BEGEGNUNG!!

GeschichteAllgemein / P12
Mystique / Raven Darkholme Nightcrawler / Kurt Wagner
20.01.2020
20.01.2020
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1983

10 Jahre war es jetzt her seit der Schlacht Mutanten gegen Menschen!!
Sentinels gegen Mutanten!!

Seit Logan durch Kittys Mutanten Kraft in die Vergangenheit geschickt wurde um die Zukunft zu ihren Gunsten und zum Wohle aller verändert hatte.

Er war sich aber nicht sicher ob das wirklich der Fall war.

Offiziell waren die Menschen gegenüber den Mutanten wohl gesonnen.

So war Raven auch nachdem sie Logan aus dem River gefischt hatte, mit ihm zurück zu Charles und Hank in die Villa gezogen.

Logan jedoch zog es vor seinen Weg für sich zu bestreiten und hatte kurz darauf die Villa verlassen, aber mit dem Versprechen sie hin und wieder zu Besuchen.

Auch Raven teilte seine Entscheidung hin und wieder für sich selbst, da sie nachdem sie Logan aus dem River gefischt hatte, ein anderes Ziel vor Augen hatte, als die Sache mit Trask erledigt war.

Zwar anders als gewollt, aber er war aus dem Verkehr und büßte nun für seine Taten.
Taten die selbst Raven mit einbezogen.

Auch wenn sie ihm bis zu dem Zeitpunkt in Paris niemals Persönlich über den Weg gelaufen war, waren seine Taten für sie dennoch der Persönlichen Natur.

Denn sie hatte wegen ihm zwei ihrer Männer verloren.

Ihren Mann, den roten Teleporter und Mutant Azazel.
Ihren Sohn, den blauen Teleporter und Mutant Kurt.

Azazel hatte er getötet und für Experimente für die Sentinels missbraucht.

Kurt musste sie weggeben um ihn zu schützen vor Trask damit er nicht so endete wie er.

Eigentlich wollte sie danach ihn suchen, doch entschied sich nun bei Charles zu bleiben und ihn durch ihn zu finden, doch hatten sie bis jetzt kein Erfolg.

Und das ist schon 10 Jahre her.
Jetzt müsste er ca. 15 Jahre alt sein.

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10 Jahre des vergebenen Suchens nach ihm.

Doch gab sie nicht auf.
Seit Charles wieder damit angefangen hatte nach Schülern zu suchen und Mutanten Kids dabei half ihre Fähigkeiten zu Kontrollieren und sie aus den meist niederschmetternden Zuständen befreite die meist an Obdachlosen erinnerten, war sie jedes Mal dabei wenn  er nach ihnen suchte um dabei zu sein wenn er eine Spur fand, oder einen Mutanten der auf ihre Beschreibung passte.

Es war ihr am Anfang schwer gefallen, als Charles auf die Jahre bei Erik ansprach, nachdem sie wieder bei Charles bleiben wollte um so etwas für die Mutanten zu tun.

Erik hatte sich derweil entschieden ein ruhiges und normales Leben in Polen zu führen.
Ohne Mutanten Kräfte, ohne Kämpfen ohne Charles und Raven.

Nachdem jedoch Charles, auch wenn es einige Zeit gekostet hatte, akzeptiert hatte, das sie ein Kind in der Zeit, während sie bei Erik war bekommen hatte und das auch noch mit dem Teleporter  der zuerst in Shaws Diensten war und sie bei der Kuba Krise töten wollte, half er ihr Ausschau nach ihm zu halten.

Sie kannte seinen Namen nicht, da sie ihn direkt nach der Geburt weggegeben hatte, da es mit Trask sich überschlagen hatte, aber sie war sich sicher dass er auch ein Teleporter war und sobald er seine Kräfte benutzen würde, würde Charles ihn auch finden.

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Es verging einige Zeit und ihre Hoffnung begann zu schwinden doch nun schien Charles einen Mutanten gefunden zu haben, der es sein könnte, nachdem sie solange schon suchte.
Und so machte sie sich auf den Weg von Cerebro, wo sie in blasser Hautfarbe, blondem, wirren Haar und einem weißen Top mit schwarzer Jacke und blauer Jeans sowie schwarzen Stiefeletten stand und rannte zu einem Auto im Hangar.

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Etliche Stunden später traf sie auch in einer Bostoner Kirchenruine ein und sie parkte den Wagen vor dem, mit Graffiti verschmierten Holzzaun, der ca. drei Meter hoch war.
Sie schritt durch die, offenkundig von Vandalen oder Teenys zerstörte Gittertor, der die baufällige Ruine eigentlich vor fremden Zutritten schützen sollte und ging weiter in die ebenfalls baufällige und mit Holzbalken, Plastikplanen und Schutt geschmückte Halle der Kirche.

Sie hörte und sah einige Teenager auf jemanden eindreschen und aufs derbe beleidigen, in der Nähe des Steinernen Podestes, wo ein zerstörter Altar stand und ging mit schnellen Schrittes darauf zu.

Die drei Teenager, alles Jungs um den dreh, 18-20 bemerkten sie nicht.

Draußen war es auch schon bereits dunkel geworden und der Wind fing wieder an den braunen und bunten Blätter der Herbstbäume zu zerren.

„Bitte. Hört auf. Ich habe doch niemanden etwas getan!“ Sagte eine Jungen Stimme und flehte die Teenys an auf zu hören.

