Jungen vor sich, sie legte beide Hände auf jeweils eine Schulter von ihm und schaute ihm ins Gesicht das sie so sehr an Azazel erinnerte, nur in Blau.

„Ich werde gleich bei dir sein und wie versprochen dir alles über den Mann erzählen der dir so ähnlich sieht!“ Sagte sie und der junge Mutant nickte und wandte sich dann zum Gehen und verschwand in den dunklen Teil der Halle, wo das Licht der Deckenlampe nicht hinkam.

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Nun bewegte sich der Schatten dessen Stimme sie ermahnt hatte, aus der Dunkelheit in das Licht wo sich Raven in ihrer Menschlichen Ich-Form aufhielt und blieb kurz vor und hinter ihrem Rücken stehen.

Nun wandte sie sich um und schaute dem Mann ins Gesicht, dabei musste sie aber ihren Blick senken um ihm ins Gesicht sehen zu können.

Denn er war im Rollstuhl.

Er trug ein fragendes aber auch zugleich saures Gesicht, da sie einfach aus Cerebro gestürmt, Stundenlang weg geblieben war und ein Auto einfach so genommen hatte ohne auf seine Frage zu antworten, was den los sei?

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Die langen, braunen, lockigen Haare unterstrichen sein erzürntes Gesicht mit den gekniffenen, blauen Augen.

„Wo warst du? Und wen hast du mitgebracht?“ Fragte Charles nun. „Ich hatte zwar schon lange einen Verdacht, aber jetzt bin ich mir sicher dass du mir etwas verschweigst und das hat mit den jungen Mutanten zu tun der gerade bei dir war!“ Stellte Charles fest.

Und jetzt wusste sie dass die Katze aus dem Sack war, sie seufzte und wandte ihren Blick in den dunklen Teil der Halle, dorthin wo der junge Mutant verschwunden war.

Dann widmete sie sich wieder Xavier.

„Wo möglich hast du Recht. Und als Schwester schulde ich dir eine Antwort, was es mit dem Jungen zu tun hat den ich schon seit so vielen Jahren suche. Was es mit meinem Sohn aufsich hat!“ Sagte sie.

„Mit deinem Sohn!?“ Wiederholte es Charles ungläubig.

„Ja, Charles. Er ist mein Sohn!“ Sagte sie fest.

Doch jeder der Raven und Mutanten, sowie ihre Mutation nicht kannte hätte sie für verrückt erklärt, wenn die jenigen mitbekommen hätten das sie sich für die Mutter des Jungen ausgab.
Denn äußerlich schien sie nicht viel Älter wie er zu sein.

„Aber wie?....Und wann?......Und vor allem wer?“ Stotterte der Professor.

Sie seufzte und wandte sich von ihm ab. „Es war nach der Kuba Krise, als ich mit Erik ging. Es vergingen einige Jahre doch entwickelte sich langsam zwischen mir und….“

„Etwa Erik!? Ist etwas Erik der…!“ Unterbrach Charles seine kleine Schwester, bis er sich selber stoppte und seine blauen Augen aufriss.

Raven drehte sich wieder um und blickte ihn an.

In seiner lässigen, braunen Hose, sowie Jacke, dem schwarzen Shirt und den schwarzen Schuhen.

„Nein, nein, Charles. Ich habe ihn mal geliebt aber es war nie mehr als eine kleine Schwärmerei. Und inzwischen hat er auch jemanden…..“ Fing sie an zu erklären. „….Sondern es war der rote Teleporter der mit mir und Riptide zu Erik ging.“ Antwortete sie.

Und eine ganze Weile herrschte Stille in der Halle, bevor Charles seine Stimme wiederfand.
„Nun….es steht mir nicht zu dich oder den jungen Mutanten zu verurteilen. Immerhin bist du eine erwachsene Frau und ich bin stolz und froh dich meine Schwester nennen zu können!“ Antwortete Charles, versuchte aber die Enttäuschung zu unterdrücken.

„Und ich bin froh und stolz dich meinen Bruder nennen zu dürfen.“ Antwortete sie zurück.

„Wie ist sein Name?“ Wollte jetzt der Onkel von dem blauen Jungen wissen.

„Wagner. Kurt Wagner!“ Antwortete Raven.

Dann wandte sie sich zum Gehen um ihr Versprechen gegenüber dem jungen zu halten, denn es bestand kein Zweifel das er ihr Sohn ist den sie seit seiner Geburt gesucht hatte.

Charles hingegen blieb in der Halle zurück und blickte ihr nach, bis sie in der Dunkelheit verschwunden war.
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Ja er war froh und stolz sie vor so vielen Jahren getroffen zu haben und sie seine Schwester nennen zu können, doch jetzt wo sie ein Kind hatte, war sie endgültig nicht mehr seine kleine Schwester.

Sondern eine Frau.

Eine Frau die ihm nicht mehr so nah war, wie einst.
Den wenn er ehrlich war, war Raven für ihn mehr als nur eine Schwester, wenn er ehrlich war begehrte er sie mehr als ein Bruder für seine Schwester empfand.

Doch jetzt schien es unerreichbar für ihn zu sein, das er sie jemals mehr haben könnte als nur ihre bloße Gesellschaft!!

Und das nicht nur wegen dem Verlust seiner Beine!!

***ENDE***
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