„Wir machen immer weiter du dreckiger Mutant und es ist egal ob du etwas getan hast oder nicht!! Du bist ein Mutant!! Das allein Reicht!“ Sagte der korpulente Junge in der Mitte und spuckte auf den am Boden liegenden Mutanten.

Da der Junge aber eine Art dunkelbraunen Kittel trug mit einer Kapuze, konnte Raven nicht sehen wie der Mutant aussah, aber das war egal.

Sie musste ihm helfen, ob er jetzt ihr Sohn war oder nicht.

Er war ein Mutant der Hilfe brauchte und so schritt sie ein.

Sie zog den Mittleren Jungen zu sich der aufbegehrte und auch die anderen drei widmeten sich jetzt der Frau.

Die Jungs begannen nun auf sie einzuschlagen doch, sie konterte und parierte geschickt und trieb die drei Jungs in die Flucht.

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Nun widmete sie sich dem verängstigten jungen Mutanten der sich in eine Ecke gekauert hatte und  die Kapuze weiter in sein Gesicht gezogen hatte.

„Du musst keine Angst mehr haben. Sie sind weg!“ Sagte sie einfühlsam und sie konnte sehen das er lockerer wurde, aber die Kapuze wollte er nicht abnehmen.

„Ich danke dir!“ Sagte eine Stimme aus dem dunklen der Kapuze und zog sie sich weiter ins Gesicht.

Raven kniete sich vor ihm hin und wollte an die Kapuze fassen, doch zuckte er zurück und Raven hielt inne.

„Du brauchst keine Angst haben ich tue dir nichts!“ Sagte sie.

„Es ist nicht deswegen, ich will nur nicht dass sie sich erschrecken!“ Sagte die Junge Stimme. „Ich…ich sehe…aus wie ein Monster!“ Fügte er hinzu.

„Lass mich das besser beurteilen und so schlimm kann es nicht sein. Glaube mir, ich habe schon einiges gesehen!“ Sagte Raven aber nicht vorwurfsvoll und fasste nun mit beiden Händen an den Rand der Kapuze, er wehrte sie zwar aber die steinerne Wand hinter seinem Rücken hielt ihn ab zu entkommen und er wollte seine Kräfte nicht benutzen, da er sie noch nicht unter Kontrolle hatte.

Mit seinen Händen, die er an ihren Handgelenken hatte und die in der Dunkelheit der spärlich beleuchteten Kirche nicht gut zu erkennen waren, klappte sie nun langsam die Kapuze nach hinten und gab das Gesicht darunter frei.

Für einen Moment erschrack sie, was dem Jungen auch sofort auffiel und sein Gesicht beschämt und darum bemüht sein Gesicht in die Dunkelheit zu stecken kommentierte.

Doch erschrack Raven nicht weil er in ihren Augen wie ein Monster aussah, sondern weil sein Gesicht so eine Ähnlichkeit mit Azazel aufwies und ganz davon abgesehen auch Ähnlichkeiten mit ihr aufwies.

„Azazel!“ Hauchte sie und der Junge blickte sie nun mit seinen gelben Augen an.

„Mein Name ist Kurt Wagner. Nicht Azazel!“ Sagte er überrascht.

Damit holte er sie aus ihren Gedanken.

„Entschuldige.“ Sagte sie. „Du siehst nur jemanden sehr ähnlich den ich schon vor einer Ewigkeit verloren habe.“ Fügte sie hinzu und lächelte ihn an.

Er blickte sie nur skeptisch an.

Sein Gesicht wandte sich wieder in die Dunkelheit, mit der er völlig verschmolz.
Nur die gelben Augen die sie fixierten waren zu sehen.

Seine blau-violette Haut,  die spitzen Ohren, die schwarzen, kurzen, strubbeligen Haare mit den dunkelblauen Strähnen waren völlig von der Dunkelheit verschwunden.

Nur der braune Kittel und die gelben Augen zeigten seine Anwesenheit.

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Eine gefühlte Ewigkeit verstrich so, bis sie die Stille brach und ihn wieder ansprach mit einem Lächeln.

„Wie wäre es wenn du mit mir kommst zu einem Ort wo du nicht für dein Aussehen verurteilt wirst und ich werde dir etwas über einem Mann erzählen der dir sehr ähnlich sieht?!“ Schlug sie vor und er wirkte skeptisch.

„Wie kann ich dir vertrauen? Du bist doch auch ein Mensch!“ Sagte er ein wenig Vorwurfsvoll aber sie nahm es ihm nicht übel.

Daraufhin veränderte sie nur ihre Gestalt und nun riss der junge Mutant seine Augen auf.
Die Frau vor ihm war Blau, mit Schuppen am ganzen Körper.

Soweit er durch die einzelnen Lichter der Kerzen, die er in der ganzen Kirche verteilt hatte, sehen konnte, auch hatte sie rotes Haar, das nach hinten gegellt war und gelbe Augen.

Ja, gelbe Augen, sowie seine.
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Es verging eine Weile, aber dann entschied er sich mit ihr zu gehen.
Zu dem Ort wo er so sein konnte ohne verurteilt zu werden, er war gespannt wo dieser Ort sein sollte.

Und so verließen die beiden die Kirche und er ging einer ungewissen Zukunft entgegen mit einer Frau die schien mehr über ihn zu wissen, als er selber.

Aber nun war sie wieder so wie er sie zuerst gesehen hatte.
**************
Und so waren sie auf den Weg zu Charles und endlich mit ihrem lang verschollenen Sohn.

**ENDE**
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